AT400454B - Fugenabdeckung, insbesondere dilatationsfugenabdichtung bei brückenkonstruktionen - Google Patents

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/06Arrangement, construction or bridging of expansion joints

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Fugenabdeckung zwischen zwei gegeneinander bewegbaren Endteilen zweier Bauteile einer Baukonstruktion, wie z. B. Fahrbahndilatationsfugenabdeckrung einer Brückenkonstruktion. 



  Ganz allgemein sind Dehnungsstreifen und Fugenbänder aus plastischem bzw. elastischem Material bekannt, welches in einer Fuge verlegt wird. Diese einteiligen Konstruktionsteile können den technischen Anforderungen im Rahmen einer Fahrbahn nicht nachkommen und sind meistens nur von einer Seite zugänglich. 



  Es sind Fugenabdeckungen für Brückenkonstruktionen bekannt, die im wesentlichen aus Stahlkonstruktionen bestehen, die durch elastische Zwischenlager verbunden sind. Bei diesen Fugenabdichtungen kommt es durch Sandeintrag und Korrosionen, insbesondere nach Salzstreuaktionen, mit der Zeit zu Problemen, die zum Auswechseln zwingen, so dass bei Reparaturen der Verkehr auf der Fahrbahn periodisch behindert ist. 



  Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Fugenabdeckungen zu vereinfachen und selbstreinigend auszubilden, um dadurch den Wartungsumfang zu reduzieren, so dass eventuelle Reparaturen auch von unten durchführbar sind, also den Verkehr weniger berühren. 



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Fugenabdeckung zweiteilig aus einem tragenden Teil und einer elastischen, eine Rinne bildenden Abdichtung gebildet ist und dass der tragende Teil mittels Schrauben an einem Endteil kippbar befestigt und am anderen Endteil unter Vorspannung mit seinem auskragenden Ende gleitend gehalten ist, wobei die Schraubenbefestigung in an sich bekannter Weise zwischen dem Kipp-Punkt und gleitendem Ende angeordnet ist. Wesentliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. 



   Die Erfindung ist in der angeschlossenen Figur beispielsweise und schematisch dargestellt. 



  Die Figur zeigt eine Fahrbahnfugenabdeckung für eine Brückenbaukonstruktion mit Fugendehnungen bis zu 250 mm, die im wesentlichen aus zwei Teilen, einem tragenden Teil 2 und einer elastischen Abdichtung 5, besteht, die jeweils mittels Schrauben bzw. einer Gleitverbindung mit einem Endteil 1 bzw. 4 der an sich starren Brückenkonstruktion verbunden sind. Die Endteile 1 und 4 werden vorteilhaft mit einem   Breitflansch-   träger abgeschlossen, dessen unterer Flansch 9 zwecks Verbesserung der Zugänglichkeit der Verbindungsschrauben 3 bzw. 10 ausgeklinkt ist. Durch diese Massnahmen sind die Befestigungsteile der Fugenabdekkung von unten zugänglich, so dass Teile der Abdeckung, insbesondere die elastische Abdichtung, ohne Verkehrsbehinderung ausgetauscht werden können.

   Die elastische Abdichtung 5 bildet zwischen den beiden Teilen 1 und 4 einen rinnenförmigen Konstruktionsteil, durch den eindringende Flüssigkeit abgeführt werden kann. Der tragende Teil 2 der Fugenabdeckung ist waagebalkenähnlich ausgebildet, hat an einem Ende ein Auflager mit einer balligen   Auflagerfläche   7, mit der er im Bereich des   Steges des Breitflanschste-   ges beweglich aufgelagert ist, der den Endteil 1 der Brückenkonstruktion darstellt.

   Neben der balligen Auflagerfläche 7 in Richtung seines Kragarmes versetzt weist der tragende Teil 2 eine Schraubverbindung 3 auf, wobei zwischen den beiden Bauteilen des Kragarmes des tragenden Teiles   2.   und des mit der Schraube zu verbindenden Endteiles 1 mindestens eine elastische Kunststoffscheibe vorgesehen ist, die sich durch die Schraubenkraft so zusammenpressen lässt, dass das Ende des Kragarmes am anderen Endteil 4 angepresst wird, wodurch eine Dichtigkeit gegeben ist. Das auskragende Ende des tragenden Teiles 2 weist eine Verzahnung mit rechteckigen Ecken auf, wobei die Zahnspitzen bzw. die Zahnlücken eine messerartige Abschrägung, insbesondere in der Grössenordnung von   450,   aufweisen, so dass bei einer Verschiebebewegung etwaiger Sand, Steinchen etc., ausgekratzt und ausgeworfen werden.

   Zu diesem Zweck ist die   Auflagerfläche   11 am Endteil 4 tischartig ausgebildet und weist zahnartige Vertiefungen auf, die mit den Zähnen des tragenden Teiles 2 der Fugenabdichtung übereinstimmen, wobei die   Tischflächen   geglättet bzw. mit einem korrosionshemmenden Überzug versehen sind. Auch hier sind Schabeflächen 8', insbesondere unter   450   Neigung, vorgesehen, so dass sich Staubablagerungen an den gleitenden Flächen nicht halten können. 



  Im Rahmen der Erfindung können die gleitenden Flächen korrosionshemmend, beispielsweise durch Verzinkung, beschichtet sein, bzw. sind die betreffenden Bauteile aus korrosionsfesten Stahlen, insbesondere wetterfesten Stählen, gebildet, so dass die Rostbildung in Grenzen gehalten werden kann. 



  Die Verbindung der Tischflächen mit dem Endteil 4 erfolgt durch versenkt angeordnete Schrauben, deren Senkköpfe durch ein Vergussmaterial wie z. B. Asphalt ausgegossen sind, so dass eine ebene Tischfläche gewährleistet ist. 

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Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Fugenabdeckung zwischen zwei gegeneinander bewegbaren Endteilen zweier Bauteile einer Baukon- struktion, wie z. B. Fahrbahndilatationsfugenabdeckung einer Brückenkonstruktion, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Fugenabdeckung zweiteilig aus einem tragenden Teil (2) und einer elastischen, eine <Desc/Clms Page number 2> Rinne bildenden Abdichtung (5) gebildet ist und dass der tragende Teil (2) mittels Schrauben (3) an einem Endteil (1) kippbar befestigt und am anderen Endteil (4) unter Vorspannung mit seinem auskragenden Ende gleitend gehalten ist, wobei die Schraubenbefestigung in an sich bekannter Weise zwischen dem Kipp-Punkt und gleitendem Ende angeordnet ist.
  2. 2. Fugenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile (1, 4) als Breitflansch- träger ausgebildet sind, an deren oberem Flansch die Fugenabdeckung angeordnet ist, wobei der tragende Teil (2) der Fugenabdeckung am gleitenden Endteil (4) eine Verzahnung aufweist, deren Zähne und gegenüberliegender Zahngrund eine Abschrägung, insbesondere um weniger als 45 , aufweist.
  3. 3. Fugenabdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung durch Vorspan- nung zur Anlage an der Gleitfläche gebracht wird.
  4. 4. Fugenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem tragenden Teil (2) und dem Endteil (1), weiche durch Schrauben (3) verbunden sind, elastische Scheiben (6), insbesonde- re Kunststoffscheiben, angeordnet sind.
  5. 5. Fugenabdichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der tragende Teil (2) an einem Ende eine ballige Auflagerfläche (7) aufweist.
  6. 6. Fugenabdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitflächen der gleitenden Teile korrosionshemmend, insbesondere verzinkt, ausgebildet sind, und dass die gleitenden Enden des tragenden Teiles (2) Schabeflächen (8. 8') aufweisen, um Ablagerungen, insbesondere Sand, während der Verschiebebewegung zu lockern und auszuwerfen.
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FUGEN UND VERBINDUNGEN IM HOCHBAU, S. 47, BRUCE MARTIN, BETON VERLAG *

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