AT39906B - Tasten- und Klappenwerk für Ziehharmoniken. - Google Patents

Tasten- und Klappenwerk für Ziehharmoniken.

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AT39906B
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Philipp De Ponti
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Philipp De Ponti
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Ta8ten- und Klappenwerk   für Ziehharmoniken. 



   Bei Ziehharmoniken sind bisher die zur Betätigung der Klappenventile dienenden Tasten um eine gemeinschaftliche Achse drehbar und zwischen Wänden des Griffes in Abständen voneinander gelagert. Die Rückführung der Klappenventile in die Schlussstellung wird hiebei durch in die Unterseite der Tasten eingelassene und mit einem freien Schenkel gegen den Boden der 
 EMI1.1 
 in welche die Verbindungsstangen, die zu den Tastenhebeln führen, eingesteckt sind. 



   Diese bekannte Einrichtung des Tasten-und Klappenwerkes hat zahlreiche   Übelstände   im Gefolge, welche in ihrer Gesamtheit das Spiel erschweren, die Sicherheit der Bewegung beeinträchtigen und die Dauerhaftigkeit und Brauchbarkeit des   Tasten-und Klappenwerkes   nachteilig beeinflussen. 



   So muss zwecks Auswechslung irgend einer Taste die gemeinschaftliche Achse bis zur betreffenden Taste herausgezogen werden, wodurch alle vorhergehenden Tasten ihre Lagerung verlieren. Jeder einzelne Tastenhebel ist zwischen den Wänden namentlich beim Eintrocknen des Holzes, Schwankungen bei der Bewegung unterworfen und infolgedessen reiben sich dann die Klappen aneinander, während beim Wachsen des Holzes Klemmungen der Tastenhebel zwischen den Wänden eintreten und die Hebel stecken bleiben. Die Federn sind leicht Brüchen ausgesetzt und ebenso können sich die Klappen leicht von den Backen loslösen und diese auf den Verbindungsstangen sich verdrehen, so dass kein dichter Schluss der Klappen erzielt wird. 



   Alle diese, Veränderungen des Mechanismus im nachteiligen Sinne hervorrufenden Fehler erscheinen bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Tasten-und Klappenwerk beseitigt. 



   Bei demselben ist jeder Tastenhebel gesondert und zwar mit Hilfe zweier Führungsstifte gelagert ; die Tastenhebel liegen dicht nebeneinander, indem die Wände im Griff in Wegfall kommen, so dass ein Wanken der Hebel nicht eintreten und jeder derselben ohne Störung der übrigen leicht herausgenommen werden kann. Die Tastenhebel sind ferner an Schraubenfedern gehängt, die in viel geringerem Masse als die gebräuchlichen Federn der Abnützung oder Brüchen ausgesetzt sind, und die Klappen sind durch Stifte mit den Backen, diese aber durch Stellschrauben mit den Verbindungsstangen in sicherer, fester Verbindung. 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. EMI2.1 1. Tasten-und Klappenwerk füt Ziehharmoniken, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tastenhebel (a) für sich am Griff (d) auf zwei durch Schlitze oder Einschnitte des Hebels emporragenden Führungsstiften (e, f) gelagert und an seinem Hinterende mit am Griff befestigten Schraubenfedern (g) lösbar verbunden ist, wobei die einzelnen Tastenhebel unmittelbar neben- einander und frei über dem Griff angeordnet sind.
    2. Bei einem Tasten-und Klappenwerk nach Anspruch 1 die Anordnung von Stellen- . schrauben (m) in den die Klappen tragenden Backen (j) zum Feststellen der in letztere ein- gesteckten Verbindungsstangen (i), sowie von die Klappen durchsetzenden, in die Backen ein- dringenden Stiften (n) zum Festhalten der Klappen an den Backen. EMI2.2
AT39906D 1908-10-01 1908-10-01 Tasten- und Klappenwerk für Ziehharmoniken. AT39906B (de)

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