DE552865C - Ziehharmonika - Google Patents
ZiehharmonikaInfo
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- DE552865C DE552865C DEJ41413D DEJ0041413D DE552865C DE 552865 C DE552865 C DE 552865C DE J41413 D DEJ41413 D DE J41413D DE J0041413 D DEJ0041413 D DE J0041413D DE 552865 C DE552865 C DE 552865C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D11/00—Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
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Description
- Ziehharmonika Die Erfindung betrifft eine Ziehharmonika mit Klaviertastatur, bei der die gesamte Baßtastatur sich hinten am Boden befindet. Diese Baßtastatur ist so eingerichtet, daß, das erste Manual mit den großen Tasten die Solobässe und das zweite Manual mit den kurzen Tasten die Grundbässe enthält. Diese liegen in der Fortsetzung der Solobässe und bilden mit den ersteren einen stumpfen Winkel.
- Diese Tastaturanordnung hat- den Vorteil, daß jeder Tastenspieler nach kurzer Übung darauf spielen kann, da die am häufigsten benutzten Solobässe handlicher liegen als die Grundbässe und beim Spielen auch der Daumen mitbenutzt werden kann.
- Bei ddr Herstellung der Tastaturmechanik waren die bisher gebräuchlichen einfachen Hebeltasten nicht anwendbar, da diese Tasten nur bei Druck auf den langen Hebelarm wirken, und zwar um so leichter, je weiter der Druck dem Ende der Taste zu erfolgte.
- Dieser Übelstand mußte beseitigt werden, und zwar derart, daß von jeder beliebigen Stelle der Taste aus diese gleichmäßig bewegt werden kann, und zwar aus dem Grunde, weil die Hand des Spielers auch die Grundbässe bedienen muß. Zur Bewegung dieser Grundbaßtasten braucht der Spieler nur die entsprechenden Finger zu strecken und gegen die im Winkel zu den Solotasten angeordneten Grundbaßtasten zu stoßen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Tastenanordnung, Abb.2 eine Draufsicht auf den Boden. Um zu erreichen, daß von jeder Stelle der Tastenoberfläche unter gleichbleibendem Druck gespielt werden kann, war unter Berücksichtigung derBodenstückraumverhältnisse sowie der stumpfwinkligen Anordnung der Solo- und Baßtasten zueinander ein besonderer Hebelmechanismus erforderlich. In der Abb. i ist die neuartige Konstruktion an den weißen Tasten 7 und 14 beispielsweise wiedergegeben. Die schwarzen Tasten i und 6 sind der Ubersicht halber ohne Hebelgestänge eingezeichnet. Die weiße Taste 7 ist an einem langen Hebelarm 8 befestigt. Der lange Hebelarm 8 ruht mit dem einen Ende drehbar in Stützleiste 13. Das entgegengesetzte Ende dieses Hebelarms 8 greift mittels Stange 9 den fast gleicharmigen Hebel io an, der an seinem Ende die Verschlußklappe 12 trägt. Er hat seinen Drehpunkt in der Lagerleiste i i, und durch Feder 16 wird sowohl die Verschlußklappe 12 fest auf die Luftaustrittsöffnung gepreßt wie auch das Hebelgestänge und die Tasten in der richtigen Lage gehalten.
- Um den Grundbässen die gleiche leichte und bequeme Spielart der Solobässe zukommen zu lassen, ohne auf die stumpfwinklige Anordnung verzichten zu müssen, sind die Tasten i und 14 an Kipphebeln -- befestigt, die sich um Punkt 3 bewegen. Die Verschlußklappen werden durch Federn 4 auf die Luftaustrittsöffnungen gepreßt und dadurch die Tasten in ihrer Lage gehalten.
- In Abb.2 ist die Lage der linken Hand des Spielers angedeutet, ebenso unter 16 der Haltegurt (Lederriemen) und unter 17 oben und unten am Boden verstellbare Exzenterscheiben, wodurch der Haltegurt länger und kürzer gestellt werden kann.
Claims (3)
- PATJENTANSPRÜCHE: i. Ziehharmonika mit Klaviertastatur, dadurch gekennzeichnet, daß von der am Bodenstück angeordneten Baßtastatur die Solobässe (6, 7) der Hand am nächsten liegen und die Grundbässe (1, 14) zu diesen im stumpfen Winkel angeordnet sind.
- 2. Ziehharmonika nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die Solotaste (7) auf einem einarmigen Hebel (8) angeordnet ist, der durch Zwischenglied (9) den Doppelhebel (io) mit Verschlußklappe (12) angreift und eine in bekannter Weise angeordnete Feder (16) Verschlußklappe (12), Gestänge und Taste in der erforderlichen Lage hält.
- 3. Ziehharmonika nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im stumpfen Winkel zur Solobaßtaste (7, 6) angeordnete Grundbaßtaste (14, 1) durch Kipphebel (2) mit der Verschlußklappe (5) in Verbindung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ41413D DE552865C (de) | Ziehharmonika |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ41413D DE552865C (de) | Ziehharmonika |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE552865C true DE552865C (de) | 1932-06-18 |
Family
ID=7206013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ41413D Expired DE552865C (de) | Ziehharmonika |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE552865C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2675729A (en) * | 1954-04-20 | Keyboard and accessory |
-
0
- DE DEJ41413D patent/DE552865C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2675729A (en) * | 1954-04-20 | Keyboard and accessory |
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