<Desc/Clms Page number 1>
Automat für Getränke, Speisen u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen an Automaten für Getränke, Speisen und andere Verbrauchsgegenstände.
In der Zeichnung ist der Automat beispielsweise dargestellt und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Ausführungsform eines Getränkautomaten im Schnitt, Fig. 2 eine Einzelheit in Ansicht, Fig. 3 eine Ausführungsform eines Speiseautomaten im Schnitt, Fig. 4 eine Einzelheit desselben in Ansicht.
Der Getränk-Automat besteht aus einer durch das einzuwerfende Geldstück zu betätigenden Wage 1, einem Wagbalken 2 samt zwei durch diesen beeinflussten Schaltwagen J und 4, sowie einem den Abflusshahn verstellenden magnetelektrischen Motor 5, dessen Anker 6 durch ein Hebelgestänge 7 mit einem auf der Drehachse des Kükens des Flüssigkeitshahnes 8 sitzenden Schaltgesperre 9 in Verbindung steht.
Das durch den Einwurfkanal herabfallende geldstück gelangt auf den einen Arm der Wage 1
EMI1.1
ein, dessen Anker 11 an dem Wagbalken 2 angelenkt ist. Der letztere wird daher verschwenkt. wodurch der an seinem äussersten Ende gelenkig befestigte Schenkel 7. 2 bei seinem Niedergang die Kontaktwagc 4 verdreht, wodurch der Anker 6 Strom erhalt. Der letztere wirkt nun vermittels des Gestänges 7 und des Gesperres 9 auf den Hahn 8 derart ein, dass dieser geöffnet wird.
EMI1.2
sonach geöffnet bleibt. Der Wagebalken 2 geht unter dem Einfluss seines Gegengewichtes langsam in seine frühere Lage zurück. Hierbei trifft der Stift 14 auf das Ende 15 der Wage 3 und nimmt diese mit, wodurch der Adker 6 abermals Strom erhält und nunmehr den Hahn 8 schliesst.
Dieser Vorgang hält die Zeit inne, um grosse, sowie kleinere Gläser zu füllen, während dem hat der Kolben der Luftbremse seine tiefste Stellung erreicht, und die Wage 3 gleitet in ihre frühere Stellung zurück. Um ein schnelles oder langsames Sinken des Wagebalkens 2 zu bewirken, wird sein Gegengewicht. 16 entsprechend verstellt und kann man damit die Menge der Getränke genau regulieren, ebenso kann man den Hub des Hebels durch eine Einstellschraube 17 beeinflussen. Bei den Speiseautomaten nach Fig. 3 und 4 wird durch das eingeworfene Geldstück ebenfalls eine Wage 18 verdreht und durch diese ein Strom geschlossen. Der letztere geht durch eine Magnetspule 19, welche ihren Anker 20, der durch eine Feder 21 nach aussen gedrückt wird, anzieht.
Hierdurch wird die am Rande gelochte Scheibe 22 (Fig. 4) frei, die auf der Welle der Speisenplatte 24 sitzt. Nun kommt ein Gewicht 25 zur Wirkung, welches die Welle 23 zu drehen bestrebt ist. Hierbei driickt nun der Anker 20, da inzwischen durch Herabfallen des Geldstückes der Magnet 19 stromlos geworden ist, gegen die Scheibe 22 und dringt schliesslich in das folgende Loch ein, wodurch die Welle und die Speisenplatte fixiert werden.
<Desc/Clms Page number 2>
Selbstverständlich muss die Scheibe 22 ebensoviel Löcher aufweisen, als die Platte 24 Ab- teilungen besitzt. Beide Apparate können für Schwach-und Starkstrom benützt werden, bei Schwachstrom ist der Strom direkt zu schalten, bei Starkstrom schaltet man demselben eine Lampenbatterie vor, so dass man Strom verschiedener Spannung für jeden Apparat ver. wenden kann.
EMI2.1
gewichtes (16) bewirkten Zurückschwingen des Wagebalkens beeinflusste Wage (3) den Motor zum zweiten Mal an den Strom anschliesst, wodurch der Hahn (8) geschlossen wird.