AT397782B - Verfahren und vorrichtung zur abtrennung von scheiben von tabakballen - Google Patents
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Description
AT 397 702 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Abtrennung von Scheiben von auf einen) Hubösch senkrecht geführten Tabakballen oder ähnlichem gepreßten Qut mittels eines in Bezug auf den Ballen bewegbaren Trennorgans, das mit einer bei der Bewegung entlang der Trennfläche der Scheibe gleitenden Räche versehen ist. wobei nach dem Trennvorgang die auf dem Trennorgan liegende Scheibe in Richtung zur Verarbeitungsvomchtung abgeschoben wird.
Bei bekannten Verfahren zur Trennung von Tabakballen wird das Trenn- oder Schneidorgan, wie auch sonst bei Schneidvorgängen üblich, parallel zur gleitenden Fläche des Trennorganes geführt Um die verpraßten Schichten der Sailen zu trennen, ist bei diesen bekannten Verfahren ein verhältnismäßig hoher Kraftaufwand erforderlich. Bei einer mit einer Hubvorrichtung zum Anheben des Tabakballens ausgebildeten Vorrichtung wurde auch schon vorgeschlagen, die Hubvonfchtung geringfügig abzusenken, wenn das Schneidblatt bei seinem Schneidhub in den Ballen eindringt Dadurch soll das Abscheren des Ballens in der Schneidebene von dem Schneidblatt unterstützt werden.
Gemäß der WO 89/11229 wird vorgeschlagen, das Trennorgan etwas schräg nach unten gerichtet in den Block bzw. Ballen einzuführen und nach einer kurzen Strecke wieder nach oben zu bewegen. Auch bei Anwendung dieses Verfahrens ist ein großer Kraftaufwand erforderlich. Gemäß der BVA2-121827 {werterer Stand der Technik) wird eine Anlage ohne Verschwenken eines Schneidblatts beschrieben.
Die Erfindung hat es sich 2um Ziel gesetzt, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem die Abtrennung der Schichten weit wirkungsvoller und mit weniger Leistungsaufwand als bisher möglich ist. Erreicht wird dies dadurch, daß das Trennorgan vor Beginn der Trennbewegung in eine zur Trennebene in einem spitzen Winkel (@) stehende Richtung verschwenkt wird und daß diese Stellung während des gesamten Trenn Vorganges beibehalten wird.
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens steht das Trennorgan, z.B. eine Gabel, demnach während des gesamten Trennvorganges schräg in Bezug zu seiner Vorschubrichtung, so daß zufolge der entstehenden Keilwirkung ein besserer Löseeffekt erreicht wird. Nach dem Trennvorgang erfolgt ein Zurückechwenken des Trennvorgans in seine ursprüngliche Lage.
Erfindungsgemäß ist weiters vorgesehen, daß 2ur Vervollständigung der Abtrennung des Trenngutes das Trennorgan in zurückgeschwenkter Stellung nochmals um einen gegenüber der Trenndicke geringen Betrag in Trennrichtung vorgeschoben wird.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert, ln den Rg. 1 bis 7 sind dabei die einzelnen Bewegungen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung schematisch dargestellt
Gemäß Rg. 1 Hegt ein Balten t von gepreßtem Gut insbesondere ein Tabakballen, auf einem Hublisch 2, der der Beschickungsöffnung 3 einer Konditioniereinrichtung 4 benachbart ist Derartige Kondrtionierein-richtungen sind bekannt. Zum Abtrennen von Schoteen vom Ballen 1 ist ein Trennorgan 5 vorgesehen, das insbesondere die Form einer Gabel aufweist Es wäre Jedoch auch eine messerartige Ausbildung mit z.B. sägeförmiger Schneide möglich.
Das Trennorgan 5 ist an einem Stößel 6, der als Schieber oder Schlitten ausgebildet sein kann, um eine Achse 7 schwenkbar gelagert Der Stößel 6 selbst ist in Richtung der Pfeile P 1 bewegbar. Oberhalb des Trennorganea 5 ist ein Schieber 8 angeordnet, der in Richtung der Pfeile P 2 bewegbar ist
Im folgenden wird nun der Bewegungsablauf bei Durchhführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben:
In der in Fig. 1 gezeigten Ausgangsstellung der Vorrichtung nach der Erfindung ist das Trennorgan 5 gegenüber der Bewegungsrichfung P 1 so geneigt daß seine obere Räche mit der Bewegungsriclriung P1 einen spitzen Winkel @ einschließt Der Hubtisch 2 wird soweit gehoben, daß beim Eindringen des Trennorganes 5 in den Ballen 1 die gewünschte Stärke der abgetrennten Scheibe erreicht wird. Gemäß Rg. 2 wird nun das Trennorgan 5 um die Strecke S 1 in der Bewegungsebene P 1 gegen den Balten 1 bewegt, wob«* eine Scheibe 1' vom Ballen 1 abgetrennt wird. Zufolge des Anstellwinkels ® des Trennorganes 5 gegenüber der Bewegungsebene P 1 entsteht eine zusätzliche Bruchkraft, die einen besonders guten Löseeffekt bewirkt.
Bei dem in Rg. 3 dargestellten weiteren Verfahrensschritt wird das Trennorgan 5 um den Anstellwinkel @ nach oben verschwenkt, sodaS die Scheibe 1' waagrecht zu liegen kommt Durch die Schwenkbewegung des insbesondere als Gabel ausgebildeten Trennorgans wird ein vollständiges Abtrennen der Scheibe Γ gewährleistet
Als nächstes wird, wie in Rg. 4 daigestellt ist das Trennorgan S um eine kleine Strecke $ 2 in Richteng der vorherigen Trennbewegung bewegt Das der Kondifioniertrommel 4 nächstgelegene Ende der Scheibe 1’ gelangt dadurch in die Beschickungsöffhung 3 der Konditfoniereinrichiung 4.
Gemäß Rg. 5 wird nun der Schieber 8 um die Strecke S 3 bewegt und damit die Scheibe 1' vom Trennorgan 5 abgeschoben und in die Konditioniertrommel 4 befördert. 2
Claims (2)
- AT 397 782 B Gemäß Hg. 6 werden sowohl der Schieber 8 als auch das Trennorgan 5 zurückbewegt bis sie die in Hg. 7 dargesteifte Ausgangsstellung weder erreicht haben. Nun wird der Hubtisch 1 wieder angehoben und ein neues Arbeitsspiel kann beginnen. 6 Patentansprüche 1. Verfahren zur Abtrennung von Scheiben von auf einem Hubtisch senkrecht geführten Tabakballen oder ähnlichem gepressten Gut mittels eines in Bezug auf den Ballen bewegbaren Trennorgans (6), das mH einer bei der Bewegung entlang der Trennfläche der Scheibe gleitenden Fläche versehen ist, wobei jo nach dem Trennvorgang die auf dem Trennorgan (5) liegende Scheibe (11) in Richtung zur Verarbei-tungsvorrichtung abgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennorgan (5) vor Beginn der Trennbewegung in eine zur Trennebene in einem spitzen Winke! (a) stehende Richtung verschwend wird und daß diese Steilung während des gesamten Trennvorganges beibehalten wird. is
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vervollständigung der Abtrennung des Trenngutes das Trennorgan (5) in zurückgeschwenkter Stellung nochmals um einen gegenüber der Trenndicke geringen Betrag ln Trennrichtung vorgeschoben wird. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 20 25 30 OS. 40 46 SO 3 55
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| AT214790A AT397782B (de) | 1990-10-24 | 1990-10-24 | Verfahren und vorrichtung zur abtrennung von scheiben von tabakballen |
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| ATA214790A ATA214790A (de) | 1993-11-15 |
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| WO1989011229A1 (en) * | 1988-05-25 | 1989-11-30 | Gbe International Plc | Improvements in or relating to the slicing of blocks of tobacco cases, bales or hogsheads |
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1990
- 1990-10-24 AT AT214790A patent/AT397782B/de active
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| Publication number | Publication date |
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| ATA214790A (de) | 1993-11-15 |
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