AT397632B - Presse - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3042Containers provided with, or connectable to, compactor means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

AT 397 632 B
Die Erfindung betrifft eine Presse, insbesondere für Altpapier, Dosen, (Haus)Müll od.dgl., mit einem von einem Traggerüst, insbesondere auf Rollen bzw. in oder auf Führungen, abgestützten bzw. getragenen Preßkorb bzw. Preßbehälter, in dem ein vom Traggerüst getragener Preßstempel auf- und abbewegbar ist, welcher Preßkorb bzw. -behälter zur Entleerung einen zur Seite bzw. im wesentlichen horizontal wegbeweg-5 baren, die Behälterquerschnittsfläche vorzugsweise zur Gänze freigebenden Preßboden besitzt, wobei der Preßkorb bzw. -behälter gemeinsam mit dem Preßboden auf dem Traggerüst von seiner Stellung unterhalb des Preßstempels in seine Beschickungsstellung herausfahrbar gelagert ist.
Die Wiederverwertung von Abfalistoffen stellt eine dringende Notwendigkeit dar, und aufgrund der dabei anfallenden hohen Transport- und Lagerkosten kommt einer Volumenreduzierung dieser Stoffe größte io Bedeutung zu. Eine derartige Volumenreduzierung vor dem Abtransport wird jedoch vom Konsumenten bzw. vom Anwender nur dann akzeptiert, wenn diese Volumenreduzierung effizient und anwenderfreundlich gestaltet ist. Ferner müssen die getroffenen Maßnahmen die konstruktiv einfache und billige Erstellung einer Presse ermöglichen, andernfalls aus Kostengründen von einer Volumsreduzierung abgesehen werden muß.
Aus der DE-B-2,334.877, DE-A1-2,932.818, US-A-1,372.898, FR-A-1,555.593 und der FR-E-95.805 sind 15 Einrichtungen zum Verpressen von Abfall bekannt. Ferner ist aus der DE-A1-2,942.445 eine Müllpresse bekannt, bei der unterhalb eines Preßstempels in einem Traggerüst ein Preßbehälter angeordnet ist, der in aus dem Traggerüst ausgefahrener Stellung beschickt werden kann. Nach der Beschickung wird der Preßbehälter wieder in das Traggerüst eingefahren, und es erfolgt eine Komprimierung mittels des Preßstempels. Im eingefahrenen Zustand wird sodann die Bodenplatte des Preßbehälters ausgefahren, 20 sodaß das komprimierte Gut in einen unterhalb des Preßbehälters im Traggerüst angeordneten Aufnahme-sack fallen kann. Daraufhin wird der Preßboden wieder in den Preßbehälter eingeschoben und Preßbehälter samt Preßboden werden ausgefahren, um erneut beschickt werden zu können. Diese bekannten Anordnungen sind jedoch nicht allzu benutzerfreundlich bzw. aufwendig zu bedienen und zu entsorgen.
Ziel der Erfindung ist es somit, eine Presse der eingangs genannten Art anwenderfreundlich, betriebssi-25 eher und konstruktiv einfach zu gestalten; dieses Ziel wird bei der Presse der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Preßboden bei aus dem Traggerüst ausgefahrenem Preßkorb zur Freigabe der Bodenöffnung des Preßkorbes bzw. zur Entleerung desselben von diesem wegbewegbar, insbesondere in das Traggerüst rückfahrbar, ist.
Die Erfindung betrifft somit eine Müllpresse, bei der die Beschickung des Preßbehälters mit eingefahre-30 nem Preßboden in einer aus dem Traggerüst ausgefahrenen Stellung erfolgt und bei der der gefüllte Preßbehälter in das Traggerüst eingefahren wird, um in dieser Stellung den Müll zu komprimieren. Für die Entleerung des Preßbehälters wird jedoch vorgesehen, daß der mit komprimiertem Gut gefüllte Preßbehälter aus dem Traggerüst ausgefahren wird; unterhalb des Preßbehälters wird eine Aufnahmevorrichtung für das komprimierte Gut angeordnet; daraufhin wird der Behälterboden in das Traggerüst rückgefahren, sodaß 35 die Unterfläche des Preßbehälters freigegeben wird und das komprimierte Gut in die Aufnahmevorrichtung austreten kann. Die Bewegungen des Preßbehälters und/oder des Preßbodens können maschinell erfolgen, sodaß die Bedienungsperson von allen Handgriffen entlastet ist. Ferner ist die Abfuhr des komprimierten Gutes mit der Aufnahmevorrichtung wesentlich vereinfacht, da die Zugänglichkeit der Behälteröffnung für die verschiedenartigsten Gerätschaften zur Aufnahme des komprimierten Gutes verbessert ist. Die Mecha-40 riik zum Antrieb des Preßbodens kann einfach ausgebildet sein, da dieser nicht aus dem Traggerüst bzw. von diesem wegbewegt wird, sondern in dieses hineingezogen wird. Neben der durch Pressenteile, insbesondere den ausgefahrenen Preßboden, unbehinderten Zugänglichkeit des Raumes unterhalb des zur Entleerung ausgefahrenen Preßbehälters ist der zur Entleerung vorgesehene Preßkorb vom Preßstempel entfernt, wodurch die Betriebssicherheit erhöht wird. 45 Die erfindungsgemäße Presse gewährleistet, daß Altpapier, Karton, Blechdosen, Hausmüll, Küchenabfall, Kunststoffbehälter, Glasgegenstände od.dgl. bevorzugterweise in getrennter bzw. sortierter Form gepreßt bzw. bezüglich ihres Volumens reduziert werden können. Insbesondere eine Füllung der Presse mit sortierten Abfällen, wie z.B. nur mit Blechdosen oder Altpapier oder Kunststoffdosen od.dgl., ermöglicht eine optimale Beschickung, einen optimalen Preßvorgang und eine optimale Entleerung. Gleichzeitig ist so jedoch auch Vorsorge getroffen, daß der Abtransport des gepreßten Gutes möglichst einfach vor sich gehen kann, daß das gepreßte Gut sicher und einfach aus dem Preßkorb nach unten auf eine Transporteinrichtung abgegeben werden kann und daß der Anwender möglichst keinerlei Risken bei der Bedienung der Presse ausgesetzt ist.
Ein einfacher Aufbau der Presse ergibt sich, wenn zur voneinander unabhängigen oder gemeinsamen 55 Bewegung des Preßbodens und Preßkorbes jeweils ein eigener oder ein gemeinsamer Antrieb, z.B. ein Hydraulik- oder Pneumatikzylinder od.dgl., vorgesehen ist, mit dem der Preßboden und/oder der Preßkorb im Traggerüst bzw. der Preßboden relativ zum Preßkorb verfahrbar bzw. verschiebbar ist. Die Entleerbarkeit der Presse wird verbessert, wenn zumindest eine der Innenwände, vorzugsweise zumindest zwei aneinan- 2
AT 397 632 B der angrenzende Innenwände, insbesondere alle Innenwände des Preßkorbes von oben nach unten gesehen nach außen zu geneigt verlaufen und somit - wie an sich bekannt - die Querschnittsfläche von oben nach unten vergrößert ist. Mechanisch zweckmäßig ist es, wenn der Preßboden mit dem Preßkorb gegebenenfalls elektromechanisch, z.B. mit elektromagnetisch bzw. -mechanisch verstellbaren Stiften, oder 5 hydraulisch, z.B. mit Riegelzapfen, zur gemeinsamen Bewegung aus dem bzw. in das Traggerüst, verriegelbar ist, bzw. wenn der Preßkorb mit dem Preßboden mittels einer von der Steuereinheit betätigten Verriegelungseinheit, z.B. Riegelzapfen, insbesondere starr zur gemeinsamen Bewegung verbindbar ist. Eine konstruktiv einfache Anordnung sieht vor, daß der Preßboden des Preßkorbes in einer Höhe am Traggerüst verschiebbar bzw. ein- und ausfahrbar angeordnet ist, die die vorgesehene Höhe des gepreßten w Gutes im Preßkorb bei dessen Entleerung zumindest um die Höhe einer zur Aufnahme des gepreßten Gutes dienenden, unter den Preßkorb verbringbaren Transporteinheit, z.B. einer Palette od.dgl., übersteigt. Die Sicherheit wird erhöht, wenn zur Steuerung der Bewegungen des Preßkorbes und des Preßbodens bzw. des bzw. der jeweiligen Antriebe(s) eine Steuereinheit vorgesehen ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargesteilten Ausführungsbeispielen 15 näher erläutert.
Es zeigen Fig. 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Presse, Rg. 2 die Presse beim Preßvorgang, Fig. 3 die Presse bei der Befüllung durch den Anwender und Rg. 4 die Presse in der Entleerungsstellung.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Presse in schematischer Darstellung. Auf einem mit Standbeinen 8 20 versehenen Traggerüst 10 ist auf Schienen bzw. Führungen 2 ein Preßkorb 5 verschiebbar gelagert, in dem ein auf dem Traggerüst 10 gelagerter Preßstempel 3 auf- und abbewegbar ist. Der Preßstempel 3 kann durch beliebig gestaltete Antriebseinrichtungen 11, z.B. Hydraulikeinrichtungen oder pneumatische Einrichtungen, angetrieben werden, die von einer Steuereinheit 9 betätigt werden.
Der Preßkorb 5 ist nach unten zu mit einem Preßboden 6 abgeschlossen, welcher Preßboden 6 relativ 25 zum Preßkorb 5 mit einem ebenfalls beliebig gestaltenen Antrieb 1 im wesentlichen horizontal verschiebbar ist. Im vorliegenden Fall kann der Preßboden 6 mit dem Preßkorb 5 mit einer Verriegelungseinrichtung, z.B. Riegelzapfen 4, verriegelt werden, sodaß bei einer Verschiebung des Preßbodens 6 auf den Schienen 2 der Preßboden 6 samt dem Preßkorb 5 von seiner im Traggerüst 10 gelegenen Stellung in eine Stellung ausgefahren werden kann, in welcher der Preßkorb 5 nicht mehr unterhalb des Preßstempels 3 gelegen ist; 30 in dieser Stellung kann der Preßkorb 5 von oben mit dem zu pressenden Gut beschickt werden, in Fig. 2 ist eine schematische Schnittansicht der erfindungsgemäßen Presse dargestellt, und man erkennt den von dem Antrieb 1 angetriebenen Preßboden 6, In dieser Ansicht befindet sich der Preßkorb 5 unterhalb des Preßstempels 3 und es ist möglich, mit dem Preßstempel 3 dem Preßkorb 5 aufgegebenes Gut zusammenzupressen. 35 Nach Anheben des Preßstempels 3 kann der Preßkorb 5 gemeinsam mit dem Preßboden 6 von dem Antrieb 1 auf den Schienen in eine seitlich ausgefahrene Stellung verfahren werden und ist zu einer Beschickung oben offen (Rg. 3) oder könnte entleert werden.
Soferne der Preßkorb 5 weiter befällt wurde, wird der Preßkorb 5 wieder in das Traggerüst 10 eingefahren, und es erfolgt ein Preßvorgang wie in Fig. 2 dargestellt. Soferne von der Bedienungsperson 40 oder bei einem Preßvorgang von der Steuereinheit 9 festgestellt wird, daß der Preßkorb 5 bis zu einem vorgegebenen Niveau gefüllt ist bzw. eine gewisse Preßhöhe nicht mehr vom Preßstempel 3 unterschritten werden kann, so erfolgt ein Anheben des Preßstempels 3 und ein Ausfahren des Preßkorbes 5 mitsamt dem Preßboden 6. Nach dem Ausfahren des Preßkorbes 5, so wie es in Rg. 4 dargestellt ist, wird der Preßboden 6 mit dem Antrieb 1 vom Preßkorb 5 weggefahren und die untere Behälteröffnung des 45 Preßkorbes 5 freigegeben. Damit kann das im Preßkorb 5 befindliche gepreßte Gut auf eine unterhalb des Preßkorbes 5 verfahrene Transporteinrichtung, z.B. einen Transportkorb, eine Palette od.dgl., aufgegeben und der Weiterverwendung zugeführt werden.
Wesentlich für die Erfindung ist es, daß der Preßkorb 5 und der Preßboden 6 beim Preßvorgang gemäß Rg. 2 bzw. beim Befüllungsvorgang gemäß Fig. 3 eine Einheit bilden können, daß jedoch zum Entleeren 50 des Preßkorbes 5 der Preßboden 6 vom Preßkorb 5 wegbewegt werden kann. Die Bewegungen des Preßkorbes 5 und des Preßbodens 6 im Traggerüst 10 können mit einem gemeinsamen Antrieb 1 bewerkstelligt werden; es ist jedoch auch möglich, für den Preßkorb 5 und den Preßboden 6 eigene Antriebe vorzusehen. Vorzuziehen ist es jedoch, einen einzigen Antrieb 1 und eine Verriegelungseinrichtung, z.B. Riegelzapfen 4, zwischen dem Preßkorb 5 und dem Preßboden 6 vorzusehen, die von der 55 Steuereinheit 9 in eine Verriegelungsstellung bzw. in eine Freigabestellung verstellt werden kann.
Prinzipiell ist es auch möglich, zur Entleerung den Preßboden 6 innerhalb des Traggerüstes 10 zu belassen und lediglich den Preßkorb 5 in die ausgefahrene Entleerungsstellung zu verfahren. Dabei besteht jedoch die Möglichkeit, daß das gepreßte Gut nicht als kompakte Einheit auf die Transporteinrichtung 3

Claims (8)

  1. AT 397 632 B abgegeben wird, da das Ausfahren des Preßkorbes 5 an sich länger dauert als das Zurückziehen des Preßbodens 6 bei ausgefahrenem Preßkorb 5. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, daß nach dem Entleeren des Preßkorbes 5 nach unten durch Ausfahren des Preßbodens 6 sofort wieder die Befüllstellung der Presse gegeben ist. 5 Die Betätigung der Presse erfolgt je nach Einsatz, Umgebung usw., z.B. elektrisch mit einem Elektromotor und einer Gewindestange oder mittels Hydraulik- bzw. Preßluftzylinder, so wie es schematisch in der Zeichnung mit dem Antrieb 1 dargestellt ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Preßkorb 5 zumindest eine sich nach unten zu pyramidenflächenartig erweiternde Wandfläche besitzt, da damit eine leichte Entleerung des Preßkorbes 5 mittels Schwerkraft 7o und ohne weitere Hilfsmittel ermöglicht wird; der Preßstempel 3 kann zur Entleerung nicht eingesetzt werden, da sich bei der Entleerung der Preßkorb 5 zur besseren Zuführbarkeit der Transporteinheit außerhalb des Traggerüstes 10 befindet. Zu bemerken ist, daß in Fig. 2 aufgrund der Wirkung der Steuereinheit 9 der Preßkorb 5 mit dem Preßboden 6 mittels der Verriegelungseinrichtung, z.B. Riegelzapfen 4,starr verbunden ist und in dieser iS Stellung die Volumenreduzierung mittels des. Preßstempels 3 vorgenommen wird. Auch im Stadium der Befüllung gemäß Fig. 3 ist der Preßkorb 5 mit dem Preßboden 6 durch die Verriegelungseinrichtung starr verbunden; der Preßstempel 3 wird durch Hochheben in die Parkstellung gebracht und der Preßkorb 5 wird vom Antrieb 1 in die Befüilungssteliung geschoben. Bei der Entleerung wird jedoch die Verriegelung zwischen dem Preßkorb 5 und dem Preßboden 6 20 gelöst, und der Preßboden 6 entfernt sich von dem aus dem Traggerüst 10 ausgefahrenen Preßkorb 5. Zum Zurückholen des Preßkorbes 5 kann entweder ein eigener auf den Preßkorb 5 einwirkender Antrieb vorgesehen sein, oder der Preßboden 6 wird von seinem Antrieb ausgefahren, die Verriegelung 4 wird in Tätigkeit gesetzt und der Behälter steht, wie in Fig. 3 angedeutet, für ein Wiederbefüllen zur Verfügung. Gegen eine Verschiebung in senkrechter Richtung ist der Preßboden 6 durch die Führungsabsätze oder 25 ähnliche Vorkehrungen auf den Schienen 2 gesichert. Sinnvoll wird die erfindungsgemäße Presse durch eine Zweihandsteuerung ergänzt, sodaß der Preßstempel 3 nur dann seinen Preßvorgang starten kann, wenn beide Hände der Bedienungsperson an entsprechende Schalter gelegt sind. An sich ist es auch möglich, daß der Preßboden 6 nicht nur seitlich weggefahreri wird, sondern z.B. mit einer entsprechenden Hydraulikeinrichtung nach unten und seitlich 30 weggeschwenkt wird, welche Ausführungsform jedoch komplizierter aufgebaut ist als die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform. Patentansprüche 1. Presse, insbesondere für Altpapier, Dosen, (Haus)Müll od.dgl., mit einem von einem Traggerüst (10), insbesondere auf Rollen bzw. in oder auf Führungen, abgestützten bzw. getragenen Preßkorb bzw. Preßbehälter(5), in dem ein vom Traggerüst (10) getragener Preßstempel (3) auf- und abbewegbar ist, welcher Preßkorb bzw. -behälter (5) zur Entleerung einen zur Seite bzw. im wesentlichen horizontal wegbewegbaren, die Behälterquerschnittsfläche vorzugsweise zur Gänze freigebenden Preßboden (6) 40 besitzt, wobei der Preßkorb bzw. -behälter (5) gemeinsam mit dem Preßboden (6) auf dem Traggerüst (10) von seiner Stellung unterhalb des Preßstempels (3) in seine Beschickungsstellung herausfahrbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßboden (6) bei aus dem Traggerüst (10) ausgefahrenem Preßkorb (5) zur Freigabe der Bodenöffnung des Preßkorbes (5) bzw. zur Entleerung desselben von diesem wegbewegbar, insbesondere in das Traggerüst (10) rückfahrbar, ist. 4S
  2. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur voneinander unabhängigen oder gemeinsamen Bewegung des Preßbodens (6) und Preßkorbes (5) jeweils ein eigener oder ein gemeinsamer Antrieb (1), z.B. ein Hydraulik- oder Pneumatikzylinder od.dgl., vorgesehen ist, mit dem der Preßboden (6) und/oder der Preßkorb (5) im Traggerüst (10) bzw. der Preßboden (6) relativ zum Preßkorb (5) so verfahrbar bzw. verschiebbar ist.
  3. 3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Innenwände, vorzugsweise zumindest zwei aneinander angrenzende Innenwände, insbesondere alle Innenwände des Preßkorbes (5) von oben nach unten gesehen nach außen zu geneigt verlaufen und somit - wie an sich 55 bekannt - die Querschnittsfläche von oben nach unten vergrößert ist.
  4. 4. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßboden (6) mit dem Preßkorb (5) gegebenenfalls elektromechanisch, z.B. mit elektromagnetisch bzw. -mechanisch verstell- 4 AT 397 632 B baren Stiften, oder hydraulisch, z.B. mit Riegelzapfen (4), zur gemeinsamen Bewegung aus dem bzw. in das Traggerüst (10), verriegelbar ist.
  5. 5. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der seitwärts gerichteten Freigabebewegung des Preßbodens (6) eine nach unten gerichtete Bewegung vorausgeht oder überlagert ist, sodaß der Preßboden (6) bei seiner Wegbewegung eine Art Schwenkbewegung mit einer geringen vertikalen und einer großen horizontalen Versetzung vollführt.
  6. 6. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Bewegungen des Preßkorbes (5) und des Preßbodens (6) bzw. des bzw. der jeweiligen Antriebe(s) (1) eine Steuereinheit (9) vorgesehen ist.
  7. 7. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßboden (6) des Preßkorbes (5) in einer Höhe am Traggerüst (10) verschiebbar bzw. ein- und ausfahrbar angeordnet ist, die die vorgesehene Höhe des gepreßten Gutes im Preßkorb (5) bei dessen Entleerung zumindest um die Höhe einer zur Aufnahme des gepreßten Gutes dienenden, unter den Preßkorb (5) verbringbaren Transporteinheit, z.B. einer Palette od.dgl., übersteigt.
  8. 8. Presse nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß der Preßkorb (5) mit dem Preßboden (6) mittels einer von der Steuereinheit (9) betätigten Verriegelungseinheit, z.B. Riegelzapfen (4), insbesondere starr zur gemeinsamen Bewegung verbindbar ist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 5
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