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Die höhere Temperatur des in die Giessform g3 eingespritzten Metalles und die grössere Zeilenlänge, welche bei der vorliegenden Erfindung in Betracht kommt, macht es jedoch unmöglich, die schrägen, früher zuweilen angewandten Schultern (vgl. amerik. Patent Nr. 5584 (6) zum Halten des Gussstückes gegen den Zug des den Rücken beschneidenden bei Maschinen dieser Art allgemein gebräuchlichen Messers zu verwenden, da die Schwindung zu gross ist und das
Gussstück sich daher in der Form drehen kann.
Deshalb wird gemäss Fig. 8 die Giessform g8 an der rückwärtigen Mündung so weit eingezogen, dass Schultern g3 von solcher Länge entstehen, dass trotz der Schwindung das Gussstück in Anlage an die parallel der Rückenfläche gerichtete horizontale Seite der Schultern bleibt und wird die
Düse so ausgebildet, dass das Gussstück zur Sicherung des Anliegens der Schultern desselben an die Schultern der Form mit nachträglich abzuschneidenden Nasen über die rückwärtigen Forll1rÅander greift.
Die angeführten Übelstände des bisherigen Pumpengetriebes sollen in nachstehender Weise beseitigt werden. In den diagrammartigen Fig. 6 und 7 sind bestimmte Einheitswerte für die
Zeiten sowohl, als für die Kräfte angenommen worden. Die einzelnen Zeitabschnitte sind durch die Entfernung der horizontalen parallelen Linien versinnlicht und zwar sind, um ein bestimmtes
Beispiel anzunehmen, einem vollen Umlauf der Kurvenwelle entsprechend, 15 Zeiteinheiten zugrunde gelegt, von denen die drei ersten Zeiteinheiten von 0 bis 3 insofern gegeben sind, als bei dem Punkte 0 der Niedergang des Pumpenkolbens erfolgen muss und beim Punkt 3 der
Pumpenkolben seine höchste Stelle wieder erreicht haben muss.
Die durch die Spannung der
Pumpenfeder ausgeübten Kräfte sind durch wagerechte Striche von bestimmter Länge zwischen den abwärts verlaufenden Linienzügen A-A und G---G bezw. A-A und B-B dargestellt.
Die Linienzüge A -A stellen hierbei den Verlauf der Bewegung des Pumpenkolbens bezw. des ihn unter dem Einflusse der Daumenscheibe o und der Feder betätigenden Hebels a2 dar. Bei der alten Anordnung diente diese Daumenscheibe nicht nur wie bei der neuen Anordnung, zum Aus- lösen, sondern auch zum Spannen der Kolbenfeder zu welch letzterem Zwecke bei der neuen
Anordnung vorzugsweise die Daumenscheibe b0 und das zugehörige Hebelwerk dient, wobei ausserdem noch eine Entlastung der Feder vor dem Aufwärtsgange des Kolbens herbeigeführt wird. Die sich dabei ergebenden Spannungsveränderungen werden durch die horizontalen Linien zwischen den Linienzügen A-A und G-G bezw. A-A und B-B in Fig. 6 bezw. Fig. 7 dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Anordnung des neuen Mechanismus.
Auf der Hauptachse der Maschine sind zwei Kurvenscheiben a0 und bO befestigt, welche im wesentlichen den Linienzügen A-A und B-B entsprechend profiliert sind, die nach Fig. 7
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nur im grossen ganzen den eigentümlichen Verlauf derselben, wie er nach vorliegender Erfindung beabsichtigt ist und erzielt wird, versinnlichen. Auf der Kurvenscheibe a0 ruht mit dem Zahn al der bei g6 im Gestell g5 drehbar gelagerte Hebel a2, welcher mit seinem vorderen Ende durch die Koppelstange a3 auf den Pumpenkolben a4 die Kraft der bei a5 auf ihn wirkenden Feder s überträgt. Die zweite Kurvenscheibe b dagegen bewegt durch Vermittlung der Rolle bl, welche in dem bei g7 im Gestell g5 drehbar gelagerten Lenker b2 geführt ist, sowie durch die Koppelstange b3
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Feder SI hält.
Die Wirkungsweise dieses Mechanismus entspricht im wesentlichen der Fig. 7 und den folgenden Annahmen bezw. Voraussetzungen.
1. Die Spannung der Feder habe bei der bisherigen Anordnung nach Fig. 6 vor dem Herabfallen des Pumpenkolbens beim Zeitpunkt 0-15 den Wert s und nachher, den Wert s gehabt : dagegen sol ! diese Spannung nunmehr vorher die doppelte Grösse 2 s haben und sich nach dem Herabfallen des Pumpenkolbens nur auf 1 verringern, um erst bis zum Wiederhochgang des Pumpenkolbens weiter bis auf den Wert ¸ 8 hinabsinken.
2. Die Zeit t zwischen dem Niederfallen und dem beginnenden Wiederhochgang des Pumpen-
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einheiten von 1 bis 3 beansprucht und muss jetzt auf eine Zeiteinheit von 2 bis 3 verkürzt werden.
4. Die Zeit xi fur das vollständige Spannen der Feder, welche früher-mit der unter 3. er-
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Ein Vergleich mit den Fig. 6 und 7 zeigt, dass sich alle diese Forderungen durch die vorgeschlagene Anordnung erfüllen lassen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
An einer Giessvorrichtung für Lettern-bezw. Zeilentypengiessmaschinen :
1. Eine Einrichtung zur Regelung der Spannung der Pumpenkolbenfeder (SI), dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe von einem beweglichen und nach bestimmtem Gesetze bewegten, ihr Widerlager bildenden Organ (b4) beeinflusst wird, so dass eine weitgehende Einflussnahme der Feder auf den Kolbendruck gesichert erscheint und an zur Wiederspannung der Feder nötiger Kraft gespart wird.
2. Eine Einrichtung zur Verhinderung des Sprengens des Schmelztopfes durch das Metall beim Anheizen und zur Sicherung der Zufuhr stets gut erhitzten Metalles zur Pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass in einem den Schmelztopf durchsetzenden Heizkanal (leI) ein Schmelzrohr (o) parallel zum benachbarten Pumpenstiefel angeordnet ist, welches mit diesem und dem Schmelztopfinnern kommuniziert.
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