DE3216623C2 - Vorrichtung zur automatischen Regelung der Wickelspannung eines auf einer Webmaschine hergestellten Gewebes - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Regelung der Wickelspannung eines auf einer Webmaschine hergestellten Gewebes

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Abstract

Die Erfindung betrifft die Webindustrie. Das hergestellte Gewebe (1) wird auf einen Schaft (6) aufgewickelt, der zur Drehung angetrieben wird, und zwar von einer Geweberückholwalze (3) aus mittels einer Reibungskupplung, deren Reibungswert durch eine Mutter (19) geregelt werden kann. Eine unter der Wirkung der Gewebespannung bewegliche Spannwalze (5) betätigt mittels eines Mechanismus (32, 31, 30) eine Klinke (27), welche mit Zähnen (26) in Eingriff kommt, die von der Mutter (19) getragen werden, um die Mutter zu blockieren und die Reibungskupplung wieder anzuziehen, wenn die Gewebespannung abnimmt. Anwendung zur automatischen Regelung der Wickelspannung eines Gewebes.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Regelung der Wickelspannung eines auf einer Webmaschine hergestellten Gewebes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Webmaschine erzeugt mit einer im wesentlichen
konstanten Geschwindigkeit ein Gewebe, das auf einem Warenbaum aufgewickelt wird, der um seine Achse gedreht wird. Die Drehgeschwindigkeit des Warenbaums, wird zu Beginn seiner Inbetriebsetzung so geregelt, daß bei jeder Umdrehung die Länge des während dieser Zeit erzeugten Gewebes im wesentlichen aufgenommen wird. Der Durchmesser des Wickelteils nimmt jedoch fortschreitend zu, so daß schließlich die Spannung des Gewebes abnimmt, wenn das auf den Warenbaum ubertragene Antriebsmoment konstant bleibt.
Die Veränderung des auf den Warenbaum übertragenen Antriebsmoments geschieht gewöhnlich mit Hilfe einer Reibungskupplung. Die Veränderung wird beim Anlaufen geregelt und in dem Maße, in welchem der W->.:kelteil zunimmt, rückt der Weber von Hand die Reibungskupplung ein. Die Ergebnisse dieses sehr empirischen Verfahrens hängen voll von der Geschicklichkeit der Bedienungsperson ab.
In der französischen Patentschrift 24 28 095 (= DE-AS 29 12 436) ist eine Vorrichtung beschrieben, welche eine automatische Regelung der Reibungskupplung in Abhängigkeit von dem Durchmesser des Warenbaumes ermöglicht. Eine Tastrolle, die sich mit dem Umfang des Wickelteils in Kontakt befindet, dreht ein Kurvenelement, welches einen Schwinghebel steuert, der seinerseits auf die Reibungskupplung wirkt, um- das auf den Warenbaum übertragene Antriebsmoment zu verändern. Diese Vorrichtung ist verhältnismäßig kompliziert, da sich das Ganze in dem Maße verlagern muß, in v/elchem der Durchmesser des Wickelteils zunimmt. Andererseits ist der Durchmesser eines Warenbaumes eine ziemlich schlecht definierte Größe, da sie von dem Schub abhängt, welcher durch die Tastrolle ausgeübt wird. Außerdem wird die Spannung in Abhängigkeit von dem Durchmesser des Wickelteils festgelegt jedoch nicht gemessen, so daß die Spannung durch eine abgenutzte Reibungskupplung, eine ermüdete Feder und dgl. beeinflußt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, durch die eine bestimmte Wickelspannung sines Gewebes ohne Eingreifen von Hand und ohne Abtasten des Wickclumfangs automatisch geregelt wird. Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
In der Tat werden, wie es an sich bekannt ist, bestimmte Gewebe, beispielsweise der Chiffonsamt, mit doppelter Warenbahn hergestellt. Die Maschine wird durch zwei Bäume mit Kettfäden beliefert, welche zwei gesonderte Webfächer bilden, in jedes von welchen ein Schußfaden eingeführt wird. Außerdem verteilt ein Flurfadenbaum Fäden, welche die beiden gebildeten Gewebe vereinigen. Eine Schneidvorrichtung teilt diese Fäden in ihrer Mitte, wodurch die beiden Warenbahnen getrennt werden, die sich auf zwei verschiedenen Warenbäumen aufwickeln.
Eine evidente Lösung besteht darin, bei jedem der Wickelschäfte einen Reibungsmechanismus, beispielsweise von der vorangehend beschriebenen Art, vorzu-M) sehen. Auf diese Weise wird die Spannung jedes Gcwebctcils gesondert geregelt, jedoch ist dies eine kostspielige Lösung, da jedes Teil des Spannungsreglers doppelt vorhanden sein muß.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform im Falle cibr> ner Webmaschine mit zwei Warenbahnen wird eine einzige Vorrichtung vorgesehen, die gleichzeitig auf die beiden Schäfte wirkt.
Eine solche Lösung würde durch den Fachmann nor-
malerweise abgelehnt, da in dem Falle, in welchem das Schneiden der Florfäden nicht genau in ihrer Mitte durchgeführt wird, die Spannung einer der Warenbahnen nicht genau geregelt wird und das Aufwickeln derselben kann zu Unregelmäßigkeiten führen. Dieser Nachteil kann jedoch ein Vorteil werden. In der Tat, wenn die Spannung einer der Wicklungen nicht sichtbar regelmäßig ist, d. h. daß das Schneiden der Florfäden fehlerhaft ist, ist es zweckmäßig, das Messer zu regeln, um diesen Fehler zu korrigieren.
Durch die Erfindung wird daher ferner eine Vorrichtung zur automatischen Regelung der Aufwickelspannung der beiden Gewebebahnen, die von einer Verlourwebmaschine hergestellt werden, geschaffen, bei welcher die beiden Warenbäume jeweils mittels eines Reibungsmechanismus der vorangehend beschriebenen Art zur Drehung angetrieben werden, weil gemäß der Erfindung die Regelung der beiden Reibungskupplungen von einem einzigen Tastorgan gesteuert wird, das auf die Veränderung der Spannung nur einer der beiden Warenbahnen anspricht.
Im folgenden wird die Erfindung beispielsweise in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläctert und zwar zeigt
F i g. 1 eine Endansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einer Webmaschine mit einer einzelnen Warenbahn;
F i g. 2 eine Stirnansicht der Gewebespannwalze;
Fig.3 die erfindungsgemäße Vorrichtung in eine Webmaschine eingebaut, gesehen in Richtung zur Maschine;
Fig.4 eine Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei einer Webmaschine mit doppelter Warenbahn;
F i g. 5 die Einzelheiten der Reibungselemente in der Vorrichtung nach F i g. 4.
Fig. 1 zeigt das Gewebe 1, das in herkömmlicher Weise auf dem festen oder beweglichen Brustbaum 2 aufliegt und einen Teil der Abzugwalze 3 umgibt, gegen welche es durch die Druckwalze 4 angedrückt wird. Das Gewebe nimmt dann seinen Weg über die Spannwalze 5, bevor es auf den Warenbaum 6 aufgewickelt wird, der sich um seine Achse 7 dreht. Der Wickelbaum 6 wird von der Abzugwalze 3 aus über einen bekannten Übertragungsmechanismus, beispielsweise durch eine endlose Kette 8, zur Drehung angetrieben, welche mit zwei Kettenrädern 9,10 zusammenwirkt, welche mit der Abzugwalze 3 bzw. Warenbaum 6 drehfest verbunden sind. Das Kettenrad 10 ist zwischen zwei Reibscheiben 11, 12 angeordnet, welche es zur Drehung antreibt (F i g. 3). Die erste Reibscheibe 11 liegt gegen eine Platte 13 an, welche mit einer Hülse 14 fest verbunden ist, die eine Walze 15 umgibt, während die zweite Reibscheibe 12 gegen eine Platte 16 anliegt, die auf die Hülse 14 bei 17 aufgekeilt und durch eine Reihe von Federn 18 mit einer Mutter 19 verbunden ist, die längs eines Gewindes 20 beweglich ist, das auf der Hülse 14 vorgesehen ist. Die Walze 15 ist am Gestell 21 der Webmaschine, beispielsweise durch eine Schraube 22, befestigt, die in eine Bohrung 24 eingesetzt ist, welche über einen Teil 25 ihrer Länge mit einem Gewinde versehen ist. Die Mutter 19 ist mit einem Zahnkranz 26 versehen, mit welchem eine Sperrklinke 27 zusammenwirkt, die bei 28 in einem Lager 29 ttelagert ist, welches mit dem Gestell 21 fest verbunden ist. Die Schwingbewegung der Klinke 27 wird durch einen HebeVrm 30 gesteuert, der durch eine Stange 31 mit einem Winkelhebel 32 verbunden ist, welcher durch die Sparinwalze 5 des Gewebes betätigt wird. Der Hebel 32 ist bei 33 am Gestell gelagert und besitzt einen zweiten Arm 34, der ein Lager 35 aufweis;, welches die Achse 36 trägt, um die sich die Spannwalze 5 dreht.
Wie F i g. 2 zeigt, erstrecken sich die beiden Enden der Achse 36 in Lager 35, die von zwei identischen Schwingarmen 34 getragen werden, wobei die Schwingbewegung um die mit dem Gestell 21 fest verbundene Achse 33 geschieht
to An der Stange 31 ist ein Anschlag 37 befestigt, gegen den sich das Ende einer Feder 38 abstützt, deren anderes Ende sich gegen einen Bund 39 eines Gewindeteils 40 abstützt, der mit einer mit dem Gestell 21 fest verbundenen Mutter 4t verschraubt ist.
Der Warenbaum 6 ist durch seine Achse 7 zentriert, die sich in eine Bohrung 43 der Walze 15 erstreckt. Eine bestimmte Anzahl Zapfen 44 verbindet die Hülse 14 und den Warenbaum 6 zur Drehung miteinander.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
In dem Augenblick, in dem ein W^enbaum 6 eingesetzt wird, wird der Druck der Feder 3*5 peregeit, indem der Teil 40 von Hand in der Mutter 41 bewegt wird, damit beim Mindestwert der Reibung am Kettenrad 10 die Klinke 27 sich außer Eingriff mit dem Zahnkranz 26 befindet Die Gewebespannung hat dann einen bestimmten Wert. Wenn der Durchmesser des Gewebetcils zugenommen hat und das Gewebe sich entspannt hat, verlagert sich die Spannwalze 5 in den Lagern 35 (gesehen in F i g. 1 nach links), bei weicher Bewegung der Hebelarm 34 mitgenommen wird, so daß der Arm 32 eine Schwingbewegung um die Achse 33 ausführt. Die Stange 31, die durch den Arm 32 hochgezogen wird, verschwenkt die Klinke 30 um ihre Anlenkung 28, so daß sie mit der Mutter 19 in Kontakt kommt, wodurch diese gesperrt wird und mit dem Zahnkranz 26 in Eingriff kommt. Die auf diese Weise gesperrte Mutter 19 schraubt sich auf das Gewinde 20 auf, wodurch die Reibungskupplung angezogen wird. Auf diese Weise ^immt das auf den Warenbaum 6 übertragene Antriebsmoment zu. Wenn es den Wert erreicht hat, bei welchem das Gewebe wieder seine normale Spannung erhält, kehrt die Spannwalze 5 in ihre Anfangsstellung zurück, wobei sie die Hebel 32 und 34 mitnimmt und damit auch die Stange 31, die sich wieder abwärts bewegt und die Klinke 30 außer Eingriff mit dem Zahnkranz 26 bringt. Die Mutter 19, die nicht mehr gesperrt ist. dreht sich wieder mit der Hülse 14. bis eine neue Entspannung des Gewebes einen neuen Eingriff der Klinke 30 mit dem Zahnkranz 26 herbeiführt.
Wenn der Warenbaum den gewünschten Durchmesser erreicht hat, wird er in an sich bekannter Wehe ausgebaut und ein neuer Warenbaum eingesetzt. Die Reibungskupplung wird auf ihren Anfangswert dadurch eingeregelt, daß die Mutter 19 mit Hilfe eines der von dieser getragenen Handgriffe 42 gelockert wird.
Im folgenden wird die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung für eine Webmaschine mit zwei Warenbahnen, inrbesondere zur Herstellung von Velour, in Verbindung mit F i g. 4 und 5 beschrieben.
Die Webmaschine erzeugt einen Velour ! (Fig.4), dessen beide Warenbahnen 2, 2' vereinigt «.'erden (wie an sich bekannt) durch nicht dargestellte Florfäden. Diese Florfaden werden in ihrer Mitte durch eine bei 100 schematisch darges .eilte Schneidvorrichtung geteilt und die beiden Warenbahnen 2 und 2' laufen je über eine gesonderte Abzugswalze, von denen nur eine dargestellt und mit 3 bezeichnet ist. Im voraus bestimmt wurde der Verlauf der Warenbahn 2, welche diejenige ist.
deren Taster die Spannungsveränderungen aufnimmt. Die Warenbahn 2 läuft dann über die Umlenkwalze 4 und Spannwalze 5, bevor sie auf den Warenbaum 6 aufgewickelt wird, der sich um seine Achse 7 dreht. In der gleichen Weise wird die Warenbahn 2' auf den Warenbaum 6' aufgewickelt, der sich um seine Achse 7' dreht.
Die Umlenkwalze 4 und die Spannwalze 5 werden zwischen zwei Platten 101 gehalten, deren Abstand durch ein Rohr 102 bestimmt wird. Mit einer der Platten 101 ist eine Stange 31 verbunden. Das Ganze ist um die Achse 36 der Umlenkwalze 4 herum angelenkt.
Die Abzugwalze 3 ist mit einem Kettenrad 9 fest verbunden, mit welchem eine Kette 103 in Eingriff steht, die um ein weiteres Kettenrad 104 herumläuft, das auf einer Walze 15 (F i g. 5) angeordnet ist.
Die Kette 103 wird durch eine Walze 105 gespannt. Zwei wcncrc Kettenräder IC ar,d !0' ssnd zwischen
In dem Maße, in welchem der Durchmesser der Gewebewicklung auf den Warenbaum zunimmt, nimmt die Spannung des Gewebes ab und die Stange 31 bewegt sich in der Richtung des Pfeils F um die Achse 36. Zu einem gegebenen Zeitpunkt trifft der Bolzen 27 auf den Zahn 26 und blockiert die Mutter 19, die sich auf das Gewinde 20 aufschraubt, wodurch die Reibungskupplungen 11, 12 und II', 12' angezogen werden. Dies hat zur Folge, daß das auf die Warenbäume übertragene Antriebsmoment zunimmt. Wenn es den Wert erreicht, bei welchem das Gewebe wieder seine anfängliche Spannung erhält, kehrt die Stange 31 in ihre Ausgangsstellung zurück, wobei sie den Bolzen 27 mitnimmt, der sich von dem Zahn 26 löst. Die auf diese Weise entsperrte Mutter dreht sich wieder mit der Hülse 14. bis eine neue Entspannung des Gewebes 2 die Anlage des Bolzens 27 an dem Zahn 26 hervorruft und damit ein neues
zwei Reibungselementen 11,23 und 1Γ, 12' angeordnet, welche durch ein Kettenrad 104 zur Drehung angetrieben werden. Das Kettenrad 104 ist bei 106 mit einer Platte 107 verbunden, welche gegen die Reibscheibe Il anliegt, und mit einem Zahnrad 108, das mit einer Hülse 14 fest verbunden ist, auf welche bei 17 und 17' die Platten 16 und 109 aufgekeilt sind, die die Reibscheiben 12', 11' und 12 zur Drehung antreiben. Die Platte 16 ist durch eine Reihe von Federn 18 mit einer Mutter 19 verbunden, welche längs eines von der Hülse 14 getragenen Gewindes 20 beweglich ist.
Zwei Ketten 8 und 8' sind um die Kettenräder 10,10' sowie um die Kettenräder lOi, 1O2 herumgeführt, welche mit den Warenbäumen 6,6' fest verbunden sind.
Die Walze 15 ist am Gestell der Webmaschine durch an sich bekannte, nicht dargestellte, Mittel befestigt.
Die Mutter 19 ist mit einem Zahn 26 versehen, mit welchem ein an der Stange 31 befestigter Bolzen 27 zusammenwirkt. Das freie Ende der Stange ist mit dem Ende einer Feder 38 verbunden, deren anderes Ende eine Kette ItO trägt, welche mit einem Ring 111 endet. Ein Stift 112 kann gleichzeitig in eines der Glieder der Kette und in eine Bohrung in einem festen Teil 113 eingesetzt werden. Dieser Teil 113 trägt ein Winkelstück 114, welches als Anschlag für einen Stab 115 dient, der an der Stange 31 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Zum Beginn des Webvorgangs werden die Warenbäume 6 und 6' eingesetzt. Das Befestigungssystem ist in F i g. 4 nur für den Warenbaum 6 dargestellt, da es für den Warenbaum 6' identisch ist Die Enden der Achse 7 des Warenbaums 5 werden in die Lager 116 eingesetzt die mit dem Gestell der Maschine fest verbunden sind. Ein Dorn 117 hält die Achse 7 in ihrem Lager 116. Wenn der Finger in den Ring 111 eingesetzt wird, kann leicht an der Kette 110 gezogen werden, um der Feder 38 eine gewisse Verlängerung mitzuteilen. Jede Verlängerung der Feder 38 entspricht einer Wickelspannung des Gewebes 2. Wenn die Länge der Feder 38, die der gewünschten Wickelspannung entspricht, erhalten wird, wird der Stift 112 in das Glied eingesetzt das sich gegenüberliegend der Bohrung befindet, welche in dem w Teil 113 vorgesehen ist, um die Feder 38 in dem Spannungszustand zu halten, in den sie gebracht worden ist
Der Abstand zwischen dem Ende der Stange 115 und dem Winkelstück 114 ist proportional dem Abstand ?wischen dem Zahn 26 und dem Bolzen 27. Wenn die Maschine arbeitet sind diese beiden Teile nicht sichtbar, was der Grund dafür ist daß eine Anzeigeeinrichtung 114,115 vorgesehen ist.
Wenn die auf die Warenbäume 6 und 6' aufgewickelten Gewebeteile den gewünschten Durchmesser erreichen, werden sie in an sich bekannter Weise entfernt und werden neue Wickelbäume eingesetzt. Die Reibungskupplungen werden dadurch gelöst, daß die Mutter 19 mit Hilfe der Handgriffe 42, die sie an ihrem Umfang trägt, gelockert wird. Um ein zu weites Abschrauben der Mutter und das Heraustreten der Federn 18 aus &'* entsprechenden Bohrungen zu vermeiden, begrenzt ein Anschlag 118, welcher auf der Hülse 14 beispielsweise durch eine Schraube 119 befestigt ist, die Bewegung der Mutter. Um einen -uckartigen Stoß der Mutter 19 gegen den Anschlag 158 zu verhindern, ist eine Platte 120 aus Gummi oder irgendeinem anderen elastischen Material zwischen der Mutter und deren Anschlag angeordnet.
Dieses Verfahren zur Regelung der Wickelspannung eines Gewebes mit einer doppelten Warenbahn ist nicht auf den Chiffonsamt begrenzt, sondern kann bei jeder Webmaschine angewendet werden, die gleichzeitig zwei Gewebeteile mit Hilfe von zwei übereinander angeordneten Webfächern herstellt, in welchen gleichzeitig zwei Schußfäden eingetragen werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur automatischen Regelung der Wickelspannung eines auf einer Webmaschine hergestellten Gewebes, bei welcher der Warenbaum von einer Gewebeabzugwalze mittels einer Reibungskupplung angetrieben wird, gekennzeichnet durch eine unter der Wirkung der Spannung des Gewebes (1) auslenkbaren Spannwalze (5) und einen Mechanismus (32,31,30) zur Obertragung der Auslenkbewegung der Spannwalze auf eine Sperreinrichtung (26, 27) einer Mutter (19). durch welche die Reibungskupplung (11,12,13,16) bei Nachlassen der Gewebespannung einrückbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung durch einen mit der Mutter (19) fest verbundenen Zahnkranz (26) und durch eine in diesen eingreifende, von der SpannwalzeJS) betätigbaren Sperrklinke (27) gebildet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (27) über eine Stange (31) mit einem Hebel (32) verbunden ist, an dem die Spannwalze (5) schwenkbar gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Betätigungsstange (31) der Sperrklinke (27) und dem Webmaschinengestell (21) eine auf eine bestimmte Gewebespannung einstellbare Druckfeder (38) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichne;, daß #· Mutter (19) Griffe (42) aufweist, durch welche sie manuell in die Ausgangslage zurückführbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I, 2, 4 oder 5 zur automatischen Regelung der Wickelspannung von zwei auf einer Webmaschine hergestellten Warenbahnen, bei welcher die beiden Warenbäume jeweils von einer Warenabzugswalze mittels je einer Reibungskupplung angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannwalze (5) unter der Wirkung der Spannungsänderung nur einer der beider. Warenbahnen (2) auslenkbar ist und daß beide Reibungskupplungen (11,12,11', 12') durch die Spannwalze (5) über die Sperreinrichtung (26, 27) steuerbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung (114, 115) für die Auslenkbewegung der Spannwalze (5), wobei das Maß der Auslenkung zu jedem Zeitpunkt dem Abstand zwischen einem Zahn des Zahnkranzes (26) und der Sperrklinke (27) proportional ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Mutter (19) zum Zeitpunkt der Lösung der Reibungskupplungen (11, 12, 11', 12') durch einen Anschlag (118) begrenzt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Mutter (19) und dem Anschlag (118) ein elastischer Teil (120) angeordnet ist.
DE3216623A 1981-05-12 1982-05-04 Vorrichtung zur automatischen Regelung der Wickelspannung eines auf einer Webmaschine hergestellten Gewebes Expired DE3216623C2 (de)

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FR8109395A FR2505886A1 (fr) 1981-05-12 1981-05-12 Dispositif d'enroulement d'une piece de tissu sous tension constante, notamment pour machine a tisser
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