AT396745B - Verstellbare gelenkuntermatratze für ein spital- oder pflegebett - Google Patents
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Description
AT396745B
Die Erfindung betrifft eine verstellbare Gelenkuntermatratze für ein Spital- oder Pflegebett, mit einem Grundrahmen und einer Liegefläche, die zumindest in vier Teile unterteilt ist und einen Rückenteil, einen Gesäßteil, einen Oberschenkelteil und einen Unterschenkelteil umfaßt, und bei welcher der Oberschenkelteil mit dem Gesäßteil und der Unterschenkelteil mit dem Oberschenkelteil gelenkig verbunden ist
Derartige Gelenkuntermatratzen können in neu gefertigten Spezialbetten für Spital- oder Heimpflege integriert, oder auch nachträglich in herkömmliche Betten eingebaut werden. Ihre Liegefläche läßt sich manuell oder motorisch verstellen.
In letzter Zeit wurden hinsichtlich einfacher und leichter Bedienung durch die liegende Person oder das Pflegepersonal, aber auch in bezug auf medizinische und sicherheitstechnische Aspekte vermehrt hohe Anforderungen formuliert, die zu wesentlichen Weiterentwicklungen zwingen. Dabei müssen jedoch auch die Kosten, die bekanntermaßen im Gesundheitswesen ein großes Problem darstellen, möglichst niedrig gehalten werden.
Eine wesentliche Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gelenkuntermatratze der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die in Einteilung und Funktion den neuesten medizinischen und pflegerischen Anforderungen genügt Dazu gehört die Möglichkeit, Rücken- und Beinteil je nach Pflegefall entweder gemeinsam oder getrennt einstellen zu können. Bei gemeinsamem Verstellen von Rücken- und Beinteil soll dabei der Oberschenkelteil ab einer bestimmten Neigung des Rückenteils wieder abgesenkt werden, damit in jeder Position eine bequeme Stellung der sitzenden Person gewährleistet ist. Damit soll speziell auch erreicht werden, daß das bei konventionellen Elektrobetten vorkommende, beim Patienten unangenehme Angstgefühle auslösende Zusammendrücken von Oberkörper gegen Oberschenkel verhindert wird.
Zu den sicherheitstechnischen Aufgaben zählt eine selbsttätige Entkopplung des Antriebsorgans im Falle eines im Gestänge eingeklemmten Körperteils sowie eine jederzeit mögliche Schnelläbsenkung des Rückenteils in medizinisch indizierten Notfallsituationen. Überdies ist es aus Kostengründen ein wesentliches Ziel der Erfindung, alle erforderlichen Lagen der Liegefläche mit nur einem einzigen Antriebsaggregat einstellen zu können.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgaben ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs 1, bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Patentansprüchen definiert.
Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel einer «findungsgemäßen Gelenkuntermatratze beschrieben. Hiebei zeigen Fig. la eine schematische Seitenansicht der einen Längsseite der Gelenkuntermatratze, von innerhalb des Rahmens betrachtet, Fig. lb in Ergänzung zu Fig. la und zum besseren Verständnis der Lage der einzelnen Elemente eine Perspektivdarstellung des für den Verstellmechanismus wesentlichen Bereichs, Fig. 2,3,4 und 5 in derselben Seitenansicht wie Fig. la verschiedene Stellungen der Gelenkuntermatratze, und zwar Fig. 2 mit geneigtem Rückenteil und angehobenem Beinteil, Hg. 3 mit noch weiter bis beinahe in die Senkrechtlage geneigtem Rückenteil und entsprechend wieder etwas abgesenktem Beinteil, Hg. 4 mit stark geneigtem Rückenteil, jedoch entkoppeltem, flach liegendem Beinteil, Fig. 4 mit Stadt geneigtem Rückenteil, jedoch entkoppeltem, flach liegendem Beinteil, Fig. 5 mit angehobenem Beinteil, jedoch entkoppeltem Rückenteil, und die Fig. 6a, 6b und 6c eine bevorzugte Konstruktionsvariante des plattenförmigen dreiarmigen Winkelhebels.
Die Hguren la und lb dienen zur Erklärung des Auf baus der Gelenkuntermatratze. Etwas erhöht üb« einem Grundrahmen (2) positioniert ist die Liegefläche mit einem Rückenteil (4), einem Gesäßteil (6), einem Oberschenkelteil (8) und einem Unterschenkelteil (10). Der Gesäßteil (6) ist mit Trägem (12) an den beiden seitlichen Längsholmen des Grundrahmens (2) fest angebracht Der Oberschenkelteil (8) ist am Gesäßteil (6) im Lager (14) gelenkig gelagert und liegt in tiefster Stellung auf einem Querholm (16) des Grundrahmens auf. An den Oberschenkelteil (8) ist im Lager (18) der Unterschenkelteil (10) angelenkt, der in tiefster Stellung auf am Grundrahmen (2) angebrachten Stützen (20) abgestützt ist und mit einem Schwenkhebel (22) mit dem Grundrahmen (2) verbunden ist
Der Rückenteil (4) ist in einer vom Grundrahmen (2) nach unten ragenden Stützplatte (24) gelagert mittels einer im Lager (26) am Rückenteil (4) und im Lager (28) an der Stützplatte befestigten Wippe (30) und liegt in tiefster Stellung auf am Grundrahmen (2) angebrachten Stützen (32) auf.
Im Grundrahmen (2) ist quer zu dessen Längsholmen eine Grundachse (34) drehbar gelagert Auf dies« Grundachse (34) lagert eine frei drehbare Platte, die in ihrer Funktion einen dreiarmigen Winkelhebel (36) bildet Weiter ist mit d« Grundachse (34) ein Rückenteilhebelarm (38) drehfest verbunden, an welchem im Lag« (40) eine schwenkbare Klinke (42) angeordnet ist
Am einen Hebelarm (36a) des dreiarmigen Winkelhebels (36) ist ein Lag« (44) zur Aufnahme der einen Seite eines Antriebsmotors (46) angeordnet Am zweiten Hebelarm (36b) des Winkelhebels (36) greift die Klinke (42) an und verbindet in der in Fig. la und lb gezeigten Stellung den Rückenteilhebelarm (38) kraftschlüssig mit dem Winkelhebel (36). Am dritten Hebelarm (36c) des Winkelhebels (36) ist das eine Ende einer teleskopartigen Schubstange (48) im Lager (50) angelenkt.
Die Schubstange (48) ist an ihrem anderen Ende mit einem Beinteilhebelarm (52) im Lag« (54) gelenkig angebracht der über eine Querstange (56) fest mit dem Oberschenkelteil (8) verbunden ist Die Schubstange (48) weist einen als Führungsrohr (48a) dienenden Teil und eine in diesem Führungsrohr entlang d« Längsachse verschiebbare Stange (48b) auf. Eine Sperre (58), die am Führungsrohr (48a) ausschwenkbar befestigt ist kann -2-
AT396745B in eine Aussparung (60) in der Stange (48b) einrasten und so die Stange (48b) gegen weiteres Einfahren in das Führungsrohr (48a) versperren.
Zum Hochheben des Rückenteils (4) in eine geneigte Stellung dient ein Kniehebel (62), der am einen Ende drehfest mit der Grundachse (34) verbunden ist und am anderen Ende im Lager (64) am Rückenteil (4) angelcnkt ist.
Ein weiterer Hebelarm, der Matratzenausgleichhebelarm (66), ist ebenfalls drehfest an der Grundachse (34) angebracht, und ein Verbindungshebel (68) reicht vom Lager (70) im Matratzenausgleichhebelarm (66) zum Lager (72) in der Wippe (30).
Zur einfacheren Betätigung der Klinke (42) ist im mit der Grundachse (34) verbundenen Teil (62a) des Kniehebels (62) eine Ausklinkstange (74) parallel zur Grundachse (34) drehbar gelagert Die Ausklinkstange (74) ist im Bereich der Klinke (42) kurbelförmig so abgewinkelt, daß sie um den Arm der Klinke (42) läuft, und weist einen fest mit ihr verbundenen Hebel (76) auf, an welchem ein rohrförmig» Bügel (78) angelenkt ist In den rohrförmigen Bügel (78) ist eine Stange (80) lose eingetaucht die an ihrem anderen Ende im Kopfbereich des Rückenteils (4) befestigt ist und auf der der Bügel (78) geführt verschoben werden kann.
Anhand der Figuren 2 bis 5 sollen nun die verschiedenen Funktionen des Verstellmechanismus der Gelenkuntermatratze erläutert werden.
Mit dem Antriebsmotor (46) können der Rückenteil (4) und die Ob»· und Unterschenkelteile (8) und (10) angehoben beziehungsweise gesenkt werden und zwar entweder gemeinsam, oder auch nur der eine oder der and»e Teil, je nach Stellung d» Klinke (42) und der Sperre (58). ln den Figur») 1,2 und 3 greift die Klinke (42) am plattenförmigen Winkelhebel (36) an, und die Sperre (58) ist in d» Stange (48b) der Schubstange (48) eingerastet. Stößt nun der Antriebsmotor (46) am Hebelarm (36a) des Winkelhebels (36), so dreht sich dieser um die Grundachse (34). Durch den Kraftschluß über die Klinke (42) am zweiten Hebelarm (36b) des Winkelhebels (36) wird der Rückenteilhebelarm (38), und mit diesem die Grundachse (34) mitgedreht Da der Kniehebel (62) fest mit der Grundachse (34) verbunden ist, wild dies» nach oben ausgeschwenkt und damit der Rückenteil (4) in eine geneigte Stellung gebracht (vgl. Fig. 2). Gleichzeitig mit dem Anheben des Rückenteils (4) stößt der dritte Hebelarm (36c) des Winkelhebels (36) die Schubstange (48) in Richtung des Fußendes, womit der Beinteilhebelarm (52) ausgeschwenkt und die Ober- und Unterschenkelteile (8) und (10) angehoben werden. Der Unterschenkelteil (10) wird dabei durch den Schwenkhebel (22) in eine leicht gegen das Fußende geneigte Lage gebracht
Durch weiteres Ausfahren des Antriebsmotoxs (46) läßt sich der Rückenteil (4) in eine beinahe senkrecht geneigte Stellung bringen, wie in Fig. 3 zu sehen. Die Ober· und Unterschenkelteile (8) und (10) jedoch werden nur bis zu einer bestimmten Neigung des Rückenteils (4), bevorzugt etwa bis zu einer Neigung von 70 Grad, weiter angehohen und bei noch stärkerer Neigung des Rückenteils (4) gleichzeitig wieder gesenkt. Dies wird dadurch erreicht, daß die gegenseitige Winkellage des zweiten und dritten Hebelarms (36b) und (36c) des Winkelhebels (36) so gewählt ist, daß die Längsachse des Hebelarms (36c) dann mit der Längsachse der Schubstange (48) einen gestreckten Winkel bildet, wenn der Rückenteil (4) eine Neigung von etwa 70 Grad einnimmt, und demzufolge bei weiterer Neigung des Rückenteils (4) die Schubstange (48) wied» in Richtung Kopfende zurückweichen läßt. Diese Funktionsweise sorgt bei jeder Neigung des Rückenteils (4) für eine bequeme Stellung der sitzenden Person und verhindert ein zu starkes Anwinkeln der Oberschenkel gegen den Bauch.
Eine weitere Funktion des Verstellmechanismus in einer bevorzugten Ausführungsform ist der sogenannte Matratzenausgleich. Dieser hat die Aufgabe, bei geneigtem Rückenteil (4) den Raum für die Matratze im Gesäßbereich so zu vergrößern, daß die Dicke der geknickten Matratze ausgeglichen wird und die sitzende Person nicht gegen das Fußende v»schoben wird. Wie in Fig. 2 und 3 zu sehen, wird durch die Drehung der Grundachse (34) ebenfalls der fest mit ihr verbundene Matratzenausgleichhebelarm (66) mitgedieht, d» üb» den Verbindungshebel (68) die Wippe (30) in Richtung Kopfende schwenkt und so das untere Ende des Rückenteils (4) in Abhängigkeit von dessen Neigung vom Gesäßteil (6) wegbewegt.
Fig. 4 zeigt eine Stellung der Gelenkuntermatratze, bei welch» d» Rückenteil (4) geneigt ist, der Ob»- und Unterschenkelteil (8) und (10) jedoch flach liegt. Für diese Funktionsweise wird die Sp»re (58) einfach aus der Aussparung (60) in d» Stange (48b) ausgeschwenkt. Die beiden Teile Führungsrohr (48a) und Stange (48b) der Schubstange (48) sind damit frei gegeneinander verschiebbar und entkoppeln Ober- und Unterschenkelteü (8) und (10) vom Winkelhebel (36).
Die umgekehrte Funktionsweise mit angehobenem Ober- und Unterschenkelteil (8) und (10), jedoch flach liegendem Rückenteil (4), zeigt Fig. 5. Hier ist durch Ausschwenken der Klinke (42) der Rückenteilhebelarm (38) vom Winkelhebel (36) entkoppelt, sodaß dieser auf der Grundachse (34) frer drehen kann, ohne auf den Rückenteil (4) zu wirken.
Diese beiden Entkoppelungsvorrichtungen bieten neben den verschiedenen Einstellmöglichkeiten für die Stellungen der Gelenkuntermatratze auch sicherheitstechnische Vorteile. Sollte nämlich während des Absenkens von Rückenteil oder Ober- und Unterschenkelteil einmal ein Körperteil, beispielsweise eine Hand, zwischen irgendwelchen Teilen eingeklemmt werden, so wird durch Ausklinken der Sperre (58) od» der Klinke (42) der Kraftschluß mit dem zurückfahrenden Antriebsmotor (46) selbsttätig gelöst, womit gravierendere V»letzungen (oder auch eine Beschädigung der Gelenkuntermatratze) verhindert werden. -3-
Claims (10)
- AT396745B Die mögliche rasche Entkopplung speziell des Rückenteils (4) entspricht auch aus pflegerischer Sicht einer wichtigen Anforderung. In gewissen kritischen medizinisch») Situationen muß der Obeikörper des Patienten so schnell abgesenkt werden, daß ein motorisches Absenken zu langsam wäre. In einem solchen Fall ist es einer Pflegeperson möglich, durch Ausklinken der Klinke (42) von Hand eine sofortige Absenkung zu erreich»!. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dazu die Ausiklinkstange (74) vorgesehen, die vom Kopf bereich aus mit dem Bügel (78) über den Hebel (76) gedreht weiden kann, um die Klinke (42) auszuklinken. Eine bevorzugte Konstruktionsvariante des plattenförmigen dreiarmigen Winkelhebels (36) veranschaulichen die Figuren 6a, 6b und 6c. In dieser Variante ist der Winkelhebel aus drei Einzelteilen zusammengesetzt, die bevorzugt durch Stanzen gefertigt werden können. Fig. 6a zeigt die Form des einen Teils (82), Fig. 6b die Form der beiden anderen, gleichartigen Teile (84). Die drei Teile lassen sich auch erst im Verlauf der Montage der Gelenkuntermatratze zum Winkelhebel (36) zusammenfügen. Dies bietet den Vorteil, daß die Grundachse (34) nicht in den Winkelhebel (36) eingefahren werden muß, sondern daß die Teile zuerst einzeln über die Grundachse (34) gesteckt und anschließend im Lager (50) und in den Befestigungspunkten (86) und (88) zur Deckung gebracht und miteinander verbunden werden können. Die Grundachse (34) sorgt dabei für die Zentrierung der Einzelteile. Fig. 6c zeigt die Schmalseite des montierten Winkelhebels (36). Es sei ausdrücklich erwähnt, daß die beschriebene und in den Zeichnungen dargestellte Art der Gelenkuntermatratze vom Fachmann in mehrfacher Weise im Rahmen des Erfindungsgedankens abgewandelt werden kann. So ist es zum Beispiel möglich, den Schwenkhebel (22) durch einen Teleskopsteller zu ersetzen, um eine zusätzliche Verstellmöglichkeit für die Ober- und Unterschenkelteile zu schaffen. Und selbstverständlich läßt sich die Gelenkuntermatratze auch mit einem oder mehreren zusätzlichen Antriebsmotoren ausrüsten, um weitere Möglichkeiten für getrennte Einstellungen der einzelnen Teile der Liegefläche bereitzustellen. PATENTANSPRÜCHE 1. Verstellbare Gelenkuntermatratze für ein Spital- oder Pflegebett, mit einem Grundrahmen und einer Liegefläche, die zumindest in vier Teile unterteilt ist und einen Rückenteil, einen Gesäßteil, einen Oberschenkelteil und einen Untcrschenkelteil umfaßt, und bei welcher der Oberschenkelteil mit dem Gesäßteil und der Unterschenkelteil mit dem Oberschenkelteil gelenkig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet» daß im Grundrahmen (2) quer zu dessen Längsholmen eine Grundachse (34) gelagert ist und auf dieser Grundachse (34) ein dreiarmiger Winkelhebel (36) mit einem ersten (36a), einem zweiten (36b) und einem dritten (36c) Hebelarm frei drehbar gelagert ist, daß weiter die Grundachse (34) einen drehfest mit ihr verbundenen Rückenteilhebelarm (38) und einen drehfest mit ihr verbundenen Hebel (62), der ein Hochheben des Rückenteils (4) in eine geneigte Stellung bewirken kann, aufweist, wobei der Rückenteilhebelarm (38) mittels eines Koppelelementes (42) kraftschlüssig lösbar mit dem zweiten Hebelarm (36b) des Winkelhebels (36) koppelbar ist, daß weiter am dritten Hebelarm (36c) des Winkelhebels (36) eine teleskopartige Schubstange (48) angelenkt ist, die an ihrem anderen Ende mit einem fest mit dem Oberscbenkelteil (8) verbundenen Beinteilhebelarm (52) gelenkig v»bunden ist, wobei die teleskopartige Schubstange (48) in ein» vorgegebenen Längenausdehnung mittels eines Sperrelements (58) gegen weitere Verkürzung lösbar versperibar ist
- 2. Verstellbare Gelenkuntermatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß der Rückenteil (4) in seinem dem Gesäßteil (6) zugekehrten Endbereich mittels einer Wippe (30) in einem am Grundrahmen (2) angebrachten, von diesem nach unten ragenden Stützelement (24) gelagert ist daß ein Matratzenausgleich-hebelarm (66) drehfest an der Grundachse (34) angebracht ist und daß ein Verbindungshebel (68) an seinem einen Ende am Matratzenausgleichhebelarm (66) und an seinem anderen Ende im Mittelbereich der Wippe (30) angelenkt ist
- 3. Verstellbare Gelenkuntermatratze nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß am ersten Hebelarm (36a) des Winkelhebels (30 ein Antriebsorgan (46) zum Drehen dieses Winkelhebels (36) um die Grundachse (34) ansetzt
- 4. Verstellbare Gelenkuntermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß der Hebel (62), d» ein Hochheben des Rückenteils (4) in eine geneigte Stellung bewirken kann, ein Kniehebel ist -4- AT396745B
- 5. Verstellbare Gelenkuntermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (62), der ein Hochheben des Rückenteils (4) in eine geneigte Stellung bewirken kann, und der Rückenteilhebelarm (38) ein und derselbe Hebel ist.
- 6. Verstellbare Gelenkuntermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Winkellage von zweitem und drittem Hebelarm (36b) und (36c) des Winkelhebels (36) so gewählt ist, daß die Längsachse des dritten Hebelarms (36c) dann mit der Längsachse der Schubstange (48) einen gestreckten Winkel bildet, wenn der Rückenteil (4) eine Position im Neigungsbereich von 60 bis 80 Grad einnimmt
- 7. Verstellbare Gelenkuntermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterschenkelteil (10) mit dem Grundrahmen (2) durch einen Schwenkhebel (22) verbunden ist
- 8. Verstellbare Gelenkuntermatratze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dar Schwenkhebel (22) ein Teleskopsteller ist
- 9. Verstellbare Gelenkuntermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelelement (42) mittels einer Verlängerungsvorrichtung (74,76,78,80) vom Kopfbeieich her betätigbar ist.
- 10. Verstellbare Gelerikuntermatratze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (36) aus wenigstens zwei gestanzten Teilen (82,84) zusammengefügt ist Hiezu 6 Blatt Zeichnungen -5-
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