AT39607B - Sicherheitsverankerung für die Oberleitungsdrähte elektrischer Straßenbahnen. - Google Patents

Sicherheitsverankerung für die Oberleitungsdrähte elektrischer Straßenbahnen.

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AT39607B
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Austria
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wire
catenary wires
trams
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electric trams
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Alfred Ghislain Boon
Francois Mellaerts
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Alfred Ghislain Boon
Francois Mellaerts
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  Sicherheitsverankerung für die Oberleitungsdrähte elektrischer Strassenbahnen. 



   Bekanntlich treten die Schwingungen des   Oberleitungsdrahtes e ! ektrischer Strassenbahnen     hauptsächlich   an den Verbindungs-tellen mit den   an Geleisekreuzungen, Weichen, Strecken-   isolatoren und dergl. in die Leitung eingeschalteten Vorrichtungen auf, weil diese Vorrichtungen eine grössere Starrheit aufweisen, als der Leitungsdraht. Aus diesem Grunde finden auch die meisten Brüche des Leitungsdrahtes an diesen Stellen statt. Um ein Herabfallen des Leitungdrahtes bei Bruch zu verhindern, werden bisher an Leitungsdraht festgelötete Anker verwendet, 
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 Schwingungen des Leitungsdrahtes häufig defekt wird.

   Ebenso   genügen   die Vorrichtungen, welche mit zwei Backen den Leitungsdraht einklemmen, nicht ihrem Zwecke, weil beim Reissen des Leitungsdrahtes eine plötzliche Zugkraft in der Einklemmungsstelle auftritt, welche den gerissenen Draht leicht aus den Klemmbacken herausreissen kann. Ausserdem ist bei dieser Art von Vorrichtungen eine besondere   Profilausbildung   des Drahtes notwendig.

   Zur Vermeidung dieser Übelstände soll nach vorliegender Erfindung eine Verankerung Anwendung finden, die 
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Leitungsdrahtes   eine kammartige Überhöhung aufweist,   deren   gegenüberliegende Seiten durch  
Bolzen zusammengezogen werden können,   wobei ausserdem   eine keilförmige, an der unteren
Seite mit sägezahnartiger Kerbung versehene Einlage zwischen den Draht und einen der Bolzen einges chlagen wird, sodass beim Reissen des Leitungsdrahtes durch den   Zug iü demselben   die Ein-   @ lage sich noch mehr zwischen   den Bolzen und den Leitungsdraht verkeilt und so ein Heraus- ziehen des letzteren unmöglich macht. 



   Die Zeichnung veranschaulicht als   Ausführungsbeispiel   die vorliegende Art der Verankerung an einer in die Leitung eingeschalteten Weiche. Fig. 1 zeigt die Verankerung des einen Leitungs- drahtes, Fig. 2 die Ausbildung des Ankers   in grösserem Massstabe,   Fig. 3 den Grundriss der ge-   i   samten Anordnung der Weiche in verkleinertem Massstabe. Auf jedem Leitungsstrang 1 ist kurz vor dem Weichenapparate 3 eine Blechhülse 2 befestigt. 
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   artigen Überhöhung jeder der   drei Hülsen (Fig. 3) ist je ein Stahldraht 6 befestigt, dessen anderes Ende um einen gemeinsamen Bolzen 8 geschlungen ist.

   Bei Anordnung der beschriebenen Verankerung in gerader Strecke verbindet der Stahldraht 6 entweder nur einfach die beiden einander   gegenüberliegenden Anker   oder es werden die beiden   Stahldrähte   6 der beiden Anker an irgend   onem   geeigneten Teil der dazwischen angeordneten Vorrichtung befestigt. 



   Wie bereits eingangs erwähnt wurde, liegt die gefährdetste Stelle der Oberleitung bei 9 
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 deren Zähne in den Leitungsdraht eingedrungen sind, mitziehen. Da die Einlage keilförmig iat, so wird sie sich immer mehr und mehr zwischen den Nietbolzen   6   und Draht 1 einkeilen und umso fester den Draht 1 an die Hülse 2 anpressen, je grösser die Zugkraft ist. Selbst eine ungewöhnlich starke Spannung im Leitungsdraht vermag dann ein Herausgleiten des Drahtes aus der Blechhülse nicht herbei zuführen, da eben ausser der Klemmwirkung der Hülse selbst noch die Keileinlage 7 den Draht festhält.

   Die beschriebene Verankerung hat aber auch noch den Vorteil, dass sie die sonst an der gefährdetsten Stelle 9 am stärksten auftretenden Schwingungen wesentlich schwächt, sodass durch die vorliegende Verankerung die Bruchgefahr schon an sich vermindert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Sicherheitsverankerung fürdie   Oberleitungsdrähte elektrischer Strassenbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass der Leitungsdraht von einer Blechhülse umschlossen ist, deren kammartig über den Leitungsdraht erhöhte Seitenwände zwecks Festklemmung der Hülse auf dem Draht durch Nieten oder dergl. zusammengezogen sind.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der einen Niete und dem Draht eine keilförmige, an der dem Drahte zugekehrten Seite mit Zähnen versehene Einlage eingekeilt wird, welche das Herausziehen des Drahtes verhindert.
AT39607D 1907-12-28 1907-12-28 Sicherheitsverankerung für die Oberleitungsdrähte elektrischer Straßenbahnen. AT39607B (de)

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AT39607B true AT39607B (de) 1909-11-10

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