AT395726B - Vorrichtung zur vergleichmaessigung des faserbandes oder -vlieses bei einer karde, krempel od.dgl. - Google Patents
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Description
AT 395 726 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vergleichmäßigung des Faserbandes oder -vlieses bei einer Karde, Krempel od. dgl. mit einem Vorreißer, einer Speisewalze und einem Speisetisch, wobei ein Meßglied für die zwischen Speisewalze und Speisetisch eingezogene Fasermenge vorgesehen ist, das über eine Steuereinrichtung mit dem Antriebsmotor für die Speisewalze in Verbindung steht S Bei einer bekannten Vorrichtung (FR-OS 23 22942) ist unterhalb der ortsfesten Speisewalze ein ortsfestes Lag» vorhanden, auf dem eine Mehrzahl von Fühlhebeln (Speisetisch) beweglich gelagert ist Das Ende der Fühlhebel grenzt unmittelbar an den Vorreißer an und ist federbelastet Das andere Ende der Fühlhebel ist an eine Meßeinrichtung (sog. Klavierhebel) angeschlossen, die die Verlagerung der Fühlhebel in Abhängigkeit von der Dicke des eingezogenen Fasermaterials erfaßt bzw. zusammenfaßt Nachteilig ist daß bei der Übernahme des Fasermaterials 10 von der Speisewalze die Arbeitskräfte des Vorreißers (Reißkräfte) auf jeden Fühlhebel einwirken und dadurch das
Meßergebnis verfälschen können. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß sich der Meßort in der Klemmzone zwischen der Speisewalze und dem Fühlhebel über einen längeren Bereich (Strecke vom Beginn der Klemmzone bis Ende der Fühlhebel) erstreckt in dem im wesentlichen die Speisewalze dem Fühlhebel gegenüberliegt und dadurch nicht eindeutig festgelegt isL Bei dieser Vorrichtung besteht der Speisetisch aus einer Vielzahl federbelasteter Fühl-15 hebel, die an eine sog. Klavierhebelmechanik angeschlossen sind, was insgesamt konstruktiv sehr aufwendig ist
Die EP-A2-0122 717 weist ein Zuführband auf, das das Fasermaterial zwei Walzen zuführt Zwischen dem Zufiihrband und den Walzen ist eine Wiegeplatte vorhanden, über die das Fasermaterial läuft Die Walzen, die das Fasermaterial von der Wiegeplatte ziehen, sollen ausreichend räumlichen Abstand von der Wiegeplatte haben, sodaß keine unerwünschte Ansammlung von Fasermaterial auf der Wiegeplatte erfolgt Oberhalb der Wiegeplatte ist eine 20 Elektrode vorhanden, die mit den Walzen (Fördereinrichtung für das Fasermaterial) nichts zu tun hat. Diese Patentschrift beschreibt nur eine Waage, die in einem räumlichen Abstand vor den als Fördereinrichtung für das Fasermaterial dienenden Walzen angeordnet ist
Die DE-OS 29 05 589 beschreibt eine Vorrichtung, bei der eine Faservorlage durch eine vorgeschaltete Speiseeinheit mit Austragswalzen auf ein geteiltes Zuführband aufgelegt wird. In der Teilfuge zwischen den beiden 25 Zuführbändem ist eine den Zwischenraum mehr oder weniger ausfüllende Meßrolle angeoidnet, die beidseitig üb» ein Hebelgestänge geführt und über eine Gewichtskompensation grob auspariert ist Bei ihrem Transport durch die endlos umlaufenden Zuführbänder passiert die Faservorlage den Meßsektor der Meßrolle, wobei diese durch die Gewichtskraft d» Faservorlage belastet wird. Von der Faservorlage wird beim Durchlauf derselben durch Reibv»schluß die Meßrolle in Drehung versetzt Am Ende des Zuführbandes ist ein räumlich» Üb»gabepunkt an 30 eine nachgeordnete Maschine und/oder Baugruppe vorhanden. Die Qu»teilung der Zuführeinrichtung soll so weit vor dem räumlichen Übergabepunkt der Fas»vorlage an die nachgeordnete Maschine und/oder Baugruppe erfolgen, daß Rückwirkungen durch die Übergäbe ausgeschlossen sind. In die Regelung der Durchlaufgeschwindigkeit d» Faservorlage geht die Strecke zwischen dem Meßsektor und dem räumlichen Übergabepunkt der Faservorlage an die nachfolgende Maschine und/oder Baugruppe als Verzögerung ein. 35 Anstelle d» beiden Zuführbänd» können z. B. auch Rutschbleche treten. In diesem Fall wird d» Mot», d» die
Durchlaufgeschwindigkeit der Faservorlage bestimmt über das Getriebe, die am räumlichen Übergabepunkt befindlich»iWalz»i antreiben. Die Vorrichtung kann vorgesehen werden für denEinsatz in Krempelmaschinen oder Karden. Bei d» bekannten Vorrichtung handelt es sich um eine als Meßrolle ausgebildete einfache Waage, bei d» das zu wiegende Fasermaterial frei über die Meßrolle hinweg läuft. Die Waage bzw. Meßrolle ist in einem räumlichen 40 Abstand zu d» zu speisenden nachfolgenden Verarbeitungsmaschine angeordnet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die genanntenNachteile vermeidet,die insbesondereaufkonstruktiv einfache Weise schädliche Kräfteauf das Meßglied v»meidet und einen bestimmten Meßort festlegt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt dadurch, daß d» Speisetisch mindestens eine Öffnung aufweist, wobei das 45 Meßglied durch die Öffnung durchgreift.
Im Gegensatz zu d» DE-OS 29 05 589 betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung an einer Karde oder Krempel selbst und nicht, wie im bekannten Fall, eine ein» Karde in einem Abstand vorgelagerte Einrichtung. An d» Karde od» Krempel ist eine bekannte Speiseeinrichtung aus Speisewalze und Speisetisch vorhanden, die einen Einzugsspalt bilden, zwischen denen das Fasermaterial eingezogen wird. Dabei treten Unregelmäßigkeit»! in der 50 Faservorlage, z. B. Dick- od» Dünnstellen auf, sodaß d» federnd gelagerte Speisetisch (oder alternativ die federnd gelagerte Speisewalze) entsprechend ausweicht. Diese Unregelmäßigkeiten werden durch das Meßglied (Fühl-element) »faßt, das durch die Öffnung im Speiseschacht durchgreift Die Speisewalze wirkt somit mit zwei ihr gegenüberliegenden Bauelementen zusammen: mitdemstärkerfederbelastetenSpeisetisch und demrelativ schwach belasteten Meßglied. Es wirken somit drei Bauelemente zusammen. DasFasermaterial läuft nicht von oben frei üb» 55 das Meßglied, sondern von oben wirkt die Speisewalze auf das Fasermaterial ein. An seiner Unterseite steht das Fasermaterial mit dem Speisetisch und mit dem Meßglied in Kontakt Das Meßglied weist keinen Abstand zum Übergabepunkt am Öffnungsspalt zwischen Speisewalze und Speisetisch auf, sondern ist integriert in die Zuführ- -2-
AT 395 726 B einrichtung aus Speisewalze und Speisetisch. (Bei der bekannten Vorrichtung besteht die Zuführeinrichtung aus zwei Walzen, die in einem weiten Abstand zu der Meßrolle angeordnet sind. Zuführeinrichtung und Meßeinrichtung sind im Gegensatz zur Erfindung örtlich weit voneinander getrennt
Der Speisetisch weistmindestenseine Öffnung auf, wobei das Meßglieddurch die Öffnung durchgreift Dadurch, S daß zwischen dem Meßglied mit dem beweglichen Fühlelement und dem Voireißer der Speisetisch voihanden ist, ist ein Abstand zwischen der Meßstelle und dem Vorreißer geschaffen. Auf diese Weise vermag der Vorreißer zwar auf das auf dem Speisetisch auf liegende Fasermaterial einzuwixken, jedoch erfolgt keine schädliche Einwirkung auf das auf dem Meßglied aufliegende Fasermaterial, insbesondere nicht an der Meßstelle. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich der Meßort in da Klemmzone zwischen dem Fühlelement des Meßgliedes und der Speisewalze über 10 einen sehr kurzen Bereich oder nur über eine Linie parallel zur Achse der Speisewalze bzw. einem Punkt erstreckt
Dadurch ist im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung nach der FR-OS 23 22942 ein bestimmter Meßort eindeutig festgelegt Auf diese Weise ist ein konstanter Weg zwischen dem Meßort und der Übergabestelle des Fasermaterials an den Vorreißer (Wirkort) vorhanden. Je nachdem, ob zufolge der Steuerung mehr oder weniger Fasermaterial den Wirkort erreicht, ist die Übernahme von mehr oder weniger Fasermaterial durch den Vorreißer ermöglicht Dadurch, 15 daß das Meßglied unabhängig vom Speisetisch ist, ist die Konstruktion der Vorrichtung wesentlich einfacher.
Vorzugsweise ist die Öffnung eine Aussparung, die allseits geschlossen oder einseitig (d. h. an einer kurzen außenliegenden Kante) offen sein kann. Bevorzugt ist die Aussparung rechteckig, wobei die langen Kanten der Aussparung in Breitenrichtung des Speisetisches verlaufen. Zweckmäßig ist das Meßglied ein rechteckiges Fühlelement, dessen langen Kanten in Breitenrichtung und dessen kurzen Kanten in Arbeitsrichtung verlaufen. 20 Durch diese Ausbildung erfolgt auf konstruktiv einfache Weise eine Messung an mehreren Meßorten zugleich über die Breite mit gleichzeitiger Zusammenfassung (Integration) der Meßwerte. Nach einer besonders bevorzugten Ausbildung sind zwei bis vier Fühlelemente vorgesehen, was konstruktiv einfach ist und eine Zusammenfassung mehrerer Meßwate über jeweils breite Fühlelemente erlaubt Bevorzugt reicht das äußere Ende des Meßgliedes etwa bis zur Mittellinie der Speisewalze in Richtung auf den Vorreißer hin. Vorzugsweise ist das Meßglied an einem 25 ortsfesten Drehlager gelagert. Zweckmäßig wirkt das Drehlager mit einem Kraftelement, z. B. Gegengewicht, Feder o. dgl. zusammen. Vorzugsweise ist das Meßglied in vertikaler Richtung beweglich gelagert Bevorzugt ist das Meßglied an seinen beiden äußeren Enden federnd gelagert Zweckmäßig ist das Meßglied an einem Halteglied gelagert Vorzugsweise ist das Meßglied um eine horizontale Achse drehbar gelagert. BevorzugtweistdasMeßglied oder das Halteglied mindestens einen Tauchkem mit Tauchspule auf. Zweckmäßig ist das Meßglied ein analog 30 arbeitender berührungsloser Abstandssensor.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigen Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine Karde mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2a die eifindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht (Fig. 2b), im Schnitt nach der Linie (C-D) der Fig. 2a, Fig. 2c im Schnitt nach der Linie (A-B) da Fig. 2a, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform mit drehbar 35 gelagertem Halteglied für das Fühlelement, Fig. 3a eine Seitenansicht gemäß Fig. 3 mit induktivem Weggeber, Fig. 3b eine Vorderansicht gemäß Fig. 3 mit zwei induktiven Weggebem,Fig. 4 eine Ausführungsform mit beweglich gelagerterSpeisewalze,Fig. 5eineAusfiihrungsform mitbeweglich gelagertemSpeisetisch,Fig.6eineperspeküvische Ansicht einer weiteren Ausführungsfonn, Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform des Speisetisches und die Fig.7a und 7b Details des Speisetisches nach Fig. 7. 40 Fig. lzeigteineKarde,z.B.Trützschler-EXACTACARDDK715,mitSpeisewalze(l),Speisetisch(2),Vorreißer (3), Trommel (4), Abnehmer (5), Abstreichwalze (6), Quetschwalzen (7,8), Vliesleitelement (9), Flortrichter (10), Abzugswalzen (11,12) und Wangerdedrel (13). Die Speisewalze (1) ist ortsfest gelagert. Der Speisetisch (2) ist einstückig; dargestellt sind da hintere Baeich (2a) und da vordere Bereich (2b). Da Speisetisch (2) weist zwischen den Bereichen (2a) und (2b) eine durchgehende Aussparung (19) auf. Das dem Baeich (2a) zugewandte Ende des 45 Boeichs (2b) reicht (vom Voireißa (3) aus gesehen) bis kurz hinta die senkrechte Mittellinie (la) durch die Speisewalze (1). Das andoe Ende des Boeichs (2b) reicht in den Spalt zwischen Speisewalze (1) und Vorreißer (3). Das andere, dem Bereich (2b) zugewandte Ende des Boeichs (2a) reicht (in Richtung auf den Vorreißa (3) gesehen) bis kurz vor die senkrechteMittellinie (la) durch die Speisewalze (1). Das Fühlelement (20) ist durch eine Druckfeder (14) kraftbelastet, die eurerseits gegen die Unterseite des Fühlhebels (20) und andererseits gegen ein ortsfestes 50 Winterlager (14b) drückt
Das Fühlelement (20)istfüreine Verlagerung in bezug auf dieSpeisewalze(l)inAbhängigkeitzureingezogenen Fasomenge (15) ausgebildet Dem Fühlelement (20) ist ein Meßglied (16) für die Valagerung zugeordnet das üba eine Steuereinrichtung (17) mit dem Antriebsmotor (18) für die Speisewalze (1) in Verbindung steht Sofem eine Dickenverändoung der zugeführten Fasermenge, z. B. eine dümrere oder dickoe Stelle vorhanden ist, so weicht das 55 Fühlelement (20) dementsprechend aus. Diese Ausweichung wird vom Meßglied (16) erfaßt und der Steuereinrichtung (17) zugeführt, die den Antriebsmotor (18) für die Speisewalze (1) entsprechend schneller oder langsamer einstellt -3-
AT395726B
NachFig. 2a istbei der Fasennaterialeinzugsvomchtung der Bereich (2a) des Speisetisches (2) vorgesehen, über den die Fasetüocken in Richtung auf die Speisewalze (1) zugeführt werden. Speisetisch (2) ist, wie die Darstellung nach Fig. 2c zeigt, einstückig ausgebildet. Der Speisetisch (2) weist zwei Öffnungen auf, die als durchgehende Aussparungen (19a, 19b) (s. Fig. 2c) in Rechteckform ausgebildet sind. Die langen Kanten (u', u") bzw. (ν', v") der S Aussparungen (19a) bzw. (19b) verlaufen in Breitenrichtung des Speisetisches (2). Die kurzen Kanten (x', x") bzw. (y\ y") der Aussparungen (19a) bzw. (19b) verlaufen in Aibeitsrichtung. Innerhalb der Aussparungen (19a, 19b) ist jeweils ein Fühlelement (20a) bzw. (20b) angeordnet. Die Fühlelemente (20a) bzw. (20b) weisen Rechteckform auf, wobei entsprechend den Kanten der Aussparungen (19a, 19b) die langen Kanten in Breitenrichtung und die kurzen Kanten in Aibeitsrichtung verlaufen. 10 Nach Fig. 2a reicht das äußere Ende des Fühlelements (20) etwa bis zur Mittellinie (la) der Speisewalze (1) in
Richtung auf den Vorreißer (3) gesehen.
Nach Fig. 3 ist das Fühlelement (20) an einem Halteglied (21), z. B. einem Balken gelagert, das an seinem einen Ende einen zapfenförmigen Ansatz (22) aufweist. Innerhalb des Fühlelements (20) ist etwa horizontal eine Bohrung mit einem Kugellager (23) vorhanden, in das dar Zapfen (22) eingreift. Dadurch ist das Fühlelement (20) um eine 15 horizontale Achse drehbar gelagert (s. Pfeil (A)). Das Halteglied (21) istan einem ortsfesten Drehlager (23) gelagert, so daß das Halteglied(21)um einehorizontale Achse drehbar gelagert ist(s. Pfeil (B)),diesenkrechtzur Achse gemäß Pfeil (A) verläuft Durch die Drehung gemäß Pfeil (B) ist das Fühlelement (20) in vertikaler Richtung beweglich (s.Pfeil(C)). Das Halteglied(21)wirktmiteiner an seinem einenEndeangebrachten,gegenein ortsfestes Widerlager wirkenden Druckfeder (24) zusammen. Weiterhin ist am Halteglied (21) ein Meßelement (16) angeordnet z. B. aus 20 einem Tauchkem (16') und ein» induktiven Tauchspule (16") (induktiver, berührungslos arbeitender Wegauf-nehmer/Abstandsmesser). Nach Fig. 3b sind im Bereich der beiden Stirnseiten unterhalb des Fühlelements (20) Meßelemente (16a) und (16b) angeordnet Ein Anschlag (21a) (s. Fig. 3a) verhindert daß das Fühlelement (20) in die Garnitur der Speisewalze (1) eingreift.
Nach Fig. 4 ist das Fühlelement (20) im Bereich der beiden Enden (Längs-Stirnseiten) durch unterhalb 25 angeordnete Druckfedem (25a, 25b) abgestützt. Die Speisewalze (1) ist federnd (Feder (26)) und der Speisetisch ist ortsfest gelagert Fig. 5 zeigt eine Lagerung des Fühlementes (20), wobei die Speisewalze (1) ortsfest und der Speisetisch (2) federnd (Feder (27)) gelagert ist
Nach Fig. 6 weist das Fühlelement (20) an seiner Unterseite ein Stützelement (20a), dessen dem Fühlelement (20) abgewandte Stirnfläche bogenförmig konvex ausgebildet ist Dieser Bogen greift formschlüssig in die bogenförmig 30 konkav ausgebildete Ausnehmung eines Tragelements (28), das zwischen zwei senkrechten Führungen (29,30) verläuft ein. Das Tragelement (28) istan seiner Unterseite durch zwei Federn (31a, 31b) gegen jeweils ein ortsfestes Widerlager abgestützt Bei dieser Ausführungsform ist das Fühlelement (20) über das Stützelement (20a) um eine horizontale Achse gemäß Pfeil (A) drehbar und über das Tragelement (28) in vertikaler Richtung gemäß Pfeil (C) beweglich gelagert. 35 Die Drehrichtung der Walzen der Karde ist jeweils durch gebogene Pfeile bezeichnet Die Erfindung wurde am
Beispiel einer Karde dargestellt Sie istin gleicher Weise bei ähnlichen Maschinen wieKrempeln, Schlagmaschinen, Reinigern o. dgl. Maschinen anwendbar.
Fig. 7 zeigt eine Ausführung, bei der auf den Gestellwänden (32a, 32b) zwei Lag» (33a, 33b) angeordnet sind, in denen die Speisewalze (1) drehbar gelagert ist D» Speisetisch (2) ist üb» zwei Anbindungen (2c, 2e) bzw. 40 (2d, 2f) in zwei Lagern (34a, 34b) drehbar (s. Doppelpfeil (E), Fig. 7a) gelagert Weiterhin sind die beiden Lager (34a, 34b) durch eine starre, ortsfeste Achse (36) v»bunden. Die Anbindungen (2c, 2d) sind um die Achse (36) drehbar (Doppelpfeil (E), Fig. 7a) angeordnet. Um die Achse (36) sind zwei Rohrstücke (37a, 37b) drehbar (s. Doppelpfeil (B)) angeordnet die jeweils mit einem Halteglied (38a) bzw. (38b) verbunden sind. An den Halteelement»! (38a, 38b) sind ein ein» Seite jeweils ein Hebelarm (39a) bzw. (39b) angebracht, an daen Enden je ein 45 Gewicht (40a) bzw. (40b) befestigt ist An der anderen, den Hebelarmen (39a, 39b) gegenüberliegend»! Seiten der
Halteelemente (38a, 38b) sind jeweils eine Hebelachse (21,21b) angeordnet die durch jeweils eine Ausnehmung (2g) bzw. (2b) im Speisetisch (2) hindurchgreifen. An d»i Enden der Hebelachsen (31a, 31b) sind die Fühlemente (20a, 20b) um eine horizontale Achse drehbar gelagert (s. Fig. 3, Doppelpfeil (A)). Am Mantel der Rohrstücke (37a, 37b) ist jeweils ein Meßarm (41a, 41b) angebracht d» mit dem Tauchanker (42a) bzw. (42b) des Meßgliedes 50 (16a) bzw. (16b) vabundai ist jeder Tauchanker (42a, 42b) taucht in die zugehörige Tauchspule (43a) bzw. (43b) ein. An den Oberseiten d» Anbindungen (2e, 2f) ist jeweils ein Stützelement (44a) bzw. (44b) befestigt in denen jeweils eine in Fig. 7b dargestellte Tell»fed» (45a, 45b) sowie jeweils ein in Fig. 7b dargestellt» Führungsbolzen (46a, 46b) für die Telleifedem angeordnet sind. Der Speisetisch (2) wird dadurch über die Stützelemente (44a) federnd auf den Lagern (34a, 34b) abgestützt (vgl. dazu auch Fig. 5 mit Abstützung durch Schraubenfedern (27)). 55 Nachd»Ausführunggem.Fig.7istderSpeisetisch(2)beweglich.DiesgeschiehtzumErreicheneinermöglichst gleichen Anpressung auch bei Dickenschwankungen des Fasermaterials. Die Anpressung ist hoch und wird benötigt zum eindeutig»! Fasermaterialtransport und zur Klemmung des an der Abarbeitungskante (Übergangsstelle -4-
Claims (19)
- AT 395 726 B Speisewalze (2)/Vorreißer (3)) vorgeschobenen Fasermaterials. Die Klemmung verhindert ein Herausreißen von Fasermaterialpaketen durch den Vorreißer (3). Diese Klemmung bestimmt die Höhe der Anpressung; weniger bestimmend ist der Fasermaterial trän sporL Aus der Sicht des Fasertransports allein sollte die Anpressung eher etwas geringer sein. Die Anpressung zwischen Speisetisch (2) und Speisewalze (1) dient nicht der Vliesdickenmessung. S Nach Fig. 7 ist die Speisewalze (1) nicht beweglich (ortsfest). Die Fühlelemente (20a, 20b) (Tastfühler) sind beweglich und tasten gegen die ortsfeste drehende Speisewalze (1) mit sehr geringer Anpreßkraft die Vliesdicke ab. Diese Anpressung dient nicht dem Fasermaterial trän sport, sondern ist eher hinderlich für den Fasermaterial trän sporL Deshalb wird die Anpassung nur so schwach eingestellt, daß eine eindeutige Dickenerfassung möglich ist. Ein wesentlicher Gedanke besteht darin, daß in Anbetracht der sich gegenseitig widerstrebenden Bemessungen und 10 Aufgaben weitestgehende Funktionstrennungen durchgeführt sind. Damit können die einzelnen Aufgaben (insbesondere Klemmung des Fasermaterial an der Abarbeitungskante und Abtastung der Dicke des eingezogenen Fasermaterials unabhängig voneinander behandelt und dadurch) besser gelöst werden. Das führt insbesondere zu feinfühligerer Erfassung der Dickenschwankungen. Das ist das Gegenteil dessen, was bei einer Funktionsvereinigung bewirkt wird. 15 PATENTANSPRÜCHE 20 1. Vorrichtung zur Vergleichmäßigung des Faserbandes oder -vlieses bei einer Karde, Krempel od. dgl. mit einem 25 Vorreißer, einer Speisewalze und einem Speisetisch, wobei ein Meßglied für die zwischen Speisewalze und Speisetisch eingezogene Fasermenge vorgesehen ist, das über eine Steuereinrichtung mit dem Antriebsmotor für die Speisewalze in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisetisch mindestens eine Öffnung (19; 19a, 19b) aufweist, wobei das Meßglied (20; 20a, 20b) durch die Öffnung (19; 19a, 19b) durchgreift.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (19; 19a, 19b) eine Aussparung ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspuch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (19; 19a, 19b) rechteckig ist, wobei die langen Kanten (u', u") der Aussparung (19; 19a, 19b) in Breitenrichtung des Speisetisches (2) verlaufen. 35
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (20; 20a, 20b) ein rechteckiges Fühlelement (20; 20a, 20b) ist, dessen lange Kanten in Breitenrichtung und dessen kurzen Kanten in Arbeitsrichtung verlaufen.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei bis vier Fühlelemente (20; 20a, 20b) vorgesehen sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende des Meßgliedes (20; 20a, 20b) etwa bis zur Mittellinie (la) der Speisewalze (1) in Richtung auf den Voireißer (3) hin reicht. 45
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (20; 20a, 20b) an einem ortsfesten Drehlager (23) gelagert ist
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehlager (23) mit einem 50 Kraftelement, z. B. Gegengewicht, Feder (24) o. dgl. zusammenwirkt
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (20; 20a, 20b) in vertikaler Richtung (Pfeil (C)) beweglich gelagert ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (20; 20a, 20b) an seinen beiden äußeren Enden federnd (25a, 25b) gelagert ist -5- AT395726B
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (20; 20a, 20b) an einem Halteglied (21; 22; 20a, 28) gelagert ist
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (20; 20a, 20b)um S eine horizontale Achse (Pfeil (A)) drehbar gelagert ist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daßdasMeßg!ied(20; 20a, 20b)oder das Halteglied (21; 22; 20a, 28) mindestens ein induktives Meßelement (16; 16a, 16b) mit Tauchkem (16') und Tauchspule (16") aufweist. 10
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßglied (20; 20a, 20b) ein analog arbeitender berührungsloser Abstandssensor ist
- 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß dem Meßglied (20; 20a, 20b) 15 oder dem Halteglied (21,22; 20a, 28) ein Anschlag (21a) zugeordnet ist
- 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisewalze (1) beweglich und der Speisetisch (2) ortsfest gelagert ist
- 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisewalze (1) ortsfest und der Speisetisch (2) beweglich (Pfeil (E)) gelagert ist
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisetisch (2) durch mindestens eine Feder (27; 45a, 45b) krafibelastet abgestützt ist 25
- 19. Vernichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet daß die Abstützungen der Fühlemente (20; 20a, 20b) durch mindestens ein Gewicht (40a, 40b) belastet sind. 30 Hiezu 5 Blatt Zeichnung»! 35 40 45 50 -6- 55
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