AT395610B - Vorrichtung zum herstellen eines faservlieses - Google Patents
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Description
AT 395 610 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen eines Faservlieses aus einem Vorvlies mit ein«: Kardentrommel, einer kontinuierlich bewegten, luftdurchlässigen Fangfläche für die von der Kardentrommel in einem Förderluftstrom abfliegenden Fasern und mit wenigstens einem auf der der Kardentrommel gegenüberliegenden Seite der Fangfläche an diese angeschlossenen Saugkasten, wobei zwischen der Kardentrommel und der 5 Fangfläche in Umfangsrichtung da Kardentrommel bzw. in Bewegungsrichtung der Fangfläche hintereinander angeordnete, zumindest angenähert radial an die Kardentrommel anschließende Sangkanäle für die Faserteilströme vorgesehen sind, nach Patent Nr. 394 060.
Durch das Vorsehen von in Umlaufrichtung der Kardentrommel hintereinander angeordneten Saugkanälen zwischen der Kardentrommel und der besaugten Fangfläche kann das durch die Kardentrommel in Einzelfasem 10 aufgelöste Vorvlies in mehreren Faserteilströmen nacheinander auf die Fangfläche aufgebracht werden, was einen
Ausgleich allenfalls vorhandener Unregelmäßigkeiten in der Faserverteilung erlaubt Außerdem wird die Neigung zur Klumpenbildung innerhalb der einzelnen Faserteilströme erheblich verringert, weil für jeden Faserteilstrom nur eine entsprechend geringere Fasermenge von der Kardentrommel abgelöst werden muß. Der Faserbelag aus vereinzelten Fasern wird ja zunächst in einem Umfangsabschnitt der Kardentrommel im Bereich einer Außenschicht 15 abgesaugt wobei für diesen abgesaugten Faserteilstrom die für eine ungestörte Faserförderung notwendigen Voraussetzungen hinsichtlich der Beschränkung der Faserdichte ohne weiteres eingehalten werden können. Gleiches gilt für die schichtweise Absaugung weiterer Faserteilströme durch die nachfolgenden Saugkanäle, so daß der Faserbelag aus vereinzelten Fasern ohne Verklumpungsgefahr von der Kardentrommel in Faserteilströmen abgenommen und auf die kontinuierlich bewegte Fangfläche aufgebracht werden kann, ohne zusätzliche Kardentrommeln 20 ein setzen zu müssen. Die Gleichmäßigkeit hinsichtlich der Faserverteilung und -ausrichtung des Vlieses darf jedoch beim Austragen des Faservlieses aus der Vorrichtung nicht beeinträchtigt werden.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so ausgestalten, daß für eine störungsfreie Austragung des auf die Fangfläche abgelegten Faservlieses gesorgt ist. 25 DieErfindunglöstdiegesteUteAufgabedadurch,daßdieFangflächeemenAbschnitteinesAustragsförderbandes für das Faservlies bildet
Durch diese Maßnahme entfällt die Übergabe des Faservlieses von der Fangfläche auf einen gesonderten Austragsförderer, weil ja der Austragsförderer in einem Förderabschnitt die Fangfläche selbstbildet, so daß auch alle mit einer Vliesübemahme verbundenen Störeinflüsse ausgeschaltet werden. Darüber hinaus ergibt sich eine 30 erhebliche Konstruktionsvereinfachung.
Wegen der Besaugung des Förderbandes kann das Austragsförderband entsprechend dem jeweiligen Platzangebot geführt werden. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich jedoch, wenn das Fördertrum des Austragsförderbandes im Bereich der an die Saugkanäle angeschlossenen Fangfläche zumindest im wesentlichen horizontal verläuft, weil in diesem Fall die an die Fangfläche angeschlossenen Sangkanäle vertikal ausgerichtet sind. 35 Die Schwerkraft wirkt daher ausschließlich in Förderrichtung auf die Faserteilströme in den Saugkanälen, was eine gleichmäßigere Faserförderung im Bereich der Saugkanäle nach sich zieht.
In derZeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar wird eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Herstellen eines Faservlieses in einem schematischen Vertikalschnitt gezeigt.
Die dargestellte Vorrichtung zum Herstellen eines Faservlieses besteht im wesentlichen aus einer eine Zahn-40 gamitur aufweisenden Kardentrommel (1), einer kontinuierlich bewegten, luftdurchlässigen Fangfläche (2) und aus mehreren in Umlauffichtung der Kardentrommel (1) bzw. in Bewegungsrichtung der Fangfläche (2) hintereinander angeordneten Saugkanälen (3), die zumindest angenähert radial an die Kardentrommel (1) anschließen. Auf da der Kardentrommel (1) gegenüberliegenden Seite da Fangfläche (2) ist ein Saugkasten (4) vorgesehen, der für die einzelnen Saugkanäle (3) Saugeinsätze (5) aufweist, so daß üba die Saugeinsätze (5) ein entsprechender 45 Strömungsdurchgriff auf die Saugkanäle (3) erfolgt.
Das vorgelegte Vorvlies wird üba ein Förderband (6) einem aus einem Muldentisch (7) und einer Einlaßwalze (8) bestehenden Muldeneinlaß der Kardentrommel (1) zugeführt, wobei das Vorvlies in Einzelfasem aufgelöst wird. Über in Umlaufrichtung da Kardentrommel (1) an den Muldeneinlaß anschließende Arbeiter-Wenderwalzenpaare (9) wird eine zusätzliche Vergleichmäßigung des Faserbelages erreicht, der in Folge den Saugkanälen (3) zugeführt 50 wird. Die Saugströmung durch die einzelnen Saugkanäle (3) bedingt ein schichtweises Absaugen der Einzelfasem des Fasobelages, die somit in einzelnen Teilströmen nacheinander auf dieFangfläche (2) aufgebracht werden. Diese in Bewegungsrichtung der Fangfläche (2) hintereinander abgelagerten Faserteilströme weisen eine entsprechend geringe Fasadichte auf, die die Gefahr von störenden Verklumpungen da Fasern innerhalb jedes Faserteilstromes ausschließt.Voraussetzung für einegleichmäßigeFaserablageaufdaFangfläche(2)ist allerdingseinestörungsfreie 55 Fasofördaung innerhalb der Saugkanäle (3), was wiederum die Ausbildung entsprechender Förderluftströme innerhalb da Saugkanäle bedingt. Da die Möglichkeiten der Luftzuführung zwischen der Kardentrommel und da Kardenabdeckung beschränkt sind, werden den Saugkanälen (3) im Anschlußbereich an die Kardentrommel (1) -2-
Claims (2)
- AT 395 610 B Zuluftöffnungen (10) in Form von Ansaugschlitzen zugeordnet, die sich über die Arbeitsbreite der Kardentrommel (1) erstrecken. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Zuluftansaugöffnungen (10) in den bezüglich der Drehrichtung der Kardentrommel (1) zulaufseitigen Kanalanschlußwänden vorgesehen sind, so daß der sich bilden* de Luftstrom im Anschluß an diese Ansaugöffnungen zunächst die Faserablösung von der Kardentrommel unterstützt, weil er die sich äblösenden Fasern erfaßt und in den Saugkanal (3) mitnimmt. Um das schichtweise aufgebaute Vlies, das eine gleichmäßige Faserverteilung ohne Vorzugsrichtung auf weist, ohne Beeinträchtigung der Faserverteilung und -ausrichtung aus der Vorrichtung austragen zu können, wird die Fangfläche (2) durch einen Förderabschnitt eines Austragsförderbandes (11) für das Faservlies gebildet, so daß die sonst bei der Vliesübergabe von der Fangfläche auf einen Austragsförderer auftretenden Störeinflüsse sicher vermieden werden. Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, verläuft das Fördertrum (12) des Austragsförderbandes (11) horizontal, was im Bereich der Fangfläche (2) vertikale Saugkanäle (3) mit dem Vorteil «gibt, daß kaum Querkräfte auf die Fasem ausgeübt werden, weil ja die Schwerkraft in Förderrichtung auf die Faserteüströme wirkt. Die horizontale Fördertrumführung bewirkt außerdem, daß eine Besaugung des Fördertrums (12) außerhalb des Fangflächenbereiches (2) im Gegensatz zu einer entsprechend geneigten Fördertrumführung entfallen kann. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Herstellen eines Faservlieses aus einem Vorvlies mit einer Kardentrommel, einer kontinuierlich bewegten, luftdurchlässigen Fangfläche für die von der Kardentrommel in einem Förderluftstrom abfliegenden Fasem und mit wenigstens einem auf der der Kardentrommel gegenüberliegenden Seite der Fangfläche an diese angeschlossenen Saugkasten, wobei zwischen der Kardentrommel und der Fangfläche in Umfangsrichtung der Kardentrommel bzw. in Bewegungsrichtung der Fangfläche hintereinander angeordnete, zumindest angenähert radial an die Kardentrommel anschließende Saugkanäle für die Faserteilströme vorgesehen sind, nach Patent 394 060, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangfläche (2) einen Abschnitteines Austragsförderbandes (11) für das Faservlies bildet
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördertrum des Austragsförderbandes (11) im Bereich der an die Saugkanäle (3) angeschlossenen Fangfläche (2) zumindest im wesentlichen horizontal verläuft Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
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| FR2853331A1 (fr) * | 2003-04-01 | 2004-10-08 | Thibeau | Machine pour la fabrication d'un non-tisse par voie aeraulique, comportant des moyens pour une aspiration degressive |
-
1990
- 1990-09-11 AT AT184290A patent/AT395610B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2853331A1 (fr) * | 2003-04-01 | 2004-10-08 | Thibeau | Machine pour la fabrication d'un non-tisse par voie aeraulique, comportant des moyens pour une aspiration degressive |
| EP1467011A1 (de) * | 2003-04-01 | 2004-10-13 | Thibeau | Vorrichtung zur Herstellung von Vliesstoffen nach dem Airlaidverfahren, enthaltend degressive Saugmittel |
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