AT38758B - Vorrichtung zur Bearbeitung von Glasgegenständen, wie Glühlampenbirnen und dergl., in der Hitze. - Google Patents

Vorrichtung zur Bearbeitung von Glasgegenständen, wie Glühlampenbirnen und dergl., in der Hitze.

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AT38758B
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glass
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light bulbs
glass objects
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Inventor
Johann Kremenezky
Original Assignee
Johann Kremenezky
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Bearbeitung von Glasgegenständen, wie   Eiuhiampenbirnen   und   dergl.,   in der Hitze. 
 EMI1.1 
 lampen bestimmt, kann aber auch für andere Zwecke verwendet werden. 



   In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Aufriss einer beispielsweisen Ausführungsform der vor- 
 EMI1.2 
 gekuppelte Teile zur Aufnahme der zu bearbeitenden   Glasteile, wobei a   die Brille zur Aufnahme der Birne und b die Stange zur   Unterstützung des   Füsschens darstellt. Einer oder beide dieser   Teile können   in der Achsenrichtung gegenüber einem nicht gezeichneten Kreustahlgebläse 
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 Brille a von einem im festen Gest-ii c gelagerten Rahmen l getragen, dessen hohle   Spindel w   durch Zahnrad- oder Reibungsvorgelege i, k gedrcht wird. 



   Bei der Einrichtung nach Fig. 1 drehen sich bloss die zu   bearbeitenden Glasstücke (beispiels-   
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   Bei der Einrichtung nach Fig. 2 hingegen drehen sich mit den zu verarbeitenden Glas- stücken auch der Rahmen l und das macht das Anlegen von Werkzeugen an die ersteren von   Hand aus unmöglich. Um   bei der Einrichtung nach Fig.   2 die Bearbeitung des Glases zu ermög-   lichen, ist in die hohle Spindel m eine zweite hohle Spindel n eingesetzt, die gegen Drehung im 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

   Bearbeitung des Glases dienende Rolle oder Zunge M. Durch die Stangen p sind also der Ring q und die Platte o mit der Spindel n gekuppelt, so dass sie an der Drehung des Rahmens i nicht   teilnehmen. 



   Wird nun die hohle Spindel n von Hand gehoben, so gleitet der Kopf r an den Stangen p hin und bewirkt durch Vermittlung der Stange    <    eine Drehung des Hebels t, da der Ring q durch 
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 das weiche Glas nach Erfordernis bearbeiten, während der Rahmen l samt diesen   Glasstücken   sich unbehindert durch den Kopf r und Ring q um die feste Spindel   11   dreht. 



   Die nach der Zeichnung zur Aufnahme des Füsschens dienende Stange b durchsetzt die hohle Spindel ? und ist in dieser frei drehbar und der Länge nach verschiebbar.   Die Stange   ist mit der Spindel in irgend einer geeigneten Weise auf Drehung gekuppelt z. B. durch ein nicht gezeichnetes Zahnradvorgelege. 



   Die vorliegende Vorrichtung ermöglicht das durch das Gebläse erweichte Glas in gleicher Weise zu bearbeiten, wie Ton auf der Töpferscheibe, sei es durch Anlegen von Werkzeugen von Hand aus (bei der Einrichtung nach Fig. 1) oder durch Andrücken derselben auf mechanischem Wege (bei der Einrichtung nach Fig. 2), was für viele Zwecke, insbesondere aber für die Erzeugung von Gliihlampen sehr vorteilhaft ist. 



   In diesem letzteren Falle kann man schon beim Einschmelzen des Füsschens der Birne eine solche Gestalt geben, dass sie in die normalen Sockel eingepasst werden kann, selbst, wenn das am Füsschen befestigte Traggestell für die Glühfäden einen beträchtlich grösseren Durchmesser hat als der normale Sockel, was beispielsweise bei Metallfadenlampen der Fall ist. 



   Durch vorliegende Vorrichtung wird also   ermöglicht,   auch solche Metallfadenlampen unmittelbar für normale Sockel anzufertigen und so die bisher notwendigen Sockelansätze zu vermeiden, welche aus Sicherheitsgründen vom Sockel isoliert sein mussten und kostspielig sind. 



   Die in Fig. 1 veranschaulichte Einrichtung gewährt überdies noch den Vorteil, dass die   Flammen   des   Kl'euzstrahlebläse8   auf das Glas rundum ganz gleichmässig einwirken, während bei der Einrichtung nach Fig.   2   ebenso wie bei den gebräuchlichen Einschmelzmaschinen durch 
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 Glas verhindert wird. Die Einrichtung nach Fig. 2 ist   übrigens hauptsächlich   für bereits vor handene Einschlllelzmaschinen bestimmt, um sie einfach und bill der vorliegenden Erfindung gemäss einzurichten. 



   Statt, dass man bei der Einrichtung nach Fig. 1 die Werkzeuge von Hand aus an das Glas 
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 angebrachten Hältern einspannen und in bekannter Weise, etwa wie bei   Drehbänken   und   dergl.     mechanisch   an das Glas drücken. 



    PATENT-ANSPRUCHE:   
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 in Glühlampenbirnen und dergl. in der Hitze auf einer Maschine nach Art der Einschmelzmaschinen, bei welcher die Birne von einer Brille oberhalb der das Füsschen tragenden   Spindel gestützt wird   
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 EMI2.6 
 
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 rotierenden Teilen   hehinden zu werden.   



   2. Vorrichtung zur Bearbeitung von Glasgegenständen. wie   Glühlampenbirnen   u.   dgl.,   in der Hitze nach Art einer Einschmelzmaschine, bei welcher die beiden Teile (a, b) durch einen mit ihnen rotierenden Rahmen (l) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Be-   arbi'stung   des Glases dienenden Wekzeugen (u) von Teilen (q, t) getragen werden, welche mit dem feststehenden Gestell (c) so verbunden sind, dass sie sich   gegenüber   diesem nicht drehen können   unrt vollständig   innerhalb des Rahmens (l) liegen, so dass sie die Drehung   desselben   nicht verhindern.

Claims (1)

  1. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI2.8
AT38758D 1908-08-21 1908-08-21 Vorrichtung zur Bearbeitung von Glasgegenständen, wie Glühlampenbirnen und dergl., in der Hitze. AT38758B (de)

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AT38758B true AT38758B (de) 1909-09-10

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