AT384286B - Daemmvorrichtung fuer armaturen - Google Patents

Daemmvorrichtung fuer armaturen

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AT384286B
AT384286B AT227185A AT227185A AT384286B AT 384286 B AT384286 B AT 384286B AT 227185 A AT227185 A AT 227185A AT 227185 A AT227185 A AT 227185A AT 384286 B AT384286 B AT 384286B
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AT
Austria
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insulation
insulating
spindle head
shell
fittings
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AT227185A
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ATA227185A (de
Inventor
Manfred Szamuhel
Original Assignee
Adolf Malinek Ges M B H Ing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K49/00Means in or on valves for heating or cooling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/14Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
    • F16L59/16Arrangements specially adapted to local requirements at flanges, junctions, valves or the like
    • F16L59/161Housings for valves, tee pieces, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Dämmvorrichtung für Armaturen, vorzugsweise Kaltwasserarmatu- ren, mit einem die Armatur umgebenden, an seiner Aussenseite mit einer Dampfsperre versehenen, von einer Blechkappe überdeckten Dämmkörper, der gegenüber den an die Armatur angeschlossenen
Rohrstücken bzw. deren Dämmung abgedichtet ist und eine Durchtrittsöffnung für die Betätigungsspindel der Armatur aufweist. 



   Bei der Dämmung an Kaltwasser- bzw. Eiswasserarmaturen ist es bekannt, rohrförmige Halb- 
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Segmente usw., auszufüllen oder bei der Verwendung von Korkhalbschalen mit Korkmehl-Bitumen oder einem Teerkittgemisch heiss auszugiessen. Auf die Aussenoberfläche des so erhaltenen Dämmkör- pers wird dann eine Dampfsperre als Spachtelmasse, z. B. Bitumenspachtel, aufgebracht und die
Dämmung mit einer Blechkappe abgedeckt. 



   Weiters ist es bekannt, eine der gewünschten Isolierdicke entsprechende Blechisolierkappe um die Armatur herum anzuordnen und die Blechisolierkappe durch in dieser vorgesehene Löcher hindurch mit Polyurethan-Ortschaum auszufüllen. 



   Nachteilig ist dabei der relativ grosse Raumbedarf bei der Montage dieser Dämmungen, was vor allem bei schlecht zugänglich angeordneten Armaturen grosse Probleme mit sich bringt. Bei nicht vollständig ausgefülltem Hohlraum zwischen den Halbschalen und der Armatur kommt es zur
Kondensatbildung im Dämmkörper, wodurch sowohl der Dämmwert vermindert als auch die Korrosion gefördert wird. 



   Aufgabe der Erfindung. ist es, eine Dämmvorrichtung für Armaturen anzugeben, die diese
Nachteile beseitigt. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Dämmkörper aus einer zwischen den
Anschlussflanschen eingesetzten und den Spindelkopf freilassenden, vorgefertigten, vorzugsweise zweiteiligen Kerndämmschale mit konturfolgend geformter Innenseite und flanschbündiger Aussenseite, einer auf die Kerndämmschale aufgesetzten, die Flansche der angeschlossenen Rohrstücke überdecken- den und den Spindelkopf freilassenden, vorzugsweise zweiteiligen, vorgefertigten Deckdämmschale und einer auf letztere aufgesetzten und gegenüber dieser abgedichteten abnehmbaren Spindelkopf- dämmkappe mit einer Durchtrittsöffnung für die Betätigungsspindel besteht. Diese Ausbildung ermöglicht eine rasche Dämmung des Raumes zwischen den Flanschen unter weitgehendem Ausschluss von
Fehlerquellen wie Montagefehlern und Bildung von Hohlräumen.

   Bei Nassverlegung mit Klebemasse   (z. B.   Gummizement) wird ein dichter Abschluss und eine Schottbildung zwischen den Flanschen bei Kaltwasserdämmung mit Mineralwolleprodukten erzielt. Durch die infolge der konturfolgend geformten Kerndämmschale erzielte Hohlraumfüllung wird eine dämmwertmindernd und korrosionsfördernd wirkende Kondensatbildung weitgehend ausgeschlossen und ein Pumpeffekt im Wechselbetrieb vermieden. 



  Durch die zweischalige Ausführung, Kerndämmschale und Deckdämmschale ist eine Montage auch an ungünstig zugänglichen Armaturen mit geringem Platzvorhalt möglich. Weiters kann die Isolierdicke ohne zusätzliche Formkosten an die von der Temperatur und den Platzvorhalt beeinflussten Erfordernisse angepasst werden, da beim gleichen Armaturentyp immer die gleiche flanschbündige Kerndämmschale verwendet werden kann und die Dicke der Deckdämmschale dem vorhandenen Platz entsprechend ausgewählt werden kann. Durch die getrennt vorgefertigte und   z.

   B.   mittels dauerplastischem Kitt angedichtete Spindelkopfdämmkappe (Stopfbuchsenteil) sowie die leicht demontierbare Blechkappe ist für den Betreiber eine einfache Möglichkeit zur Kontrolle der Dichtheit in diesem Bereich (Austritt von Leckwasser usw.) sowie eine einfache und kostensparende, weil weitestgehend an der Dämmung zerstörungsfreie Durchführung von Reparatur- und Revisionsarbeiten an den Stopfbuchsen bzw. den Ventildichtflächen gegeben. 



   Nachstehend wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch eine mit einer erfindungsgemässen Dämmvorrichtung gedämmte, zwischen zwei Rohrstücke eingesetzte Armatur. 



   Diese Armatur kann beispielsweise ein Kolbenschieber-l-sein, an dessen Befestigungsflanschen --2, 3-- je ein   Rohrstück --4, 5-- mit   seinem jeweiligen Flansch --6, 7-- befestigt ist. 



  Jedes der beiden   Rohrstücke --4, 5-- ist   mit einer   Dämmung --8, 9-- versehen,   die aus Mineralwolle und einer an deren Aussenseite angebrachten Dampfsperre, z. B. einer Aluminiumfolie, besteht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zwischen den beiden Befestigungsflanschen --2 und 3-- des Kolbenschiebers --1-- ist eine konturfolgend geformte, flanschbündige vorgefertigte Kerndämmschale --10-- eingesetzt, die aus vorzugsweise zwei Halbschalen besteht, die jeweils eine konturfolgend geformte, am Gehäuse des
Kolbenschiebers --1-- anliegende Innenseite --11-- und eine flanschbündige   Aussenseite --12--   aufweisen. Der Spindelkopf --13-- des Kolbenschiebers --1-- ragt aus der   Kerndämmschale--10--   heraus. Auf die   Kerndämmschale --10-- ist   eine vorgefertigte   Deckdämmschale --14-- aufgesetzt,   die vorzugsweise aus zwei Halbschalen besteht und eine Durchtrittsöffnung für den Spindelkopf aufweist.

   Die   Deckdämmschale --14-- überdeckt   jeweils die Flansche --2, 6 bzw. 3, 7-- und ist gegenüber der   Dämmung --8   bzw.   9-- der Rohrstücke --4   bzw. 5-- bei --15 bzw. 16-- abgedichtet. Eine vorgefertigte   Spindelkopfdämmkappe --17-- mit   einer Durchtrittsöffnung für die Betätigungsspindel ist auf die   Deckdämmschale --14-- aufgesetzt   und mit einem dauerplastischen Spritz-   kitt --18-- gegenüber   der deckdämmschale --14-- abgedichtet. Die Aussenseite der Deckdämmschale   --14-   und der   Spindelkopfdämmkappe --17-- ist   mit einer Dampfsperre --19-- versehen.

   Der gesamte Dämmkörper wird von einer leicht demontierbaren, mit Hebelspannverschlüssesn ausgestatteten   Blechkappe --20-- überdeckt.   



   Als Material für die vorgefertigte Kerndämmschale wird Polyurethanschaum bevorzugt, während die vorgefertigte Deckdämmschale bzw. die Spindelkopfdämmkappe vorzugsweise aus Polystyrol oder Polyurethan bestehen. 



   Selbstverständlich können die Kerndämmschale und die Deckdämmschale auch aus mehr als 2 Teilschalen bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Dämmvorrichtung für Armaturen, vorzugsweise Kaltwasserarmaturen, mit einem die Armatur umgebenden, an seiner Aussenseite mit einer Dampfsperre versehenen, von einer Blechkappe überdeckten Dämmkörper, der gegenüber den an die Armatur angeschlossenen Rohrstücken bzw. deren Dämmung abgedichtet ist und eine Durchtrittsöffnung für die Betätigungsspindel der Armatur aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämmkörper aus einer zwischen den Anschlussflanschen (2,3) eingesetzten und den Spindelkopf (13) freilassenden, vorgefertigten, vorzugsweise zweiteiligen Kerndämmschale (10) mit konturfolgend geformter Innenseite (11) und flanschbündiger Aussenseite (12), einer auf die Kerndämmschale (10) aufgesetzten, die Flansche (6,7) der angeschlossenen Rohrstücke (4,5) überdeckenden und den Spindelkopf (13) freilassenden, vorzugsweise zweiteiligen,
    vorgefertigten Deckdämmschale (14) und einer auf letztere aufgesetzten und gegenüber dieser abgedichteten abnehmbaren Spindelkopfdämmkappe (17) mit einer Durchtrittsöffnung für die Betätigungsspindel besteht.
AT227185A 1985-08-01 1985-08-01 Daemmvorrichtung fuer armaturen AT384286B (de)

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ATA227185A ATA227185A (de) 1987-03-15
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3724491A (en) * 1970-04-06 1973-04-03 K Knudsen Removable valve insulation and cover
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FR2465947B1 (de) * 1979-09-26 1984-12-07 Bonnet Rene

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