AT380737B - Schwingantrieb fuer vibrationseinrichtungen, z.b. vibrationstrockner oder vibrationssiebe - Google Patents

Schwingantrieb fuer vibrationseinrichtungen, z.b. vibrationstrockner oder vibrationssiebe

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AT380737B
AT380737B AT196980A AT196980A AT380737B AT 380737 B AT380737 B AT 380737B AT 196980 A AT196980 A AT 196980A AT 196980 A AT196980 A AT 196980A AT 380737 B AT380737 B AT 380737B
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Georg Dipl Ing Dr Tec Beckmann
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Waagner Biro Ag
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    • B65G27/00Jigging conveyors
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    • B65G27/20Mechanical devices rotating unbalanced masses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
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    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/26Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by reciprocating or oscillating conveyors propelling materials over stationary surfaces; with movement performed by reciprocating or oscillating shelves, sieves, or trays

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Schwingantrieb für höhenmässig übereinander angeordnete Vibrationseinrichtungen, wie z. B. Vibrationstrockner oder Vibrationssiebe, in welchen das Gut von einer Aufgabestelle zu einer Abgabestelle gefördert wird und die Vibrationseinrichtungen an einem Rahmen über Federn und/oder Lenker angeschlossen sind sowie die unter   90    verschwenkten Schwinghebel von einem zwischen den Ebenen der Vibrationseinrichtungen angeordneten Schwingantrieb erregt werden. 



   Aus der DD-PS Nr. 114227 ist eine Schwingmühle nach dem Resonanzprinzip bekanntgeworden, bei der der Schwingantrieb aus einem Exzentertrieb besteht, der über zwei Schwinghebel die beiden gelenkig verbundenen Mühlenteile in Resonanz zu den Aufhängungsfedern in Schwingung versetzt. 



  Da die Resonanz sehr massenempfindlich ist, ist die Mahlladung jeweils genau den Bedingungen anzupassen. Ferner muss die Exzenterachse starr gelagert sein, so dass in das Fundament Stösse übertragen werden. Diese Konstruktion ist daher nur für relativ kleine Massen zweckmässig. 



   Aus der AT-PS Nr. 181563 ist es bekanntgeworden, zwei übereinander liegende federnd gelagerte Trocknungsrohre durch einen Exzenter in Schwingung zu versetzen, wobei das im oberen Rohr behandelte Gut in das untere fällt und so das Gut in einem U-förmig gebogenen liegenden Rohr gefördert wird, wobei die Eingabe des feuchten Gutes oberhalb der Ausgabe des getrockneten Gutes vorgesehen ist. 



   Die oben erwähnten Exzenter verlangen eine starre kräfteaufnehmende Lagerung im Maschinenrahmen, so dass die Schwingungsbelastungen, insbesondere bei grösseren Massen, in der vibrierenden Einrichtung unangenehm sind. 



   Es ist ferner bekannt, für vibrierende Behandlungseinrichtungen Unwuchtmotoren zu verwenden, die das Fundament weniger beanspruchen. Hiebei wird jeweils ein Unwuchtmotor für eine derartige rinnenförmige Behandlungseinrichtung, oder deren mehrere, verwendet. Da jedoch nur gewisse Bewegungskomponenten für den Antrieb verwendet werden und ein ständiger Anfahr- und Bremsbetrieb des Unwuchtmotors   wirkungsmässig   in Anwendung kommt, erkennt man, dass diese Antriebstechnik energetisch gesehen einen schlechten Wirkungsgrad aufweist. 



   Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, den Nachteilen einer Exzentervibrationseinrichtung entgegenzuwirken und den Wirkungsgrad von Unwuchtmotoranlagen zu verbessern. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass quer zu den als Vibrationsrinnen ausgebildeten Vibrationseinrichtungen eine auf Federn gelagerte Unwuchtwelle als Schwingantrieb vorgesehen ist, dass die um 90  verschwenkten Schwinghebel in der Verbindungsebene oder parallel zur Verbindungsebene der Vibrationsrinnen liegen und dass die Vibrationsrinnen in an sich bekannter Weise zueinander parallel ober- und unterhalb des Schwingantriebes angeordnet sind, wobei die Aufgabestelle und die Abgabestelle einer aus zwei Vibrationsrinnen bestehenden Einheit an einer Seite höhenmässig übereinander liegend angeordnet sind. 



   Durch die Verwendung einer Unwuchtwelle (gerade Welle mit aussermittig angeordneter Schwungmasse) wird praktisch ein vollständiger Massenausgleich bei Anordnung von unter 90  geneigten Schwinghebeln erreicht, so dass die Welle auf Federn direkt aufgelagert werden kann. Auf diese Weise werden die Fundamentschwingungen reduziert. Ein Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, dass ein etwa für eine Behandlungseinrichtung dimensionierter Motor zwei Behandlungseinrichtungen betreibt, wobei der Vibrationsrhythmus der beiden Behandlungseinrichtungen um einen bestimmten Betrag versetzt verläuft und die zweite Behandlungseinrichtung in die entgegengesetzte Richtung zur ersten Behandlungseinrichtung fördert. Ein weiterer Vorteil der Erfindung wird im vollkommenen Massenausgleich ähnlich einem V-Motor gesehen, so dass sich die Fundamentschwingungen bedeutend reduzieren.

   Bei der Ausbildung als Trockner der Behandlungseinrichtung ergibt sich der weitere Vorteil, dass das zu trocknende Gut an derselben Stelle aufgegeben wird, an welcher das getrocknete Gut anfällt. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch axionometrisch dargestellt und zeigt die prinzipielle Anordnung eines erfindungsgemässen Antriebes. In der Zeichnung ist ein Schwingantrieb für eine rinnenförmige Behandlungseinrichtung, wie z. B. Vibrationstrockner, schematisch dargestellt. Die Behandlungseinrichtung besteht aus zwei übereinander angeordneten 
 EMI1.1 
 

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 wendeten Ende an einer Unwuchtwelle --5-- angeschlossen, wobei zwischen den   Lagern --14--   der Schwinghebel-3, 4- das   Unwuchtgewicht --16-- an   der Unwuchtwelle --5-- vorgesehen ist. 



  Der Antriebsmotor --7-- ist über eine Gelenkwelle --6-- an der Unwuchtwelle --5-- angeschlossen, die über Federn --11-- am Fundament abgestützt oder aufgehängt ist. Die   Schwinghebel-3, 4-   schliessen in ihren Lagern --14-- einen rechten Winkel ein, so dass die Schwingkräfte des rotierenden   Unwuchtgewichtes --16-- jeweils   in zwei Komponenten zerlegt werden, die in Richtung zur Rinne-1, 2- über die   Schwinghebel --3, 4--   an diese übertragen werden.

   Dies bewirkt zwei zeitlich verschobene Schwingsysteme, die das Schüttgut in den einzelnen Rinnen in unterschiedliche Richtung befördern, und den ruhigen Lauf der nur auf Federn --11-- gelagerten Unwuchtwelle   - -5--.   Die Förderrichtung des Schüttgutes ist durch Einfachpfeile 17 angegeben, während die Schwingimpulse durch Doppelpfeile 18 angedeutet sind. Die   Rinnen-1, 2-   sind auf Druckfedern - gelagert. An Stelle dieser   Druckfedern --8-- können   auch Zugfedern, Lenker oder andere Schwingelemente vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schwingantrieb für höhenmässig übereinander angeordnete Vibrationseinrichtungen, wie z. B.
    Vibrationstrockner oder Vibrationssiebe, in welchen das Gut von einer Aufgabestelle zu einer Abgabestelle gefördert wird und die Vibrationseinrichtungen an einem Rahmen über Federn und/oder Lenker angeschlossen sind sowie die unter 900 verschwenkten Schwinghebel von einem zwischen den Ebenen der Vibrationseinrichtungen angeordneten Schwingantrieb erregt werden, dadurch gekenn- EMI2.1 verschwenkten Schwinghebel (3, 4) in der Verbindungsebene oder parallel zur Verbindungsebene der Vibrationsrinnen (1, 2) liegen und dass die Vibrationsrinnen (1, 2) in an sich bekannter Weise zueinander parallel ober- und unterhalb des Schwingantriebes angeordnet sind, wobei die Aufgabestelle und die Abgabestelle einer aus zwei Vibrationsrinnen (1, 2) bestehenden Einheit an einer Seite höhenmässig übereinander liegend angeordnet sind.
AT196980A 1980-04-11 1980-04-11 Schwingantrieb fuer vibrationseinrichtungen, z.b. vibrationstrockner oder vibrationssiebe AT380737B (de)

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ATA196980A ATA196980A (de) 1985-11-15
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0620408A1 (de) * 1993-04-10 1994-10-19 Jöst GmbH + Co. KG Vorrichtung zum Aufheizen oder Abkühlen von Schüttgütern, insbesondere Braunkohlevorwärmung
FR2881411A1 (fr) * 2005-01-28 2006-08-04 Didier Gourjon Dispositif de distribution en continu de pieces a l'unite, pour l'alimentation de machines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0620408A1 (de) * 1993-04-10 1994-10-19 Jöst GmbH + Co. KG Vorrichtung zum Aufheizen oder Abkühlen von Schüttgütern, insbesondere Braunkohlevorwärmung
FR2881411A1 (fr) * 2005-01-28 2006-08-04 Didier Gourjon Dispositif de distribution en continu de pieces a l'unite, pour l'alimentation de machines

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