AT379830B - Verfahren zum entfernen von rost und zur bildung einer schutzschicht gegen weitere rostbildung - Google Patents

Verfahren zum entfernen von rost und zur bildung einer schutzschicht gegen weitere rostbildung

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AT379830B
AT379830B AT8784A AT8784A AT379830B AT 379830 B AT379830 B AT 379830B AT 8784 A AT8784 A AT 8784A AT 8784 A AT8784 A AT 8784A AT 379830 B AT379830 B AT 379830B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G5/00Cleaning or de-greasing metallic material by other methods; Apparatus for cleaning or de-greasing metallic material with organic solvents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/34Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material comprising compounds which yield metals when heated

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfernen von Rost und zur Bildung einer Schutzschicht gegen weitere Rostbildung nach Patent   Nr.     377787.   



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren nach dem Stammpatent Nr. 377787 mit dem Ziel weiterzubilden, dass bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens kleinere Anfangstemperaturen notwendig sind. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass man eine Aluminiumfolie verwendet, die auf ihrer der zu behandelnden Roststelle zugekehrten Fläche mit einem Zündgemisch aus einem Metallpulver, wie Magnesium und/oder Aluminium und einem Sauerstofflieferanten, wie Kaliumchlorat   od. dgl.   beschichtet ist. 



   Dadurch, dass erfindungsgemäss eine behandelte Aluminiumfolie verwendet wird, kann die Reaktion zwischen dem Rost (Eisenoxyd) und Aluminiummetall unter Bildung von Aluminiumoxyd und Eisenmetall bei viel niedrigeren Temperaturen eingeleitet werden als ohne Verwendung einer mit einem Zündgemisch beschichteten Aluminiumfolie. Durch die Beschichtung der Aluminiumfolie mit dem Zündgemisch (vgl. Holleman-Wiberg, Lehrbuch der anorganischen Chemie, 81 bis 90. Auflage, Verlag de Gruyter,   S. 646)   wird die für den Ablauf der beim erfindungsgemässen Verfahren nach dem Stammpatent entstehende Temperatur erreicht, ohne dass die zu behandelnde Roststelle vorher,   z.

   B.   mit einem Gasbrenner erwärmt werden muss. Überdies hat die Beschichtung der beim erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten Aluminiumfolie noch den Vorteil, dass die Reaktion zwischen Eisenoxyd und Aluminiummetall bei insgesamt niedrigeren Temperaturen abläuft als beim Stammpatent. 



   Mit besonderem Vorteil wird beim erfindungsgemässen Verfahren eine Aluminiumfolie verwendet, an der das Zündgemisch mittels eines Bindemittels, vorzugsweise einem Lack gebunden ist. Die bei dieser Verfahrensvariante verwendete Aluminiumfolie wird ganz fein mit dem Bindemittel besprüht und das Zündgemisch in Spuren darauf gestreut. 



   Um die beim erfindungsgemässen Verfahren einzusetzende Aluminiumfolie bzw. deren Beschichtung vor Feuchtigkeitseinfluss zu schützen, kann man eine Aluminiumfolie verwenden, an der das Zündgemisch durch eine feuchtigkeitsdichte Schicht, vorzugsweise eine Lackschicht abgedeckt ist. 



   Um die beim erfindungsgemässen Verfahren ablaufende Reaktion zwischen dem rostbaren Eisenoxyd und Aluminiummetall bei niedrigeren Temperaturen ablaufen zu lassen, kann man erfindungsgemäss so vorgehen, dass man eine Aluminiumfolie verwendet, die wenigstens im Bereich ihrer der zu behandelnden Roststelle zugekehrten Fläche legiert ist, wobei als Legierungspartner vorzugsweise Silber, Platin, Palladium, Kupfer oder Zinn vorliegt. 



   Mit dem gleichen Ziel kann man nach einer Variante des erfindungsgemässen Verfahrens eine Aluminiumfolie verwenden, deren zu behandelnden Roststelle zugekehrte Fläche aufgerauht ist. 



   Mit dem erfindungsgemässen Verfahren ist es also dank der Verwendung einer mit einem Zündgemisch beschichteten Aluminiumfolie möglich, die gewünschte Reduktionsreaktion (Umwandlung von Rost in Eisenmetall) bei niedrigeren Temperaturen ablaufen zu lassen, was für den Anwender des erfindungsgemässen Verfahrens von erheblicher Bedeutung ist. 



   Als Sauerstofflieferanten beim erfindungsgemässen Zündgemisch können   BeO, KCIO , KMnO   verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Entfernen von Rost und zur Bildung einer Schutzschicht gegen weitere Rostbildung mit folgenden Schritten : a) Entfernen loser Rostanteile in an sich bekannter Weise, b) Erwärmen der Roststelle und c) Anpressen einer Aluminiumfolie auf die erwärmte Roststelle nach Patent Nr. 377787, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aluminiumfolie verwendet, die auf <Desc/Clms Page number 2> ihrer der zur behandelten Roststelle zugekehrten Fläche mit einem Zündgemisch aus einem Metallpulver, wie Magnesium. und/oder Aluminium und einem Sauerstofflieferanten, wie Kaliumchlorat od. dgl. beschichtet ist.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aluminiumfolie, an der das Zündgemisch mittels eines Bindemittels, vorzugsweise Lack gebunden ist, verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aluminiumfolie verwendet, an der das Zündgemisch durch eine feuchtigkeitsdichte Schicht, vorzugsweise eine Lackschicht abgedeckt ist.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aluminiumfolie verwendet wird, deren Zündgemisch ein Katalysator für die Reaktion zwischen Aluminium und Eisenoxyd zugesetzt ist.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aluminiumfolie verwendet, die wenigstens im Bereich ihrer der zu behandelnden Roststelle zugekehrten Fläche legiert ist, wobei als Legierungspartner vorzugsweise Silber, Platin, Palladium, Kupfer oder Zinn vorliegt.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aluminiumfolie verwendet wird, deren der zu behandelten Roststelle zugekehrte Fläche aufgerauht ist.
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