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Schiessscheibe mit selbsttätiger elektrischer Aufzeichnung der Treffer.
Die Erfindung bezieht sich auf selbstanzeigende Schiessscheiben, die sowohl für Abteilungs- feuer als auch für Einzelfeuer zu gebrauchen sind, also die Treffer einzeln abgegebenber Schüse anzeigen.
Es sind schon verschiedene derartige Vorrichtungen bekannt geworden, durch welche Abteilungsfeuer sowohl wie Einzelfeuer durch einen elektrischen Strom angezeigt wird, dessen Erregung nach dem Durchschlagen des Geschosses durch eine Scheibe in irgend einer Art vor sich geht.
Die Einteilung des die Scheibe darstellenden Papiers oder der Leinwand oder dergl. ist verschieden getroffen worden, meist jedoch bildet die betreffende, zu beschiessende Scheibe den Teil einer fortlaufenden Rolle, die in geeigneten Zwischenräumen mit Augen. Ringen oder Figuren z. li. Tiere oder Leute in verschiedenen Farben bemalt ist. und die in beiden Richtungen durch
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Fig. 1 zeigt ein Bild der verbesserten Scheibe mit der Vorrichtung zur Betätigung der die Hinzelseheiben tragenden Papierrollen.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht von Fig. 1 mit teilweise woggebrochenem Gehäuse,
Fig. : 3 zeigt eine Seitenansicht der an dem Schützenstand angeordneten Zwergscheibe.
Fig. 4 eine Vorderansicht auf Fig. 3.
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Massstabe,
Fig. 6 ist eine Vorderansicht von Fig. 5.
Fig. 7 ist ein Schnitt durch eine Ausführungsform der Kontaktvorrichtung.
Fig. 8 ist eine teilweise Oberaufsicht auf Fig. 7.
Fig. 9 zeigt die abgebrochene Vorderansicht auf Fig. 7.
Fig. 10 ist ein Schnitt durch eine etwas andere Ausführungsform einer Kontaktvorrichtnng nach Fig. 7,
Fig. 11 ist eine Aufsicht auf das die Scheibe betätigende Getriebe nach Fig. 1 und 2.
Fig. 12 zeigt in einer Ansicht einen Teil des Scheibenbandes mit verschiedenen Treffern in der Scheibe.
Fig. 13 zeigt die Ansicht auf einen Teil des Registrierbandes der am Schützenstande auf-
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richtung der Fig. 5 und 6 hervorgebracht sind.
Fig. 14 zeigt die Ansicht auf eine durchsichtige Scheibe, vermittels der der genaue Treffpunkt jedes einzelnen Schusses oder. auch mehrerer gleichzeitiger Schüsse ersehen werden kann. lzig. 15 zeigt eine Ansicht auf die übereinander gelegten Scheibenteile der Fig. 13 und 14.
Fig. 16 zeigt schematisch eine etwas andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wie sie sich hauptsächlich für Einzelfeuer eignet.
In den verschiedenen Figuren bezeichnen die gleichen Bezugszeichen gleiche oder ähnliche
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Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht vorliegende Erfindung aus Hauptscheibe beliebiger Art und beliebiger Grösse, die auf einem aufzuwickelnden Band aus Papier, Leinwand "der aus geeignetem anderen Material auf irgend eine Weise aufgebracht, z. B. aufgeklebt oder aufgemalt sind. Dieses Band ist derart angeordnet, dass es durch eine geeignete mechanische Vor- richtung oder auch auf elektrischem Wege in fortwährender Bewegung gehalten oder auch ab- setzend verschoben werden kann, wobei geeignete unten näher beschriebene Anordnungen ge- tru'nen sind, um diese Bewegung von dem Schützenstande aus prüfen zu können.
In der Fig. 1 und 2 ist ein solches Scheibenband 7 dargestellt, auf dem eine Anzahl Scheiben 2
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Die erwähnten Papierrollen 3 und 4 werden am besten zwischen kurzen Lagerzapfen 20 gelagert, wobei die'obenliegenden Zapfen mit Spannvorrichtungen ausgerüstet sind, die aus geeigneten Blattfedern 27 bestehen und vermittels eingeschraubter Stützen 22 eingestellt werden können. Diese Vorrichtung ist ohne weitere Erklärung aus den Fig. l und 2 zu verstehen.
Zum Drehen der Papierrolle 4, d. h. zum Zwecke, die aufeinander folgenden Scheiben 2, 2 aufzuwinden, ist folgende Anordnung getroffen :
Ein Zahnrad 23 ist auf dem unteren Zapfen oder Spindellager 20 aufgeschoben, beispielsweise vermittels eines Keils und befindet sich mit dem vorhin erwähnten gezahnten Rad 15 in
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Scheibe 24 : angeordnet, die das untere Ende der Rolle 4, das in ähnlicher Weise mit einer Scheibe 25 versehen ist, stützt. Die zentrale Projektion der Achsen der vorerwähnten Räder bildet mit dem unteren Zapfen 20 eine Linie und es ist ersichtlich, dass die erwähnte Rolle 4 festgehalten oder unabhängig von dem Treibrad bewegt werden kann.
Diese unabhängige Bewegung ist deshalb vorgesehen, dass, wenn sich das Papier auf der Rolle 4 aufwickelt, deren Durchmesser also ständig vergrössert, wodurch das Papier bei der Drehung der Rolle eine grössere Geschwindigkeit erlangt, ein genügendes Gleiten ermöglicht wird, um das Schlaffwerden oder Reissen des Papierstreifens zu verhindern.
Die Rolle 4 ist hohl ausgeführt und mit einem Längsschlitz 28 versehen, in welchen das freie Ende des die Scheiben tragenden Papierstreifens 1 eingesteckt werden kann, um dessen Rutschen zu verhindern, wenn sich die Vorrichtung nach dem Einsetzen einer neuen Scheibenrolle plötzlich in Bewegung setzt.
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einanderfolgen der Einzelscheiben bewirkt wird, sind nun so getroffen. dass gleichzeitig bei der Drehung der Hauptrolle 1 eine Zwergscheibe 26, ein Abbild der Hauptscheibe bewegt wird (Fig. 3 und 6).
Diese Zwergscheibe besteht ebenfalls aus einem Band oder einer Papierrolle 27, aus geeignetem Material auf dem aufeinander folgende Zielscheiben angebracht sind, auch kann diese zweite Rolle aus reinem, auf den Rollen 28, 29 aufgebrachtem Papier bestehen, das sich bei der Drehung dieser Rollen von der ersten Rolle 28 ab und auf die zweite 29 aufwickelt. Die zweite Scheibe ist also ein genaues, allenfalls in verkleinertem Massstabe der eigentlichen Hauptscheile ausgeführtes Abbild dieser, und dadurch, dass beide Scheiben vermittels der unten näher be- schriebenen Vorrichtungen genau gleichzeitig bewegt werden, wird bewirkt, dass auf der Zwerg- scheibe 26 ein genaues Bild der auf der Hauptscheibe sitzenden ,,Treffer erscheint.
Auf jeder
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Der Papierstreifen 27 wird zwischen einer weiteren Spannrolle 41, die mit der Rolle 38 im Eingriff ist, und eben dieser Rolle durch, d. h. heraus-oder hereingezogen, wobei die Federn 40. 40 als Spannfedern dienen. Der in Fig. 3 veranschaulichte Ansatz 42 stellt eine scharfe Kante, ge- wissermassen ein Messer dar, das über die Breite des Scheibenstreifens 27 hinwegragt und dazu dient, jede beliebige Länge des Streifens abtrennen zu können.
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Ein auf der Spindel, die die Rolle 29 trägt, sitzendes Zahnrad 43 ist mit einem auf der Spindel 45 sitzenden gezahnten Rad 44 im Eingriff, welche Spindel in gewöhnlicher Art unterhalb der Zwergscheibe 26 drehbar angeordnet ist. Ein an seiner äusseren Nabe mit einer Eindrehung versehenes Haspelrad 46 dient zur Aufnahme des endlosen Bandes oder Seiles 19, durch welches beide Scheiben, also die eigentliche Hauptscheibe sowohl wie die Zwergscheibe 26 gleichmässig betätigt werden. Das Band 19 kann aus beliebigem Material, Hanf, Draht und dergl. bestehen und selbstverständlich wird an der Erfindung nichts geändert, wenn das Band als Kette oder dergl. ausgebildet ist.
Als eine weitere Vorsichtsmassregel zur Verhinderung des Gleitens des Papierstreifens 2i kann man zwischen den vorerwähnten, Rollen 28 und 29, wie es in der Fig. 3 durch gestrichelte Linien 47 angedeutet ist, eine Spannrolle anordnen.
Eine Schutz-oder Deckplatte # dient dazu, die Markiervorrichtungen 31, 31 zu schützen.
Diese Platte wird von Bolzen 49 getragen, die an dem Gestell 33 angeordnet sind. Sie ist in dt r Querrichtung mit einem Schlitz J0 versehen, der gestattet, dass die Markiervorrichtungen 31, 31 mit dem Papier 27 in Kontakt treten können. (Fig. 3 und 4).
Auf der Riickseite einer Platte 51, die mit dem Gestell 33 aus einem Stück hergestellt oder daran befestigt werden kann, sind Elektromagnete oder Solenoide angeordnet und werden darauf vermittels einer zweiten Platte oder vermittels geeigneter Streifen 52 festgehalten.
Auf einem Brett 53 (Fig. 3) zeigen sich die Klemmen, mit denen die hier nicht weiter gezeichneten Drähte von der Hauptscheibe in bekannter Weise verbunden sind. Diese Klemmen sind in elektrischer Verbindung mit dem Elektromagneten 32, wie leicht zu verstehen ist. 32'ist die Klemme für den Hauptrückleitungsdraht der sämtlichen Elektromagnete 32.
Die Kerne der Solenoide oder Elektromagnete 32 sind in Fig. 5 und 6 mit 55 bezeichnet.
An ihren äusseren Enden sind bewegliche Gelenke 56 angeordnet, die mit dem äusseren Ende der Markiervorrichtung 31 in Verbindung stehen. Diese Markiervorrichtungen sind hier beispielsweise als gelenkartige, in Lagern 57 schwingende Stangen ausgebildet, deren äussere oder freie Enden mit abgerundeten Nasen 58 versehen sind, die zur Hervorbringung der Markierung auf dt'tu Papier 27 dienen.
Anstatt die Nasen 58, wie eben beschrieben auszubilden, kann man jeden der Hebel 31 mit einer Schreib-oder irgend einer anderen geeigneten Markiervorrichtung versehen und um sicher zu sein, dass eine deutliche Marke auf dem Papier 27 der Miniaturschf'i-be 26 hervorgebracht wird ist es gut, die Oberflächen der Rolle 29 fein zu rauhen, da dadurch, d. h. durch eine rechtwinkelig zu den Markiervorrichtungen 31 angeordnete feine Rauhung ganz besonders . scharfe deutliche Eindrücke hervorgebracht werden können.
Die den Kontakt bewirkende Vorrichtung ist in den Figuren 7,8 und 9 klar dargestellt.
Sie besteht beispielsweise aus einem gelenkig aufgehängten Gestell 59, welches in kurzen Zapfen 60 schwingen kann, die in besondere, zu diesem Zwecke getroffene Eindrehungen eingreifen und in die oberen und unteren Seiten des Gehäuses oder des Gestells 6 der eigentlichen Scheibe ein- gelassen sind. Dieses Gestell kann auf irgend einem Wege in Gebrauchsstellung gebracht werden z. B. durch Lösen einer Stell- oder der Flügelschraube 61 und ist derart angeordnet, dass es um
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Vertikal an einer Seite des Gestelles 59 und fest mit diesem verbunden ist ein Streifen isolierenden Materials 64, der an seinen Enden mit sägeartigen Schlitzen oder Aussparungen 65 versehen ist. In denen die Kontaktfedern 30, 31, wie oben erwähnt, fest eingebettet sind, wobei immer zwei entsprechende Federn an verschiedenen Enden des erwähnten Streifens 64 angeordnet ind. Diese Federn ragen rückseits etwas aus dem isolierenden Material heraus und sind an dieser Stelle mit Ösen oder Knaggen fJ (1 zur Aufnahme der Stromleitungsdrähte versehen.
Jeder von den Ösen abgehende Draht wird auf irgend einem beliebigen Weg, am besten vielleicht unterirdisch nach einem der Elektromagneten oder der Solenoidspulen 32 geführt. Um nun den Stromschluss durch jede der Kontaktvorrichtungen 30, 30'hervorzurufen, sind an dem Gestell 59 nebeneinander liegende Streifen 67 aus irgend einem leitenden Material angebracht, mit welchem die vorerwähnten Kontaktvorrichtungen 30, 30'Kontakt bilden, sobald die ill der Scheibe durch die ,,Treffer" hervorgerufenen Löcher beim Bewegen der Scheibe über diese Federn hinweggleiten, wie es aus den Zeichnungen Fig. 7-10 zu ersehen ist, in denen 68 ein
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häuse 59 zu isolieren bezw.
sie vollständig einzukapseln. Eine drehbar angebrachte Tür 71 zum Gehäuse 6 dient zur Zugänglichkeit und zur Kontrolle und um die verschiedenen Teile bedienen
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zu können, wenn eine neue Rolle von Scheiben eingesetzt werden muss. Eine ähnliche Vorrichtung ist an dem Gehäuse 5 getroffen, um an die in demselben befindlichen Konstruktionsteile gelangen zu können. 72 ist ein Vertikalschlitz, durch den der mit den Scheiben behaftete Papierstreifen
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die parallel-zu diesen Federn angeordnet sind einen guten Stromschluss hervorrufen und zwar in jeder der einzelnen Leitungen.
Auch kann das Winkeleiscn 67 verstellbar ausgeführt werden und als ein einfaches Führungsstück ausgebildet sein, zum Zwecke, das Papier in seiner Lag'' zu halten und dessen Reissen zu verhindern.
Die : Federn 30, 301 können auch nach Fig. 10 so ausgebildet werden, dass sie mit einem Metallstreifen 74, der an dem vorerwähnten Gestell 59 befestigt ist, den Kontakt bewirken. Diese
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weitere Erklärung wohl verständlich.
Es ist leicht zu ersehen. dass man anstelle der biegsamen Federn 30, 30'hängende oder in Zapfen drehbare Hebel anwenden kann, wie überhaupt die vorliegende Kontaktvorrichtung in irgend einer bekannten Art ausgebildet sein kann, die nur das nötige Anpassungsvermögen zu den anderen Konstruktionsteilen haben muss.
In der Fig. 16 ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulicht, wie sie sich besonders für Einzelfeuer eignet. Hierbei sind die Kontaktvorrichtungen 30, 30'in Verbindung mit einem veränderlichen Widerstand angeordnet, der ein Solenoid 78 betätigt, das durch seine Bewegung eine gebräuchliche Markiervorrichtung betätigt, die für alle vorhandenen Kontaktvorrichtungen gemeinsam ist. Auf diese Weise ist die Menge des zur Betätigung der Vorrichtung nötigen Drahtes bedeutend vermindert.
In diesem Falle verwendet man am besten in Verbindung mit der Hauptleitung 78 unabhängige Hilfsströme zur Betätigung der gesamten Vorrichtung mit Ausnahme der zur Bewegung der eigentlichen Scheibe dienenden. 80, 80 sind die in die unabhängigen Ströme 79 eingeschalteten Batterien. in welche Stromkreise ausserdem Vorrichtungen 81 zum Schliessen und Unterbrechen des Strom- schlosses un ferner Elektromagnete oder Holenoide 82, 82 eingeschaltet sind, die die Sperr-
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Die Elektromagnete oder Solenoide 83, 83 dienen zur Betätigung der unterbrechung- vorrichtungen 81, 81.
Die Schreibvorrichtung 77 wird betätigt durch eine Parallelführung 84. die dicht an der
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liche Stellung gebracht worden ist, die mit der Durch) scherung der Hauptscheibe übereinstimmt und zwar vermittels eine. s Elektromagneten 85.
Dieser Elektromagnet 8, 5 ist in der Achse der hohlen Rolle 29 untergebracht und wird durch das Schliessen eines unabhängigen Stromes 8d, in den eine Batterie 87 eingeschaltet ist. erregt. Ein mit einer Feder ausgerüsteter drehbar angeordneter Hebel 88 wird, wenn der Markierstift 77 in Gebrauchsstellung gebracht ist von der die Vorrichtung bedienenden Person niedergedrückt und schliesst einen Gelenkkontakt 89, wodurch der Strom nach dem Elektromagneten 8. ; geschlossen wird, durch welchen Stromselhluss dann wiederum der erwähnte Markierstift angezogen wird und die Registrierung vor sich geht.
Zum Zwecke, die Ströme 79, 79, die das Lösen
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des Markierstiftes 77 dienen, ist neben dem Kniebhebel 88 eine Kontaktschliess- und Unterbrechungsvorrichtung 90 vorgesehen, die in demselben Strom 78 liegt und mit der eine an der Unterseite des Hebels 88 angebrachte Nase 91 den Kontakt hervorruft, wenn der Hebel 88 niedergedrückt wird. Diese Unterbrechung des Hauptstroms 78 bei 90 veranlasst die verschiedenen Teile ihre normale oder anfängliche Lage einzunehmen, und um zu verhindern, dass der Strom 86 beim
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beim Niederdrücken des vorher erwähnten Hebels geschlossen wird.
Um die Einstellung genau und schnell bewirken zu können, ist die vorh heschriebene Parallelführung 84 so getroffen, dass in ihrer normalen Stellung der Markierstift 77 am unteren Ende des weissen Bogens eingestellt ist. 94 ist eine in den Hauptstrom 78 eingeschaltete Batterie und 94' eine Batterie für den Svnchronstrom, der weiter unten näher beschrieben wird.
Der Zweck der ganzen, eben beschriebenen Vorrichtung ist der, dass der an der Zwerg-
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der Scheibe 1 betätigt werden.
Jede abgegrenzte Scheibe 2 der Papierrolle 1 ist mit einem oder mit mehreren Löchern 95 oder anderen geeigneten Vorrichtungen versehen (Fig. 1, 12 und 16), die in Verbindung mit geeigneten Hebeln, Federn oder anderen Eingreiforganen dazu dienen, die genauen Synchron-, d. h. übereinstimmenden Bewegungen der Zwergscheibe mit der Hauptscheibe zu gewährleisten wenn letztere verschoben wird.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 fallen diese Löcher 95, 95 etwas über die äussersten Federn 30, 301 der Kontaktvorrichtung seitlich hinaus.
In der zweitenAusführungsform des Erfindungsgegenstandes, wie sie in Fig. 16 veranschaulicht ist. findet eine besondere Markiervorrichtung 95' Verwendung, zur Angabe der Lage des Kontrollloches 95 oder dieser Löcher auf der Zwergscheibe. Diese Markiervorricbtung 95'wird durch ein Synchronstrom 96 bedient, in welchem ein Solenoid 97 und eine Batterie 94 eingeschaltet ist.
78x ist der Hauptrückleitungsstrom für die ganze Vorrichtung.
Die Z ergscheibe kann aus weissem Papier bestehen und die Treffer können dadurch er- halten werden, dass man eine durchsichtige Nachbildung der Scheibe bezw. der Scheibenringe darüber hält. Ein solches Transparent zeigen die Figuren 14 und 15. Es besteht aus einer durchsichtigen Platte aus Celluloid, Glas, Glimmer oder geeignetem anderen Material, welche in einen Handrahmen 99 eingesetzt werden kann. Dieser trägt zur Bequemlichkeit den Handgriff 100 und ist mit Koutrolllöchern 101, 101 versehen, die sich mit den Löchern 95, 95 der Scheibe 2 in Übereinstimmung befinden müssen. Die Anwendungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist aus den Fig. 12-15 wohl ohne weitere Erklärung zu verstehen.
Die Hauptscheibe kann natürlich von beliebiger Farbe sein und Figuren, wie sie für derartige Zwecke gebräuchlich sind. z. B. Tierbilder oder Menschen (Soldaten) können darauf angebracht werden. Auch kann die Scheibe als Ganzes in Bewegung gesetzt werden, so dass also der Schütze auf ein bewegliches Ziel schiesst. Dieser Effekt ist ferner leicht dadurch zu erzielen, dass das Feuern während des Scheibenwechsels vor sich geht, wodurch eine geeignete Scheibenbewegung z. B. für Schnell- feuer gegeben ist.
Die vorliegende beschriebene Ausführungsform einer Registrierscheibe ist ausserordentlich dauerhaft im Gebrauch und billig in ihrer Herstellung. Sie ist sehr leicht zu bedienen und er- möglichst ein ausserordentlich einfaches und genaues Anzeigen der Treffer.
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in der Beschreibung nur eine oder zwei Ausführungsformen beispielsweise gegeben sind.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Schiessscheibe mit selbsttätiger elektrischer Aufzeichnung der Treffer, gekennzeichnet
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auf welch letzterer vermittels einer elektrischen Übertragungsvorrichtung ein Bild der von den Treffern auf der Hauptscheibe hervorgerufenen Hchusslöcher entsteht.