DE2509874C2 - Ausrichteeinrichtung für das in einem Blattförderer, insbesondere einer Lichtpausmaschine, zum selbsttätigen wiederholten Kopieren umlaufende Original - Google Patents
Ausrichteeinrichtung für das in einem Blattförderer, insbesondere einer Lichtpausmaschine, zum selbsttätigen wiederholten Kopieren umlaufende OriginalInfo
- Publication number
- DE2509874C2 DE2509874C2 DE19752509874 DE2509874A DE2509874C2 DE 2509874 C2 DE2509874 C2 DE 2509874C2 DE 19752509874 DE19752509874 DE 19752509874 DE 2509874 A DE2509874 A DE 2509874A DE 2509874 C2 DE2509874 C2 DE 2509874C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- original
- conveyor belts
- leading edge
- pendulum roller
- alignment device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims description 24
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 6
- 238000001208 nuclear magnetic resonance pulse sequence Methods 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 claims 2
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 235000015040 sparkling wine Nutrition 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/02—Exposure apparatus for contact printing
- G03B27/10—Copying apparatus with a relative movement between the original and the light source during exposure
- G03B27/12—Copying apparatus with a relative movement between the original and the light source during exposure for automatic repeated copying of the same original
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
- Registering Or Overturning Sheets (AREA)
- Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)
Description
von der Betätigungseinrichtung gegen die Transportbänder gedrückt, die aufgrund ihrer freien Führung aus
ihrer gradlinigen Bahn zwischen den beiden Umlenkungen abgelenkt werden. Die Größe der Ablenkung
nimmt dabei von der Seite, auf der die Pendelwalze heruntergedrückt ist, ab zu der Seite des, Originals, auf
welcher die Pendelwalze nicht heruntergedrückt ist Durch die Ablenkung der Transportbänder aus ihrer
gradlinigen Bahn haben diese zwischen den beiden Umlenkungen auf der Seite, auf der die Pendelwalze
gedrückt ist, einen größeren Weg zurückzulegen, als auf der anderen Seite, wo sie gradlinig zwischen den beiden
Umlenkungen bewegt werden. Den gleichen größeren Weg hat auch das Original zurückzulegen, so daß es auf
der Seite, auf der seine Vorlaufkante vorläuft, ein wenig nachläuft Diese Wirkung tritt bei jedem Durchlauf des
Originals ein, solange bis die Vorlaufkante rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Transportbänder verläuft.
Die Bestimmung der Lage der Vorlaufkante wird durch die Abtasteinrichtung vorgenommen, von welcher auch
die Betätigungseinrichtungen gesteuert werden. Der erfindungsgemäße Blattförderer ist einfach im Aufbau
und eignet sich bevorzugt zum Einsatz in Repetier-Lichtpausmaschinen.
Die Pendelwalze zusammen mit ihren Betätigungseinrichtungen und den Abtasteinrichtungen
kann leicht in bereits vorhandene Maschinen nachträglich eingebaut werden.
In bevorzugter Weise ist jede Betätigungseinrichtung für die Pendelwalze aus einem am Maschinengestell
schwenkbar gelagerten Segmentstück, einem an diesem vorgesehenen Lager für ein freies Ende der Pendelwalze
und einem am Maschinengestell gelagerten, von der Abtasteinrichtung betätigbaren Hubmagneten gebildet,
dessen Stößel zur Schwenkung der Pendelwalze um das Schwenklager des Segmentstückes an diesem schwenkbar
angelenkt ist. Diese Bauart zeichnet sich durch ihren einfachen Aufbau und ihre problemlose Wirkungsweise
aus. In ganz bevorzugter Weise ist der Blattförderer, dessen Transportbänder in dichten Abständen nebeneinander
angeordnete endlose Bänder sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelwalze mit die freien
Räume zwischen jeweils zwei nebeneinander angeordneten endlosen Bändern überspannenden Eindrehungen
versehen ist. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Pendelwalze nicht auf ihrer ganzen Länge mit dem
Original in Berührung steht. Dies wird durch die Eindrehungen erreicht. Darüber hinaus können in die
Eindrehungen Führungslappen zur Führung des Originals hineinragen, so daß dessen problemlose Einführung
in den Führungsspalt zwischen Transportbändern und Pendelwalze erreicht ist.
In bevorzugter Weise sind als Abtasteinrichtung in Bewegungsrichtung der Transportbänder hinter der
Pendelwalze mindestens zwei die Vorlaufkante des Originals abtastende Lichtschranken vorgesehen, die
mit einer Steuereinrichtung für die unabhängige Ansteuerung der Hubmagneten der Betätigungseinrichtungen
in elektrischer Verbindung stehen. Die Steuereinrichtung enthält in besonders bevorzugter Bauweise
einen von der ersten Lichtschranke ansteuerbaren Kondensator, dessen Ladezeit von der Impulsfolge
zweier aufeinanderfolgender, die Vorlaufkante abtastender Lichtschranken abhängig ist und dessen
Entladezeit die Ansprechzeit des Hubmagneten der von der zuerst betätigten Lichtschranke angesteuerten
Betätigungseinrichtung bestimmt. Die Betätigungszeit der Pendelwalze wird somit bestimmt vom zeitlichen
Abstand des Durchlaufes der Vorlaufkante durch den Bereich zwischen zwei Lichtschranken.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles einer Repetier-Lichtpausmaschine
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen schematisch dargestellten Vertikalschnitt durch die Lichtpausmaschine,
F i g. 2 eine vereinfacht dargestellte Draufsicht,
Fig.3a eine noch weiter vereinfacht dargestellte
Draufsicht auf die Lichtpausmaschine zur Darstellung der Wirkungsweise der Pendelwalze des Blattförderers,
F i g. 3b einen Schnitt gemäß der Linie S-ßin F i g. 3a,
F i g. 3c einen Schnitt gemäß der Linie C-Cin F i g. 3a und
F i g. 4 eine schematische Darstellung der Steuereinrichtung des Blattförderers.
Die dargestellte Lichtpausmaschine besitzt an ihrer Vorderseite einen Maschinentisch 1 zur Zuführung eines
Originals in Richtung des Pfeiles 2. Unterhalb des Maschinentisches 1 ist ein nicht dargestellter Kasten zur
Aufbewahrung von Pauspapierrollen vorhanden. Von diesen wird ein entsprechend dem Format des
zugeführten Originals zugeschnittenes Pauspapierstück in Richtung des Pfeiles 3 der Maschine zugeführt.
Für das Original sind Führungswalzenpaare 4, 5, 6 und 7 und Führungskanäle 8,9,10,11 und 12 vorhanden.
Den an seinen beiden Enden von im Maschinengestell 13 gelagerten Laufrollen 14 drehbar gelagerten
Pauszylinder 15 umschlingen Transportbänder 16, die in dichten Abständen nebeneinander angeordnet sind. Die
Transportbänder 16 laufen um Transportwalzen 17 bis 19, von denen die Transportwalze 18 als Antriebswalze
dient. Unterhalb der Transportwalze 19 ist eine Saugvorrichtung 20 angeordnet. Zwischen der Saugvorrichtung
20 und dem Pauszylinder 15 ist ein Führungsstück 21 angeordnet, das einen Führungskanal 22 mit
der Saugvorrichtung 20 bildet.
Im Innern des Pauszylinders 15 sind zwei Kühlrohre 31 und eine Hochleistungslampe 32 angeordnet.
Oberhalb des Pauszylinders 15 sind weitere Transportbänder 23 um Umlenkungen in Form von
Transportwalzen 24, 25, 26 und 27 und eine Saugvorrichtung 28 geführt. Die Transportwalze 24 dient als
Antriebswalze für die Transportbänder 23. Etwa im Bereich zwischen der Transportwalze 25 und der
Saugvorrichtung 28, in welchem die Transportbänder 23 frei geführt sind, ist eine Ausrichteeinrichtung 29 für das
Original angeordnet. Zwischen der Transportwalze 25 und dem Führungskanal 12 ist eine Abtasteinrichtung 30
für das Original vorgesehen.
Das in Richtung des Pfeiles 3 zugeführte Pauspapier wird durch einen Führungskanal 33 und eine Führungswalze
34 den Transportbändern 16 zugeführt, die dieses durch einen Führungskanal 35 dem Einführungsspalt 36
zwischen den Transportbändern 16 und dem Pauszylinder 15 zuführen. Das in Richtung des Pfeiles 2 über den
Maschinentisch 1 zugeführte Original durchläuft das Führungswalzenpaar 4, die Führungskanäle 8 und 9, das
Führungswalzenpaar 5 und die Führungskanäle 10 und 11 und wird im Einführungsspalt 36 mit dem Pauspapier
zusammengeführt. Im Bereich des Führungskanals 9 sind Vorrichtungen 37, 38 zu Abtastung des Originals
vorgesehen, von denen Informationen über die Abmessungen des Originals einer nicht dargestellten Pauspapierschneidevorrichtung
zugeführt werden.
Das mit dem Pauspapier vereinigte Original umläuft den Pauszylinder 15 zur Belichtung des Pauspapieres.
Nach Verlassen des Führungskanals 22 wird das Original vom Pauspapier mittels der Saugvorrichtuneen
20, 28 getrennt. Die Pause wird in Richtung Pfeil 39 zur Entwicklung weitergefördei t. Das Original wird über
die Saugvorrichtung 28 auf die Transportbänder 23 gebracht. Kür ein mehrfach zu patzendes Original wird
dieses nun unter der Ausrichteeinnchtung 29 und der Abtasteinrichtung 30 entlang und dem Führungskanal
12 und dem Führungswalzenpaar 6 zugeführt, von wo
aus es wiederum den Führungskanälen 8 und 9 zum erneuten Umlauf zugeführt wird. Soll das Original
ausgeworfen werden, so wird eine im Bereich der Abtasteinrichtung 30 vorgesehene Weiche 40 betätigt,
so daß das Original durch den Führungskanal 12' dem Führungswalzenpaar 7 zugeführt und in Richtung des
Pfeiles 41 ausgeworfen wird.
Die Ausrichteeinrichtung 29 ist aus einer rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Förderbänder 23 angeordneten
Pendelwalze 42 und aus an deren freien Enden angreifenden Betätigungseinrichtungen 43 gebildet, die
unabhängig voneinander von der Abtasteinrichtung 30 ansteuerbar sind. Die Betätigungseinrichtungen 43, die
an beiden Enden der Pendelwalze 42 vorgesehen sind, sind jeweils aus einem am Maschinengestell 13
schwenkbar gelagerten Segmentstück 44. einem an diesem vorgesehenen Lager 45 für ein freies Ende der
Pendelwalze 42 und einem am Maschinengestell 13 gelagerten, von der Abtasteinrichtung 30 betätigbaren
Hubmagneten 46 gebildet, dessen Stößel 47 zur Schwenkung der Pendelwalze 42 um das Schwenklager
48 des Segmentstückes 44 an diesem schwenkbar angelenki ist. Der Hubmagnet ist am Maschinengestell
13 schwenkbar gelagert. Das Segmentstück 44 ist etwa dreieckförmig ausgebildet. In seinen drei Ecken sind
jeweils das Schwenkiager 48. die Pendelwalze 42 und der Anlenkpunkt 49 des Stößels 47 des Hubmagneten 46
vorgesehen. Die Lager 45 für die Pendelwalze 42 bestehen in nicht näher dargestellter Weise aus mit dem
Segmentstück 44 fest verbundenen Zapfen und Kugellagern, die in Bohrungen in der Pendelwalze vorgesehen
sind.
Die Pendelwalze 42 ist zwischen der als LJmienkung dienenden Transportwalze 25 und der als Umlenkung
dienenden und im Querschnitt etwa viertelkreisförrnig
ausgebildeten Saugvorrichtung 28 angeordnet. Sie ist mit Eindrehungen 50 versehen, die jeweils die freien
Räume zwischen jeweils zwei nebeneinander angeord- δ$
neten endlosen Transportbändern 23 überspannen. In die Eindrehungen 50 reichen Führungslappen 51 herein,
die an einem Träger 52 aufgehängt und um Rollenführungen 53 umgelenkt sind. Die Führungslappen 51
diener, zur Anlage des Originals an den Transportbändem
23 und zur besseren Einführung des Originals in den Schlitz zwischen der Pendelwalze 42 und den
Transportbändern 23.
Wie es aus der Fig. 2 hervorgeht, sind die Segmentstücke 44 jeweils auf den Innenseiten der
Maschinengestellteile 13 angeordnet Nach außen ragende Stifte 54 durchgreifen Öffnungen 55 in den
Maschinengestellteilen 13 und dienen zur Verbindung der Segmentstücke 44 mit den Stößeln 47 der
Hubmagneten 46.
Als Abtasteinrichtung 30 sind in Bewegungsrichtung der Transportbänder 23 hinter der Pendelwake 42 vier
die Vorlaufkante des Originals abtastende Lichtschranken 56 bis 59 vorgesehen, von denen jeweils die
Lichtschranken 56, 57 und 58, 59 ein zusammenwirkendes Paar bilden. Die Lichtschranken 56 bis 59 sind an
einem Träger 60 einstellbar angeordnet Der Träger 60 bildet einen Teil der um die Achse der Transportwalze 25 schwenkbaren Weiche 40.
Die Wirkungsweise der von der Abtasteinrichtung 3( gesteuerten Ausrichteeinrichtung 29 wird nachfolgend
an Hand der F i g. 3a, 3b und 3c erläutert. In der F i g. 3a
ist die Gesamtheit der Transportbänder 23 flächenhafi gezeigt. Auf den Transportbändern wird in Richtung des
Pfeiles 62 das Original 61 bewegt, dessen Vorlaufkante 63 schräg zur Bewegungsrichtung der Transportbänder
liegt. Sobald die Vorlaufkanle 63 die Lichtschranke 56
im Punkte 64 erreicht hat, wird über eine später noch beschriebene Steuereinrichtung ein Impuls zur Betätigung
des Hubmagneten 46 gegeben, der auf der Seite angeordnet ist, auf der die Vorlaufkante 63 voreilt. Dei
auf der anderen Seite befindliche Hubzylinder 46' bleibi in Ruhestellung. Durch Betätigung des Hubzylinders 4i
und durch das damit verbundene Drücken der hier nui schematisch dargestellten Pendelwalze 42 werden die
Transportbänder 23 aus ihrem gradlinigen Verlaul abgelenkt, wie es in der F i g. 3c übertrieben dargestelli
ist. Dadurch müssen die auf der rechten Seite in F i g. Zi
angeordneten Transportbänder 23 den Weg K(F ig. 3c zurücklegen, wohingegen die auf der linken Sekt
angeordneten Transportbänder nur den Weg λ (Fig. 3b) zurücklegen müssen. Es versteht sich vor
selbst, daß die dazwischenliegenden Transportbändel entsprechende Wege zurückzulegen haben. Abhängig
vom Weg der Transportbänder 23 ist auch der Weg de; Originals 61, das bedingt durch den größeren Weg Vau
der rechten Seite der Transportbänder 23 einer größeren Weg zurückzulegen hat. Dadurch resultier
ein Nachlauf der Vorlaufkante 63 auf der rechten Seite der Transportbänder, so daß die Schrägstelliing dei
Vorlaufkante 63 verringert wird. Der Abstand dei Impulse, den die Vorlaufkante 63 an den Lichtschranker
56 und 57 erzeugt, gibt ein Maß für die Zeit, die dei
Hubmagnet 46 betätigt werden muß.
Selbstverständlich muß bei Voreilen der Vorlaufkante 63 auf der linken Seite der Transportbänder 23 der ir
Fig. 3 links angeordnete Hubmagnet 46' betätig werden, was von der Lichtschranke 57 durchgeführ
wird.
Die Lichtschranken 56 bis 59 stehen mit einei Steuereinrichtung für die unabhängige Ansteuerung dei
Hubzylinder 46, 46' der Betätigungseinrichtungen ir elektrischer Verbindung (Fig.4). Dabei bilden die
Lichtschranken 56, 57 und 58, 59 jeweils ein Paar. Wire das Original auf der rechten Seite zugeführt (F i g. 2). se
sind die Lichtschranken 56, 57 eingeschaltet. Be Zuführung des Originals auf der linken Seite werden die
Lichtschranken 58,59 eingeschaltet. Diese Umschaltung
wird durch den Pfeil 65 gekennzeichnet. Die Licht schranken 56 bis 59 stehen mit einem Impulsaufberei
tungselement 66 in elektrischer Verbindung, das unte
anderem einen Kondensator enthält.
Wenn beispielsweise die Lichtschranke 56 zuerst voi
der schräglaufenden Vorlaufkante 63 betätigt wird, win
ein Impuls an das Impulsaufbereitungselement 6( abgegeben. Dieser wird zunächst zur Richtungsbestim
mung benutzt, d. h. es wird der zu betätigend) Hubmagnet ermittelt Im Falle der Lichtschranke 56 is
dies der Hubmagnet 46. Das Anziehen des Hubmagne ten 46 wird durch den Pfeil 67 verdeutlicht Den
Hubmagneten 46 ist noch eine Verstärker-Magnet steuerung 68 vorgeschaltet Auf Grund des von de
Lichtschranke 56 kommenden Impulses wird de Kondensator aufgeladen. Die Ladezeit des Kondensa
tors ist abhängig von der Impulsfolge, die von dei Lichtschranken 56,57 erhalten wird, die die Vorlaufkan
te abtasten. Die Aufladung des Kondensators wird einen
Trimmer geregell. In Abhängigkeit \ on der Impulsfolge
wird die Anzugszeit des Hubmagneten 46 bestimmt. Die Anzugs/eil wird durch ein zweistufiges Abfallverzögerungsglied
69 gesteuert. Der Sehaltweg ist in F i g. 4 durch die Pfeile 70 und 71 gekennzeichnet.
Wenn das Original beim nächsten Umlauf so ausgerichtet ankommt, daß gleichzeitig beide Lichtschranken
56 und 57 betätigt werden, bleibt die Steuereinrichtung wirkungslos. Der Kondensator wird "°
nicht aufgeladen und die Hubmagnete 46, 46' arbeiten nicht. Das Original durchläuft den Bereich der
Pendelwalze 42, ohne daß diese in Tätigkeit tritt.
Die jeweils nur auf einer Seite der Maschine mittels
einer der Bctätigungscinrichtiingen 43 abgesenkte lYiulclwalze 42 erzeugt beim Durchlauf des Originals
eine in Bewegungsrichtung vor der Pendelwalze 42 liegende Bugwelle oder Ausbauchung, welche die Folge
der Verlängerung des vom Originals auf der Seile, auf welcher die Pendelwalze 42 runiergcdrücki ist, zu
durchlaufenden Weges ist. An Stelle einer die Gesamtheit der Transportbänder 23 überspannenden
Pendelwalze können auch kürzere Pendelwalzen vorgesehen werden, die beispielsweise nur die Breite
desjenigen Originals überstreichen, das am häufigsten in großen Stückzahlen gepaust wird.
Claims (5)
1. Ausrichteeinrichtung für das in einem Blattförderer,
insbesondere einer Lichtpausmaschine, zum selbsttätigen wiederholten Kopieren umlaufende
Original, mit um Umlenkungen geführten Transportbändern für das zu pausende Original und mit einer
Abtasteinrichtung für die Vorlaufkante des Originals, wobei die Ausrichteeinrichtung gegen das
auf den Transportbändern geführte Original schwenkbar und von der Abtasteinrichtung steuerbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichteeinrichtung (29) aus einer rechtwinklig zur
Bewegungsrichtung der Transportbänder (23) angeordneten Pendelwalze (42) und aus an deren freien
Enden angreifenden Betätigungseinrichtungen (43) gebildet ist, die unabhängig voneinander von der
Abtasteinrichtung (30) ansteuerbar sind, daß die Pendelwalze (42) zwischen zwei Umlenkungen (25,
28) der Transportbänder (23) angeordnet und durch jeweils eine Betätigungseinrichtung (43) gegen diese
drückbar ist, und daß die Transportbänder (23) zwischen den beiden Umlenkungen (25, 28) frei
verlaufen.
2. Ausrichteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Betätigungseinrichtung
(43) aus einem am Maschinengestell (13) schwenkbar gelagerten Segmentstück (44), einem an diesem
vorgesehenen Lager (45) für ein freies Ende der Pendelwalze (42) und einem am Maschinengestell
(13) gelagerten, von der Abtasteinrichtung (30) betätigbaren Hubmagneten (46, 46') gebildet ist,
dessen Stößel (47) zur Schwenkung der Pendelwalze (42) um das Schwenklager (48) des Segmentstückes
(44) an diesem schwenkbar angelenkt ist
3. Ausrichteeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dessen Transportbänder in dichten Abständen
nebeneinander angeordnete endlose Bänder sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelwalze (42)
mit die freien Räume zwischen jeweils zwei nebeneinander angeordneten endlosen Bändern (23)
überspannenden Eindrehungen (50) versehen ist.
4. Ausrichteeinrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
als Abtasteinrichtung (30) in Bewegungsrichtung der Transportbänder (23) hinter der Pendelwalze (42)
mindestens zwei die Vorlaufkante (63) des Originals abtastende Lichtschranken (56, 57 bzw. 58, 59)
vorgesehen sind, die mit einer Steuereinrichtung für die unabhängige Ansteuerung der Hubmagneten
(46) der Betätigungseinrichtungen (43) in elektrischer Verbindung stehen.
5. Ausrichteeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen
von der ersten Lichtschranke (56 bzw. 58) ansteuerbaren Kondensator enthält, dessen Ladezeit von der
Impulsfolge zweier aufeinanderfolgender, die Vorlaufkante (63) abtastender Lichtschranken (56, 57
bzw. 58,59) abhängig ist und dessen Entladezeit die Ansprechzeit des Hubmagneten (46) der von der
zuerst betätigten Lichtschranke (56, 57 bzw. 58, 59) angesteuerten Betätigungseinrichtung (43) bestimmt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausrichteeinrichtung für das in einem Blattförderer, insbesondere einer
Lichtpausmaschine, zum selbsttätigen wiederholten Kopieren umlaufende Original, mit um Umlenkungen
geführten Transportbändern für das zu pausende Original und mit einer Abtasteinrichtung für die
Vorlaufkante des Originals, wobei die Ausrichteeinricbtung gegen das auf den Transportbändern geführte
Original schwenkbar und von der Abtasteinrichtung steuerbar ist
Es ist bekannt, daß bei Blattförderern der eingangs genannten Art, insbesondere bei Blattförderern für
Lichtpausmaschinen, bei denen ein Original zur Herstellung einer Vielzahl von Kopien mehrfach im
Blattförderer umläuft die Vorlaufkante des Originals eine Schräglage gegenüber der gewünschten rechtwinkligen
Lage zur Bewegungsrichtung einnimmt. Dadurch kommt das Original nicht, in eine deckungsgleiche Lage
mit dem Pauspapier, so daß es unerwünschte Fehlpausen gibt.
Um derartige Fehlausrichtungen des Originals und damit verbundene Fehlpausen zu vermeiden, werden bei
einem Blattförderer bekannter Bauart als Ausrichiieeinrichtung
für das Original drei gegen das Original schwenkbare Gummiräder verwendet, die von als
Abtasteinrichtung dienenden Mikroschaltern gesteuert und von Elektromagneten betätigt werden, wobei
jedem Gummirad ein Mikroschalter und ein Elektromagnet zugeordnet sind. Wird ein Mikroschalter von
der schräglaufenden Vorlaufkante des Originals betätigt, so wird das zugeordnete Gummirad gegen das
Original und das darunterliegende Transportband geschwenkt, welches im Bereich des Gummirades über
eine starre Führungsfläche geführt ist. Dabei bremst das Gummirad das Original, welches dann um das
Gummirad geschwenkt wird, bis die Vorlaufkante den zweiten Mikroschalter berührt und betätigt. Bei
Betätigung des zweiten Mikroschalters wird das zweite Gummirad aber nur kurz abgesenkt, ohne die
Ausrichtung des Originals zu ändern. Gleichzeitig wird das erste Gummirad wieder angehoben. Durch die als
Bremsvorrichtungen dienenden Gummiräder arbeitet die bekannte Ausrichteeinrichtung aber ungleichmäßig,
was sich als Nachteil herausgestellt hat. Darüber hinaus ist die bekannte Ausrichteeinrichtung kompliziert im
Aufbau und damit störungsanfällig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausrichteeinrichtung der eingangs genannten Art so
auszugestalten, daß das kontinuierlich durchlaufende Originalblatt gleichmäßig und ruckfrei ausgerichtet
wird und die Ausricht-, Abtast- und zugehörige Steuereinrichtung einfach im Aufbau und betriebssicher
sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Ausrichteeinrichtung aus einer rechtwinklig zur
Bewegungsrichtung der Transportbänder angeordneten Pendelwalze und aus an deren freien Enden angreifenden
Betätigungseinrichtungen gebildet ist, die unabhängig voneinander von der Abtasteinrichtung ansteuerbar
sind, daß die Pendelwalze zwischen zwei Umlenkungen der Transportbänder angeordnet und durch jeweils eine
Betätigungseinrichtung gegen diese drückbar ist, und daß die Transportbänder zwischen den beiden Umlenkungen
frei verlaufen. Dadurch wird eine gleichmäßige Ausrichtung der Vorlaufkante eines Originals: im
kontinuierlichen Durchlauf ruckfrei ermöglicht. Zum Zwecke der Ausrichtung wird die Pendelwalze auf der
Seite des Originals, auf der die Vorlaufkante vorläuft,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752509874 DE2509874C2 (de) | 1975-03-04 | 1975-03-04 | Ausrichteeinrichtung für das in einem Blattförderer, insbesondere einer Lichtpausmaschine, zum selbsttätigen wiederholten Kopieren umlaufende Original |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752509874 DE2509874C2 (de) | 1975-03-04 | 1975-03-04 | Ausrichteeinrichtung für das in einem Blattförderer, insbesondere einer Lichtpausmaschine, zum selbsttätigen wiederholten Kopieren umlaufende Original |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2509874B1 DE2509874B1 (de) | 1976-09-02 |
| DE2509874C2 true DE2509874C2 (de) | 1978-09-28 |
Family
ID=5940671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752509874 Expired DE2509874C2 (de) | 1975-03-04 | 1975-03-04 | Ausrichteeinrichtung für das in einem Blattförderer, insbesondere einer Lichtpausmaschine, zum selbsttätigen wiederholten Kopieren umlaufende Original |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2509874C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3119945C1 (de) * | 1981-05-15 | 1982-12-09 | Maschinenbau Ing.H. Stegenwalner, 1000 Berlin | Vorrichtung zur Seitenausrichtung des Originalblattes einer Repetier-Lichtpausmaschine |
-
1975
- 1975-03-04 DE DE19752509874 patent/DE2509874C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3119945C1 (de) * | 1981-05-15 | 1982-12-09 | Maschinenbau Ing.H. Stegenwalner, 1000 Berlin | Vorrichtung zur Seitenausrichtung des Originalblattes einer Repetier-Lichtpausmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2509874B1 (de) | 1976-09-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3700959C2 (de) | Bogensammelvorrichtung | |
| DE2634300C2 (de) | Vorrichtung zum Falten und Stapeln von bedrucktem Papier | |
| DE2614659C3 (de) | Bandförderweiche | |
| EP0362976A2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von bahnförmigem Gut zu einer Bearbeitungsstation | |
| DE2539799B2 (de) | Lichtpausmaschine mit einer Repetiervorrichtung | |
| DE2232610C2 (de) | Ketteneinrichtung zu einer Förderanlage für papierverarbeitende Betriebe | |
| DE69106092T2 (de) | Ablenkvorrichtung. | |
| DE2509874C2 (de) | Ausrichteeinrichtung für das in einem Blattförderer, insbesondere einer Lichtpausmaschine, zum selbsttätigen wiederholten Kopieren umlaufende Original | |
| DE19612924A1 (de) | Vorrichtung zum automatischen Zuführen eines Endes einer Materialbahn | |
| DE2506058C3 (de) | Faserbandauflösevorrichtung für eine Offen-End-Spinnvorrichtung | |
| DE2202334C3 (de) | Vorrichtung zum Ablegen von dünnen, biegsamen Blättern | |
| DE2851411C3 (de) | Vorrichtung zum Vorrücken einer Verpackungsmaterialbahn durch eine Verpackungsmaschine | |
| EP1247775B1 (de) | Falzvorrichtung für Druckbogen | |
| EP0464530A2 (de) | Vorrichtung zum Überlappen und Ablegen für die von einer Materialbahn durch einen Querschneider abgeschnittenen Bogen | |
| DE3707478A1 (de) | Vorrichtung zum fliessenden falzen von bogen- bzw. blattfoermigem material | |
| CH672761A5 (de) | ||
| DE2039143C3 (de) | ||
| DE68909791T2 (de) | Vorrichtung zum verbinden von zwei materialbahnen. | |
| DE19948704C1 (de) | Vorrichtung zum Drehen eines Papierstapels | |
| DE4413878C2 (de) | Aufwickelvorrichtung zum gleichzeitigen Aufwickeln von mehreren Handtuchbahnen an einer Heißmangel | |
| EP0159622B1 (de) | Siebdruckmaschine mit einem festen Drucktisch | |
| DE2601616C3 (de) | Vorrichtung zum Verteilen von Bogen in Sammelfächer | |
| EP0000366A1 (de) | Blattzufuhrvorrichtung | |
| DE3508461A1 (de) | Maschine zur herstellung von vorhanglamellen (einzugsvorrichtung) | |
| DE559438C (de) | Rotationsdruckmaschine fuer veraenderliche Formate zum Verarbeiten von endlosen Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |