<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
freie Ende des Ankerhebels 82 ein Druck ausgeübt, wodurch letzterer von seinem Magnet zurückgezogen wird. Damit das Typenrad mit der Welle 9 gedreht werden kann, ist auf letzterer ein Bund 101 (Fig. 9) befestigt, welcher mit einem Arm versehen ist, an dem ein aufrechter Stift 10 sitzt. Letzterer geht durch eine Öffnung in einer der Speichen des Typenrades hindurch, derart, dass das Typenrad, während es mit der Welle 9 gedreht werden kann, auch auf-und nieder bewegt werden kann. Zum Drehen des Typenrades bezw. der Welle 9 dient eine Feder 11 (Figur 11), deren eines Ende an der Welle 9 und deren anderes Ende an einem Gehäuse 111 befestigt ist.
Zum Aufwinden der Feder dient ein kleiner Motor 12, dessen Welle mittels einer Vorgelegewelle 13, eines Stirnrades 131 und eines auf dem Gehäuse 111 befestigten Zahnrades 132 das Gehäuse dreht. Auf der Vorgelegewelle 13 sitzt ferner ein Sperrad 133, in welches eine Klinke 134 eingreift, wodurch die Rückwärtsdrehung der Welle 9 nach dem Aufwinden der Feder 11 verhindert wird.
Zur Auslösung des Typenrades und zum Festhalten desselben in einer bestimmten Stellung ist eine Kontrollvorrichtung vorgesehen, welche. wie folgt, eingerichtet ist. Die Vorrichtung besteht aus einer, an einem Ständer 20 angebrachten feststehenden Trommel, die aus zwei scheiben- förmigen Platten 21, 22 gebildet wird (Fig. 2). Beide Platten sind mit Öffnungen versehen, durch welche Stifte hindurchgehen, die durch die Platten nach oben bewegt werden können, um als Anschläge zu dienen, durch welche das Typenrad in einer bestimmten Stellung angehalten wird.
EMI2.2
ist ferner von einer Feder 24 umgeben, durch welche die Stifte in der Regel nach unten gedrückt werden, derart, dass die oberen Enden der Stifte mit der Platte 21 eben sind, also nicht über dieselbe vorstehen.
Wie in Figur 4 und 6 gezeigt, ist auf der Welle 9 eine Nabe 25 befestigt, an welcher vier Arme 26, 27, 28. 29 sitzen, die um 900 zu einander versetzt sind. Jedes Mal, wenn die Welle 9 freigegeben wird, sodass*sie sich mit dem Typenrad dreht, fahren die Arme über die obere Platte 21 hinweg. Wenn die die Welle 9 drehende Feder 11 dagegen aufgewunden ist, nehmen die Arme die in Figur 6 in vollen Linien gezeigte Stellung ein. in welcher der Arm 26. welcher länger ist, a) a die anderen Arme, an einem über die Platte 21 vorstehenden Stitt 30 anliegt, welcher, wie
EMI2.3
Ankerhebel 31 ist an einem aufrechten Arm 311 nach oben federnd befestigt und seine Aufwärts- bewegung wird durch eine Anschlagschraube 312 begrenzt.
Der den Anker 31 beeinflussende Kicktromagnct. 32 ist gewöhnlich entmagnetisier. Sobald dagegen der Elektromagnet 32 erregt und der Anker 31 augezogen wird, so wird der Stift 30 nach unten gehen, wodurch der an
EMI2.4
der in der Regel über der Platte 21 vorstehenden Stift 30 beim Anziehen des Ankerhebds 31 sofortnachuntengeht.
Wie in Pignr 6 gezeigt, sind die die Stellung des typenrades beeinflussenden Stifte in Gruppen eingeteilt. Die Stifte 34, 35, 36 und 37 sind 900 um einander versetzt, derart, dass durch jeden
EMI2.5
EMI2.6
des längsten Armes 26 befinden. Alle übrigen Stifte befinden sich in der Bahn aller Arme. Wenn vier Arme zur Beeinflussung der Stellung des Typenrades benutzt werden, so genügt es, wenn nur das erste Viertel in nterabteilungen geteilt ist.
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
einen der Magnete einen Weg findet, durch welchen die Stifte der Unterabteilungen beeinflusst werden.
Der kürzeren Ausdrucksweise halber sollen im folgenden die Magnete, durch welche die Stifte 34, 35, 36 und 37 beeinflusst werden, als die < Viertelmagnete bezeichnet werden, während die Magnete, durch welche die Stifte der Abteilungen jedes Viertels beeinflusst werden, als Abteilungsmagnete und die Magnete, durch welche die Stifte der Unterabteilungen des ersten Viertels beeinflusst werden, als Ullterabteilungsmagnete bezeichnet werden.
Entsprechend der vorstehend erwähnten Einteilung muss auch das Typenrad ähnlich eingeteilt werden, indem die an dem Umfang desselben befindlichen Buchstaben und anderen Bezeichnungen in entsprechender Weise gruppiert werden. Um das Typenrad für einen bestimmten Buchstaben oder ein bestimmtes Zeichen in Druckstellung zu bringen, sind drei Stromstösse erforderlich, und für jeden Buchstaben bezw. jedes Zeichen erfolgen die Stromstösse in einer bestimmten Aufeinanderfolge.
Wie eingangs erwähnt, werden die Stromstösse durch Schliessung der in der schematischen Figur 1 gezeigten Kontakte 1, 2,3, 4 erzeugt, und zwar wird zum Abdrucken der einzelnen Buchstaben und Zeichen die folgende Zusammenstellung benutzt, nämlich,
EMI3.2
<tb>
<tb> 1-3-4A <SEP> 2-4-1 <SEP> T <SEP> 4-1-3 <SEP> J
<tb> 1-4-1 <SEP> Z <SEP> 2-4-2 <SEP> r <SEP> 4-1-4B
<tb> 1-4-2 <SEP> O <SEP> 2-4-3 <SEP> U <SEP> 4-2-1 <SEP> X
<tb> 1-4-3 <SEP> D <SEP> 3-2-1 <SEP> Y <SEP> 4-2-3 <SEP> Z
<tb> 2-1-2 <SEP> E <SEP> 3-2-3 <SEP> C <SEP> 4-3-1 <SEP> K
<tb> 3-1--3//3-2--4F <SEP> 4-3-2 <SEP> P
<tb> -1--1N <SEP> 3-4-1 < <SEP> ? <SEP> 3-1-2-
<tb> 2-3-1 <SEP> W <SEP> 3-4-2 <SEP> Q <SEP> 3-1-3 <SEP> ,
<tb> 2-3-2 <SEP> R <SEP> 3-4-3 <SEP> L <SEP> 3-1-4 <SEP> ?
<tb> 2-3-4 <SEP> S <SEP> 4-1-2 <SEP> M <SEP> 4-2-4 <SEP> .
<tb>
4-3-4
<tb>
Ferner wurden noch die folgenden Kontaktzusammenstellungen benutzt, nämlich 1-2-1
EMI3.3
Wie aus (te. r schematischen Figur 1 ersichtlich, ist in jeder der Hauptleitungen ein polarisierter Elektromagnet eingeschlossen, dessen Anker je nach der Polarität des Stromstosses zur einen oder anderen Seite bewegt wird. Die beiden Anker 52 und 62 sidn mit dem einen Pol einer Orts-
EMI3.4
Veertelmagnete 341, 35, 361, 37. Befindet sich also der betreffenden Buchstabe in dem ersten Viertel, so wird der Stromkreis des Viertelmagnets 341 durch den Kontakt 1 geschlossen. Wenn sich der Buchstabe in dem zweiten Viertel befindet, so wird der Stromkreis des Viertelmagnets 351 durch Kontakt 2 geschlossen.
Befindet sich der Buchstabe in dem dritten Viertel, so wird der Strom-
EMI3.5
Relaiskontakte der Magnet 32 erregt und durch Anziehen seines Ankers der Anschlagstift 30 nach unten bewegt wird. wodurch der Arm, 26 freigegeben wird, bis er durch einen der Stifte 34, 35, oder 3 aufgehalten wird. Nach Freigabe des Armes 26 durch Abwärtsbewegung des Stiftes 30 wird nämlich die die Arme tragende Welle 9 von der gespannten Feder 11 gedreht.
EMI3.6
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
<Desc/Clms Page number 6>
EMI6.1
EMI6.2
<Desc/Clms Page number 7>
EMI7.1
EMI7.2
<Desc/Clms Page number 8>
dass ein gegebener Magnet erregt wird.
Mit den Arbeitsmagneten ist ein Magnet 60 in Reihe geschaltet, welcher gleichzeitig mit einem der Arbeismagnete erregt wird, dert, dass der Strom-
EMI8.1
In dem Stromkreis 59 ist ein Elektromagnet 99 eingeschaltet, dessen Anker in dem Stromkreis des den Abdruck bewirkenden Magnets 751 eingeschlossen Ist. Dieser Stromkreis muss beim Unterbrechen des dritten Stromstosses geschlossen werden, um den Abdruck zu bewirken. In diesem Zeitpunkt wird Magnet 99 durch den Stromkreis 59 erregt, wodurch die Ofhimig des Stromkreises an dieser Stelle geschlossen wird. Bei der Unterbrechung des dritten Stromstosses wird Magnet 32 entmagnetisiert, wodurch die Öffnung in dem Druckstromkreis an dieser Stelle geschlossen wird, und da sich die Koni, aktbürste. 98 auf einem leitenden Abschnitt des inneren Ringes 97 des Kommutators befindet, so wird der Druckstromkreis vollständig geschlossen.
Wenn der Stromkreis 59 geöffnet wird, um die Teile nach dem Abdruck in ihre ursprüngliche Stellung zurückzuführen, so wird Magnet 99 entmagnetisiert und dadurch der Druckstromkreis durch den Kommutator geöffnet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Telegraph-Schreibmaschine, bei welcher die Stellung des drehbaren Typenrades zum Abdruck der Mitteilung von Elektromagneten beeinflusst wird, die in in der Regel offenen Strom-
EMI8.2
an dem Umfang des Typenrades eine Anzahl Magnete durch aufeinanderfolgende Stromstösse in einer vorher bestimmten Reihenfolge erregt werden, derart, dass beim Schliessen eines gewählten Hauptstromkreises durch den ersten Stromstoss ein gegebener Magnet erregt und gleichzeitig ein Kontakt in einer Anzahl von Sekundärstromkreisssn geschlossen wird, worauf durch einen anderen Hauptstromkreis ein gewählter Sekundärstromkreis durch einen zweiten Stromstoss vollständig geschlossen wird,
welcher einen in dem gewählten Sekundärstromkreis eingeschalteten Elektromagnet erregt und gleichzeitig Kontakte in einer Anzahl von Tertiärstromkreisen schliesst, worauf durch einen dritten Stromstoss ein gewählter Tertiärstromkreis voll-
EMI8.3
weichen das Typenrad ill-Druckstellung aufgehalten wird.