<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft ein Preisauszeichnungsgerät mit mehreren, in einem kastenförmigen
Gehäuse, welches beschauerseitig einsetzbare Umlenkstege mit dazwischen liegenden Schlitzen auf- weist, auf Umlenkrollen und den Umlenkstegen gelagerten endlosen Bändern, die Zeichen tragen, welche durch Verstellen der Bänder in eine Betrachtungsöffnung des Gehäuses gebracht werden, wobei das Gehäuse in den Seitenwänden an dem, den Umlenkstegen gegenüberliegenden offenen
Ende im wesentlichen in der Zugrichtung der Bänder verlaufende, nach aussen hin offene Schlitze zum Einsetzen von Umlenkachsen der Umlenkrollen aufweist.
Einrichtungen dieser Art werden vor allem zum Preisausschreiben verwendet. Beim Aufstellen gleichartiger Waren in Schaufenstern besteht der Bedarf, an den Waren, welche sich lediglich durch
Farbe, Muster, Grösse, Qualität usw. unterscheiden, neben der Preisangabe auch eine Sortenbezeich- nung anzubringen, um dem Kunden beim Einkauf der Ware die Warenangabe zu erleichtern. Solche
Angaben sind beispielsweise bei Schuhen, Kleidern, Wäsche, Bademoden usw. gewünscht.
Durch die FR-PS Nr. 998489 ist ein Informationsgerät mit einer Vielzahl übereinander angeord- neter Bänder, die ähnlich dem eingangs erwähnten Preisauszeichnungsgerät über Umlenkstege und
Rollen geführt sind und Informationsbilder in die, dem Beschauer zugekehrten Schlitze bringen, bekanntgeworden.
Diese Bänder sind in einem gesteuerten Gleichlauf motorisch angetrieben. Diese bekannte Ein- richtung eignet sich nicht für ein Preisauszeichnungsgerät, welches klein sein soll, um es in
Schaufenstern verschiedenen Waren, ohne sie dadurch in den Hintergrund zu stellen, anzuschliessen.
Ausserdem ist das bekannte Gerät in seinem Aufbau aufwendig, da die Umlenkstege Einzelelemente sind, welche in das Gehäuse voneinander getrennt montiert werden müssen.
Schliesslich ist durch die CH-PS Nr. 227718 ein einstellbares Anzeigeelement an einer Anschlagtafel bekanntgeworden, bei welchem mindestens ein Rollenpaar, an dessen in getrennten Gehäusen gelagerten Rollen die Enden eines auf diese Rollen aufgewickelten Bandes befestigt sind, vorgesehen ist, welches Schriftzeichen aufweist und unterhalb einer zwischen den beiden Rollen befindlichen Sichtöffnung der Anschlagtafel gespannt ist, wobei die eine Rolle lose drehbar auf einer festen Welle gelagert ist und im Innern eine Schraubenfeder enthält, die einerends an der festen Welle, andernends an der Rolle befestigt ist, so dass das Band durch diese Rolle gespannt wird, und die andere Rolle, um ein selbsttätiges Abrollen des Bandes zu verhindern, seitlich unter Federdruck steht und auf einem drehbaren Dorn befestigt ist,
der aus dem Rollengehäuse herausragt und zur Einstellung des Bandes einen Handgriff aufweist. Auch dieses Gerät ist aufwendig und durch das eingebaute Federelement störanfällig.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht in der Schaffung eines Preisauszeichnungsgerätes der eingangs erwähnten Art, bei welchem unter Vermeidung der Nachteile der erwähnten, bekannten Geräte die Lagerung einer beliebigen Anzahl von Bändern möglich ist, die von Hand aus leicht verstellbar sind und im Betrachtungsschlitz übereinander angeordnete, auswechselbare Angaben erscheinen lassen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird bei einem Preisauszeichnungsgerät der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, dass die Umlenkstege einen gegen die Rückseite des Gerätes schräg nach oben verlaufenden Raster bilden, welcher gemeinsam mit den Umlenkachsen durch den elastischen Zug der aus Kunststoff od. dgl. bestehenden, im wesentlichen gleiche Länge aufweisenden und unabhängig voneinander verstellbaren Bänder gegen Anschläge des Gehäuses gedrückt in diesem gehalten ist.
Durch die erfindungsgemässe Konstruktion wird eine kleine Bauweise des Gerätes erreicht, da neben andern vorteilhaften Konstruktionsgestaltungen der Raster durch den Zug der Bänder im Gerätegehäuse gehalten wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel des gegenständlichen Preisauszeichnungsgerätes dargestellt ist. Es zeigen Fig. l eine schaubildliche Darstellung des Preisauszeichnungsgerätes, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 einen Bestandteil des Preisauszeichnungsgerätes in Draufsicht.
Das Preisauszeichnungsgerät besteht aus einem kastenförmigen Gehäuse --1--, welches an der Beschauerseite durch einen eingesetzten Rahmen --2-- abgeschlossen und am gegenüberliegenden Ende offen ist. Der Rahmen --2-- besitzt im vorliegenden Falle drei übereinanderliegende, durch Stege --3, 4-- voneinander getrennte parallele Schlitze --5, 6, 7-- zum Sichtbarmachen von Ankündi-
<Desc/Clms Page number 2>
gungen und schliesst umfangsseitig mit den Seitenwänden des Gehäuses-l-bündig ab.
An der
Innenseite des Rahmens --2-- sind --2-- sind Leisten --8-- vorgesehen, welche im wesentlichen um die Wand- stärke des Gehäuses --1-- vom Rand des Rahmens nach innen versetzt angeordnet sind und mit den Seitenwänden des Rahmens einen Reibungsschluss bilden, wodurch der Rahmen im Gehäuse - gehalten ist und von diesem beispielsweise zum Zwecke des Austausches eines der später beschriebenen endlosen Bänder gelöst werden kann. Allenfalls kann zur Herstellung des Rahmens auch ein Schnappverschluss vorgesehen sein.
Zur Ankündigung der Preise und zur Sortenbezeichnung sind drei endlose Bänder --9, 10,
11-- vorgesehen, von welchen das Band --10-- zur Preisankündigung dient und zu diesem Zwecke aus mehreren unabhängig voneinander bewegbaren Bandabschnitten --10a--, die durch Zerschneiden eines mit Schriftbildern, im vorliegenden Falle jeweils mit den Zahlen 0 bis 9 versehenen Bandes entstanden sind, so dass die Bandabschnitte das Bild eines einheitlichen Bandes vermitteln. Das obere Band --9-- kann beispielsweise mit Werbeslogans und das untere --11-- mit Sortenbezeichnun- gen versehen sein.
Die Bänder --9, 10, 11-- sind beschauerseitig von einem Raster --12-- und am gegenüberlie- genden Ende des Gehäuses --1-- von Umlenkwalzen --13, 14, 15--, die auf Achsen --16-- drehbar gelagert sind, geführt. Die Achsen --16-- sitzen in einseitig offenen Schlitzen --17-- der Seiten- wände--18, 19--des Gehäuses Diese Schlitze verlaufen im wesentlichen in der Zugrichtung der Bänder-9, 10, 11--, vorzugsweise, wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, unter einem kleinen spit- zen Winkel zur Horizontalebene schräg nach oben, so dass die Achsen --16-- durch einen leichten elastischen Zug der aus Kunststoff bestehenden Bänder --9, 10, 11-- in den Schlitzen --17-- gehal- ten sind.
Der Raster --12-- stützt sich an Leisten --20-- der Seitenwände --18, 19-- des Gehäuses - ab und besitzt der Anzahl der Bänder --9, 10, 11-- entsprechend drei Leisten --21, 22, 23--, die an einem Ende frei auslaufen, so dass zwischen ihnen einseitig offene Schlitze --24, 25-- ent- stehen, durch welche bei der Montage des Preisauszeichnungsgerätes die Bänder auf die einzelnen
Stege --21, 22, 23-- aufgefändelt werden, so dass das Band --9-- über den Steg --21--, die Bandab- schnitte --10a-- über den Steg --22-- und das Band --11-- über den Steg --23-- geführt sind.
Zur Schonung der Bänder --9, 10, 11-- und leichten Führung derselben sind die beschauerseitigen Kanten --26-- der Stege --21, 22, 23-- abgerundet. Die Stege --21, 22 und 23-- decken sich mit den Schlitzen --5, 6 und 7-- des Rahmens --2--, dessen Stege-3, 4-wieder die Schlitze --24, 25-- des des Rasters --12-- abdecken.
Aus Gründen der sicheren Abstützung des Rasters --12-- im Gehäuse --1-- sind die äusseren Stege --21, 23-- randseitig mit einem nach oben bzw. unten abstehenden Fortsatz --27 bzw. 28-- versehen, welcher ausserdem auch ein seitliches Ablaufen des obersten bzw. untersten Bandes --9 bzw. 11-- verhindert. Der Raster --12-- wird in seiner Lage ähnlich wie die Achsen --16-- durch den Zug der Bänder --9, 10, 11-- gehalten. Um eine bequeme Betätigungsmöglichkeit der Bänder zu erzielen, sind die Schlitze --17-- gegeneinander stufenweise versetzt angeordnet, so dass die Umlenkwalze --13-- des obersten Bandes --9-- am weitesten nach aussen und die Umlenkwalze --15-- des untersten Bandes --11-- am weitesten nach innen bezüglich des Gehäuses-l-gelegen ist, so jedoch, dass alle Bänder gleiche Länge aufweisen,
um sie in einfacher Form herstellen zu können.
Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich, die Leiste --22-- randseitig mit Warzen zur Führung der Bandabschnitte --10a-- zu versehen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.