AT364939B - Bauwerk - Google Patents

Bauwerk

Info

Publication number
AT364939B
AT364939B AT396679A AT396679A AT364939B AT 364939 B AT364939 B AT 364939B AT 396679 A AT396679 A AT 396679A AT 396679 A AT396679 A AT 396679A AT 364939 B AT364939 B AT 364939B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
wall elements
wall
ceiling grid
hooks
node pieces
Prior art date
Application number
AT396679A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA396679A (de
Original Assignee
Jensen David Christian
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US05/796,974 external-priority patent/US4186533A/en
Application filed by Jensen David Christian filed Critical Jensen David Christian
Priority to AT396679A priority Critical patent/AT364939B/de
Publication of ATA396679A publication Critical patent/ATA396679A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT364939B publication Critical patent/AT364939B/de

Links

Landscapes

  • Finishing Walls (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Bauwerk mit einem oberhalb von rechtwinkeligen Wandele- menten angeordneten Deckenraster, der aus mit Hilfe von Knotenstücken zu gleichseitigen Dreiecken zusammengeschlossenen Streben besteht und über die Knotenstücke abgestützt ist. 



   Bei einem Bauwerk dieser Art (AT-PS Nr. 326876) ist ein tragendes Stützgerüst vorgesehen, das aus einem auf Säulen abgestützten Deckenraster besteht, der durch mit Hilfe von Knotenstücken zu gleichseitigen Dreiecken zusammengeschlossenen Streben gebildet wird. Zwischen den über den
Deckenraster verbundenen Säulen sind rechteckige Wandelemente eingesetzt.

   Mit Hilfe dieser Fach- werkkonstruktion lässt sich zwar der Grundriss des Bauwerkes weitgehend frei gestalten, wobei ein   Ab- und Wiederaufbau   ohne weiteres möglich ist, doch ist durch das tragende Stützgerüst ein ver- gleichsweise hoher Aufwand gegeben, der insbesondere bei häufig aufzustellenden Bauwerken, beispielsweise bei Ausstellungskojen u. dgl., ins Gewicht fällt, zumal bei diesen jeweils mit unterschiedlicher Grundrissform errichteten Bauwerken die Anforderungen hinsichtlich der Festigkeit nicht besonders hoch sind. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Bauwerk der eingangs geschilderten Art so zu gestalten, dass ohne gesonderte Stützkonstruktion ein einfach montierbares Bauwerk erhalten wird, dessen Wandelemente zu verschiedenen Grundrissformen zusammengefügt werden können. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die eine Abstützung für den Deckenraster bildenden Wandelemente zumindest paarweise miteinander einerseits über ihre aneinanderstossenden Seitenkanten und anderseits über eine Strebe des Deckenrasters verbunden sind, wobei die Streben mit ihren endseitigen Knotenstücken an den äusseren Seitenkanten der miteinander verbundenen Wandelemente angreifen. 



   Da sich der Deckenraster zumindest im Bereich der Wandelemente auf diesen Wandelementen abstützt, wird zunächst eine gesonderte Stützkonstruktion überflüssig. Trotzdem wird für eine entsprechende Stabilität gesorgt, weil über die Verbindung der Wandelemente durch die Streben des Deckenrasters stets ein geschlossener Polygonzug sichergestellt ist. Man kommt folglich mit einer Verbindung der Wandelemente miteinander und einen Anschluss dieser miteinander verbundenen Wandelemente an den Knotenstücken des Deckenrasters aus, was die Konstruktion und damit den Arbeitsaufwand beim Aufbau und beim Abbau eines solchen Bauwerkes wesentlich vereinfacht. 



   Besondere Vorteile in dieser Hinsicht können erzielt werden, wenn die Wandelemente über ihre Seitenkanten vorragende Haken aufweisen, auf die zwei benachbarte Wandelemente verbindende Hülsen und die hülsenartigen Knotenstücke aufsteckbar sind. Auf Grund der dadurch gegebenen Steckverbindungen wird jede Verschraubung überflüssig. Um die Stabilität der Verbindungen zu erhöhen, können die hülsenartigen Knotenstücke Einsteckschlitze für die Haken aufweisen, so dass über die in den Einsteckschlitzen gehaltenen Haken auch Drehmomente abgetragen werden können. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine mögliche Wandanordnung eines erfindungsgemässen Bauwerkes im Schaubild, Fig. 2 eine obere Ecke eines Wandelements in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung, Fig. 3 die Verbindung mehrerer Wandelemente mit Hilfe einer sechseckigen Hülse im Querschnitt und Fig. 4 ein erfindungsgemässes Bauwerk mit verschiedenen Wandanordnungen im Schaubild. 



   Wie aus den Fig. 1 und 4 hervorgeht, werden die rechteckigen Wandelemente --5-- nicht in eine Fachwerkkonstruktion eingesetzt, sondern tragen den die Anordnung der Wandelemente festlegenden Deckenraster selbst, wodurch sich eine bedeutende Vereinfachung der Konstruktion ergibt. Der 
 EMI1.1 
 ergibt, der durch das Ansetzen neuer Streben beliebig erweitert werden kann. Die Wahl des Grundrisses des zu errichtenden Bauwerkes ist somit weitgehend frei. 



   Die Wandelemente --5--, die zwischen zwei   Knotenstücken --32-- angeordnet   sind, sind miteinander über   Hülsen --8-- verbunden,   die auf Haken --6- der Wandelemente -5-- aufgesteckt werden. 
 EMI1.2 
   --32-- als--6-- der Wandelemente --5-- zusammenwirken.    



   Nach Fig. 2 weist jedes Wandelement --5-- einen Kern --14-- auf, der von   Falzleisten--15--   mit einer nach aussen offenen Nut --16-- umschlossen ist. Beidseits des Kernes --14-- sind Verkleidungsplatten --17-- angeordnet. Zur Befestigung der Haken --6-- an den Wandelementen ist eine 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Halterung --18-- aus einem   U-förmig   gebogenen Profil --19-- mit einer nach aussen offenen Nut - und vom Nutenrand nach aussen gerichteten Flanschen --21-- vorgesehen. Diese Halterung wird in die Nut --16-- des jeweiligen Wandelements eingesetzt und mit Hilfe von   Schrauben--22--   an den Falzleisten --15-- befestigt.

   Damit die Flansche --21-- nicht über die Falzleisten --15-vorragen, können die Falzleisten im Bereich der   Halterung-18-- eine   der Flanschstärke entsprechende Ausnehmung aufweisen. 



   Der flache Haken --6-- ist in der Halterung --18-- durch ein Gelenk --23-- schwenkbar befestigt, wobei die Schwenkbewegung durch einen Anschlag --24-- begrenzt ist. Der   Anschlag--24--   ist dabei so gewählt, dass der Haken --6-- in der Anschlagstellung parallel zur Seitenkante des Wandelements verläuft. Über eine Ausnehmung --25-- in den Falzleisten --15-- und eine entsprechende Ausnehmung --26-- in der   Halterung --18-- ist   der Haken --6-- auch dann zugänglich, wenn er von seiner anschlagbegrenzten Stellung weg in die Nut --20-- der Halterung --18-- eingeschwenkt ist. Auf die   Haken --6-- können   entsprechende   Hülsen --8-- geschoben   werden, die quadratischen Querschnitt aufweisen können.

   Sollen mehr als zwei Wandelemente --5-- miteinander verbunden werden, so empfiehlt es sich jedoch, die Hülsen sechseckig auszubilden, da dann jede dem Deckenraster entsprechende Wandanordnung möglich ist, wie dies den Fig. 3 und 4 entnommen werden kann. 



  Die Haken --6-- dienen aber nicht nur zur Verbindung der Wandelemente untereinander, sondern auch zur Verbindung mit den Streben --9-- über die   Knotenstücke --32--.   



   Werden die Wandelemente --5-- zwischen zwei   Knotenstücken --32-- des   Deckenrasters in einer
Ebene angeordnet, so können die Wandelemente zusätzlich über Leisten --33-- miteinander verbunden werden, die nach Art einer Feder in die Nuten --16-- der Falzleisten --15-- eingeschoben werden, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. 



   Selbstverständlich müssen die Wandelemente auch im Bodenbereich festgehalten werden. Zu diesem Zweck sind, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, Bodenteile-l-vorgesehen, die die Form eines gleichseitigen Dreieckes aufweisen und aus einem Sockel und einer Deckplatte --3-- bestehen. 



  Durch Abstandsleisten --4-- werden die Bodenteile voneinander in einem der Stärke der Wandteile entsprechenden Abstand gehalten, so dass im Bereich der Wandteile die Abstandleisten --4-- durch die Wandteile ersetzt werden, die zwischen die Bodenteile ragen. Durch sechseckige   Stopfen--30--   werden die Zwischenräume im Stossbereich der   Abstandsleisten --4-- ausgefüllt.   



   Um mit den gleichen Bauelementen eine möglichst vielfältige Gestaltungsmöglichkeit sicherzustellen, sind die Abmessungen der einzelnen Konstruktionselemente aufeinander abgestellt. Die Boden-   teile-l-in   Form gleichseitiger Dreiecke besitzen eine Seitenlänge, die der Breite der Wandteile - entspricht. Die Wandteile --5-- wieder sind unter Berücksichtigung des erforderlichen Abstandes zwischen zwei Wandteilen halb so breit wie die Streben --9-- lang sind. Damit können sehr unterschiedliche Wandanordnungen einfach realisiert werden. Beispiele hiefür können der Fig. 4 entnommen werden. Das Bauwerk nach Fig. 4 besitzt zusätzliche Wandelemente --5a--, die nicht mit dem Deckenraster verbunden sind und frei abstehen. Solche Wandelemente --5a-- bieten eine noch grössere Gestaltungsvielfalt.

   Mit Hilfe solcher Bauwerke lassen sich daher vorteilhaft Wandanordnungen schaffen, wie sie beispielsweise für Ausstellungen, Kunstgalerien oder Museen Verwendung finden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bauwerk mit einem oberhalb von rechtwinkeligen Wandelementen angeordneten Deckenraster, der aus mit Hilfe von Knotenstücken zu gleichseitigen Dreiecken zusammengeschlossenen Streben besteht und über die Knotenstücke abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Abstützung für den Deckenraster bildenden Wandelemente (5) zumindest paarweise miteinander einerseits über ihre aneinanderstossenden Seitenkanten und anderseits über eine Strebe (9) des Deckenrasters verbunden sind, wobei die Streben (9) mit ihren endseitigen Knotenstücken (32) an den äusseren Seitenkanten der miteinander verbundenen Wandelemente   (5) angreifen.  

Claims (1)

  1. 2. Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente (5) über ihre Seitenkanten vorragende Haken (6) aufweisen, auf die zwei benachbarte Wandelemente (5) verbinden- <Desc/Clms Page number 3> de Hülsen (6) und die hülsenartigen Knotenstücke (32) aufsteckbar sind.
    3. Bauwerk nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die hülsenartigen Knotenstücke (32) Einsteckschlitze für die Haken (6) aufweisen.
AT396679A 1977-05-16 1979-05-31 Bauwerk AT364939B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT396679A AT364939B (de) 1977-05-16 1979-05-31 Bauwerk

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/796,974 US4186533A (en) 1977-05-16 1977-05-16 Modular building structure
AT333878A AT356333B (de) 1977-05-16 1978-05-09 Aus rechteckigen wand- und dreieckfoermigen bodenelementen gebildeter raumkasten
AT396679A AT364939B (de) 1977-05-16 1979-05-31 Bauwerk

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA396679A ATA396679A (de) 1981-04-15
AT364939B true AT364939B (de) 1981-11-25

Family

ID=27149363

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT396679A AT364939B (de) 1977-05-16 1979-05-31 Bauwerk

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT364939B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5101606A (en) * 1988-10-05 1992-04-07 Horst Meru Structure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5101606A (en) * 1988-10-05 1992-04-07 Horst Meru Structure

Also Published As

Publication number Publication date
ATA396679A (de) 1981-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2735901C2 (de) Außenwandbekleidung aus plattenförmigen keramischen Bekleidungselementen
DE1925262A1 (de) Geruest oder Skelett
DE3620379C2 (de)
DE2160216B1 (de) Mehrteiliger Profilstab zur Herstellung von Skelett-Baukonstruktionen mit ausfachenden Platten
EP0813638B1 (de) Baukörper
DE3232838A1 (de) Bauelementesatz sowie l-foermiges bauelement zur erstellung von temporaeren bauwerken
AT364939B (de) Bauwerk
DE2814422A1 (de) Kupplungselement fuer rohrfoermige teile und mit solchen rohrteilen zusammengebaute gerueste
CH691233A5 (de) Freitragende Treppe.
DE4031847C1 (en) Exhibition cubicle construction system - uses flexible panels with contact strip between edges
DE2609100C2 (de) Bausatz für die Herstellung von Regalen variabler Größe
DE7516704U (de) Gestell, insbesondere für Werbung und Verkauf
EP0120292A2 (de) Bauelement
DE3129657C2 (de) Gerüst, Gestell oder Regal
DE3325765C2 (de) Kompostiervorrichtung
DE8320588U1 (de) Kompostiervorrichtung
DE102004060288B4 (de) Gebäudemodul
DE2901245A1 (de) Dreidimensionaler baustein, insbesondere zur verwendung als bauspielzeug
AT304001B (de) Stellage, Regal od.dgl. Gestell
DE4136307C2 (de) Modulares Regalsystem
DE1484941C3 (de) Gebäudesketett
AT354007B (de) Schrank
AT365264B (de) Versetzbare wand
DE7129431U (de) Stand für Ausstellungen, Werbeaktionen und dgl
DE2456522A1 (de) Vorrichtung zur halterung von deckenplatten

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee