AT36491B - Gelenkdoppelfernrohr mit von der Tragvorrichtung unabhängiger und dem Spielraum der Augenabstände entsprechend verstellbarer Sicherungsvorrichtung gegen das Herabsinken der Einselfernrohre aus der Augenabstand angepaßten Lage. - Google Patents

Gelenkdoppelfernrohr mit von der Tragvorrichtung unabhängiger und dem Spielraum der Augenabstände entsprechend verstellbarer Sicherungsvorrichtung gegen das Herabsinken der Einselfernrohre aus der Augenabstand angepaßten Lage.

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AT36491B
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  Gelenkdoppelfernrohr mit von der Tragvorrichtung unabhängiger und dem Spielraum der Augenabstände entsprechend verstellbarer Sicherungsvorrichtung gegen das Herabsinken der   Einzelfernrohre   aus der dem Augenabstand angepassten Lage. 



   Der Ertindungsgedanke, der dem Stamm-Patent zugrunde liegt, fordert, dass die Vorrichtung, die beide   Kinzelfernrohre   gegen das Herabsinken aus der einem beliebigen   Augenabstand angepassten Lage sichert,   sich bei jeder Verstellung der Fernrohre, die man innerhalb der natürlichen Grenzen dieser Anpassung vornimmt, selbsttätig mitverstellt. 



  Als solche   Sicherungsvonichtungen   oder als deren wesentliche Teile sind in dem StammPatent Federn vorgeschlagen worden. Nach vorliegender Zusatzerfindung wird derselbe Dienst durch ein Zahn- oder Klemmgesperre verrichtet, das beim Verstellen der Fernrohre selbsttätig geöffnet und wieder geschlossen wird. Eine solche Einrichtung hat vor der selbsttätigen Sicherung durch Federn den Vorzug, dass es nicht mehr eines gewissen Masses der   Udenkreibung bedarf,   um die Sicherungswirkung zu vervollständigen. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Bei dem ersten, das durch Fig. 1 in der Vorderansicht und durch Fig. 2 in einem Schnitt längs dor Symmetrieebene gezeigt wird, ist ein federndes Zahngesperre mit geneigten Zahn-   flanken   angewandt.   Die gegenseitige   Verschiebung der Gesperreteile infolge   Versteifung   der Einzelfernrohre bringt dann Öffnen und   Schliessen   des Gesperres hervor, und zwar so oft 
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 wegen wiederum eine Verzahnung gewählt. 



   Die Anordnung nach Fig. 1 und 2 zeigt als den einen Hauptteil des Gesperres eine   stehende Zahnstange   a, die mit ihrem Fuss a0 anf dem Gelenkzapfen b des Doppelfernrohrs sitzt.   Den übrigen Teil   des Gesperres bilden eine auf der Zahnstange a geführte Hülse c mit federnder Sperrklinke c0 und zwei Lenker d und e, durch die beide Einzel-   fernrohre mit   der   Hülse   c gekuppelt sind.

   Vermöge geneigter Flächen, die bei dem gezeichneten Beispiel sowohl an den Zähnen der Zahnstange als auch am   Klinkzahn   angebracht sind, kann durch eine Verschiebung der Hülse e, wie sie beim Verstellen der Einzeifernrohro   entsteht, der Zahn   der   Klinke c0 ans   den   Zahnlücken   der Stange a in die er nacheinander infolge der Federkraft der Klinke eintritt,   immer   wieder ausgehoben worden. 



   Die zweite Anordnung, Fig. 3 und 4, zeigt mit dem Gehäuse des linken Einzelfornrohrs fest verbunden einen Zahnradsektor f, während der Sperrzahn das freie Ende eines am rechten Einzelfernrohr gelagerten kurzen Hebels g bildet. Auf dessen   Achse 1l   sitzt noch ein längerer   Hebel t,   der sich am   Gebänse   des Einzelfernrohres entlang erstreckt. Eine   Feder drückt   aber den Hebel von dem   Gehäuse   ab und hält dadurch das   Gesperre f g geschlossen. Ergreift   man die Einzelfernrohre, so wird durch den Druck der rechten Hand die Spannung der Feder k überwunden und das Gesperre geöffnet, so dass 

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 die Verstellung der Einzelfernrohre erfolgen kann.

   Umgekehrt   schliesst   sich das Gesperre wieder, wenn man nach geschehener Einstellung auf Augenabstand die Einzelfernrohre wieder loslässt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Gelenkdoppelfernrohr mit von der Tragvorrichtung unabhängiger und dem Spielraum der Augenabstände entsprechend verstellbarer Sicherungsvorrichtung gegen das Herabsinken der Einzelfernrohre aus der dem Augenabstand angepassten Lage nach Patent Nr. 29589, Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung aus einem EMI2.1 fernrohre selbsttätig sowohl geöffnet als auch geschlossen wird.
    2. Ausführungsform des Fernrohrs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein federndes Zahngesperre mit geneigten Zahnflanken angewandt ist, so dass das Öffnen und Schliessen des Gesperres durch die mit dein-Verstellen der Einzelfernrohre verbundene gegenseitige Verschiebung der Gesporreteile hervorgebracht wird.
    3. Ausführungsform des Fernrohrs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebel zum Öffnen und eine Feder zum Schliessen des Gesperres so angeordnet sind, dass das Öffnen und Schliessen durch das Ergreifen und Loslassen der Einzelfernrohre am Anfang und Ende dos Verstellen hervorgebracht wird.
AT36491D 1907-04-02 1907-11-11 Gelenkdoppelfernrohr mit von der Tragvorrichtung unabhängiger und dem Spielraum der Augenabstände entsprechend verstellbarer Sicherungsvorrichtung gegen das Herabsinken der Einselfernrohre aus der Augenabstand angepaßten Lage. AT36491B (de)

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