AT36171B - Verfahren zur Herstellung eines blutstillenden Verbandstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines blutstillenden Verbandstoffes.

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  Verfahren zur Herstellung e i n e s b l u t s t i l l e n d e n V e r b a n d s t o f f e s. 



   Nebennieren-Produkte sind schon seit längerer Zeit als blutstillende Mittel in Verwendung. Sie worden gewöhnlich in nassem Zustande auf die Wunde aufgebracht, wobei ein grosser Substanzverlust unvermeidlich ist, da infolge des Druckes beim Verbinden ein grosser Teil der   Flüssigkeit abläuft. Dem   Aufbringen auf die Wunde im trockenen Zustande vermittels eines Verbandes haben sich bisher bedeutende Schwierigkeiten in den Weg gestellt, da die Trocknung gewöhnlich die äusserst empfindlichen, das wirksame Prinzip der Nebenniere enthaltende Substanzen zerstört. 



   Das vorliegende Verfahren erreicht die Besiegung dieser Schwierigkeit. Durch dasselbe wird das wirksame Prinzip der Nebenniere dauernd und gleichmässig in den Verband verteilt und durch denselben in permanenten Kontakt mit der Wunde gebracht, wobei natürlich der Kontakt einer ganz bestimmten Quantität des wirksamen Stoffes mit der Wunde gesichert ist. 



   Watte,   Gaze, (, harpie,   Werg oder ein anderer zu Verbandzwecken   benützter   Stoff wird mit einer wässerigen, alkoholischen oder sonstigen Losung des wirksamen Prinzipes der Nebenniere gesättigt, in welcher etwa   006 Perzent des Nebennieronpräparates   enthalten sind. Alkoholische Lösungen werden, um Zersetzungen zu vermeiden, vorteilhaft in fünf-   perxentiger Konzentration   angewendet. Die Imprägnierung erfolgt auf übliche Art. Am zweckmässigsten geschieht sie nach Ansicht des Erfinders in der Weise, dass der Ver-   handstoff mit der unter Druck zerstäubten Lösung befeuchtet wird. Nach vollständiger   Sitttigung kommt das Verbandmaterial in eine Kammer, um daselbst getrocknet zu werden. 



  Das an sich bekannte Verfahren der Trocknung von Verbandstoffen durch Vorrichtungen, welche die Luftzirkulation befördern, wird derart ausgeführt, dass die Kammer von einer Atmosphäre von Wasserstoffgas oder einem anderen indifferenten   trias erfüllt   ist und in der   Kammer vermittels eines Fächers   oder einer anderen geeigneten Vorrichtung eine permanente Luftbewegung von einer Temperatur von   36-37  Celsius hergestellt   wird, der die überschüssige Feuchtigkeit dem Verband entzieht, so dass lediglich die wirksame Substanz, den   Verband vollkommen durchdringend, übrigbleibt.   



     Die auf   diese Weise hergestellten Verbände können nach   vollkommener Trocknung   durch eine hydraulische Presse bis auf ein sehr geringes Volumen komprimiert werden. 

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung blutstillender Verbandmaterialien darin bestehend, dass das EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT36171D 1906-09-12 1906-09-12 Verfahren zur Herstellung eines blutstillenden Verbandstoffes. AT36171B (de)

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