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der Fig. 3 und veranschaulicht die Füllwelle und eine sie umschliessende Hülse. Fig. 13 ist eine Seitenansicht der Füllwelle. Fig. 14 und 15 sind Schnitte nach den Linien 14-14 bezw. 15-15 der Fig. 12 bezw. 13. Fig. 16 ist ein Schnitt durch zwei teilweise gefüllte röhrenförmige Taschen, über welchen Abschnitte der Stampfkolben dargestellt sind.
Das Maschinengestell umfasst eine Grundplatte 1, Seitenrahmstücke 2-2 mit Trag-
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ihren oberen Enden miteinander verbindet. Die Röhren oder Taschen 6 (vergleiche Fig. 16) bestehen aus dünnem gelochten Eisen-oder Stahlblech, welches vorzugsweise sorgfältig auf elektrolytischen) Wege mit einem Überzug von Nickel und Kobalt versehen und darauf einer Schweisshitze in einer Wasserstoffatmosphäre ausgesetzt worden sind, um Spannungen in der elektrolytisch niedergeschlagenen Schicht zu beseitigen und auch, um die Röhrennaht oberflächlich zusammen zu schweissen und auf diese Weise zu verstärken. Dem prak- tischen Bedürfnis angepasst sind Röhren, welche etwa 10 cm Länge und a mn inneren Durchmesser besitzen.
Eine Anzahl dieser Röhren werden fest eingesetzt zwischen Halteplatten 7-7, welche an jeder ihrer Seiten durch einen Bolzen 8 verbunden sind und auf einer geeigneten Grundplatte 9 ruhen, die mit Zapfen 10 versehen ist, welche gerade in die Höhlung der Röhren 6 hinein passen, sodass beim Aufsetzen der Röhren auf die Zapfen 10 an den unteren Röhrenenden ein freier Raum bleibt, welcher nach der Flillung der Röhren eine Verschliessung des Röhrenendes durch Zusammenpressen des Metalles ermöglicht. An dem oberen Ende jeder Röhre wird gleichfalls ein freier Raum gelassen, indem man mit der Einfüllung von Material aufhört bevor die Röhren ganz voll sind.
Die Grundplatte ist an jeder Seite mit einem drehbaren Kurvenstück 11 (vergleiche Fig. 4 und 5) versehen, welches Kurvenstück dazu dient, die Platten 7-7 auf der Grundplatte fest zu halten und nach entsprechender Drehung von der Grundplatte los zu lösen, wenn die Röhren gefüllt sind. Nachdem die Platten 7-7 auf der Grundplatte 9 aufgestellt und eine Anzahl von Röhren zwischen den Platten angeordnet worden sind, werden die Platten vermittelst einer Schraube 13 gegen ein Widerlager 12 gepresst. In dieser Lage befinden sich die Mündungen der zwischen den Platten 7 eingeklemmten Röhren gerade unter einer Führung 14, die von dem Arm 3 getragen wird, und durch welche die Stampfkolben hindurch zu treten vermögen.
Auf der Führung 14 sitzt ein Trichter 15, der mit einer Anzahl von Trennungswänden 16 versehen ist, durch welche der Trichter in Abteilungen geteilt wird, deren Zahl der Anzahl der zu füllenden Röhren entspricht. Der Trichter 15 ist nur eine Hilfseinrichtung zur Aufnahme der nrch einander in die Röhren einzufüllonden Portionen von wirksamem Material und dient nur als Führung für diese Materialportionen, welche aus dem Ilaupttrichter 17 entnommen werden. Der Haupt-und Vorratstrichter J7 sitzt an Tragarmen 4--4 und besitzt einen von einem Rohr 18 gebildeten Boden. Das Rohr ist auf seiner Ober-und auf seiner Unterseite mit Öffnungen 19 versehen. welche den verschiedenen Abteilungen des Hilfstrichters 15 entsprechen.
In dem Rohr 18 ist eine
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die dazu bestimmt sind, die Materialportionen beim Zusammenfallen mit den oberen Öffnungen 19 des Rohres aufzunehmen und dieselben durch die unteren Rohröffnungen 19 in den Hilfstrichter 15 zu entladen, nachdem die Welle 20 so weit gedreht worden, dass die Höhlungen 21 derselben mit den unteren Öffnungen 1. 9 zur Deckung gelangt sind. Die Welle. 20 wird durch eine Kette 22 von einer Gegenwelle 2.'3 angetrieben, die ihrerseits durch ein Getriebe ; 24, 25 ihren Antrieb von der Hauptwelle 26 empfängt, auf der eine feste Riemenscheibe, 27 und eine Losscheibe 28 angeordnet sind.
Die Kolben 29 der Maschine, von welchen je einer den zwischen den Platten 7-7 eingeklemmten Röhren zugeordnet ist, sind in senkrechter Richtung beweglich und so un- geordnet, dass sie einen gleich starken Schlag auf jede Materialportion ausüben, gleichviel wie gross die jeweilige Filllung in den Röhren sein mag. Zur Erreichung dieses Zweckes ist eine Einrichtung vorgesehen, welche bewirkt, dass die Stampfkolben stets von einer bestimmten Höhe oberhalb der jeweiligen Füllgrenze der Röhren herabfallen. Diese Einrichtung besteht in Folgendem : die Stampfkolhen 29 sind in Führungen. 30 beweglich und mit Gewichten 31 ausgerüstet, an welche sich führungsstangen 32 ansetzen, die in der Deckplatte 5 geführt sind.
Jedes der Gewichte ist mit einer Zahnstange 53 versehen, in deren Zähne die Zähne eines auf der Welle 23 gelagerten Zylinder 34 einzugreifen ver-
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Es ergibt sich somit, dass die beschriebene Anordnung eine solche Betätigung der Stampfkolben zur Folge hat, dass dieselben stets einen gleich kräftigen Schlag ausführen, gleich-
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Riemen 35 ist ein Ausrücker 36 zugeordnet, welcher an dem Ende einer längsverschiebbaren Stange 37 mit Handhabe 38 angeordnet ist. Die Stange 37 steht unter dem Zug einer Feder 39, deren Kraft eine Herüborschiebung des Riemens von der festen Rolle auf die Losscheibe bewirkt, sobald die Stange 37 aus ihrer Sperrstellung ausgerückt wird. Die Stange 37 wird gewöhnlich durch einen Arm 40 gesperrt, welcher mit einem Arm 41 in Eingriff zu treten vermag, der an den Seitenrahmstücken @ 2-2 der Maschine angebracht ist. Der Arm 40 ist mit einer Kurvenfläche 42 (vergl.
Fig. 11) ausgerüstet, mit der ein Schaltarm 43 in Eingriff zu treten vermag, wobei eine Anhebung des Armes 40 und dadurch eine Mntkupptung von dem Arm 41 herbei geführt wird, weiche die Feder 39 in Wirksamkeit setzt, sodass die Stange 37 verschoben und damit der Antriebsriemen auf die Losscheibe herübergeschoben und die Maschine angehalten wird. Der Schaltarm 43 sitzt auf einer Welle 44, die in einer Lagerstütze 45 gelagert und mit einem Schneckengetriebe 46 versehen ist, in welches eine Schnecke 47 auf der Welle 23 eingreift. Die beschriebene Anordnung hat zur Folge, dass beim Betrieb der Maschine der Schaltarm langsam eine Umdrehung vollführt und bei der Beendigung derselben den Arm 40 in der beschriebenen Weise anhebt und somit die Maschine anhält.
Die Abmessungen der verschiedenen Teile sind dabei so gewählt, dass der Stillstand der Maschine dann eintritt, wenn gerade die richtige Menge wirksamen Materials in die Röhren eingefüllt worden ist.
Um eine übermässige Füllung der Röhren im Falle unregelmässiger Speisung derselben zu verhüten, wird eine Sperrklinke 48 vorgesehen, welche auf einen Zapfen 49 niedergedrückt werden kann, der an dem Triebrad 24 sitzt. Das Schwankende dieser Sperrklinke wird für gewöhnlich durch ein Kurvenstück 50 auf der Stange 37 niedergedrückt, sodass die Klinke sich ausserhalb des Weges des Zapfens 49 befindet. Bei dieser Anordnung wird die Sperr- klinke frei gegeben, sobald die Stange 37 verschoben wird, was zur Folge hat, dass der
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das Rad 24 mehr als eine ganze @ Umdrehung gemacht hat.
Wenn die Sperrklinke den Zapfen 49 fasst, werden auch die verschiedenen Stampfkolben in ihrer Hochstetlungslage gesperrt, sodass die geflillten Röhren entfernt werden können. Die Zähne auf dem Zylinder 34 werden zweckmässig so angeordnet, dass sie eine Neigung zur Zylinderaehse besitzen (ver- gleiche Fig. 6), sodass die Gewichte 31 der verschiedenen Kolben durch die Zähne nacheinander angehoben und die Kolben auch nacheinander in sehr rascher Aufeinanderfolge
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der Teile gleichmässiger als wenn sämtliche Kolben mit einem Mal angehoben und ebenso mit einem Mate fallen gelassen werden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist zusammengefasst wie folgt : Zunächst wird eine hinlängliche Zahl von Röhren zwischen den Platten 7 aufgestellt, sodass jede Röhre mit ihrem unteren Ende auf einem Zapfen 10 aufsitzt. Die Platten 7 werden durch die Schraube 13 fest gegen das Widerlager 12 gepresst, sodass sie die Röhren zwischen sich fassen. Kin Vorrat von wirksamen Material wird in den Trichter 17 eingebracht und möglichst gleichförmig in demselben verteilt. Hierauf wird der Kraftantrieb der Welle 26. in Wirksamkeit gesetzt, wodurch zugleich die Wolle 23 in Umdrehung versetzt wird, deren Bewegung durch die Kette 22 auf die Fiillwelle 20 übertragen wird.
Hierdurch werden nacheinander Portionen
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normen und zu je einer Portion in die verschiedenen Abteilungen des Hilfstrichters Ja befördert. Aus dem Falltrichter 15 fallen die Materialportionen in die zu füllenden Röhren hinein. Gleichzeitig erfassen die Zähne des Zylinders 34 nacheinander die verschiedenen Zahnstangen-M der Stampfkolben und heben jede derselben in die Höhe bis der lotztc Zahn des Zylinders 34 die zugeordnete liolbenzahnstange verlässt. Sobald dieses geschehen ist, fallen die Kolben in raschor Reihenfolge horab und stampfen die jeweilig in die Röhren eingeführten Materialportionen fest.
Zweckmässig werden Hierbei die Abmessungen so gewählt, dass die Kolben nach jedesmaliger Einfüllung einer Materialportion in die Röhren zwei Ma) angehoben und zum Niederfallen gebracht werden. Es steht natürlich
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gehörige Menge wirksamen Materials in jede Röhre eingeführt und fest gestampft worden ist, so ist die den Schattarm 4 tragende Wolle 44 so weit gedreht1 dass der Schaltarm 43 unter den Arm @ gelangt und denselben ausrückt, sodass die Feder 39 die Stange 37 zu verschieben vermag, was eine Verschiebung des Treibriemens von der festen Scheibe der Wolle 26 auf die Losscheibe zur Folge hat. Gleichzeitig wird die Sperrklinke 48 frei ge-
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worden können.
Schliesslich werden die Kurvenstücke aus ihrer Arbeitsstellung ausgerückt und die die Platten 7-7 zusammenhaltenden Schrauben 8 gelockert, sodass die gefüllten Röhren von dem Zapfen 10 abgehoben werden können und für die weitere Behandlung bereit sind.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Maschine zum Füllen von röhrenförmigen Behältern, durch portionsweise Einbringung des Materiales und Einstampfen mittels Stampfkolben, welche aus gegenüber
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fläche für die Röhren angehoben werden, so dass die Hubhöhe über dem jeweiligen Füllungsniveau unverändert bleibt, trotz des allmählichen Ansteigens des Materialnivcaus über der Feststen Vorrichtung.