AT35857B - Maschine zum Füllen von röhrenförmigen Hohlräumen. - Google Patents

Maschine zum Füllen von röhrenförmigen Hohlräumen.

Info

Publication number
AT35857B
AT35857B AT35857DA AT35857B AT 35857 B AT35857 B AT 35857B AT 35857D A AT35857D A AT 35857DA AT 35857 B AT35857 B AT 35857B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tubes
machine
pistons
arm
tube
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Alva Edison
Original Assignee
Thomas Alva Edison
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas Alva Edison filed Critical Thomas Alva Edison
Application granted granted Critical
Publication of AT35857B publication Critical patent/AT35857B/de

Links

Landscapes

  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 der Fig. 3 und veranschaulicht die Füllwelle und eine sie   umschliessende Hülse.   Fig. 13 ist eine Seitenansicht   der Füllwelle.   Fig. 14 und 15 sind Schnitte nach den Linien   14-14   bezw.   15-15   der Fig. 12 bezw. 13. Fig. 16 ist ein Schnitt durch zwei teilweise gefüllte   röhrenförmige Taschen, über welchen Abschnitte   der Stampfkolben dargestellt sind. 



   Das Maschinengestell umfasst eine Grundplatte 1, Seitenrahmstücke 2-2 mit Trag- 
 EMI2.2 
 ihren oberen Enden miteinander verbindet. Die Röhren oder Taschen 6 (vergleiche Fig. 16) bestehen aus dünnem gelochten Eisen-oder Stahlblech, welches vorzugsweise sorgfältig auf elektrolytischen) Wege mit einem Überzug von Nickel und Kobalt versehen und darauf einer   Schweisshitze   in einer   Wasserstoffatmosphäre   ausgesetzt worden sind, um Spannungen in der elektrolytisch niedergeschlagenen Schicht zu beseitigen und auch, um die Röhrennaht oberflächlich zusammen zu schweissen und auf diese Weise zu verstärken.   Dem prak-   tischen Bedürfnis angepasst sind Röhren, welche etwa   10 cm Länge   und   a mn inneren   Durchmesser besitzen.

   Eine Anzahl dieser Röhren werden fest eingesetzt zwischen Halteplatten 7-7, welche an jeder ihrer Seiten durch einen Bolzen   8   verbunden sind und auf einer geeigneten Grundplatte 9 ruhen, die mit Zapfen 10 versehen ist, welche gerade in die Höhlung der Röhren 6 hinein passen, sodass beim Aufsetzen der Röhren auf die Zapfen 10 an den unteren Röhrenenden ein freier Raum bleibt, welcher nach der Flillung der Röhren eine Verschliessung des   Röhrenendes   durch Zusammenpressen des Metalles ermöglicht. An dem oberen Ende jeder Röhre wird gleichfalls ein freier Raum gelassen, indem   man   mit der Einfüllung von Material aufhört bevor die Röhren ganz voll sind.

   Die   Grundplatte   ist an jeder Seite mit einem drehbaren Kurvenstück 11 (vergleiche Fig. 4 und 5) versehen, welches   Kurvenstück   dazu dient, die Platten 7-7 auf der Grundplatte fest zu halten und nach entsprechender   Drehung   von der Grundplatte los zu lösen, wenn die   Röhren   gefüllt sind. Nachdem die Platten   7-7   auf der Grundplatte 9 aufgestellt und eine Anzahl von Röhren zwischen den Platten angeordnet worden sind, werden die Platten vermittelst einer Schraube 13 gegen ein Widerlager 12 gepresst. In dieser Lage befinden sich   die Mündungen   der zwischen den Platten 7 eingeklemmten Röhren gerade unter einer Führung 14, die von dem Arm 3 getragen wird, und durch welche die Stampfkolben   hindurch   zu treten vermögen.

   Auf der Führung 14 sitzt ein Trichter 15, der mit einer Anzahl von Trennungswänden 16 versehen ist, durch welche   der Trichter   in Abteilungen geteilt wird, deren Zahl der Anzahl der zu füllenden Röhren entspricht. Der Trichter 15 ist nur eine Hilfseinrichtung zur Aufnahme der   nrch   einander in die Röhren   einzufüllonden   Portionen von   wirksamem   Material und dient nur als Führung für diese Materialportionen, welche aus dem   Ilaupttrichter   17   entnommen   werden. Der Haupt-und Vorratstrichter J7 sitzt an Tragarmen    4--4   und besitzt einen von einem Rohr 18 gebildeten Boden. Das Rohr ist auf seiner Ober-und auf seiner Unterseite mit Öffnungen 19 versehen. welche den verschiedenen Abteilungen des Hilfstrichters 15 entsprechen.

   In dem Rohr 18 ist eine 
 EMI2.3 
 die dazu bestimmt sind, die Materialportionen beim Zusammenfallen mit den oberen Öffnungen 19 des Rohres aufzunehmen und dieselben durch die unteren Rohröffnungen 19 in den   Hilfstrichter     15   zu entladen, nachdem die Welle   20   so weit gedreht worden, dass die Höhlungen 21 derselben mit den unteren Öffnungen 1. 9 zur Deckung gelangt sind. Die   Welle. 20 wird durch eine Kette 22   von einer Gegenwelle   2.'3   angetrieben, die ihrerseits durch ein Getriebe   ; 24,   25 ihren Antrieb von der Hauptwelle   26 empfängt,   auf der eine feste   Riemenscheibe,   27 und eine   Losscheibe 28 angeordnet   sind. 



   Die Kolben 29 der Maschine, von welchen je einer den zwischen den Platten 7-7   eingeklemmten Röhren zugeordnet   ist, sind in senkrechter Richtung beweglich und so un-   geordnet, dass   sie einen gleich starken Schlag auf jede Materialportion ausüben, gleichviel wie gross die jeweilige Filllung in den Röhren sein mag. Zur Erreichung dieses Zweckes ist eine Einrichtung vorgesehen, welche bewirkt, dass die Stampfkolben stets von einer   bestimmten   Höhe oberhalb der jeweiligen   Füllgrenze   der Röhren herabfallen. Diese Einrichtung besteht in   Folgendem :   die   Stampfkolhen 29   sind in   Führungen.   30 beweglich und mit Gewichten 31 ausgerüstet, an welche sich führungsstangen 32 ansetzen, die in der Deckplatte 5 geführt sind.

   Jedes der Gewichte ist mit einer Zahnstange   53 versehen, in   deren Zähne die Zähne eines auf der Welle 23 gelagerten Zylinder 34 einzugreifen ver- 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Es ergibt sich somit, dass die beschriebene Anordnung eine solche Betätigung der Stampfkolben zur Folge hat, dass dieselben stets einen gleich kräftigen Schlag ausführen, gleich- 
 EMI3.1 
 Riemen 35 ist ein Ausrücker 36 zugeordnet, welcher an dem Ende einer   längsverschiebbaren   Stange 37 mit Handhabe 38 angeordnet ist. Die Stange 37 steht unter dem Zug einer Feder 39, deren Kraft eine   Herüborschiebung   des Riemens von der festen Rolle auf die Losscheibe bewirkt, sobald die Stange 37 aus ihrer Sperrstellung ausgerückt wird. Die Stange 37 wird gewöhnlich durch einen Arm 40 gesperrt, welcher mit einem Arm 41 in Eingriff zu treten vermag, der an den   Seitenrahmstücken @   2-2 der Maschine angebracht ist. Der Arm 40 ist mit einer Kurvenfläche 42 (vergl.

   Fig. 11) ausgerüstet, mit der ein Schaltarm 43 in Eingriff zu treten vermag, wobei eine Anhebung des Armes 40 und dadurch eine   Mntkupptung   von dem Arm 41 herbei geführt wird, weiche die Feder 39 in Wirksamkeit setzt, sodass die Stange 37 verschoben und damit der Antriebsriemen auf die Losscheibe herübergeschoben und die Maschine angehalten wird. Der Schaltarm 43 sitzt auf einer Welle 44, die in einer   Lagerstütze   45 gelagert und mit einem Schneckengetriebe 46 versehen ist, in welches eine Schnecke 47 auf der Welle 23 eingreift. Die beschriebene Anordnung hat zur Folge, dass beim Betrieb der Maschine der Schaltarm langsam eine Umdrehung vollführt und bei der Beendigung derselben den Arm 40 in der beschriebenen Weise anhebt und somit die Maschine anhält.

   Die Abmessungen der verschiedenen Teile sind dabei so gewählt, dass der Stillstand der Maschine dann eintritt, wenn gerade die richtige Menge wirksamen Materials in die Röhren eingefüllt worden ist. 



   Um eine übermässige Füllung der Röhren im Falle unregelmässiger Speisung derselben zu verhüten, wird eine Sperrklinke 48 vorgesehen, welche auf einen Zapfen 49 niedergedrückt werden kann, der an dem Triebrad 24 sitzt. Das   Schwankende   dieser Sperrklinke wird für gewöhnlich durch ein   Kurvenstück   50 auf der Stange 37 niedergedrückt, sodass die Klinke sich ausserhalb des Weges des Zapfens 49 befindet. Bei dieser Anordnung wird die   Sperr-   klinke frei gegeben, sobald die Stange 37 verschoben wird, was zur Folge hat, dass der 
 EMI3.2 
 das Rad 24 mehr als eine   ganze @ Umdrehung gemacht   hat.

   Wenn die Sperrklinke den Zapfen   49   fasst, werden auch die verschiedenen   Stampfkolben   in ihrer   Hochstetlungslage   gesperrt, sodass die geflillten Röhren entfernt werden können. Die Zähne auf dem Zylinder 34 werden zweckmässig so angeordnet, dass sie eine Neigung   zur Zylinderaehse besitzen (ver-   gleiche Fig. 6), sodass die Gewichte 31 der verschiedenen Kolben durch die Zähne nacheinander angehoben und die Kolben auch nacheinander in sehr rascher Aufeinanderfolge 
 EMI3.3 
 der Teile gleichmässiger als wenn   sämtliche   Kolben mit einem Mal angehoben und ebenso mit einem Mate fallen gelassen werden. 



   Die Wirkungsweise der Maschine ist zusammengefasst wie folgt : Zunächst wird eine   hinlängliche   Zahl von   Röhren   zwischen den Platten 7 aufgestellt, sodass jede Röhre mit ihrem unteren Ende auf einem Zapfen 10 aufsitzt. Die Platten 7 werden durch die Schraube 13 fest gegen das Widerlager 12 gepresst, sodass sie die Röhren zwischen sich fassen. Kin Vorrat von wirksamen Material wird in den Trichter   17   eingebracht und möglichst gleichförmig in demselben verteilt. Hierauf wird der Kraftantrieb der Welle 26. in Wirksamkeit gesetzt, wodurch zugleich die Wolle 23 in Umdrehung versetzt wird, deren Bewegung durch die Kette 22 auf die Fiillwelle 20 übertragen wird.

   Hierdurch werden nacheinander Portionen 
 EMI3.4 
   normen   und zu je einer Portion in die verschiedenen Abteilungen des Hilfstrichters   Ja   befördert. Aus dem Falltrichter 15 fallen die   Materialportionen   in die zu füllenden Röhren hinein.   Gleichzeitig   erfassen die Zähne des Zylinders 34 nacheinander die verschiedenen   Zahnstangen-M   der   Stampfkolben   und heben jede derselben in die   Höhe   bis der   lotztc   Zahn des Zylinders 34 die zugeordnete liolbenzahnstange verlässt. Sobald dieses geschehen ist, fallen die   Kolben in raschor Reihenfolge horab und   stampfen die jeweilig in die Röhren   eingeführten   Materialportionen fest.

   Zweckmässig werden Hierbei die Abmessungen so gewählt, dass die Kolben nach jedesmaliger Einfüllung einer Materialportion in die Röhren zwei   Ma)   angehoben und zum Niederfallen gebracht werden. Es steht natürlich 
 EMI3.5 
 gehörige Menge wirksamen Materials in jede Röhre eingeführt und fest gestampft worden ist, so ist die den   Schattarm 4 tragende Wolle   44 so weit gedreht1 dass der Schaltarm 43 unter den Arm   &commat;     gelangt und denselben ausrückt, sodass   die Feder   39   die Stange 37 zu   verschieben   vermag, was eine Verschiebung des Treibriemens von der festen Scheibe der Wolle 26 auf die Losscheibe zur Folge hat. Gleichzeitig wird die Sperrklinke 48 frei ge- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 worden   können.

   Schliesslich werden   die Kurvenstücke aus ihrer Arbeitsstellung ausgerückt und die die Platten 7-7 zusammenhaltenden Schrauben 8 gelockert, sodass die gefüllten Röhren von dem Zapfen 10 abgehoben werden können und für die weitere Behandlung bereit sind. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
1. Maschine zum Füllen von röhrenförmigen Behältern, durch portionsweise Einbringung des Materiales und Einstampfen mittels Stampfkolben, welche aus gegenüber 
 EMI4.2 
 fläche für die Röhren angehoben werden, so dass die Hubhöhe über dem jeweiligen Füllungsniveau unverändert bleibt, trotz des allmählichen Ansteigens des   Materialnivcaus   über der   Feststen Vorrichtung.  

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1 zur Füllung von röhrenförmigen Behältern, dadurch gekennzeichnet, dass die Stampfkolben mit Zahnstangen verbunden sind, welchen Antriebs- EMI4.3
AT35857D 1906-01-25 1906-01-25 Maschine zum Füllen von röhrenförmigen Hohlräumen. AT35857B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT35857T 1906-01-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT35857B true AT35857B (de) 1909-01-11

Family

ID=3552554

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT35857D AT35857B (de) 1906-01-25 1906-01-25 Maschine zum Füllen von röhrenförmigen Hohlräumen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT35857B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2404826B2 (de) Vorrichtung zur Formung prismatischer Verpackungsbehälter
DE2429104C2 (de) Hülsenlader für Ringspinn- und Zwirnmaschinen
AT35857B (de) Maschine zum Füllen von röhrenförmigen Hohlräumen.
DE191082C (de)
AT22501B (de) Maschine zur Herstellung von Torf-Briketten.
DE150073C (de)
DE964391C (de) Maschine zum Herstellen von rohrfoermigen Betonhohlkoerpern
DE251464C (de)
AT16595B (de) Matratzenfüllmaschine.
DE361740C (de) Plattendruckmaschine
DE306810C (de)
AT28529B (de) Presse zur Herstellung künstlicher Steine.
DE191272C (de)
DE266897C (de)
DE435390C (de) Maschine zum Zusammensetzen der Mittelstuecke von Fahrradketten
AT37474B (de) Vorrichtung zum Setzen, Gießen und Ablegen von Matrizenzeilen.
AT293147B (de) Zubringereinrichtung für Rohre bei der Schweißung auf der Stumpfschweißmaschine
CH176699A (de) Maschine zur Erstellung von mit Sprungfedern gefüllten Taschenbändern für Polster und Matratzen.
DE1622C (de) Neuerungen an Maschinen zur Herstellung von Papierkapseln, Schlichen oder Hülsen
AT19948B (de) Maschine zur mechanischen Herstellung von Korbgeflecht.
AT94621B (de) Maschine zum Ordnen und gleichmäßigen Schichten von Zündholzstäbchen.
DE543958C (de) Maschine zur Herstellung von Koerpern aus pulverfoermigen, in der Waerme plastischenStoffen
AT65286B (de) Strähnhaltekluppe für Flachs- und Hanfhechelmaschinen und Spannmaschine für diese Kluppe.
DE275410C (de)
DE1047214B (de) Siebdruckmaschine fuer Bogen