DE361740C - Plattendruckmaschine - Google Patents

Plattendruckmaschine

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DE361740C
DE361740C DEW48298D DEW0048298D DE361740C DE 361740 C DE361740 C DE 361740C DE W48298 D DEW48298 D DE W48298D DE W0048298 D DEW0048298 D DE W0048298D DE 361740 C DE361740 C DE 361740C
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machine
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shaft
printing machine
plate
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/10Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed for multi-impression printing in one or more colours, e.g. on webs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

(W 482g8
Die Erfindung betrifft eine Plattendruckmaschine mit absatzweiser Zuführung des zu bedruckenden Stoffes und einer Anzahl auf und ab beweglicher Druckplatten, die von durch Daumenscheiben gesteuerten, mit Sperriegeln in Verbindung stehenden federnden Steuerstangen beeinflußt werden. Die Steuerung besteht im wesentlichen darin, daß diese Steuerstangen zwischen beiden
ίο Seitengestellen unter dem Maschinenbett angeordnet sind.
Infolge der Anordnung der Steuerstangen unter dem Maschinenbett und zwischen den Seitengestellen kommen sie vollständig aus dem Weg und können somit nicht durch mechanische Einwirkungen verbogen werden oder sonstwie außer Ordnung geraten, wie dieses leicht geschieht, wenn die Stangen in ausgesetzter Lage außerhalb des Gestells angeordnet sind. Ferner gewährt die Maschine bei Anordnung der Steuerstangen zwischen den beiden Seitengestellen unter dem Bett der Maschine bequemen Zutritt von der Seite aus zu den innen liegenden Teilen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. la zeigt eine Seitenansicht des Einführungsendes und Abb. ib eine gleiche Ansicht des Entnahmeendes der Plattendruckmaschine. Abb. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. ia und Abb. 3 einen solchen nach der Linie 3-3 der Abb. ib. Abb. 4 zeigt eine Ansicht des Hinterendes der Maschine. Abb. 5 zeigt eine Seitenansicht der in Abb. 4 gezeichneten Einrichtung am Hinterende der Maschine. Abb. 6 und 7 zeigen schematische Grundrisse der Wählstangenanordnung.
Abb. 8 zeigt schaubildlich die Anordnung der die Riegel betätigenden Stangen. Abb. 9 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie 10-10 der Abb. 4. Abb. 10 zeigt eine Schnittansicht einer der Wellen mit darauf angeordneten Daumenscheiben, Abb. 11 eine Schnittansicht nach der Linie iifl-na der Abb. 10. Abb. 12 zeigt schematisch den Grundriß einer mittels der Maschine gedruckten Matte.
Diese Plattendruckmaschine, die zum Bedrucken von jeglichem passenden Gewebe zu beliebigen Zwecken dient, ist besonders zum Aufdrucken von Mattenmustern auf passend zubereitetem Stoff geeignet. Die Muster werden nach dem Druck zu Matten zerschnitten.
Abb. ia und ib zeigen beide Enden der Maschine sowie den ersten und letzten Plattenträger; die dazwischenliegenden Träger sind Ebenbilder der äußeren Träger. Die gezeichnete Maschine besitzt 24 solcher Träger, und jeder derselben hat seine eigene Auf- und Abbewegungsvorrichtung. Jeder Träger besitzt ferner eine unabhängige Verriegelung, so daß diese Träger selbsttätig in ausgeschalteter Stellung verriegelt werden können.
An den beiden Längsgestellen 1 der Maschine sind obere und untere Träger 2 und 3 angeordnet, die mittels Ständer 4 in gleicher Entfernung voneinander gehalten werden. Ein mittleres Längsgestell 5 ist durch untere und obere Querbalken 6 und 7 mit den Seitengestellen verbunden. Das so gebildete Gesamtgestell wird von Flanschenrädern 8 getragen, die in den Querbalken 6 gelagert sind, und rollt auf Schienen 9, so daß das Ganze
seitlich verschoben werden kann. Diese Anordnung bezweckt, zu ermöglichen, daß die Maschine vor die verschiedenen Abteilungen eines Trockenraumes gebracht werden kann, da die Stoffabteilung nach dem Bedrucken naturgemäß sofort in eine Abteilung eines Trockenraumes gebracht werden muß; wenn dann etwa die eine Trockenkammer gefüllt ist, wird die Maschine seitwärts verschoben, to so daß sie vor eine andere Trockenkammer gelangt, und so fort, bis der ganze Trockenraum gefüllt ist.
Nach der Trocknung wird das Material aus dem Trockenraum herausgeholt, indem bei der ersten Abteilung begonnen wird, so daß die Maschine in ihre ursprüngliche Stellung zurückgebracht und der Arbeitsvorgang wiederholt werden kann. Auf dem oberen Querbalken 7 befindet sich ein Tisch ya (Abb. 2), auf dem der Stoff ruht und über den er hinwegzieht. Dieser Tisch ist unmittelbar unter dem Plattenträger aus schweren Teilen hergestellt und besitzt leichte Verbindungsteile. An den Seitengestellen sind in bestimmten Entfernungen Ständer 10 angebracht, auf deren o!:eren Enden Winkeleisenschienen 11 ruhen. Auf diesen Schienen ist ein hochliegender Kran 12 mit Kettentrommeln 13 angeordnet. Mittels Ketten 14, die über diese Trommeln gelegt sind, werden die Plattenträger oder die Farbbehälter erfaßt, wenn dieselben von der Maschine entfernt werden sollen. Der Kran 12 kann von Hand oder auf mechanischem Wege bewegt werden. An den ui:eren Balken jedes Seitengestelles sind Träger 15 angebracht, in denen die senkrechten Teile 17 der Plattenträger 16 angeordnet sind. Die Teile 17 sind mittels Querteilen 18 verbunden, die aus zwei voneinander getrennten Balken bestehen. Die Teile 18 sind so gebaut, daß sie die daran befestigten Druckplatten 19 auf nehmen. Die Art der Befestigung der Druckplatten an den Querbalken kann natürlich auch eine andere sein. Im wesentlichen über die ganze Länge der Maschine erstreckt sich eine Längswelle 20, während in der Querrichtung Querwellen 21, 21 für die Daumenscheiben angeordnet sind. Für jeden Plattenträger 16 ist eine solche Ouerwelle 21 vorgesehen. Auf beiden Enden der Wellen 21 sind Daumenscheiben 22 angeordnet. Jede Daumenscheibe berührt eine Rolle 2T), die auf einem aus dem senkrechten Teil 17 vorspringenden Stift sitzt. Die Daumenscheiben besitzen erhöhte Teile 24, die die Plattenträger in die höchste Stellung bringen, so daß, wenn der betreffende Plattenträger untätig ist, die Farbauftragoder Verteilungsvorrichtung unter der Druckplatte durchgehen kann.
Auf jeder Seite der Plattenträger sind vorstehende Blöcke 25. vorgesehen; mit diesen Blöcken kommen Riegel 26 in Eingriff, die auf sich quer über die Maschine erstreckende Wellen 27 angeordnet sind (Abb. 3). Auf jeder Welle 27 befindet sich ein Arm 28 mit einem Stift, der mit einem auf einer Steuerstange 30 angeordneten Anschlag in Berührung kommt. Sämtliche Stangen 30 sind zwischen beiden Seitengestellen 1 unter dem Bett der Maschine angeordnet. Das gewählte Beispiel zeigt eine ganze Reihe solcher Stangen 30, d.h. je eine für jeden Plattenträger. Durch Anbringung der Anschläge 29 auf de.n Stangen 30 kann jede beliebige Stange jeden beliebigen Arm 28 einer Welle 27 berühren. Die Stangen 30 ruhen in Lagern 31, die in bestimmten iVbständen über die ganze Länge der Maschine verteilt sind, so daß ein Durchsacken dieser Stangen vermieden wird. An einem Ende jeder Stange 30 ist ein Kolben 32 (Abb. 9) angeordnet, der in einem am Hinterende der Maschine befindlichen Lager 33 gleiten kann; mittels einer Feder o. dgl. werden die Kolben 32 an einer Drehung im Lager verhindert. Die Kolben besitzen einen größeren Durchmesser als die Stangen und bilden Schultern 34, gegen die sich Arme 35 von He· ein 36, die auf einer Stange 37 drehbar angeordnet sind, anlehnen. Die Hebel 36 sind gegabelt (Abb. 8 und 9) und erstrecken sich auf beide Seiten des Gestelles. Diese Hebel sind nebeneinander angeordnet (Abb. 4). Die Stange 37 ruht in Lagern der Seitengestelle der Maschine. Eine Daumenwelle 38 ist in auf Konsolen 40 des Maschinengestelles ruhenden Lagern 39 lösbar angeordnet (Abb. 4 und 5). Die Lagerkappen sind mit Scharnieren o. dgl. versehen und werden mittels Schwingbolzen festgehalten, die beiseitege-Schwüngen werden können und so gestatten, die Daumenwelle als Ganzes in die Lager einzulegen oder aus denselben zu entfernen. Wie aus Abb. 11 ersichtlich, ist die Daumenwelle 38 so eingerichtet daß sie als Ganzes aus den Lagern der Maschine herausgehoben werden kann, indem für Matten von verschiedener Größe und Farbenzahl verschiedene solcher Daumenwellen erforderlich sind.
Die Daumenwellen werden bei 38ß dicker und vorzugsweise hohl gemacht. Die Daumenscheiben 41 (Abb. 11) haben die Form von flachen Ringen mit Naben 41 a. Sie sind auf den verdickten Teil der Welle aufgesetzt und z.B. mittels Keilen darauf festgehalten. Die Enddaumenscheiben sind mit Stellschrauben versehen, die ein Abschieben der Scheibe längs der Welle verhindern. Nahe dem Ende jeder Welle 38 ist eine Verstärkung 38* angebracht, die sich an die Innenseite des Lagers legt und die Welle in der richtigen Flucht mit Hebeln hält, die sie betätigt.
Die geschilderte Bauart gestattet die Zeit, die zum Umstellen der Maschine zwecks Drückens von Matten von verschiedener Größe erforderlich ist, bedeutend zu verringern. Das bezeichnete Beispiel zeigt 24 Daumenschrauben 41 auf der Welle 38; ebenso sind 24 Hebel 36 und 24 Stangen vorhanden; es ist klär, daß die Anzahl von Daumenscheiben, Hebeln und Stangen stets gleich groß sein muß. Die gezeichnete Maschine hat 24 Daumenscheiben, weil sie 24 Plattenträger besitzt; bei anderen Maschinen kann aber die Anzahl der Daumenscheiben größer oder kleiner sein. Am anderen Ende jeder Stange 30 ist eine Feder 42 angeordnet, die bestrebt ist, den Kolben 32 gegen den Arm 35 anzudrücken und den Riegel 26 mit dem Block 25 in Eingriff zu halten. Die Daumenscheiben lösen die Riegel aus, die
zo alsdann infolge Eigengewicht abfallen und die Blöcke25 verlassen; aber in demjenigen Augenblick, wenn die erhöhte Stelle der Daumenscheibe an dem Hebel 36 vorbeigeht, drückt die Feder 42 den Riegel 26 vorwärts, so daß, wenn der Block bei seiner Aufwärtstewegung am Ende des Riegels vorbeigeht, 'der Riegel darunter gerät, und der Plattenträger bei seiner darauffolgenden Abwärtsbewegung durch den Riegel von der Farbauftragvorrichtung und der zu bedruckenden Fläche ferngehalten wird.
Jeder der Hebel 36 besitzt eine Reibrolle 43, die sich gegen die ihr entsprechende Daumenscheibe anlegt., Die Lager 39 für die Daumenwelle 38 sind auf dem Konsol 40 einstellbar angeordnet, so daß sie an die Hebel 36 heran- oder von denselben weggerückt werden können. In jedem Lager ist eine Schraubenspindel 44 angebracht, an deren äußerem Ende ein Kegelrad 45 sitzt, das mit einem anderen Kegelrad 46 in Eingriff steht. Letzteres Rad ist auf einer Welle 47 befestigt, die mittels einer Kurbel 48 (Abb. 4 und 5) so gedreht werden kann, daß die Lager an die Reibrollen 43 der Hebel 36 heran- oder von denselben weggerückt werden können. Am Ende der Daumenwelle 38 befindet sich ein Zahnrad 49, das mit einem Zwischenrad 50 in Eingriff steht; das Rad 50 ist auf einem Segment 51 angeordnet und wird durch ein auf einer Welle 53 befindliches Zahnrad 52 angetrieben. Auf dem Segment 51 ist eine Anzahl Löcher vorhanden, in die ein Stift 54 hineinpaßt, so daß, wenn die Welle 38 mit Zahnrädern verschiedener Durchmesser in die Maschine eingesetzt wird, das Segment 51 so verschoben werden kann, daß sein Zahnrad 50 mit dem Rad 49 in Eingriff kommt. Auf der Welle 53 ist ein Kettenrad 55 angeordnet, um das eine Antriebskette 56 gelegt ist, die ihrerseits von einem Kettenrad 57 der die Stoffzuführung antreibenden Welle 58 angetrieben wird. Der Durchmesser des Rades 49 ist der Länge der zu bedruckenden Matte proportional und wechselt mit dieser Länge. Das Zahnrad $2 macht eine volle Umdrehung bei jeder absatzweisen Bewegung des Stoffes.
Das Zahnrad 49 ist ein Vielfaches des Rades 52 und entspricht der Länge einer Matte, so daß jede Daumenscheibe mit einem einzigen »hohen« Punkt den ihr entsprechenden Riegel einmal für jede Mattenlänge betätigt.
Die Welle 20 erstreckt sich im wesentlichen über die ganze Länge der Maschine und trägt eine Anzahl Schnecken 59, die mit Schneckenrädern 60 auf den Querwellen 21 (Abb. 2) in Eingriff stehen. Diese Schneckenräder sind in Gehäusen 61 angeordnet, die an den Lagern 62 der Wellen 20 befestigt sind. Die Schnekken ruhen in Lagern 63, die am Mittelgestell 5 befestigt sind (Abb. 2). Die Schneckenwelle wird durch einen Elektromotor 64 angetrieben, der auf dem Rahmen 6 ruht, sowie durch die Zwischenwellen 65 und 66 und die gerandet gezeichneten Zahnräder. Selbstverständlich können für den Antrieb der Schneckenwelle auch andere Mittel angewendet werden.
Das Gewicht eines jeden Plattenträgers 16 ist durch Gegengewichte 67 ausgeglichen; diese Gewichte sind an über Kettenräder 69 gelegten Ketten 68 aufgehängt und an der Innenseite der vertikalen Teile 17 der Plattenträger angeordnet. Die Ouerteile 18 der Plattenträger sind mittels Schrauben 70 an den vertikalen Teilen 17 befestigt (Abb. 2), so daß, wenn die Ketten 14 des Kranes den Querteil 18 des Plattenträgers tragen, die Schrauben 70 weggenommen und die ganze wagerechte Abteilung mit den darin befindliehen Platten aus der Maschine entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Plattendruckmaschine mit absatzweiser Zuführung des zu bedruckenden Stoffes und einer Anzahl auf und ab beweglicher Druckplatten, die von durch Daumenscheiben gesteuerten, mit Sperriegeln in Verbindung stehenden federnden Steuerstangen beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Steuerstangen (30) zwischen beiden Seitengestellen, unter dem Maschinenbett angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DEW48298D 1916-08-24 1916-08-24 Plattendruckmaschine Expired DE361740C (de)

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DEW48298D DE361740C (de) 1916-08-24 1916-08-24 Plattendruckmaschine

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