AT356666B - Verfahren zur herstellung von neuen ureidophenoxyalkanolamin-derivaten und deren saeureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen ureidophenoxyalkanolamin-derivaten und deren saeureadditionssalzen

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AT356666B
AT356666B AT185273A AT185273A AT356666B AT 356666 B AT356666 B AT 356666B AT 185273 A AT185273 A AT 185273A AT 185273 A AT185273 A AT 185273A AT 356666 B AT356666 B AT 356666B
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acid
general formula
carbon atoms
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Rudolf Dr Eckardt
Ernst Dr Carstens
Klaus Dr Med Femmer
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Dresden Arzneimittel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung von neuen Ureidophenoxy-alkanolaminDerivaten der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin   Rl   einen unverzweigten Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen, einen verzweigten Alkylrest mit
3 bis 8 C-Atomen, einen Alkenylrest mit 3 bis 6 C-Atomen, oder einen Cycloalkylrest mit 3 bis 7 C-Atomen, und   R,   ein Wasserstoffatom, einen unverzweigten Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen, einen ver- zweigten Alkylrest mit 3 bis 8 C-Atomen, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 7 C-Atomen oder einen Alkenylrest mit 3 bis 6 C-Atomen bedeuten, wobei der Harnstoffrest und der Alkanolaminrest in o-, m-oder p-Stellung zueinander stehen können, und deren Säureadditionssalzen mit physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säuren. 



   Als Beispiele für physiologisch verträgliche anorganische und organische Säuren, die zur Salzbildung geeignet sind, seien Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Dichloressigsäure, Propionsäure, Benzilsäure, Salicylsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Zitronensäure oder Ascorbinsäure genannt. 



   Die Definition der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) umfasst sowohl die reinen stereoisomeren Formen als auch Gemische derselben,
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) üben eine wesentlich stärkere, spezifische   ss-adrenergblockierende   Wirkung aus, als sie von D. Dunlop und R. G. Shanks (Brit. J. Pharmac. 



  Chemother. 32, 201-210 [1968]) für das   1- (4-Acetaminophenoxy)-2-hydroxy-3-isopropylaminopropan   beschrieben wurde. 



   Die Prüfung der Verbindungen erfolgte an der mit Chloralose-Urethan narkotisierten Katze. 



  Die Registrierung der Kontraktionskraft erfolgte über die maximale Druckanstiegsgeschwindigkeit (dp/dt max) im linken Ventrikel mittels Stahlkatheter. Der systolische und der diastolische Blutdruck und die Herzfrequenz wurden simultan registriert. Die Untersuchungen am spontan schlagenden Vorhofpräparat des Meerschweinchens wurden nach der Methode von W. Schaumann, 
 EMI1.2 
 Bestimmung der Blockade der Isoprenalinwirkung am Bronchialsystem erfolgte am Histaminspasmus des Meerschweinchens und die Prüfung der antiarrhythmischen Wirkung am Akonitintest der Ratte. 



   Wie Untersuchungen aufzeigen, besitzen die Ureidophenoxyalkanolamin-Derivate der allgemeinen Formel (I) eine ss-adrenergblockierende Wirkung, welche ausschliesslich die positiv inotrope 
 EMI1.3 
 de Wirkung des Isoprenalins am Bronchialsystem erst in sehr hohen Dosen beeinflusst. 



   Auch bei enteraler Applikation (5 mg/kg) konnte an der Katze   z. B.   durch   1-[     4- (3-Cyclohexyl-     ureido)-phenoxy]-2-hydroxy-3-isopropylamino-propan   die durch Isoprenalin hervorgerufene Frequenzsteigerung um 50% und die durch Isoprenalin hervorgerufene positiv-inotrope Wirkung um 76% gehemmt werden. 



   Hinsichtlich der Wirkungsstärke sind die Verbindungen der allgemeinen Formel   (I)   dem   1- (4-Acetaminophenoxy) -2-hydroxy-3-isopropylamino-propan   überlegen. Während die letztgenannte Verbindung   z. B.   am Akonitintest der Ratte bis 40 mg/kg keine antiarrhythmische Wirkung auf- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 weist, sind einige Derivate der Ureidophenoxyalkanolamin-Verbindungen der allgemeinen Formel   (I) wirkam.   



   Die Kreislaufnebenwirkungen der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) sind sehr gering. 



  Während das   l-Isopropylamino-3- (1-naphthyloxy)-propan-2-ol   bereits bei   0, 5   mg/kg   i. v.   an der Katze eine deutliche Bradykardie, Blutdrucksenkung und Abnahme der Kontraktionskraft aufweist, fehlen bei den Verbindungen der allgemeinen Formel (I) diese nachteiligen Nebenwirkungen. Einige Verbindungen der allgemeinen Formel (I) besitzen sogar eine deutliche positiv- - chronotrope und inotrope Eigenwirkung. 



   Auf Grund dieser Ergebnisse ist es berechtigt, von einer spezifischen Wirkung der Verbindungen der allgemeinen Formel (I) zu sprechen. Diese spezifische ss-Rezeptorenblockade ist für die therapeutische Anwendung von grosser Bedeutung. Es besteht einmal die Möglichkeit, mit Hilfe der Verbindungen der allgemeinen Formel   (I)   eine Therapie mit   ss-Rezeptorenblockern   bei gleichzeitigem Bestehen von Bronchialobstriktionen durchzuführen oder anderseits bei der Behandlung mit   ss-Stimulatoren   die kardialen Nebenwirkungen auszuschalten.

   In Schockzuständen kann durch die Mobilisation endogener Katecholamine bei   ss-Blockade   im peripheren Gefässsystem eine Kreislaufdysregulation auftreten, die bei Anwendung der spezifischen   ss-Rezeptorenblocker   der allgemeinen Formel (I) vermieden wird, da ein Überwiegen des   a-Sympathicotonus   im peripheren Gefässsystem nicht auftreten kann. 



   Entsprechend der Erfindung lassen sich die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) dadurch herstellen, dass man entweder a) ein o-Ureidophenylderivat der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 worin   R,   obige Bedeutung besitzt,   B   und   B jedes   für sich ein Wasserstoffatom oder eine hydrolytisch abspaltbare Schutz- gruppe oder   Bi   und   B.   zusammen eine hydrolytisch abspaltbare Schutz gruppe und
Ra die Gruppe 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 vorzugsweise den Rest einer aromatischen Sulfonsäure wie der Benzol-oder
Toluolsulfonsäure bedeutet und   A,   Wasserstoff oder eine hydrolytisch oder hydrogenolytisch abspaltbare Schutz- gruppe bedeutet, oder eine Mischung aus Verbindungen der allgemeinen Formel (IIa), bei denen Ra die beiden oben genannten Bedeutungen besitzt,

   mit einem Amin der allgemeinen Formel   A.-NH-Rt,   (IV) worin 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
R, die oben genannte Bedeutung besitzt und
A, Wasserstoff oder eine hydrolytisch oder hydrogenolytisch abspaltbare Schutzgruppe bedeutet, umsetzt oder b) ein m-oder p-Ureidophenylderivat der allgemeinen Formeln 
 EMI3.1 
 oder 
 EMI3.2 
 worin   R   und R3 obige Bedeutung besitzen, 
 EMI3.3 
    und BB'aber   auch für Wasserstoff stehen kann, oder eine Mischung aus Verbindungen der allgemeinen Formel (IIb) oder   (IIb')   (Epoxyd und Ester), mit einem Amin der allgemeinen Formel 
A:

  -NH-R1 (IV) worin
Ri und A, die obige Bedeutung besitzen, umsetzt oder c) ein m-oder p-Ureidophenylderivat der allgemeinen Formeln 
 EMI3.4 
 oder 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 oder eine Mischung aus Verbindungen der allgemeinen Formel   (Ilc)   und   die')   bzw.

   (IId) und   (IId')   mit einem Amin der allgemeinen Formel   A-NH-R,', (IVa)    in welchen Formeln 
 EMI4.2 
 und   Rt, Az   und Al obige Bedeutung haben, umsetzt und gegebenenfalls vorhandene Schutzgruppen abspaltet, gewünschtenfalls erhaltene racemische Gemische von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in ihre optisch aktiven Formen spaltet und gewünschtenfalls eine erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel (I) in ein Säureadditionssalz mit einer physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säure überführt. 



   Zur Bildung der Säureadditionssalze kann man Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Essigsäure, Dichloressigsäure, Propionsäure, Benzilsäure, Benzoesäure, Bernsteinsäure, Ameisensäure, Salicylsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Zitronensäure oder Ascorbinsäure verwenden. 



   Die Reaktion kann bei Raumtemperatur durchgeführt oder durch Wärmezufuhr beschleunigt oder beendet werden. Die Reaktion kann unter Atmosphärendruck oder unter erhöhtem Druck,   z. B.   in einem geschlossenen Gefäss, durchgeführt werden, und sie kann in einem inerten Verdünnungs-oder Lösungsmittel, wie Methanol oder Äthanol, erfolgen. Als   Verdünnungs- oder   Lösungsmittel, kann man gegebenenfalls auch das Amin der allgemeinen Formel (IV) im   Überschuss   verwenden. 



   Es ist zweckmässig, wenn man ein Amin der allgemeinen Formel (IV), in der   Rl   die oben genannte Bedeutung besitzt, und Al eine Acylgruppe bedeutet, als Alkalisalz in die Reaktion einsetzt. Ferner ist es geboten, dass man die Reaktion von Verbindungen der allgemeinen Formel   (II),   in der Ra die Gruppierung der allgemeinen Formel   (IIIb)   bedeutet, mit einem Amin der allgemeinen Formel (IV) in Gegenwart eines Säureacceptors, vorzugsweise Alkalikarbonaten, durchführt. 



   Die als Ausgangsstoffe verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel (II) kann man durch Reaktion des entsprechenden Phenols mit einem Epihalogenhydrin, z. B. Epichlorhydrin, herstellen. Die Verbindungen der allgemeinen Formel (II) können isoliert werden. Sie können aber auch im Herstellungsmedium gleich entsprechend dieser Erfindung weiterverarbeitet werden. 



   Es ist günstig, wenn Al und/oder   A   als hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppen eine aliphatische oder aromatische Acylgruppe, eine Alkoxycarbonyl-, eine Cycloalkoxycarbonyloder eine Aralkyloxycarbonylgruppe bedeuten und wenn man die Hydrolyse dieser Schutzgruppen in einem sauren oder alkalischen Medium durchführt. 



   Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass   A,   und/oder   A :   als hydrogenolytisch abspaltbare Schutzgruppen eine a-Arylalkylgruppe, eine Alkoxycarbonyl-, eine   Cycloalkoxycarbonyl- oder   eine   a-Arylalkyloxycarbonylgruppe   bedeuten und die Hydrogenolyse dieser Schutzgruppen durch katalytische Hydrierung, vorzugsweise in Gegenwart eines Edelmetallkatalysators, wie Platin oder Palladium, oder in Gegenwart von Raney-Nickel, durchgeführt wird. 
 EMI4.3 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Gegenwart eines Katalysators, z. B. Salzsäure oder Oxalsäure beschleunigt oder vervollständigt werden, wenn Edelmetallkatalysatoren zur Hydrierung verwendet werden. 



   Al und A 2 können je ein Wasserstoffatom, eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe, 
 EMI5.1 
    B.z. B.   die Benzylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe,   z. B.   die tert. Butoxycarbonylgruppe, eine   Cycloalkyloxycarbonylgruppe,     z. B.   die   Cyclopentyloxycarbonylgruppe,   oder eine a-Aralkyloxycarbonylgruppe,   z. B.   die Benzyloxycarbonylgruppe bedeuten. 



   Die Ausführungsformen der Verfahren gemäss der Erfindung können im allgemeinen hinsichtlich der Reaktionsbedingungen weitgehend variiert und den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden. 



   Je nach den in den Reaktionspartnern vorhandenen Substituenten können die optimalen Bedingungen bezüglich Temperatur und Lösungsmittel weitgehend variieren, wobei das Auffinden der jeweils optimalen Bedingungen fachgerecht ist. 



   Die Herstellung der in den einzelnen Verfahren als Ausgangsstoffe eingesetzten Verbindungen kann, soweit nicht besonders beschrieben, durch Anwendung bekannter Methoden erfolgen und   ist'fachgerecht.   



   Die erhaltenen Säureadditionssalze von Verbindungen der allgemeinen Formel   (I)   können mit anorganischen Basen in die freien Verbindungen übergeführt werden. 



   Beispiel   1 : 35, 5 g 1- (4-Ureidophenoxy) -2, 3-epoxypropan   und 142 ml Isopropylamin wurden bei Zimmertemperatur 40 h gerührt. Dann wurde das überschüssige Isopropylamin abdestilliert, der Rückstand in verdünnter Salzsäure gelöst, die Lösung blank filtriert und die gelöste Base 
 EMI5.2 
 Schmelzpunkt von 141, 5 bis   142, 5 C.   



   Beispiel 2 : 10 g   1- (4-Ureidophenoxy) -2, 3-epoxypropan   und 100 ml tert. Butylamin wurden 8 h unter Rückfluss erhitzt, das überschüssige tert. Butylamin abdestilliert und der Rückstand in verdünnter Salzsäure aufgenommen. Die Lösung wurde blankgesaugt und anschliessend die Base durch Zusatz von festem Kaliumkarbonat ausgefällt. Der Niederschlag wurde abfiltriert, 
 EMI5.3 
 aus wässerigem Methanol bei 2070C unter Zersetzung schmolz. 



   Beispiel 3 : 25 g   N-Cyclohexyl-N'- [2- (2, 3-epoxypropoxy)-phenyl]-harnstoff,   25 ml tert. Butylamin und 125 ml Methanol wurden 16 h unter Rückfluss gekocht. Dann wurde Methanol und überschüssiges tert. Butylamin abdestilliert, der verbleibende Rückstand in 800 ml Wasser unter Zusatz von Salzsäure (PH 4) gelöst, die Lösung filtriert und die Base durch Zusatz von Natron- 
 EMI5.4 
 aminopropan-Dichloracetat ausgefällt, welches nach der Umkristallisation aus Äthanol bei 188, 5 bis   191, 5 C   schmolz. 
 EMI5.5 
 



  Die Substanz besitzt nach der Umkristallisation aus Isopropanol einen Schmelzpunkt von 162 bis   164, 5 C.   



   Beispiel 4 : Unter Verwendung von N-Cyclohexyl-N'-   [4- (2, 3-epoxypropoxy)-phenyl]-harnstoff   und des geeigneten Amins wurde die folgende Verbindung der allgemeinen Formel (I) hergestellt :   l- [4- (3-Cyclohexylureido)-phenoxy]-2-hydroxy-3- (1, 1, 3, 3-tetramethylbutyl)-aminopropan,      Fp. :   131 bis   133, 5OC.   

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Beispiel 5 : Analog den Beispielen 1 bis 4 werden folgende Verbindungen erhalten : 1-   (4-Ureidophenoxy)-2-hydroxy-3-isopropylaminopropan,   Fp. : 141, 5 bis 142, 5 C 
 EMI6.1 
    : 207CFp. :   141 bis   143, 5 C     1- [ 4- (3-Cyclohexylureido) -phenoxy] -2-hydroxy-3- (1, 1, 3, 3-tetramethylbutyI) -aminopropan,      Fp. :   131 bis   133, 5 C.   



  Beispiel 6 : Eine Mischung von 1 g   1-[4- (3-Cyclohexylureido) -phenoxy]-2-hydroxy-3-tert. butyl-   
 EMI6.2 
    4- 3-tert. butylaminopropan-Benzoat   vom Schmelzpunkt 194 bis 1980C ab. 



   Bei Verwendung von 0, 2 g Bernsteinsäure an Stelle von 0, 4 g Benzoesäure erhält man in analoger Weise das neutrale 1-(4-(3-Cyclohexylureido)-phenoxy)-2-hydroxy-3-tort.butylaminopropan-Succinat vom Schmelzpunkt 202 bis   204 C.   



   Bei Verwendung von 0, 3 g Weinsäure an Stelle von 0, 4 g Benzoesäure erhält man in analoger Weise das neutrale   1-   [4-   (3-Cyclohexylureido)-phenoxy]-2-hydroxy-3-tert. butylaminopropan-Tartrat   vom Schmelzpunkt 213 bis   215OC.   



   Beispiel 7 : Eine Mischung von 1 g   1-     [4- (3-Cyclohexylureido)-phenoxy]-2-hydroxy-3-tert. butyl-   aminopropan,   0, 2   ml Eisessig und 5 ml Isopropanol wurde kurz zum Sieden erhitzt. Beim Abkühlen schied sich das   1-   [4-   (3-Cyclohexylureido) -phenoxy ] -2-hydroxy-3-tert. butylaminopropan-Acetat   ab, das nach der Umkristallisation aus Isopropanol bei 162 bis   165, 5 C   schmolz. 



   Bei Verwendung von 0, 4 g Salicylsäure an Stelle von 0, 2 ml Eisessig erhält man in analoger 
 EMI6.3 
 



   In gleicher Weise erhält man mit Ameisensäure das entsprechende Formiat vom Schmelzpunkt 171 bis   174 C.   



   Beispiel 8 : 7, 2 g 1-   [4- (3-Cyclohexylureido)-phenoxy]-2-hydroxy-3-tert. butylaminopropan,   
 EMI6.4 
    (3-Cyclohexylureido)-phenoxy]-2-hydroxy-3-tert. butylamino-176 C   schmolz. 



   Verwendet man an Stelle von 10 ml 2 n Salpetersäure 2 ml konzentrierte Salzsäure, dann erhält man das   1-   (4-(3-Cyclohexylureido)-phenoxy)-2-hydroxy-3-tert.butylaminopropan-Hydrochlorid, das nach der Umkristallisation aus Isopropanol-Wasser 98 : 2 bei 208 bis   212, 5 C   schmilzt. 
 EMI6.5 
 in 50 ml Methanol gelöst. Zur Lösung wurden 1, 55 ml 17, 8 n Schwefelsäure zugegeben. Es schied sich das neutrale   1-   (4-(3-Cyclohexylureido)phenoxy)-2-hydroxy-3-tert.butylaminopropan-Sulfat ab, das ab 2450C unter Zersetzung schmolz. 



   Beispiel 10 : Eine Lösung von 10 g 1-(4-3-Cyclohexylureido)-phenoxy)-2-hydroxy-3-tert.butylaminopropan in 50 ml Methanol wurde mit   13, 8 mMol 85%iger   Phosphorsäure versetzt. Nach kurzer Zeit fiel das sekundäre Phosphat der o.   g.   Base aus, das nach der Umkristallisation aus Methanol-Wasser   5 : 1   bei 210 bis 212, 5 C schmolz. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Ureidophenoxyalkanolamin-Derivaten der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 worin R, einen unverzweigten Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen, einen verzweigten Alkylrest mit 3 bis 8 C-Atomen, einen Alkenylrest mit 3 bis 6 C-Atomen oder einen Cycloalkylrest mit 3 bis 7 C-Atomen und R ein Wasserstoffatom, einen unverzweigten Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen, einen ver- zweigten Alkylrest mit 3 bis 8 C-Atomen, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 7 C-Atomen oder einen Alkenylrest mit 3 bis 6 C-Atomen bedeuten, wobei der Harnstoffrest und der Alkanolaminrest in o-, m-oder p-Stellung zueinander stehen können, und deren Säureadditionssalzen mit physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man entweder a)
    ein o-Ureidophenylderivat der allgemeinen Formel EMI7.2 worin R obige Bedeutung besitzt, B, und B jedes für sich ein Wasserstoffatom oder eine hydrolytisch abspaltbare Schutz- gruppe oder B, und B zusammen eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe und Ra die Gruppe EMI7.3 darstellen, worin R, ein Halogen, vorzugsweise Chlor oder Brom, oder den Rest einer Sulfonsäure, vorzugsweise den Rest einer aromatischen Sulfonsäure wie der Benzol- oder Toluolsulfonsäure bedeutet und A2 Wasserstoff oder eine hydrolytisch oder hydrogenolytisch abspaltbare Schutz- gruppe bedeutet, oder eine Mischung aus Verbindungen der allgemeinen Formel (IIa), bei denen R g die beiden oben genannten Bedeutungen besitzt,
    mit einem Amin der allgemeinen Formel Al -NH-R 1, (IV) worin R, die oben genannte Bedeutung besitzt und Al Wasserstoff oder eine hydrolytisch oder hydrogenolytisch abspaltbare Schutzgruppe bedeutet, umsetzt, oder <Desc/Clms Page number 8> b) ein m-oder p-Ureidophenylderivat der allgemeinen Formeln EMI8.1 oder EMI8.2 worin R :
    und R 3 obige Bedeutung besitzen, B1'undB2'je eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe oder B1' und B2' zusammen eine hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppe bedeuten, eines der Symbole Bi'oder EMI8.3 Ester) mit einem Amin der allgemeinen Formel Ai-NH-R i, (IV) worin R, und A, die obige Bedeutung besitzen, umsetzt oder c) ein m-oder p-Ureidophenylderivat der allgemeinen Formeln EMI8.4 oder <Desc/Clms Page number 9> EMI9.1 oder eine Mischung aus Verbindungen der allgemeinen Formel (IIc) und die') bzw.
    (IId) und (IId') mit einem Amin der allgemeinen Formel A ;-NH-R/, (IVa) in welchen Formeln EMI9.2 und R,,, A und Al obige Bedeutung haben, umsetzt und gegebenenfalls vorhandene Schutzgruppen abspaltet, gewünschtenfalls erhaltene racemische Gemische von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in ihre optisch aktiven Formen spaltet und gewünschtenfalls eine erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel (I) in ein Säureadditionssalz mit einer physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säure überführt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Bildung der Säureadditionssalze Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Jodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Dichloressigsäure, Propionsäure, Benzilsäure, Benzoesäure, Bernsteinsäure, Ameisensäure, Salicylsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Zitronensäure oder Ascorbinsäure verwendet.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Anwesenheit von inerten Lösungs- oder Verdünnungsmitteln durchführt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion bei einer Temperatur zwischen 0 und 200 C, vorzugsweise zwischen Zimmertemperatur und 150 C durchführt.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man das Amin der allgemeinen Formel (IV) im Überschuss einsetzt.
    6.. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Amin der allgemeinen Formel (IV), in der R, die oben genannte Bedeutung besitzt und A, eine Acylgruppe bedeutet, als Alkalisalz in die Reaktion einsetzt.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion EMI9.3 acceptors, vorzugsweise Alkalicarbonaten, durchführt.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Al und/oder As als hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppen eine aliphatische oder aromatische Acylgruppe, eine Alkoxycarbonyl-, eine Cycloalkoxycarbonyl- oder eine Aralkyloxycarbonylgruppe bedeuten und dass man die Hydrolyse dieser Schutzgruppen in einem sauren oder alkalischen Medium durchführt.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass A, und/oder As EMI9.4 dieser Schutzgruppen durch katalytische Hydrierung, vorzugsweise in Gegenwart eines Edelmetallkatalysators, wie Platin oder Palladium, oder in Gegenwart von Raney-Nickel, durchgeführt wird. <Desc/Clms Page number 10>
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man von optisch aktiven Ausgangsverbindungen ausgeht.
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