AT356201B - Verzoegert arbeitendes relais - Google Patents

Verzoegert arbeitendes relais

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Publication number
AT356201B
AT356201B AT883774A AT883774A AT356201B AT 356201 B AT356201 B AT 356201B AT 883774 A AT883774 A AT 883774A AT 883774 A AT883774 A AT 883774A AT 356201 B AT356201 B AT 356201B
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AT
Austria
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input
relay
switch
delayed
output
Prior art date
Application number
AT883774A
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English (en)
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ATA883774A (de
Inventor
Johannes Dipl Ing Riss
Original Assignee
Elin Union Ag
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Publication date
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Publication of ATA883774A publication Critical patent/ATA883774A/de
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Publication of AT356201B publication Critical patent/AT356201B/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/02Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
    • H01H47/18Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for introducing delay in the operation of the relay

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  • Electronic Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein verzögert arbeitendes Relais, dessen Verzögerungszeit mit einer digital arbeitenden Zeitstufe einstellbar ist, welche einen programmierbaren Dekadenzähler, vorzugsweise einen vorprogrammierbaren BCD-Zähler und einen über eine Torschaltung mit diesem verbundenen Taktgeber (Timer) aufweist und dem Dekadenzähler ein invertierend arbeitender Verstärker nachgeschaltet ist. 



   Bei den bisher bekanntgewordenen Zeitrelais war es für deren allgemeine Verwendbar- 
 EMI1.1 
 berücksichtigt werden musste. Hier mit einfachen Mitteln Abhilfe zu schaffen, ist das Ziel des nachstehenden erfindungsgemässen Vorschlages. 



   Die Erfindung ist in erfindungsgemässer Weise dadurch gekennzeichnet, dass zwei, vorzugsweise mechanisch gekoppelte Umschalter vorgesehen sind, von denen der eine zwischen dem Schalter des Eingangsrelais und Impulsleitungen für die Zeitstufe liegend in der Ruhelage des Schalters des Eingangsrelais im anzugsverzögerten Betriebszustand bzw. in der Arbeitslage des Schalters des Eingangsrelais im abfallverzögerten Betriebszustand über den Wurzelkontakt des Schalters die Impulsleitung an Potential legt und der zweite zwischen der Ausgangsklemme des Dekadenzählers und dem Eingang des invertierend arbeitenden Verstärkers für die Speisung der Spule des Ausgangsrelais liegend das Ausgangssignal des Dekadenzählers im anzugsverzögerten Betriebszustand unmittelbar bzw.

   in   abfallverzögertem   Betriebszustand erst nach Durchlaufen eines Inversionsgliedes dem Eingang des invertierend arbeitenden Verstärkers zuführt. 



   An Hand der Zeichnung soll der erfindungsgemässe Vorschlag näher erläutert werden. In der Zeichnung   bedeuten-E und A-den Ein-bzw.   Ausgang des Zeitrelais,-d,-das dem Eingang zugeordnete Relais und --d 2-- das dem Ausgang zugeordnete Relais.   Mit --et   und   ab-   sind die von den Relais --d1 und d2-- betätigten Relaisschalter positioniert. Die Umschaltkontakte des Schalters --e1-- sind mit --1 und 2-- bezeichnet.

   Der Wurzelkontakt des   Schalters-e -   liegt, wie angedeutet, an Potential 0.   Mit --b I -- ist   ein Umschalter mit den Umschaltkontakten --AN und AB- ("anzugsverzögert" bzw. "abfallverzögert" bezeichnet, dessen Umschaltkontakte in der dargestellten Weise mit den Umschaltkontakten des   Schalters-e t-und   dessen Wurzelkontakt mit den   Leitungen--L, und L--verbunden   ist. Die beiden zuletzt genannten Leitungen liegen mit ihrem. einen Ende über dem   Widerstand-r -an   der    Versorgungsspannung-V -.   



  Die   Leitung-L t-führt   zur Eingangsklemme eines Timers (Zeitgeber) --T--, geschaltet als astabiler Multivibrator, dessen Ausgang über die   Leitung--L--den   Eingang eines Inversions- 
 EMI1.2 
    Rechteckimpulsenfungselemente --p 1   bis P 4-zwischen einem vorzugsweise nach einem BCD-Code vorprogrammierenden Wahlschalter-WS-- und dem schon genannten   Dekadenzähler --DZ-- speist,   und mit dem einen Eingang eines invertierend arbeitenden   NAND-Gliedes --NG@--.   Der Ausgang-TC--'des 
 EMI1.3 
 verbunden, dessen Ausgang das Ausgangsrelais --d2-- speist Schliesslich ist auch die Verbindung des Ausganges des Inversionsgliedes --IG3-- mit dem zweiten Eingang des   NAND-Gliedes-NG,-   festzuhalten.

   Die beiden Umschalter --b1 und b2-- sind vorzugsweise mechanisch miteinander gekoppelt, so dass beide entweder die Stellung --AN oder AB-- einnehmen. 



   Die Wirkungsweise eines erfindungsgemässen Relais mit Zeitverzögerung ist wie folgt : a) "Anzugsverzögert" (Schalter --b1 und   bezin   der voll gezeichneten Lage). Ist der
Eingang-E-spannungslos, so ist das Eingangsrelais --d1-- unerregt und der Relais-   schalter-e t-ist   in der dargestellten Lage. Bei der voll gezeichneten Lage des Schal- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   ters-h,- liegen   die Leitungen-L, und L 2-- an Potential 0 und dieses Potential 0 bzw. Signal 0 liegt auch am   Löscheingang --MR-- und Ausgang --Tc-- des   Dekadenzählers -- und, da der   Dekadenzähler --DZ-- rückgesetzt   ist, über den   Schalter--b z--   auch am Eingang des Inversionsgliedes --IG4--.

   Am Ausgang des Inversionsgliedes 
 EMI2.1 
 
IG Ausgangsrelais --d 2-- ist daher gleichfalls unerregt, da an den Klemmen der Relaisspule keine Potentialdifferenz gegeben ist. Wird zum Zeitpunkt t1 am Eingang-E-eine Spannung -Vcc-- angelegt zieht das   Eingangsrelais-d ;-an   und der von ihm betätigte Schalter --e1-- geht aus der Stellung 1 in die Stellung 2. Bei der gegebenen 
 EMI2.2 
 des Timers --T-- bekommt das Potential der Versorgungsspannung --VCC-- (Signal   1)   und der Timer --T-- beginnt mit einer vorbestimmten Frequenz zu schwingen. An seinem Ausgang werden in an sich bekannter Weise Rechteckimpulse abgegeben, die über die Leitung-L 3-dem Eingang eines Inversionsgliedes --IG1-- zugeführe werden.

   Gleichzeitig wird über die Leitung-L 2-das Potential der Versorgungsspannung --VCC-dem   Löscheingang --MR-- des Dekadenzählers --DZ--,   dem Eingang eines weiteren Inversionsgliedes --IG 2 -- und dem einen Eingang eines NAND-Gliedes --NG1-- zugeführt. 
 EMI2.3 
 --DZ-- zählbereit- und dem Dekadenzähler --DZ-- mit dem Signal 0 beaufschlagt, womit die mittels des Wahlschalters --WS-- programmierte Verzögerungszeit im Dekadenzähler gespeichert wird. Am   Ausgang --TC-- des Dekadenzählers --DZ-- liegt   vorerst noch das Signal 0. 



  Dieses Signal wird nun durch das Inversionsglied --IG 3 -- invertiert und das invertierte Signal 1 wird dem Eingang eines NAND-Gliedes --NG 2 -- und dem zweiten Eingang 
 EMI2.4 
 die Zahl der eingezählten Impulse und die über den Wahlschalter --WS-- vorprogrammierte Impulszahl überein, d. h., ist die gewünschte Verzögerungszeit tv abgelaufen, tritt am   Ausgang-TC-des Dekadenzählers-DK-Signal l   auf. Signal 1 gelangt über den Schalter --b 2 -- bei der voll gezeichneten Lage seines Kontaktes an den Eingang eines weiteren Inversionsgliedes --IG4--, an dessen Ausgang somit das Signal 0 auftritt, d. h., die zweite Klemme der Spule des Ausgangsrelais --d2-- bekommt Potential 0 und das   Relais --d 2-- zieht   an. 
 EMI2.5 
 zu erinnern, über die   Leitung --L 2 --,   an der Versorgungsspannung --VCC-- liegt.

   Der Ausgang des NAND-Gliedes --NG1-- steuert eine Leuchtdiode --LD--, die also immer dann an Spannung liegt, wenn der Zähler arbeitet, d. h., wenn an dem mit der Leitung --L2-- verbundenen Eingang des   NAND-Gliedes-NG i-das   Signal 1 und an dem andern Eingang das durch das Inversionsglied --IG3-- zu Signal 1 und an dem andern Eingang das durch das Inversionsglied --IG2-- zu Signal 1 invertierte Signal 0 vom Ausgang des   Dekadenzählers --DZ-- ansteht.   



  Fällt das   Eingangsrelais-d ;-ab,   weil die signalisierte Störung behoben wurde oder vor Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit verschwand, d. h., der Eingang - wird spannungslos, so gelangt Potential 0 an den   Löscheingang --MR-- des   Dekaden- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 zählers --DZ--, somit erscheint das Signal 0 an dessen Ausgang --TC-- und das Aus-   gangsrelais --d 2- fällt   unverzögert ab. b) "Abfallverzögert" (Schalter --b1 und   bazin   der strichliert gezeichneten Lage). Liegt am Eingang --E-- die Spannung --VCC-- an, so ist das Eingangsrelais --d 1-- erregt und der Relaisschalter --e1-- in der strichlierten Lage.

   Bei der gleichfalls strichliert gezeichneten Lage des   Schalters --b 1 -- liegen   die   Leitungen --L 1   und L   -an   Po- tential 0, somit liegt Signal 0 am   Löscheingang --MR-- des Dekadenzählers --DZ--   und dieses Signal liegt auch an seinem Ausgang --TC--. Bei der strichliert gezeichne- 
 EMI3.1 
    --b 2 -- wirdrelais --d2- gleichfalls   erregt ist. 



  Wird zum Zeitpunkt   t1   der Eingang --E-- spannungslos, so fällt das Eingangsrelais 
 EMI3.2 
 Stellung 1. Bei der gegebenen Verbindung des Wurzelkontaktes des Relaisschalters mit Potential 0 bei der strichliert gezeichneten Lage des weiteren   Schalters --b 1 --   mit den   Umschaltkontakten --AN   und AB--, den gezeichneten Verbindungen zwischen den Kontakten-l und AN bzw. 2 und   AB-- und   der gegebenen Verbindung des Wurzel- 
 EMI3.3 
 genannten Leitung verbundenen   Leitung --L 2 -- werden   bei einem Abfallen des Relais - D1-- die selben Schaltvorgänge ausgelöst, wie sie vorhin für die Wirkungsweise   "anzugsverzögert" beschrieben   wurden.

   Nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit tv erscheint wieder am   Ausgang --TC-- des Dekadenzählers --DZ-- das   Signal 1. 
 EMI3.4 
 dieses Signal 1 vorher erst am Inversionsglied-IG 3 --invertiert 0. Am Ausgang des   Inversionsgliedes-IG,--tritt   also das Signal 1 auf, d. h., das Relais --d2-- fällt nach der gewünschten Verzögerungszeit tv ab. 



   Durch einfaches Umlegen der vorzugsweise mechanisch gekoppelten   Schalter --b 1   und b 2-aus der Lage --AN-- in die Lage --AB-- lässt sich also das Relais für die Wirkungsweise "anzugsverzögert"bzw. "abfallverzögert"umstellen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : Verzögert arbeitendes Relais, dessen Verzögerungszeit mit einer digital arbeitenden Zeitstufe einstellbar ist, welche einen programmierbaren Dekadenzähler, vorzugsweise einen vorprogrammierbaren BCD-Zähler und einen über eine Torschaltung mit diesem verbundenen Taktgeber (Timer) aufweist und dem Dekadenzähler ein invertierend arbeitender Verstärker nachgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei, vorzugsweise mechanisch gekoppelte Umschalter (b 1, b 2) vorgesehen sind, von denen der eine (bol ) zwischen dem Schalter (e des Eingangsrelais (d 1) und Impulsleitungen (L1,L2) für die Zeitstufe liegend in der Ruhelage des Schalters des Eingangsrelais im anzugsverzögerten Betriebszustand bzw.
    in der Arbeitslage des Schalters des Eingangsrelais im abfallverzögerten Betriebszustand über den Wurzelkontakt des Schalters (b 1) die Impulsleitung an Potential 0 legt und der zweite (b 2) zwischen der Ausgangsklemme des Dekadenzählers (DZ) und dem Eingang des invertierend arbeitenden Verstärkers (IG4) für die Speisung der Spule des Ausgangsrelais (d) liegend das Ausgangssignal des Dekadenzäh- <Desc/Clms Page number 4> lers (DZ) im anzugsverzögerten Betriebszustand unmittelbar bzw. im abfallverzögerten Betriebszustand erst nach Durchlaufen eines Inversionsgliedes (IG,) dem Eingang des invertierend arbeitenden Verstärkers (il4) zuführt.
AT883774A 1974-11-05 1974-11-05 Verzoegert arbeitendes relais AT356201B (de)

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