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Die Erfindung betrifft ein verzögert arbeitendes Relais, dessen Verzögerungszeit mit einer digital arbeitenden Zeitstufe einstellbar ist, welche einen programmierbaren Dekadenzähler, vorzugsweise einen vorprogrammierbaren BCD-Zähler und einen über eine Torschaltung mit diesem verbundenen Taktgeber (Timer) aufweist und dem Dekadenzähler ein invertierend arbeitender Verstärker nachgeschaltet ist.
Bei den bisher bekanntgewordenen Zeitrelais war es für deren allgemeine Verwendbar-
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berücksichtigt werden musste. Hier mit einfachen Mitteln Abhilfe zu schaffen, ist das Ziel des nachstehenden erfindungsgemässen Vorschlages.
Die Erfindung ist in erfindungsgemässer Weise dadurch gekennzeichnet, dass zwei, vorzugsweise mechanisch gekoppelte Umschalter vorgesehen sind, von denen der eine zwischen dem Schalter des Eingangsrelais und Impulsleitungen für die Zeitstufe liegend in der Ruhelage des Schalters des Eingangsrelais im anzugsverzögerten Betriebszustand bzw. in der Arbeitslage des Schalters des Eingangsrelais im abfallverzögerten Betriebszustand über den Wurzelkontakt des Schalters die Impulsleitung an Potential legt und der zweite zwischen der Ausgangsklemme des Dekadenzählers und dem Eingang des invertierend arbeitenden Verstärkers für die Speisung der Spule des Ausgangsrelais liegend das Ausgangssignal des Dekadenzählers im anzugsverzögerten Betriebszustand unmittelbar bzw.
in abfallverzögertem Betriebszustand erst nach Durchlaufen eines Inversionsgliedes dem Eingang des invertierend arbeitenden Verstärkers zuführt.
An Hand der Zeichnung soll der erfindungsgemässe Vorschlag näher erläutert werden. In der Zeichnung bedeuten-E und A-den Ein-bzw. Ausgang des Zeitrelais,-d,-das dem Eingang zugeordnete Relais und --d 2-- das dem Ausgang zugeordnete Relais. Mit --et und ab- sind die von den Relais --d1 und d2-- betätigten Relaisschalter positioniert. Die Umschaltkontakte des Schalters --e1-- sind mit --1 und 2-- bezeichnet.
Der Wurzelkontakt des Schalters-e - liegt, wie angedeutet, an Potential 0. Mit --b I -- ist ein Umschalter mit den Umschaltkontakten --AN und AB- ("anzugsverzögert" bzw. "abfallverzögert" bezeichnet, dessen Umschaltkontakte in der dargestellten Weise mit den Umschaltkontakten des Schalters-e t-und dessen Wurzelkontakt mit den Leitungen--L, und L--verbunden ist. Die beiden zuletzt genannten Leitungen liegen mit ihrem. einen Ende über dem Widerstand-r -an der Versorgungsspannung-V -.
Die Leitung-L t-führt zur Eingangsklemme eines Timers (Zeitgeber) --T--, geschaltet als astabiler Multivibrator, dessen Ausgang über die Leitung--L--den Eingang eines Inversions-
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Rechteckimpulsenfungselemente --p 1 bis P 4-zwischen einem vorzugsweise nach einem BCD-Code vorprogrammierenden Wahlschalter-WS-- und dem schon genannten Dekadenzähler --DZ-- speist, und mit dem einen Eingang eines invertierend arbeitenden NAND-Gliedes --NG@--. Der Ausgang-TC--'des
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verbunden, dessen Ausgang das Ausgangsrelais --d2-- speist Schliesslich ist auch die Verbindung des Ausganges des Inversionsgliedes --IG3-- mit dem zweiten Eingang des NAND-Gliedes-NG,- festzuhalten.
Die beiden Umschalter --b1 und b2-- sind vorzugsweise mechanisch miteinander gekoppelt, so dass beide entweder die Stellung --AN oder AB-- einnehmen.
Die Wirkungsweise eines erfindungsgemässen Relais mit Zeitverzögerung ist wie folgt : a) "Anzugsverzögert" (Schalter --b1 und bezin der voll gezeichneten Lage). Ist der
Eingang-E-spannungslos, so ist das Eingangsrelais --d1-- unerregt und der Relais- schalter-e t-ist in der dargestellten Lage. Bei der voll gezeichneten Lage des Schal-
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ters-h,- liegen die Leitungen-L, und L 2-- an Potential 0 und dieses Potential 0 bzw. Signal 0 liegt auch am Löscheingang --MR-- und Ausgang --Tc-- des Dekadenzählers -- und, da der Dekadenzähler --DZ-- rückgesetzt ist, über den Schalter--b z-- auch am Eingang des Inversionsgliedes --IG4--.
Am Ausgang des Inversionsgliedes
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IG Ausgangsrelais --d 2-- ist daher gleichfalls unerregt, da an den Klemmen der Relaisspule keine Potentialdifferenz gegeben ist. Wird zum Zeitpunkt t1 am Eingang-E-eine Spannung -Vcc-- angelegt zieht das Eingangsrelais-d ;-an und der von ihm betätigte Schalter --e1-- geht aus der Stellung 1 in die Stellung 2. Bei der gegebenen
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des Timers --T-- bekommt das Potential der Versorgungsspannung --VCC-- (Signal 1) und der Timer --T-- beginnt mit einer vorbestimmten Frequenz zu schwingen. An seinem Ausgang werden in an sich bekannter Weise Rechteckimpulse abgegeben, die über die Leitung-L 3-dem Eingang eines Inversionsgliedes --IG1-- zugeführe werden.
Gleichzeitig wird über die Leitung-L 2-das Potential der Versorgungsspannung --VCC-dem Löscheingang --MR-- des Dekadenzählers --DZ--, dem Eingang eines weiteren Inversionsgliedes --IG 2 -- und dem einen Eingang eines NAND-Gliedes --NG1-- zugeführt.
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--DZ-- zählbereit- und dem Dekadenzähler --DZ-- mit dem Signal 0 beaufschlagt, womit die mittels des Wahlschalters --WS-- programmierte Verzögerungszeit im Dekadenzähler gespeichert wird. Am Ausgang --TC-- des Dekadenzählers --DZ-- liegt vorerst noch das Signal 0.
Dieses Signal wird nun durch das Inversionsglied --IG 3 -- invertiert und das invertierte Signal 1 wird dem Eingang eines NAND-Gliedes --NG 2 -- und dem zweiten Eingang
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die Zahl der eingezählten Impulse und die über den Wahlschalter --WS-- vorprogrammierte Impulszahl überein, d. h., ist die gewünschte Verzögerungszeit tv abgelaufen, tritt am Ausgang-TC-des Dekadenzählers-DK-Signal l auf. Signal 1 gelangt über den Schalter --b 2 -- bei der voll gezeichneten Lage seines Kontaktes an den Eingang eines weiteren Inversionsgliedes --IG4--, an dessen Ausgang somit das Signal 0 auftritt, d. h., die zweite Klemme der Spule des Ausgangsrelais --d2-- bekommt Potential 0 und das Relais --d 2-- zieht an.
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zu erinnern, über die Leitung --L 2 --, an der Versorgungsspannung --VCC-- liegt.
Der Ausgang des NAND-Gliedes --NG1-- steuert eine Leuchtdiode --LD--, die also immer dann an Spannung liegt, wenn der Zähler arbeitet, d. h., wenn an dem mit der Leitung --L2-- verbundenen Eingang des NAND-Gliedes-NG i-das Signal 1 und an dem andern Eingang das durch das Inversionsglied --IG3-- zu Signal 1 und an dem andern Eingang das durch das Inversionsglied --IG2-- zu Signal 1 invertierte Signal 0 vom Ausgang des Dekadenzählers --DZ-- ansteht.
Fällt das Eingangsrelais-d ;-ab, weil die signalisierte Störung behoben wurde oder vor Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit verschwand, d. h., der Eingang - wird spannungslos, so gelangt Potential 0 an den Löscheingang --MR-- des Dekaden-
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zählers --DZ--, somit erscheint das Signal 0 an dessen Ausgang --TC-- und das Aus- gangsrelais --d 2- fällt unverzögert ab. b) "Abfallverzögert" (Schalter --b1 und bazin der strichliert gezeichneten Lage). Liegt am Eingang --E-- die Spannung --VCC-- an, so ist das Eingangsrelais --d 1-- erregt und der Relaisschalter --e1-- in der strichlierten Lage.
Bei der gleichfalls strichliert gezeichneten Lage des Schalters --b 1 -- liegen die Leitungen --L 1 und L -an Po- tential 0, somit liegt Signal 0 am Löscheingang --MR-- des Dekadenzählers --DZ-- und dieses Signal liegt auch an seinem Ausgang --TC--. Bei der strichliert gezeichne-
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--b 2 -- wirdrelais --d2- gleichfalls erregt ist.
Wird zum Zeitpunkt t1 der Eingang --E-- spannungslos, so fällt das Eingangsrelais
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Stellung 1. Bei der gegebenen Verbindung des Wurzelkontaktes des Relaisschalters mit Potential 0 bei der strichliert gezeichneten Lage des weiteren Schalters --b 1 -- mit den Umschaltkontakten --AN und AB--, den gezeichneten Verbindungen zwischen den Kontakten-l und AN bzw. 2 und AB-- und der gegebenen Verbindung des Wurzel-
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genannten Leitung verbundenen Leitung --L 2 -- werden bei einem Abfallen des Relais - D1-- die selben Schaltvorgänge ausgelöst, wie sie vorhin für die Wirkungsweise "anzugsverzögert" beschrieben wurden.
Nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit tv erscheint wieder am Ausgang --TC-- des Dekadenzählers --DZ-- das Signal 1.
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dieses Signal 1 vorher erst am Inversionsglied-IG 3 --invertiert 0. Am Ausgang des Inversionsgliedes-IG,--tritt also das Signal 1 auf, d. h., das Relais --d2-- fällt nach der gewünschten Verzögerungszeit tv ab.
Durch einfaches Umlegen der vorzugsweise mechanisch gekoppelten Schalter --b 1 und b 2-aus der Lage --AN-- in die Lage --AB-- lässt sich also das Relais für die Wirkungsweise "anzugsverzögert"bzw. "abfallverzögert"umstellen.
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