AT35572B - Maschine zum Verzieren von Porzellan- und Töpferwaren. - Google Patents

Maschine zum Verzieren von Porzellan- und Töpferwaren.

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AT35572B
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AT
Austria
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bowl
machine according
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shaft
decorated
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English (en)
Inventor
Frederick Mountford
Frank Tuhten
Original Assignee
Frederick Mountford
Frank Tuhten
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Description


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 welle   1 : 1   in Eingriff, welche die verschiedenen Kurvenscheiben d, dl, d2,d3,d4,d5,d6,d7,d8 und d9 (Fig. 3-5) trägt. Die Kurvenscheibe d1 treibt einen Schlitten e (Fig. 4 und 5) des Gestelles a an, welcher einen mit der Kurvenscheibe in Eingriff stehenden Nocken   e1   trägt. Dieser Schlitten steht durch eine Stange e2 mit einem Hebel   C3   in Verbindung, welcher eine Klinke e4 trägt, die mit   einem Schaltrade. e   der dem Tisch a2 angehörigen Welle   e*   in Eingriff steht. Durch dieses Schaltwerk wird der Tisch schrittweise um eine Vierteldrehung in Bewegung gesetzt und steht dann so lange still, bis die Verzierungswerkzeuge ihre Arbeit verrichtet haben. 



   Die Verzierung erfolgt gleichzeitig an drei verschiedenen Stellen des Tisches, während all der vierten Stelle der fertig verzierte Gegenstand entfernt und durch einen anderen ersetzt wird. Es ist klar, dass auch eine grössere Anzahl Arbeitsphasen Anwendung finden   kann   ; es ist dann nur erforderlich, eine grösseren Tisch zu verwenden. 



   Um den jeweiligen Stillstand des Tisches zu sichern, weist derselbe   Vorsprünge a4 (Fig. 2   
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 wegung   hinweggleiten.   Hierauf weicht der Schieber zurück, um die Weiterdrehung des   Tisches   zu gestatten. Um eine zu schnelle Drehung   des Tisches zu verhüten, kann   eine Bremse verwendet 
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   Der Tisch a2 weist eine Anzahl Stützen oder Träger auf, auf welche die zu verzierenden   Gegenstände aufgestellt   werden. Diese Stützen sind je nach der Form der Gegenstände   ent-   sprechend ausgebildet. Die in Fig. 20-20 dargestellte   Ausführungsform   der Stützen ist für Schalen bestimmt. Der Tisch a2 trägt ein   rohrförmiges   Lager g3, welches eine Lagerhülsc g4 für eine Welle h   umschliesst. Diese   Welle trägt eine Scheibe h1, deren Stifte von je einer Schrauben-   feder/2 umgeben sind,   auf denen die eigentliche Tragstütze h3 aufruht, deren Innenform der   äusseren Gestalt   der   Schale angepasst ist.

   Die Stütze   besitzt einen Schlitz h4 zur Aufnahme des 
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   verbunden, so dass die Stütze mit   der Welle h auf Drehung gekuppelt ist.   aber in senkrechter   Richtung sich mit Bezug auf die Welle verschieben kann. 



   Da es die Arbeit erfordert, manchmal die Stütze mit   der Schale vollständig festzuhalten,   während für besondere Zwecke   die Stütze mit der Schale   in Drehung versetzt werden muss. ist   eine besondere Spcrrvorrichtung   mit der Welle h in Verbindung gebracht. Die letztere besitzt 
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   Um die Stütze in der Lage. 3 von der Sperrung freizuhalten, kommt die Rolle i2 mit einer   Kurvenbahn l'3   (Fig. 17) in Eingriff, durch welche der Stift i1 (Fig. 17 und 20) aus dem Schlitz der Welle h zurückgezogen wird. Die Schale kann dann in   der später geschilderten Weise frei   in Drehung versetzt werden. 



   Während die Stütze von der Stellung 3 in die Stellung 4 übergeführt wird, kommt die   Scheibe hl   (Fig. 20) mit einer Reibbahn i4 (Fig. 17) in   Berührung,   sodass die Stütze mit der Schale gedreht wird, his die Stellung 4 erreicht ist, in welcher die Sperrung wieder in Wirksamkeit tritt und die Schale gegen Drehung gesichert ist. 



   Um die innere Bodenfäche einer Schale zu bedrucken, kann die aus Fig. 6-8 ersichtliche   Vorrichtung verwendet werden. Ein um   die Welle j1 drehbarer Hebel j (Fig. 5) steht unter der   Einwirkung   einer Kurvenscheibe d3 und ist mit einer in Lagern j2 verschiebaren Stange P ver- 
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   obersten Lage die gewünschte Farbe oder Gold auf seine Druckhäcl abgetragen. Die Farlw gelangt von einer Tropfflasche j3 (Fig. 3) auf eine drehbare Scheibe j4, die von einer Welle j6 getragen wird, welche in achsialer Richtung durch eine Schraube jll einstellbar ist. 



  Um die Farbe gut zu verteilen, wird die Scheibe durch ein Sperrad k in Drehung versetzt. 



  In dieses greift die von einer der in Lagern k2 verschiebbaren Stangen k1 getragene Klinke ein. 



  Die Stange erhält ihren Antrieb von einer Kurvenscheibe d8 der Welle Cl. Die übertragung der Farbe von der Scheibe/* auf den Stempel i7 erfolgt durch Rollen k3 (Fig. 6), welche von unter   
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 auf den Schalenboden beim Niedergehen der Stange aufgedruckt wird, während der Tisch a2 still steht. Das in Fig. 6 ersichtliche Gewicht l8 dient nur zum Ausgleich der   Gewichtsmasscn.   



   Während der Schalenboden an der Innenseite in   der geschilderten Weise bedruckt wird,   
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 ersichtliche Vorrichtung verwendet werden. Die Schale nimmt dabei die Stellung 3 (Fig ein, während welcher die   Schalentütze sich   frei um ihre Achse drehen kann. Es ist dabei wichtig, dass die Schale durch Reibung in Drehung versetzt wird. Werden dabei kräftige Stempel benutzt, dann   können (Hese selbst   durch die zwischen ihnen   und der Schale auftretende Reibung   
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 stangen   U3   (Fig. 16 und 16 a) vorgesehen, welche einen wagrechten Schlitten   M* tragen,   an dem auswechselbare Musterstempel u5 befestigt. sind.

   Die Länge dieser Stempel kann den jeweiligen Verzierungen entsprechend verschieden lang gewählt werden. Der Stempel ist an eine Platte   U6   (Fig. 14) angeschraubt, welche durch unter Federwirkung stehende Stifte   U7   geradlinig geführt ist. Durch die Federn ist es möglich, den Stempel der Form des zu verzierenden Gegenstandes anzupassen. 
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 mit den Stützen h3 in Eingriff treten und dieselben zu dem früher erwähnten Zwecke in Drehung setzen. 



   Der Schlitten u4 trägt auch ein Farbkissen u\ welchem eine in einem festen Lager drehbare Verteilungsrolle pl gegenüber steht. Das Farbkissen u8, welches seine Farbe von einer Tropfflasche empfängt, gibt seine Farbe der Rolle pl ab, welche dieselbe dann auf den Stempel u5   überträgt.   Der Antrieb des Schlittens   u4   erfolgt durch eine Stange v3 (Fig. 15), die von einer Kurvenscheibe aus in Hin- und Herschwingung versetzt wird. Diese Stange ist mit   einem   Zahnsektor v4 gelenkig verbunden, welcher mit einem auf Welle v8 sitzenden Doppelzahnrade v5 in Eingriff steht. Das grössere der Zahnräder kämmt mit einer Zahnstange v7 des Schlittens. wodurch der Schlitten in Hin- und Herbewegung gesetzt wird. 



   Die   Aussenverzierung   der Schale kann auch in anderer Weise bewirkt werden, wie dies 
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 versehen, die verschiedene Farben aufnehmen. In jeden Behälter greift ein besonderes Farh-   kissen Tein, welches einerseits   in die Farbmasse hineinreicht, und andererseits aus der Scheibe w heraus ragt. An ihrer Aussenseite besitzen die Kissen x1 ein bestimmtes Muster. Bringt man nun die Kissen nacheinander mit dem zu verzierenden Gegenstand in Berührung, dann kann derselbe mehrfarbig bedruckt werden. 



   Figur 25 zeigt eine weitere Ausführungsform, mittels welcher die äusseren Kanten einer 
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 im übrigen in   derselben Weise, wie die   in Fig.   2 dargestellte Vorrichtung,   sie ist   besonders zum   Verzieren hohler Gegenstände. wie Untertassen. geeignet, Letztere werden. wie Fig. 2 a er- 
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 Welle   j   getragen Farbrollen x6 übertragen. 



    Fig. 26 zeigt im Grundriss einen Tisch a2 auf welchem gleichzeitig acht Tassen verziert   
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   Die verschiedenen dargestellten Ausführungsformen lassen erkennen, dass die neue Maschine die Handarbeit bei dem   Aufbringen   von Verzierungen an Hohlgegenständen aller Art, namentlich aber Schalen und Untertassen, vollständig   ersetzen kail   und zwar lassen sich die Schalen einoder mehrfarbig mit Metallpulver, Gold, Silber oder dergl. belegen. Dabei kann man die Einrichtung gleich so treffen, dass die   ganze Schalenobernäche   und wenn gewünscht, auch noch die   Schaleninnenseite verziert wird.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Mschine   zum Verzieren von   Porzellan- und Töpferwaren   mit auf einem drehbaren Tisch   angeordnetem Trägern   für die zu verzierenden Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Träger   A   mit dem drehbaren Tisch durch je eine Kupplung (i1) verbunden sind, bei deren Einrückung sie, ohne sich um ihre Achse zu drehen, die Bewegung des Tisches mitmachen, während nach Auslösung der Kupplung   til)   die Träger sich mit den von ihnen getragenen Gegenständen um ihre Achse frei drehen lassen, so dass die Gegenstände während ihrer Drehung aussen mit Hilfe eines umlaufenden oder ausschwingbaren Stempels mit Farbe oder Pulver bedruckt werden können. 
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Claims (1)

  1. diesen um seine Längsachse drehen.
    3. Eine Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung empfindlicher Stempel die Stützen (h3) durch besondere Friktionsorgane in Drehung versetzt werden.
    4. Eine Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Bodenfläche eines Hohlgegellstandes, wie beispielsweise einer Schale, durch einen auf und ab beweglichen Stempel hedruckt wird, welcher während der Ruhelage des Gegenstandes gegen den Boden an- EMI6.2
    5. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkel einer Schale oder eines anderen Hohlgegenstandes während dessen Ruhelage von einem seitlichen Drnck- stempel (m. 5 Fig. 19) mit einer Verzierung versehen wird. welche eine federnde Lagerung sowohl in der Druckrichtung als auch nach den Seiten him erhält.
    6. Eine Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnt. dass die die Aussen Verzierung einer Schale oder dergl. bewirkenden Stempel (u5, Fig. 16, 16 a) an einem geradlinig hin und her bewegten Schieber sitzen und beim Abrollen der sich drchenden Schale deren Oberfläche wrziert'l1, wobei die Stempel durch eine Farbrolle p1 die erforderliche Farbe erhalten. welche der EMI6.3
AT35572D 1907-02-09 1907-02-09 Maschine zum Verzieren von Porzellan- und Töpferwaren. AT35572B (de)

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AT35572T 1907-02-09

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AT35572B true AT35572B (de) 1908-12-28

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ID=3552140

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AT35572D AT35572B (de) 1907-02-09 1907-02-09 Maschine zum Verzieren von Porzellan- und Töpferwaren.

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