DE200045C - - Google Patents
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- DE200045C DE200045C DENDAT200045D DE200045DA DE200045C DE 200045 C DE200045 C DE 200045C DE NDAT200045 D DENDAT200045 D DE NDAT200045D DE 200045D A DE200045D A DE 200045DA DE 200045 C DE200045 C DE 200045C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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- B05C9/02—Apparatus or plant for applying liquid or other fluent material to surfaces by means not covered by any preceding group, or in which the means of applying the liquid or other fluent material is not important for applying liquid or other fluent material to surfaces by single means not covered by groups B05C1/00 - B05C7/00, whether or not also using other means
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Description
MahezCicfy&n
PATENTSCHRIFT
- JVi 200045 KLASSE 75«. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine, mit deren Hilfe flache oder hohle
Porzellan- oder Töpferwaren ein- oder mehrfarbig bedruckt werden.
Die Maschine kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die zu behandelnden
Gegenstände auf einem schrittweise oder beständig umlaufenden Tisch mit Hilfe besonderer
Stützen getragen werden, welche die ίο Gegenstände nacheinander mit'den verschiedenen
Farbenauftragungsvorrichtungen o. dgl. in Berührung bringen und dabei je nach Erfordernis
entweder feststehen oder um ihre Achse gemeinsam mit den von ihnen getragenen Gegenständen sich drehen können.
Mit der Maschine läßt sich sehr schnell arbeiten, da eine Person nur immer nötig
hat, an einer Stelle die betreffenden zu verzierenden Gegenstände auf eine Stütze des
Tisches aufzubringen und von derselben Stelle aus nach der Verzierung zu entfernen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen
zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet: Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2, 2a und 3 Seitenansichten derselben, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 1-2 der
Fig- 5.
Fig. 5 eine Oberansicht der Maschine,
Fig. 6 die Seitenansicht einer Vorrichtung zum Bedrucken der Innenseite eines Bodens,
Fig. 7 eine Hinteransicht dieser Vorrichtung,
Fig. 8 die Ansicht -dner Vorrichtung teilweise
im Schnitt zum Bedrucken der Innenseite einer Untertasse o. dgl.,
Fig. 9 und 9 a Seitenansichten der Vorrichtung, mit deren Hilfe der Henkel, beispielsweise
einer Tasse, bedruckt werden kann,
Fig. 10, 11 und 12 Vorderansicht, Oberansicht
und Seitenansicht einer Einrichtung, mit deren Hilfe die Außenfläche einer Tasse
bedruckt werden kann,
Fig 13 die Oberansicht einer besonderen Ausführungsform einer zur Verwendung
kommenden Musterhaltevorrichtung mit auswechselbarem Stempel,
Fig. 14 eine Seitenansicht, teilweise im
Schnitt, einer besonderen Ausführungsform zum Bedrucken der Außenseite einer Tasse,
Fig. 15 eine Hinteransicht derselben,
Fig. 16 und 16a eine Vorder- und Oberansicht
dieser Vorrichtung,
Fig. 17 eine Oberansicht des die zu verzierenden Gegenstände tragenden drehbaren
Tisches,
Fig. 18 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Halten einer Tasse, teilweise im Schnitt,
Fig. 19 eine besondere Ausführungsform der Vorrichtung zum Bedrucken eines Tassenhenkeis,
Fig. 20, 21 und 22 die besondere Ausbildung einer Tassenstütze,
Fig. 23 die Oberansicht einer besonderen Vorrichtung zum Bedrucken der Außenseite
eines Gegenstandes,
Fig. 24 die Oberansicht einer anderen Ausführungsform
derselben,
Fig. 25 einen senkrechten Schnitt durch eine Vorrichtung, mit deren Hilfe der Rand
einer Untertasse bedruckt werden kann,
Fig. 26 die Oberansicht einer Vorrichtung, mit deren Hilfe sich in mehreren Farben
drucken läßt,
Fig. 27 eine weitere Ausführungsform der zum Verzieren dienenden Vorrichtung, während
Fig. 28 und 29 einen senkrechten Schnitt und eine Oberansicht einer besonderen Vorrichtung
zum Bedrucken einer Untertasse veranschaulichen.
Am vorderen Ende des Maschinengestells a (Fig- 2) stellt sich die die Maschine bedienende
Person vor dem Tisch al auf und legt daselbst auf den schrittweise oder beständig
in Drehung versetzten Tisch a2 die zu verzierenden Gegenstände einzeln auf,
während sie die bereits fertig verzierten Gegenstände von derselben Stelle aus entfernt.
Der Tisch bringt bei seinem Umlauf den Handgriff, den Oberrand, die Außenfläche und die Bodeninnenseite des Werk-Stückes
nacheinander mit verschiedenen Verzierungsvorrichtungen in Verbindung, so daß die Gegenstände, sobald sie mit dem Tisch
einen Umlauf vollführt haben, in einer oder mehreren Farben bedruckt und, falls erforderlich,
auch mit Gold oder anderen Verzierungen' belegt werden können.
Zunächst sei erst eine. Ausführungsform beschrieben, mit deren Hilfe die Verzierung
nur einfarbig oder mit Gold bewirkt wird.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von einer auf der Welle b2 sitzenden Riemenscheibe
bl (Fig. 2) aus, welche auch ein Zahnrad b3 trägt. Dieses steht mit einem
Rade c einer Kurvenscheibenwelle c1 in Eingriff,
welche die verschiedenen Kurvenscheiben d, dl, d2, d\ d\ d\ d\d\ ds und d9
(Fig. 3 bis 5) trägt. Die Kurvenscheibe d1 treibt einen Schlitten e des Gestells a an
(Fig. 4 und 5), welcher einen mit der Kurvenscheibe in Eingriff stehenden Nocken e1
trägt. Dieser Schlitten steht durch eine Stange e2 mit einem Hebel e3 in Verbindung,
welcher eine Klinke e4 trägt, die mit einem Schaltrade e5 der dem Tisch er angehörigen
Welle e6 in Eingriff steht. Durch dieses ■
Schaltwerk wird, der Tisch schrittweise um 9°° gedreht. Er steht dann so lange still,
bis die Verzierungswerkzeuge ihre Arbeit verrichtet haben.
Die Verzierung erfolgt gleichzeitig an drei verschiedenen Punkten des Tisches, während
an dem vierten Punkte der fertig verzierte Gegenstand entfernt und durch einen anderen
ersetzt wird. Es ist klar, daß man auch eine größere Anzahl Arbeitsphasen ausführen
kann; es ist dann nur erforderlich, einen größeren Tisch zu verwenden.
Um den jeweiligen Stillstand des Tisches zu sichern, weist derselbe Vorsprünge a4
(Fig.-2 und 3) auf, gegen welche sich ein in Lagern f1 (Fig. 3) ruhender Schieber/" gleich
nach jeder Drehung anlegt. Der Schieber steht mit einer Stange f2 in gelenkiger Verbindung,
welche an einen Doppelhebel f* angeschlossen
ist, dessen oberes Ende durch die Kurvenscheibe di der Welle c1 seinen
Antrieb erhält. Jedesmal, wenn eine Drehung des Tisches stattfinden soll, wird der Schieber
f von der Kurvenscheibe di aus zurückgezogen
und gibt dadurch den Tisch frei. Dem Schieber f diametral gegenüber ist ein
zweiarmiger, ausschwingbarer Anschlag /5 (Fig. 2) angebracht, dessen unteres Ende
derart beschwert ist, daß er das Bestreben hat, das freie Ende in gehobener Lage zu
halten. Dieser ausschwingbare Anschlag /4
wirkt gemeinsam mit den Vorsprüngen α4
des Tisches a2 als eine Art Gegenklinke. Bei der Drehung des Tisches wird der Anschlag/5
von dem betreffenden Vorsprung α4 niedergedrückt und legt sich in der aus
Fig. 2 ersichtlichen Weise, sobald er von dem Vorsprung freigegeben ist, hinter demselben
an und sichert dadurch, während der Schieber f (Fig. 3) die Vorwärtsdrehung des
Tisches a2 . verhindert, eine Zurückdrehung desselben.
Um eine zu schnelle Drehung des Tisches zu verhüten, kann eine Bremse verwendet
werden, die aus einer Feder g besteht, welche sich gegen eine Scheibe gl (Fig. 2 und 3)
anlegt. Der Tisch a2 trägt eine Anzahl Stützen, auf welche die zu verzierenden Gegenstände
aufgestellt werden. Je nach der Form der Gegenstände müssen diese Stützen auch entsprechend ausgebildet werden.
Die in' Fig. 20 bis 22 dargestellte Ausführungsform ist für Tassen bestimmt. Der
Tisch a2 umgreift dabei ein rohrförmiges Lager g3, welches eine Lagerhülse g* ■ für
eine Welle h umschließt. Diese Welle trägt eine Scheibe hl, deren Stifte von je einer
Feder h2 umgeben sind, auf denen die eigentliche Tragstütze h3 auf ruht, deren
Innenform der äußeren Gestalt der Tasse tio angepaßt ist. Die Stütze besitzt einen Schlitz ä4
zur Aufnahme des Tassenhenkels h5. Die beiden Henkelseiten werden zweckmäßig, in
der aus Fig. 21 ersichtlichen Weise durch Kissen h6 geschützt. Die Welle h besitzt
mit der Stütze eine Keil- und Nutverbindung, so daß die Stütze mit der Welle h auf
Drehung. gekuppelt ist, aber in senkrechter Richtung sich mit Bezug auf die Welle verschieben
kann.
,"Da-es die Arbeit erfordert, manchmal die
Stütze mit der Tasse vollständig festzuhalten, während für besondere Zwecke die Stütze
mit der Tasse in Drehung versetzt werden muß, ist eine besondere Sperrvorrichtung mit
der Welle h in Verbindung gebracht. Die letztere besitzt zu diesem Zweck einen Schlitz z,
in welchen das Ende eines unter der Einwirkung einer Feder stehenden Stiftes z'1 eingreift,
der von dem Tisch a2 getragen wird (Fig. 20 und 22). Das äußere Ende des
Stiftes z1 trägt einen Arm mit Rolle z2
(Fig. 20).
Befindet sich nun die Tasse in der Lage 1 (Fig. 17), in der das Einsetzen der unfertigen
und das Abnehmen der fertigen Tasse erfolgt, dann greift der Stift z'1 in den Schlitz i
der Welle h ein, so daß die Stütze Zi3 gegen Drehung gesichert ist. Der Stift verbleibt
in dieser Lage, solange der Tassenboden und der Handgriff bedruckt werden. Dies findet in der Lage 2 (Fig. 17) statt. In
Lage 3 muß die Stütze mit der Tasse in Drehung versetzt werden, um die letztere an
der Außenseite zu verzieren. In der Lage 4, in welcher der obere Rand der Tasse bedruckt
. wird, muß die Stütze wieder feststehen·.
Um die Stütze in der Lage 3 von der Sperrung freizuhalten, kommt die Rolle z2
mit einer Kurvenbahn z3 (Fig. 17) in Eingriff, durch welche der Stift i1 (Fig. 17 und .20)
aus dem Schlitz der Welle h zurückgezogen wird. Die Tasse kann dann in der später
geschilderten Weise frei in Drehung versetzt werden.
Während die Stütze von der Stellung 3 in diejenige der Stellung 4 übergeführt wird,
kommt die Scheibe /z1 (Fig. 20) mit einer
Reibbahn z4 (Fig. .17) in Berührung, so daß die Stütze mit der Tasse gedreht wird, bis
die Stellung 4 erreicht ist, in welcher die Sperrung wieder in Wirksamkeit tritt und
die Tasse gegen Drehung gesichert ist.
Um die innere Bodenfläche einer Tasse zu
4-5 bedrucken, kann die aus Fig. 6 bis 8 ersichtliche
Vorrichtung verwendet werden. Ein um Welle jl drehbarer Hebel j (Fig. 3 und 5)
steht unter der Einwirkung einer Kurvenscheibe d3 und ist mit einer in Lagern β
verschiebbaren Stange Z7 verbunden. Am unteren Ende trägt die Stange V einen Stempel β (Fig. 3 und 6), welcher aus Gummi
oder einem anderen nachgiebigen Material bestehen kann und nach einem bestimmten
Muster ausgeschnitten ist. Der Stempel bewegt sich durch die genannte Vorrichtung
auf und ab und erhält in seiner obersten Lage die gewünschte Farbe oder Gold auf
seine Druckfläche aufgetragen. Die Farbe gelangt von einer Tropfflasche β (Fig. 3) auf
eine drehbare Scheibe/*, die von einer Welle/5
getragen wird, welche in achsialer Richtung durch eine Schraube /" einstellbar ist.
Um die Farbe gut zu verteilen, wird die Scheibe β durch ein Schaltrad k in Drehung
versetzt (Fig. 3). Die zugehörige Schaltklinke sitzt an einer in Lagern k2 verschiebbaren
Stange k1. Die Stange erhält ihren Antrieb von einer Kurvenscheibe da der Welle c1
(Fig. 3 und 5). Die Übertragung der Farbe von der Scheibe β auf den Stempel β erfolgt
durch Rollen k% (Fig. 6), welche von unter Federwirkung stehenden Stangen k4 getragen
werden. Die Rollenlager werden an einer feststehenden Kurvenbahn k5 geführt.
In Fig. 6 sind die Rollen durch volle Linien in Berührung mit der Farbverteilungsscheibe/4
dargestellt, während die punktierten Linien sie in Berührung mit dem Stempel β
zeigen. Die Überführung der Rollen aus der einen in die andere Lage erfolgt von den
Kurvenscheiben dh und da der Welle cl aus
(Fig. 3 und 5). Diese legen sich gegen Rollen Z6 eines im Gestell α verschiebbaren
Schlittens Z, der unter Vermittlung der Hebei Z2 und Z3 (Fig. 3) mit der Welle Z4 verstellbar
verbunden ist. Auf letzterer ist der Rollenrahmen Z5 befestigt, welcher die unter
Federwirkung stehenden Stangen /c4 und Rollen ks aufnimmt. Die Drehung der Kur- go
venscheiben dh und d6 bringt folglich eine
Hin- und Herschwingung des Rollenrahmens hervor, und zwar bringt die Kurvenscheibe dh
die Rollen ks mit der Scheibe /4 in Berührung,
während die Kurvenscheibe d6 die Rollen
zu dem Stempel β hinführt.
Die Farbübertragungsvorrichtüng arbeitet in Übereinstimmung mit dem Antrieb der
Stange V derart, daß das Muster auf den Tassenboden beim Niedersteigen der Stange
aufgedruckt wird, während der Tisch α2 stillsteht. Das in Fig. 6 ersichtliche Gewicht Is dient
nur zum Ausgleich der Gewichtsmassen.
Während der Tassenboden an der Innenseite in der geschilderten Weise bedruckt
wird, wird gleichzeitig der Tassenhandgriff durch die in Fig. 9 und 10 dargestellte Vorrichtung
verziert, indem auf den kurvenförmigen Teil des Hebels ein Strich aufgedruckt wird.
Die Vorrichtung wird von der Kurvenscheibenwelle c1 aus unter Vermittlung der
Kurvenscheibe if9 angetrieben, welche auf eine
Rolle m einer unter Federwirkung stehenden Stange m1 einwirkt. Die Stange m1 ist mit
einer Verzahnung m' versehen. Die Feder hat das Bestreben, die Stange m1 gewöhnlich
in der obersten Lage festzuhalten. Die Verzahnung mi der Zahnstange m1 greift in ein
Zahnrad m2 (Fig. 10) ein, welches auf einer
Welle m3 sitzt, so daß von der Kurvenscheibe
d9 aus unter Vermittlung der Stangemx
die Welle ms in teilweise Drehung versetzt
werden kann. Die Welle m3 trägt nun einen Hebel m4, welcher mit einem Stempel m5 versehen
ist. In Fig. 9 ist dieser Stempel direkt mit dem Henkel /z5 der in der Stütze festgehaltenen
Tasse in Berührung und bewirkt den Verzierungsaufdruck. In punktierter
Lage zeigt Fig. 9 den Hebel m4 mit dem Stempel m5 in zurückgezogener Stellung. In
dieser Lage kann der Stempel mit Farbe versorgt werden. Zu diesem Zweck ist eine
Tropfflasche η (Fig. 9) vorgesehen, welche ihre Farbe einer Verteilungsplatte nl abgibt.
Mit dieser Platte steht eine Rolle w2 in Verbindung,
welche von einer Stange ns getragen wird, die sich in Lagern rc4 heben und senken
läßt. Zu diesem Zweck ist ein Hebel n5 (Fig. 10) vorgesehen, welcher um Welle j'
drehbar ist und mit einer Rolle gegen die Kurvenscheibe d7 der Welle cl anliegt. Die
Farbe wird von der Platte nl auf die Rolle n2
und von dieser auf den Stempel m5 übertragen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 a sitzt der Stempel an einem Arm ms, welcher
sich mit Hilfe zweier Stellschrauben an dem Arm m4 in verschiedener Lage einstellen läßt.
Dies ermöglicht, den Stempel verschiedenen Henkelformen anzupassen.
In Fig. 19 ist eine andere Ausführungsform
der Henkelaufdruckvorrichtung dargestellt. Bei dieser ■ Ausführungsform sitzt auf der
Welle Wi3 ein hohler Lagerarm, in welchem
ein Zapfen.0 mit Hilfe einer Klemmschraube in -Höhenrichtung verstellbar ist. Das obere
Ende dieses Zapfens ist seinerseits hohl ausgebildet und nimmt das zylindrische Ende
einer Muffe o2'auf, welche sich durch eine
Flügelschraube o1 festklemmen läßt. Die Muffe o2 umgibt eine Feder o3, welche sich
gegen den Bund eines Zapfens o4 anlegt. Das andere Ende dieses Zapfens wird von
einer zweiten Feder getragen, welche gleichzeitig eine zweite Welle o5 umgreift und somit
beide Wellen verbindet. Das freie Ende des Zapfens o5 trägt den eigentlichen Stempel
Ot5. Der Zapfen o5 wird außerdem von einer Uhrfeder m5 getragen, die von der
Muffe o2 umgriffen wird. Der Stempel ist daher sowohl in achsialer Richtung als auch
seitlich nachgiebig gelagert, als auch um seine Achse in gewissen Grenzen frei drehbar.
Sobald Tassenboden und Henkel bedruckt sind, wird der Tisch a2 geschaltet und damit
das Werkstück in die Lage 3 (Fig. 17) gebracht, um nunmehr auf die äußere Tassen-oberfläche
ein Muster aufzubringen. Hierzu dient die aus Fig. IT und 12 ersichtliche
Vorrichtung. Die Tasse kann in ihrer jetzigen Stellung 3 mittels der Tassenstütze um
ihre Achse gedreht werden. Es ist dabei wichtig, daß die Tasse durch Reibung in
Drehung versetzt wird. Werden zum Mustern kräftige Stempel benutzt, dann können diese
selbst durch die zwischen ihnen und der Tasse auftretende Reibung die letztere in
Drehung versetzen, während bei Verwendung von leichten Stempeln ein besonderer Reibungsantrieb
benutzt wird, welcher die Stütze/?3 in Drehung versetzt, so daß ein Verbiegen
der Stempel während ihrer Arbeit nicht zu befürchten ist. -
Die Vorrichtung zum Bemustern der Tasse besteht aus einer Tropfflasche ρ (Fig. .12),
welche über einer mit konischer Spitze versehenen zylindrischen Rolle pl einer Welle p1
angebracht ist. Die Welle p'1 wird von einer Scheibe ps (Fig. 3) aus mit Hilfe einer endlosen
Schnur angetrieben, welche über Führungsrollen j?4 und eine Schnurscheibe ph der
Hauptantriebswelle b2 geleitet ist.
Die Farbe wird von der Rolle p1 durch
Farbverreibungstrommeln q (Fig. 11 und 12) abgenommen, welche auf Wellen ^1 eines
Schlittens q1 lose drehbar sind. Der Schlitten
läßt sich in einem Lager q3 geradlinig verschieben und trägt zu diesem Zweck eine
Rolle q\ welche mit einer Kurvenscheibe q5
in Verbindung steht. Diese Kurvenscheibe ist leicht auswechselbar, um die Form derselben
stets dem jeweiligen Zweck anzupassen. Sie wird von einer Scheibe ^6 einer Welle q1
getragen, welche von der Kurvenscheibenwelle
i·1 aus unter Vermittlung der Kegelräder
^8 ihren Antrieb erhält (Fig. 4 und 5).
Befinden sich die Trommeln q in der in Fig. 11 punktiert gezeichneten Lage, dann
nehmen sie die Farbe von dem Zylinder p1 auf, um sie hierauf in der durch ausgezogene
Linien in Fig. 11 dargestellten Lage auf den Verzierungsstempel r zu übertragen. Die
Trommeln liegen dabei gleichzeitig an der Oberfläche des Stempels an.
Der Stempel wird mit der Welle q1 in
Drehung versetzt und bewirkt an der Oberfläche der Tasse unter gleichzeitiger Drehung
derselben den Aufdruck des betreffenden Musters. Die Farbübertragungsvorrichtungen
und die Tassenstütze sind dabei so angeordnet, daß der Farbstempel dicht neben dem Handgriff
die Verzierung ansetzt, welche bei der Drehung der Tasse dann auf den ganzen Tassenumfang bis nahe an die andere Henkelseite
übertragen wird.
Bei der vorbeschriebenen Färbevorrichtung war angenommen,'daß der Stempel selbst die
Tasse um ihre Achse dreht. Bei empfind-
lichen Stempeln wird dagegen die Tassenstütze durch ein Reibgetriebe um ihre Achse
gedreht. Zu diesem Zweck ist ein Sektor r1 (Fig. 12) an der Welle q1 befestigt, welcher
mit der Mantelfläche i5 (Fig. 20) der Stütze hB
in Berührung tritt. Natürlich ist es dabei Voraussetzung, daß zu dem betreffenden Zeitpunkt
die Stütze h3 auch frei drehbar ist und ihre Welle h durch die Kupplung i1 an
der Drehung nicht gehindert wird. Wie bereits erwähnt, wird die Entkupplung durch
die Kurvenbahn z3 bewirkt.
Um die Tasse in Stellung 3 auf der Stütze niederzuhalten, wird die aus Fig. 2, 3 und 18
ersichtliche Einrichtung verwendet. Diese besteht aus einer hin und her beweglichen
Stange t, welche in Lagern des Maschinengestells ruht und von der Kurvenscheibe d2
der Welle c1 (Fig. 5) aus ihren Antrieb erhält. Die Kurvenscheibe wirkt zu diesem
Zweck auf einen um Welle jl ausschwingbaren Hebel t1 ein, welcher mit der Stange t
verbunden ist. Das untere Ende der letzteren trägt die als Doppelscheibe ausgebildete Haltescheibe
t2 (Fig. 18), deren untere sich auf den Tassenrand während des Aufdrucks der
Außenverzierung unter Zusammendrückung der unter der Tassenstütze vorgesehenen Fe-
. idern h2 (Fig. 20) legt. Die Scheibe t2 kann
aus nachgiebigem Material bestehen und wird durch den zweiten auf der Welle q7 sitzenden
Sektor r2 (Fig. 12) in Drehung versetzt.
Nachdem die Tasse an der Außenfläche verziert ist, wird der Tisch a2 wieder weitergeschaltet,
um die Tasse in die Stellung 4 (Fig. 17) zu führen, in der das Verzieren des
oberen Tassenrandes stattfindet. In der Stellung 4 soll die Tassenstütze wieder festgestellt
werden. Da nun wegen der vorhergegangenen Drehung derselben in Lage 3 die Sperröffnung i (Fig. 20) gegenüber dem Sperrbolzen
ix ihre Lage geändert hat, muß man der Tassenstütze während der Bewegung aus
der Lage 3 in die Lage 4 eine Drehung geben. Der von der Kurvenbahn i3 freigewordene
Sperrbolzen i1 fällt dabei unter der Wirkung seiner Feder in die Öffnung i der
Tassenstützenwelle h, so daß die Tassenstütze in Lage 4 wieder festgestellt ist. Zur Drehung
der Tassenstütze dient die Reibbahn £.*, an der sich die Reibfläche h1 der Welle h abrollt
(Fig. 17).
Der obere Tassenrand läßt sich durch die in Fig. 2 ersichtliche Vorrichtung verzieren.
Zu diesem Zweck ist eine Tropfflasche s vorgesehen, welche von einer Scheibe s1 getragen
wird. Die letztere sitzt auf einer feststehenden Muffe s2, durch welche eine Welle s3
greift, die durch Kegelräder s4 von der Welles5 aus angetrieben wird. Auf letzterer
sitzt ein Zahnrad se, welches durch das Rad c
der Kurvenscheibenwelle c1 seinen Antrieb erhält. Die Welle ss wird nicht nur in Drehung
versetzt, sondern auch in Längsrichtung von der Kurvenscheibe d der Welle c1 aus hin
und her bewegt. Die Kurvenscheibe wirkt zu diesem Zweck auf einen um Welle j1 ausschwingbaren
Hebel sn ein, welcher mit dem oberen Ende der Welle s3 durch ein Gelenk
verbunden ist. Eine Feder- und Nütanordnung ermöglicht den Antrieb der Welle s3 in
der geschilderten Weise.
Am unteren Ende trägt die Welle s3 einen Kreuzkopf s7. (Fig. 1), welcher die Farbverteilungsrollen
s8 trägt, die ihre Farbe von der Scheibe s1 bei gehobener Lage abnehmen
(Fig. 2). Nach erfolgter Abwärtsbewegung rollen sich die Farbrollen ss auf dem Tassenrande
ab und übertragen dabei ihre Farbe auf den oberen Rand der Tasse.
Statt den Farbstempel r (Fig. 11 und 12)
an der Welle q7 unverrückbar zu befestigen, könnte er auch auswechselbar mit der Welle q7
verbunden werden. Eine derartige Anordnung zeigt Fig. 13. Auf der Welle q7 ist
eine Scheibe u befestigt. Diese Scheibe besitzt Führungen u1, um einen Stempelträger r
in die Scheibe einzuführen und durch eine Sperrfeder u2 befestigen zu können. Auf
diese Weise ist dann der Verzierungsstempel r leicht auswechselbar gehalten. Auch die Sektoren
r1 und r2 können in derselben Weise befestigt und leicht auswechselbar getragen
werden.
Wird der Tisch a2 um einen Schritt weitergedreht,
dann gelangt er wieder in die erste Stellung, so daß die fertig bemalte Tasse
von der die Maschine bedienenden Person entnommen und eine unfertige aufgebracht
werden kann.
Statt für die Außenverzierung in Lage 3 (Fig. 17) eine drehbare Stempelvorrichtung
anzubringen, könnte man auch einen in wagerechter Ebene hin und her beweglichen Verzierungsstempel
verwenden. Diese Ausführungsform des Stempels ist in Fig. 14 bis 16
dargestellt. An der Arbeitsstelle 3 des Tisches werden zu diesem Zweck am Maschinengestell
Führungsstangen u3 vorgesehen, welche einen wagerechten Schlitten w4 tragen, an dem auswechselbare
Musterstempel m5 befestigt sind. Die Länge dieser Stempel kann den jeweiligen
Verzierungen entsprechend verschieden lang gewählt werden. Der Stempel ist an eine
Platte ue (Fig. 14) angeschraubt, welche durch
unter Federwirkung stehende Stifte u7 im Schlitten κ4 geradlinig geführt ist. Die Federn
machen es möglich, daß der Stempel sich der Form des zu verzierenden Gegenstandes
anpassen kann.
Der Schlitten μ4 ist außerdem mit Reibflächen
ν versehen, deren obere mit der Tassenhaltescheibe i2 und deren untere mit
der Reibfläche is der Stütze h3 in Berührung
tritt. Tasse und Tassenstütze werden daher durch die Reibflächen ν wie vorher durch die
beiden Sektoren r- bzw. r1 zu dem Zweck
der Außenverzierung der Tasse in Drehung versetzt.
ίο Der Schlitten w4 trägt auch ein Farbkissen
us, das bei der Bewegung des Schlittens über eine Verteilungsrolle pl des Maschinengestells
rollt. Das Farbkissen n8 (Fig. 16), welches seine Farbe von einer
Tropfflasche empfängt, gibt seine Farbe der Rolle ρ1 ab,, welche sie dann auf den Stempel
M5 überträgt. Der Antrieb des Schlittens M4 erfolgt durch eine Stange v3 (Fig. 15),
die von einer Kurvenscheibe aus in Hin- und Herschwingung versetzt wird. Diese Stange
ist mit einem Zahnsektor v4 gelenkig verbunden,
welcher mit einem auf Welle v6 sitzenden Doppelzahnrad v5 in Eingriff steht.
Die größere Verzahnung dieses Rades kämmt mit einer Zahnstangey7 des Schlittens, so
daß auf diese Weise der Schlitten in Hin- und Herbewegung gesetzt wird.
Die Außenverzierung der Tasse kann auch in noch anderer Weise bewirkt werden, wie
dies beispielsweise die Fig. 23 und 24 erkennen lassen. Eine drehbare Scheibe w
trägt in diesem Falle einen oder mehrere nachgiebige Stempel wl. Die Nachgiebigkeit
kann durch eine Gummieinlage ;i>2 erzielt werden,
welche beispielsweise durch eine Holzeinlage mit dem eigentlichen Stempel »>3 in
Verbindung steht. Der Stempel wird an der Scheibe w durch einen Stift »>4 und Zapfen wh
auswechselbar befestigt und in seiner wirkungsbereiten Lage durch eine Klemmschraube
w6 festgehalten.
■ Bei der Ausführungsform nach Fig. 24 ist die Scheibe vv mit einer Anzahl Farbbehälter χ
versehen, von denen jeder eine verschiedene Farbe aufweisen kann. In jeden Behälter
greift ein besonderes Farbkissen x1 ein, welches
von der Farbe vollständig umhüllt ist und aus der Scheibe w herausragt. An ihrer
Außenkante besitzen die Kissen x1 ein bestimmtes
Muster. Bringt man nun die Kissen nacheinander mit dem zu verzierenden Gegenstand
in Berührung, dann kann derselbe mehrfarbig bedruckt werden.
Die Maschine gestattet auch das Bemustern von flachen Werkstücken, wie z. B. Untertassen.
Die Werkstückstützen erhalten in diesem Falle die in Fig. 2 a und Fig. 8 dargestellte
Form ha. Die Form der Untertassen macht ein Verzieren auf der Äußenfläche
in Lage 3 (Fig. 17) entbehrlich. Die Bearbeitung der Untertassen findet daher nur
in den Lagen 2 und 4 statt.
Die Verzierung des Tassenbodens in Lage 2 findet durch die in Fig. 8 dargestellte Vorrichtung·
statt. Sie besteht aus dem Stem- pel j7, der durch ein Querhaupt /10 mit den
Stangen /9 verbunden ist, die gleich der Stange V am Maschinengestell geführt und
mit letzterer verbunden sind.
Die Verzierung des oberen Randes der Untertasse in Lage 4 (Fig. 17) erfolgt auf
ganz ähnliche Weise wie die von Obertassen. Die Farbverteilungsscheibe s1 nach Fig. 2
ist nur der Form der Untertassen entsprechend schalenförmig gestaltet (Fig. 25), so
daß auch die Farbrollen ss geneigt an der. Antriebswelle sB befestigt sind.
Mittels der in Fig. 28 und 29 dargestellten Anordnung können in der Lage 4 auch
mehrere Kreislinien auf die Innenfläche der Untertasse aufgebracht werden. Es wird zu
diesem Zweck ein Bügel x3 mit der Welle s3
verbunden. In dem Bügel sind auf einer Welle x7 die Farbrollen x6 gelagert, die von
Rollen x* der Welle xs eingefärbt werden,
Die Rollen x4 erhalten den Farbstoff von den
Tropfflaschen x5, die ebenfalls am Bügel x3
befestigt sind.
Fig. 26 zeigt im Grundriß einen Tisch α2, auf welchem gleichzeitig acht Tassen bearbeitet
werden können. In Stellung 3 sind dabei zwei oder mehrere Vorrichtungen zum Auftragen der Außenverzierung nach Art der
in Fig. 11 und 12 dargestellten vorgesehen. Diese Einrichtung gestattet, die Tasse mit
mehreren Farben zu belegen.
Fig. 27 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher die Stempeloberflächen r
konkav statt wie bei den früheren Ausführungsformen konvex gestaltet sind. Der Tisch a1 erhält dabei nicht eine schrittweise,
sondern eine beständige Drehung in einer Richtung. Die Einrichtung ist hier' so getroffen,
daß die Tassen nacheinander mit mehreren Farben verziert werden können. Die Tassenstützen werden dabei durch die
Stempel r selbst zu dem gewünschten Zeitpunkt in Drehung versetzt.
Die Fig. 27 läßt auch eine Einrichtung erkennen, mit deren Hilfe Metall- oder anderes
Pulver oder Firniß in Form eines Musters auf die Tassen aufgedruckt werden kann.
Zu diesem Zweck sind feststehende, die betreffenden Pulver oder den Firnis enthaltende
Kästen j'· vorgesehen, in welchen mit Stoff
bekleidete kleine Rollen-1 drehbar gelagert
sind. Von diesen Rollen wird das Pulver oder der Firnis auf die Stempel r übertragen,
um von diesen auf die Tassenoberfläche aufgebracht zu werden. Das überflüssige Ma-
terial kann man dabei von den Tassen abbürsten.
. Die verschiedenen dargestellten Ausführungsformen lassen erkennen, daß die neue
Maschine die Handarbeit bei dem Aufbringen von Verzierungen an Hohlgegenständen aller
Art, namentlich aber Tassen und Untertassen, vollständig ersetzen kann, und zwar
lassen sich die Tassen ein- oder mehrfarbig
ίο mit Metallpulver, Gold, Silber oder Farbstoff
belegen.
Werden die zu verzierenden Gegenstände noch im plastischen Zustande auf die Maschine
aufgesetzt, dann kann man erhabene oder vertiefte Eindrücke zur Verzierung der Gegenstände hervorrufen.. Man könnte auch
durch die Stempel bestimmte Worte und Zeichen in der Weise erzeugen, daß man
dünne Wachslagen auf die Tassen aufbringt, in die dann durch die Stempel Zeichen oder
Worte eingedrückt werden, die nachher geätzt werden.
Claims (10)
1. Maschine zum Verzieren von Porzellan- und Töpferwaren, insbesondere
von Tassen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu behandelnden Gegenstände auf
einem schrittweise oder beständig umlaufenden Tisch (a2) mit Hilfe besonderer
Stützen (hsj getragen werden, welche die
Gegenstände nacheinander mit den verschiedenen Auftragungsvorrichtungen in Berührung bringen und dabei je nach Erfordernis
entweder feststehen oder um ihre Achse gemeinsam mit den von ihnen
getragenen Gegenständen umlaufen.
2. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Stützen (hz) zum Tragen der zu verzierenden
Gegenstände gewöhnlich mit dem drehbaren Tisch/α2, Fig. 2.0) so gekuppelt
sind, daß sie, ohne sich um ihre Achse zu drehen, die Bewegung des
Tisches mitmachen, während nach Auslösung einer besonderen Kupplung (i 1J die
Stützen sich mit den von ihnen getragenen . Gegenständen um ihre Längsachse frei
derart drehen lassen, daß die Gegenstände während ihrer Drehung außen mit Hilfe eines umlaufenden oder hin und her gehenden
Stempels bedruckt werden können.
3. Eine Maschine nach Anspruch 1, 55' dadurch gekennzeichnet, daß zum Verzieren
der Außenfläche der betreffenden Gegenstände die unter Vermittlung von Verreibungsrollen (q) von Tropfflaschen (p)
ihre Farbe erhaltenden Stempel (r) beim Andrücken gegen den zu verzierenden
Gegenstand diesen um "seine Längsachse drehen.
4. Eine Maschine nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwen- dung
empfindlicher Stempel die. Stützen (h?) durch eine Reibscheibe (V1/in Drehung
versetzt werden..- .·■-..
5. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere
Bodenfläche eines Hohlgegenstandes, wie beispielsweise einer Obertasse, durch einen
auf und ab beweglichen Stempel' (j7)' bedruckt wird, welcher während der Ruhelage
des Werkstückes auf den Boden derselben gedrückt und in seiner Hochlage durch ein von einer Tropfflasche (js) aus
gespeistes Farbwerk (ß, k3) mit Farbe
versorgt wird.
6. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Henkel
einer Tasse oder eines anderen Hohlgegenstandes während dessen Ruhelage von einem Druckstempel fm5, Fig. 1O7) mit
einer Verzierung versehen wird, welcher eine solche federnde Lagerung erhält, daß er nach
allen Richtungen frei ausschwingen kann.
7. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel
(M5, Fig. 16, i6aj zur Außenverzierung des
Werkstückes an einem geradlinig hin und her bewegten Schieber (ul) sitzen und
beim Abrollen an der sich drehenden Tasse deren Oberfläche verzieren, wobei sie
durch eine Farbrolle (p1) die erforderliche Farbe erhalten, welche der Rolle
durch ein von einer Tropfflasche gespeistes Farbkissen (ua) übermittelt wird.
8. Eine Maschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer
umlaufenden Scheibe (w, Fig. 24) eine Reihe von Farbkasten (x) mit verschiedenen
Farben vorgesehen ist, in die je ein über die Scheibe (w) vorstehender
Druckstempel (x1) eintaucht, so daß bei der Drehung der Scheibe (w) verschiedene
mehrfarbige Muster auf das Werkstück übertragen werden können.
9. Eine Maschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an mehreren
Stellen hintereinander um den Tisch (a*)
eine Anzahl Stempel (r, Fig. 26) vorgesehen ist, welche auf der äußeren Fläche
der zu- verzierenden Gegenstände einen mehrfarbigen oder verschieden gemusterten
Aufdruck hervorbringen.
10. Eine Maschine nach Anspruch ι bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel zur Außenverzierung fr, Fig. 27) konzentrisch
zur Tischachse derart konkav gestaltet sind, daß sie bei der beständigen
Drehung des Tisches bei ihrer Berührung mit den zu bedruckenden Gegenständen
diese um ihre Achse drehen, wobei die Stempel von feststehenden Kästen (y) unter
Vermittlung kleiner Walzen (jrl) mit
pulverförmigen Stoffen oder Firnis versehen werden können.
ii. Eine Maschine nach Anspruch ι
bis IO, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Verzieren einer Untertasse eine radial zur Untertasse verlaufende Welle (x1, Fig. 2g)
Farbräder (χΆ) trägt, welche bei ihrem
Abrollen auf der Untertasse Kreislinien hervorbringen. .
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200045C true DE200045C (de) |
Family
ID=462711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200045D Active DE200045C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200045C (de) |
-
0
- DE DENDAT200045D patent/DE200045C/de active Active
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