<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
wiedergegeben werden. In dieser Formel bedeuten die Reste
R gleiche oder verschiedene einwertige, gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis
18 Kohlenstoffatomen,
Z einen einwertigen, gegebenenfalls substituierten Kohlenwasserstoffrest mit einer aliphatischen Mehr- fachbindung, eine Hydroxylgruppe und/oder ein hydrolysierbares Atom und/oder eine hydrolysierba- re Gruppe, n 1, 2 oder 3 und x eine ganze Zahl im Wert von mindestens 1.
Vorzugsweise beträgt die obere Grenze von x 107.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
reste.
Bei substituierten Kohlenwasserstoffresten R handelt es sich vorzugsweise um Alkylreste oder Arylrei ste, die durch Halogenatome oder Cyangruppen substituiert sind, insbesondere Halogenarylreste, wie Chlor- phenylreste, oder Cyanalkylreste, wie den Cyanäthylrest.
Vorzugsweise besteht mindestens ein Teil der Reste R aus Alkylresten mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Als einwertiger Kohlenwasserstoffrest mit einer aliphatischen Mehrfachbindung ist der Vinylrest bevor- zugt.
EMI2.2
Beispiele füroder Mischpolymerisate handeln. Besonders leicht zugängliche Beispiele für bei dem erfindungsgemässen
Verfahren verwendbare Organopolysiloxane sind bei Raumtemperatur flüssige, in den endständigen Einhei- ten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe aufweisende Dimethylpolysiloxane, bei Raumtemperatur flüssige, in den endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe aufweisende Methylphenylpolysiloxane, bei Raumtemperatur flüssige, als endständige Einheiten Vinyldimethylsiloxan-Einheiten aufweisende Dimethyl- polysiloxane,
bei Raumtemperatur flüssige Methylvinylpolysiloxane und Mischpolymerisate aus Dimethylsil- oxan-und Methylphenylsiloxan-und/oder Diphenylsiloxan-Einheiten.
Das Mengenverhältnis der bei dem erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten Organopolysiloxane zu dem Gesamtgewicht von bei dem erfindungsgemässen Verfahren eingesetzten, gegebenenfalls substituiertem Acrylester und gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril kann innerhalb eines weiten Bereiches schwanken.
Der Anteil an bei dem erfindungsgemässen Verfahreneingesetztem Organopolysiloxan an dem Gesamtgewicht von Organopolysiloxan, eingesetztem, gegebenenfalls substituiertem Acrylester und gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril kann 25 bis 75 Gew.-% oder mehr betragen. Vorzugsweise beträgt er jedoch 30 bis 50 Gew.-%. Dieser Anteil kann auch höher oder niedriger sein. Es können sich jedoch dann Eigenschaften der Produkte in unerwünschter Weise ändern. Liegt der Anteil an Organopolysiloxan z. B. unter 25 Gew. -%, kann schon vor der Vernetzung ein halbfestes Produkt entstehen.
Beispiele für Acrylester und substituierte Acrylester sind Methylacrylat, Äthylacrylat, Propylacrylate, wien-Propylacrylat, Butylacrylate, wie n-Butylacrylat und sek. Butylacrylat, Methylmethacrylat, Äthylmethacrylat, Propylmethacrylate, wie n-Propylmethacrylat und Butylmethacrylate, wie n-Butylmethacrylat und sek.-Butylmethacrylat.
Beispiele für substituierte Acrylnitrile sind Methacrylnitril und a-Chloracrylnitril.
Vorzugsweise beträgt der Anteil von gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril an der Gesamtmenge von gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril und gegebenenfalls substituiertem Acrylester 10 bis 70Mol-%. Mit steigendem Anteil von gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril wächst die Ölbeständigkeit vom Härtungsprodukt. Beträgt dieser Anteil jedoch mehr als 70 Mol-%, so können dadurch andere, meist erwünschte Eigenschaften der modifizierten Organopolysiloxane verschlechtert werden.
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren werden die freien Radikale vorzugsweise durch organische peroxydische Verbindungen erzeugt. Es können jedoch auch andere Radikalbildner, wie als Polymerisationskatalysatoren bekannte Azoverbindungen, verwendet werden. Ferner können die freien Radikale auch durch ionisierende Strahlung erzeugt werden.
Beispiele für besonders bevorzugte organische peroxydische Verbindungen sind Hydroperoxyde, wie tert. Butylhydroxyperoxyd, Cumolhydroperoxyd und Dekahydronaphthalinperoxyd ; Dialkylperoxyde, wie tert.Butylperoxyd und Dicumylperoxyd ; Perketale, wie 1, 1-Di-tert. butylperoxy-3, 3, 5-trimethylcyclohexan und 2, 5-Dimethyl-2, 5-di-tert. butylperoxyhexan ; cyclische Peroxyde, wieAscaridol ; Perester, wietert. Butyl- perbenzoat, tert. Butylperoxyisopropylcarbonat und tert. Butylperoctoat ; Ketoperoxyde, wie Acetonperoxyd und Cyclohexanonperoxyd ; sowie Diacylperoxyde, wie Benzoylperoxyd.
EMI2.3
nenfalls substituiertem Acrylnitril und gegebenenfalls substituiertem Acrylester aus.
Zur Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit können jedoch auch höhere Mengen, wie 3 Gew.-% oder mehr, an Radikalbildner eingesetzt werden.
TemperaturundDrucksindbei der Polymerisation von gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril und gegebenenfalls substituiertem Acrylester in Gegenwart von Organopolysiloxan ebenfalls nicht entscheidend. Temperatur und Druckwerden jedoch vorzugsweise bei dieser Polymerisation so gewählt, dass die vorstehend genannten, in Gegenwart von Organopolysiloxan zu polymerisierenden Monomeren in flüssiger Phase vorlie-
<Desc/Clms Page number 3>
gen. Vorzugsweise beträgt die Temperatur bei der Polymerisation 50 bis 1500C.
Bei der Polymerisation von gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril und gegebenenfalls substituiertem Acrylester in Gegenwart von Organopolysiloxan ist die Mitverwendung von inertem Lösungsmittel nicht unbedingt erforderlich, aber auch nicht ausgeschlossen. Durch die Mitverwendung von inerten Lösungsmitteln mit möglichst niedriger Kettenübertragungskonstante und einem Siedepunkt von 50 bis 1500C bei dem jewei- ligenbei der Polymerisation herrschenden Druck kann vielmehr die Einhaltung einer gewünschten Temperatur bei der Polymerisation erleichtert werden.
Beispiele für geeignete Lösungsmittel sind aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylole ; chlorierte aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzol ; aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Pentane, Hexane und Octane ; cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe, wie 1, 1-Dimethylcyclopentan und Cyclohexan, sowie Ester, wie Methylacetat, Propylacetate, Butylacetat, Pentylacetat, Isopentylacetate, Methylbutyrate und Äthylvalerate.
Werden Lösungsmittel mitverwendet, so werden sie vorzugsweise in Mengen von 2 bis 50 Gew.-%, ins- besondere 10 bis 40 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Reaktionsteilnehmer und Lösungsmittel, eingesetzt.
Die Regelung der Temperatur bei der Polymerisation von gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril und gegebenenfalls substituiertem Acrylester in Gegenwart von Organopolysiloxan kann nicht nur durch die Mitverwendung eines verhältnismässig flüchtigen Lösungsmittels erfolgen, sondern auch dadurch, dass die vorstehend genannten, in Gegenwart von Organopolysiloxan zu polymerisierenden Monomeren und/oder die Radikalbildner allmählich dem Organopolysiloxan, in dessen Gegenwart polymerisiert werden soll, bei der er- höhten Temperatur zugesetzt werden. Dabei können die Monomeren im Gemisch mit dem Radikalbildner oder getrennt von den Radikalbildnern, jedoch gleichzeitig mit den Radikalbildnern in gesteuerten Anteilen oder stetig dem Polymerisationsansatz zugesetzt werden.
Nach Beendigung der Polymerisation können nichtumgesetzte Monomeren vom gewünschten Produkt in beliebiger herkömmlicher Weise, z. B. durch Destillation, Lösungsmittelextraktion oder selektive Lösungsmittelfraktionierung abgetrennt werden.
Wenn in der oben angegebenen Formel Z Hydroxylgruppen bedeutet, so können die durch Polymerisation von gegebenenfalls substituiertem1\crylesterund gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril in Gegenwart solcher Organopolysiloxane modifizierten Organopolysiloxane durch Umsetzung mit z. B. Silanen der allgemeinen Formel
EMI3.1
worin
R die oben dafür angegebene Bedeutung hat,
Y ein hydrolysierbares Atom und/oder eine hydrolysierbare Gruppe und m 2,3 oder 4 ist, vorzugsweise 3 oder 4 ist, oder Siloxane, die je Molekül mindestens 3 Y-Gruppen und/oder Y-Atome aufweisen, wobei die nicht durch Y-Gruppen bzw.
Y-Atome abgesättigten Siliciumvalenzen durch Siloxansauerstoffatome und gegebenenfalls durch R-Gruppen abgesättigt sind, gegebenenfalls in Gegenwart von Kondensationskatalysatoren, in modifizierte Organopolysiloxane, die in Abwesenheit von Wasser lagerfähig sind und bei Zutritt von Wasser, wobei das in der Luft enthaltene Wasser ausreicht, härten oder vernetzen, d. h. in sogenannte"Einkomponen- tensysteme" in an sich bekannter Weise, übergeführt werden. Dabei'werden die Hydroxylgruppen durch funktionelle Gruppen der Formel-OSiR. Y, ersetzt.
- m m-l
Die Beispiele für hydrolysierbare Atome Z und hydrolysierbare Gruppen Z gelten ausnahmslos auch für die hydrolysierbaren Atome Y und die hydrolysierbaren Gruppen Y.
Einzelne Beispiele für Silane der oben angegebenen Formel sind Methyltriacetoxysilan, Vinyltriaoetoxy-
EMI3.2
Ein Beispiel für ein vernetzendes Siloxan der oben angegebenen Art ist symm. -Dimethyltetraacetoxydi- siloxan.
Die Einkomponentensysteme können dadurch gehärtet werden, dass sie lediglich dem in der Luft enthaltenenWasserdampf ausgesetzt werden. Die Härtung kann dabei innerhalb einiger Minuten bis einiger Stunden oder Tage erfolgen. Falls erwünscht, kann zur Beschleunigung der Härtung weiterer Wasserdampf zugeführt und/oder es kann erwärmt werden.
Aus modifizierten Organopolysiloxanen, die in den endständigen Einheiten Si-gebundene Hydroxylgruppen enthalten, können auch durch Vermischen mit Vernetzern, insbesondere Silanen der allgemeinen Formel
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
EMI4.2
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
und gegebenenfalls Einheiten der allgemeinen Formel
EMI5.2
EMI5.3
<Desc/Clms Page number 6>
soweit nichts anderes angegeben.
Beispie t l : Eine Mischung aus 896 Teilen Butylacrylat, 159 Teilen Acrylnitril und 5, 2 Teilen tert. - Butylperootoat wird zu 704 Teilen eines in den endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe enthaltenden Dimethylpolysiloxans mit einer Viskosität von 400 cP bei 250C gegeben. Das so erhaltene Ge- I misch wird unter Rühren 4 h auf 704 C erwärmt. Dann werden aus dem Reaktionsproduktflüchtige Bestand- teile durch 1 h Erwärmen auf 700C bei einem Druck von höchstens 1, 32 mbar entfernt.
100 Teile des so erhaltenen modifizierten Organopolysiloxans werden mit 3 Teilen Äthylpolysilikat. mit mit einem Si02 -Gehalt von 40%, sogenanntem"Äthylsilikat40", und 0,5 Teilen Dibutylzinnbutoxychlorid ver- mischt und durch 7 Tage Stehenlassen bei Raumtemperatur an der Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von 30bis 70170 gehärtet. Das so erhaltene Elastomere wird in Gegenwart von Luft 48 h auf 2000C erhitzt und dann nach ASTM D 471-66 auf seine Ölbeständigkeit gegen ASTM-Öl Nr. 1 und Nr. 3 geprüft. Die Ergebnisse sind in der Tabelle angegeben.
Vergleichs versuch 1 : Die in Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt mit der Abänderung, dass kein Erhitzen des Elastomeren in Gegenwart von Luft erfolgt. Die Ergebnisse der, wie in Beispiel 1 an- gegeben, durchgeführten Prüfung auf Ölbeständigkeit sind ebenfalls in der Tabelle angegeben.
Beispiel 2 : Eine Mischung aus 708 Teilen Butylacrylat, 212 Teilen Acrylnitril und 5,0 Teilen tert. -
Butylperoctoat wird zu 660 Teilen eines in den endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe enthaltenden Dimethylpolysiloxans mit einer Viskosität von 400 cP bei 250C gegeben. Das so erhaltene Ge- misch wird unterRuhren4hauf 704 C erwärmt. Dann werden aus dem Reaktionsprodukt flüchtige Bestand- teile durch 1 h Erwärmen auf 70 C bei einem Druck von höchstens 1, 32 mbar entfernt.
100 Teile des so erhaltenen modifizierten Organopolysiloxans werden mit 2 Teilen"Äthylsilikat 40"und
1 Teil Dibutylzinnbutoxychlorid vermischt und durch 7 Tage Stehenlassen bei Raumtemperatur an der Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von 30 bis 70% gehärtet. Das so erhaltene Elastomere wird in Gegenwart von
Luft 24 h auf 2600C erhitzt. Die Ergebnisse der, wie in Beispiel 1 angegeben, durchgeführten Prüfung auf Ölbeständigkeit sind ebenfalls in der Tabelle angegeben.
Vergleichsversuch 2 : Die in Beispiel 2 beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt mit der Abänderung, dass kein Erhitzen des Elastomeren in Gegenwart von Luft erfolgt. Die Ergebnisse der, wie in Beispiel 1 an- gegeben, durchgeführten Prüfung auf Ölbeständigkeit sind ebenfalls in der Tabelle angegeben.
Beispiel 3 : Die in Beispiel 2 beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt mit der Abänderung, dass an
Stelle der in Beispiel 2 angegebenen Mengen von Vernetzungsmittel und Kondensationskatalysator 4 Teile "Äthylsilikat 40"und 2 Teile Dibutylzinndibutaxychlorid verwendet werden. Die Ergebnisse der, wie in Beispiel 1 angegeben, durchgeführten Prüfung auf Ölbeständigkeit sind ebenfalls in der Tabelle angegeben.
Vergleichsversuch 3 : DieinBeispie13besehriebeneArbeitsweisewirdWiederholtmitderAbänderung, dass kein Erhitzen des Elastomeren in Gegenwart von Luft erfolgt. Die Ergebnisse der, wie in Beispiel 1 angegeben, durchgeführten Prüfung auf Ölbeständigkeit sind ebenfalls in der Tabelle angegeben.
Vergleichsversuch 4 : 100 Teile eines in den endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe enthaltenden Dimethylpolysilaxans mit einer Viskosität von 2000 cP bei 250C werden mit 3 Teilen"Äthylsi- likat 40", 75 Teilen rotem Eisenoxyd und 0, 5 Teilen Dibutylzinnbutoxychlorid vermischt und durch 7 Tage Stehenlassen bei Raumtemperatur an der Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von 30 bis 70% gehärtet. Die Ergebnisse der, wie in Beispiel 1 angegeben, durchgeführten Prüfung auf Ölbeständigkeit sind ebenfalls in der Tabelle angegeben.
Vergleichsversuch 5 : 100Teiledes in den endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe enthaltenden Dimethylpolysiloxans mit einer Viskosität von 2000 cP bei 250C werden mit 6 Teilen"Äthylsilikat 40" und 1 Teil Dibutylzinnbutoxychlorid vermischt und durch 7 Tage Stehenlassen an der Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von 30 bis 70% gehärtet. Die Ergebnisse der, wie in Beispiel 1 angegeben, durchgeführten Prüfung auf Ölbeständigkeit sind ebenfalls in der Tabelle angegeben.
EMI6.1
: Die in Vergleichsversuch 5 beschriebene Arbeitsweise- gebundene Hydroxylgruppe enthaltenden Dimethylpolysiloxan mit einer Viskosität von 400 cP bei 250C verwendet wird. Die Ergebnisse der, wie in Beispiel 1 angegeben, durchgeführten Prüfung auf Ölbeständigkeit sind ebenfalls in der Tabelle angegeben.
<Desc/Clms Page number 7>
Tabelle
EMI7.1
<tb>
<tb> Beispiel <SEP> B <SEP> AN <SEP> M <SEP> "ES <SEP> 40" <SEP> Erhitzen <SEP> des <SEP> modifizierten <SEP> Ölbeständigkeit <SEP> gegen
<tb> bzw. <SEP> Mol-% <SEP> Mol-% <SEP> % <SEP> Organopolysilcxans <SEP> ASTM-ÖI <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> ASTM-Öl <SEP> Nr. <SEP> 2
<tb> Vergleichs- <SEP> C <SEP> Zeit <SEP> Gew.
<SEP> versuch <SEP> V <SEP> h <SEP> Veriust <SEP> % <SEP> #V <SEP> % <SEP> #G <SEP> % <SEP> #V <SEP> % <SEP> #G <SEP> %
<tb> B1 <SEP> 30 <SEP> 70 <SEP> 3 <SEP> 200 <SEP> 48 <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> +1,5 <SEP> +2,8 <SEP> +26,6 <SEP> +26,3
<tb> V1 <SEP> 30 <SEP> 70 <SEP> 3 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> +6,2 <SEP> +0,6 <SEP> +48,2 <SEP> +40,0
<tb> B2 <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 2 <SEP> 260 <SEP> 24 <SEP> 27, <SEP> 8 <SEP> +4, <SEP> 9 <SEP> +2, <SEP> 86 <SEP> +17, <SEP> 9 <SEP> +18, <SEP> 9 <SEP>
<tb> V2 <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> +1,94 <SEP> +0,70 <SEP> +28,9 <SEP> +26,8
<tb> B <SEP> 3 <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 4 <SEP> 260 <SEP> 24 <SEP> 27, <SEP> 0 <SEP> +5,22 <SEP> +3,45 <SEP> +17,7 <SEP> +13,7
<tb> V3 <SEP> 40 <SEP> 60 <SEP> 4 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> +1,64 <SEP> -0,21 <SEP> +31,2 <SEP> +25,
0
<tb> V <SEP> 4 <SEP> - <SEP> - <SEP> 3 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> +5,9 <SEP> +2,1 <SEP> +38,6 <SEP> +20,3
<tb> V <SEP> 5 <SEP> - <SEP> - <SEP> 6 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> +3,1 <SEP> +2,9 <SEP> +53,5 <SEP> +44,6
<tb> V <SEP> 6 <SEP> - <SEP> - <SEP> 6 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> +7,0 <SEP> +2,5 <SEP> +44,3 <SEP> +33,9
<tb>
Erklärung der Abkürzungen B = Beispiel NA = Acrylnitril "ES 40" = "Äthylsilikat 40" V = Vergleichsversuch BA = Butylacrylat A V = Volumenänderung
AG = Gewichtsänderung
<Desc/Clms Page number 8>
Bei s pie I 4 : Eine Mischung aus 384 Teilen Butylacrylat, 106 Teilen Acrylnitril und 2,5 Teilen tert. - Butylperoctoatwird zu 330 Teilen des in den endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe ent- haltenden Dimethylpolysiloxans mit einer Viskosität von 400 cP bei 250C gegeben.
Das so erhaltene Gemisch wird unter Rühren 4 h auf 70 : 1 : 400 erwärmt. Dann werden aus dem Reaktionsprodukt flüchtige Bestandteile durch 1 h Erwärmen auf 700C bei einem Druck von höchstens 1, 32 mbar entfernt. Das so erhaltene modifi- zierte Organopolysiloxan wird 740 h in Gegenwart von Luft auf 2000C erhitzt.
100 Teile des so erhaltenen modifizierten und 740 h in Gegenwart von Luft auf 2000C erhitzten Organo- polysiloxan werden mit 3 Teilen It ÄthylsiUkat 40" und 1 Teil Dibutylzinnbutoxychlorid vermischt und durch
7 Tage Stehenlassen bei Raumtemperatur an der Luft mit einer Feuchtigkeit von 30 bis 70% gehärtet. Die
Ergebnisse der, wie in Beispiel ! angegeben, durchgeführten Prüfung sind praktisch die gleichen wie bei dem
Produkt von Beispiel 2.
Be is pie I 5 : Eine Mischung von 384 Teilen Butylacrylat, 106 Teilen Acrylnitril und 2, 5 Teilen 1, 1-Di- -tert. butylperoxy-3,3, 5-trimethylcyclohexan wird zu 330 Teilen eines als endständige Einheiten Vinyldime- thylsiloxaneinheiten aufweisenden Dimethylpolysiloxans mit einer Viskosität von 400 cP bei 250C gegeben.
Das so erhaltene Gemisch wird unter Rühren 6 h auf 70 bis 800C erwärmt. Dann werden aus dem Reaktionsprodukt flüchtige Bestandteile durch 1 h Erwärmen auf 70 C bei einem Druck von höchstens 1, 32 mbar entfernt.
100 Teile des so erhaltenen modifizierten Organopolysiloxans werden mit 6 Teilen eines eine Viskosität von 50 cP bei 250C aufweisenden Organopolysiloxans aus Dimethylsiloxaneinheiten und Methylwasserstoffsiloxaneinheiten im Molverhältnis von 5 : 1 und 0, 2 Teilen des 1\mmonium-Platinadduktes, dessen Herstellung in US-PS Nr. 3,795, 656, Beispiel 1 beschrieben ist, vermischt und 1 h in einem Umluftofen auf 1000C erwärmt. Das so erhaltene Elastomere wird in Gegenwart von Luft 24 h auf 1500C erhitzt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahrenzur Herstellung von modifizierten Organopolysiloxanen durch Polymerisation von ungesättigten organischen Verbindungen mittels freier Radikale bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Organopolysiloxanen, bei dem als ungesättigte organische Verbindungen Gemische aus gegebenenfalls substituierten Acrylestern und gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril, wobei der Anteil von gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril an der Gesamtmenge von gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril und gegebenenfalls substituiertem Acrylester 5 bis 95 Mol-% beträgt, verwendet und die so erhaltenen Reaktionsprodukte mit Vernetzungsmitteln, insbesondere Siliciumverbindungen, die je Molekül mindestens drei hydrolysierbare Atome und/oder hydrolysierbare Gruppen enthalten, gegebenenfalls in Gegenwart von Kondensationskatalysatoren,
umgesetzt werden nach Patent Nr. 307045, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Polymerisation von gegebenenfalls substituiertem Acrylester und gegebenenfalls substituiertem Acrylnitril in Gegenwart von Organopolysiloxan erhaltenen modifizierten Organopolysiloxane vor und/oder nach dem Umsetzen mit Vernetzungsmittel mindestens 4 h auf 125 bis 3000C in Gegenwart von Luft erhitzt werden.
EMI8.1
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.