AT34909B - Vorrichtung zum galvanischen Plattieren von Blechen. - Google Patents

Vorrichtung zum galvanischen Plattieren von Blechen.

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AT34909B
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Austria
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wooden
frame
sheet metal
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glass
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Carl Lebert
Ernst Roskothen
Karl Wirth
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Carl Lebert
Ernst Roskothen
Karl Wirth
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum galvanischen Plattieren von Blechen. 



   Es ist bekannt, Bleche senkrecht in einem Bade zu galvanisieren. Zur Ausführung dieses
Verfahrens bediente man sich bisher stets der Abstandshalter zwischen Anoden und Kathoden. 



   Das hat aber neben anderen den Übelstand, dass die Anoden stellenweise verdeckt sind. Durch das Anpressen der Abstandshalterspitzen an die Kathoden verbleiben auf der ganzen Fläche nichtgalvanisierte Stellen, was beim Massenplattieren durch Vergessen des stets   umständlichen  
Verschiebens der Bleche eine Menge Ausschussware verursacht. Die bekannten Abstandshalter- spitzen brechen ferner sehr oft ab oder werden defekt, was einen sehr teuren und kostspieligen
Betrieb zur Folge hat. 



   Die vorliegende Erfindung gestattet Bleche ohne Zuhilfenahme von Abstandshaltern auf ihrer ganzen Fläche zu galvanisieren ; denn die Kathoden, wie auch die Anoden sind dabei auf ihrer ganzen Fläche frei, was bei den Anoden eine   gleichmässige Zersetzung, mithin eine   voll- ständige Ausnützung zur Folge hat, und bei den   Kathoden eine gleichmässige Plattierung   auf beiden Flächen bewirkt. l'm dies zu ermöglichen, werden auf im Bade liegenden Holzbalken winkelige Körper aus Glas, Porzellan oder Steingut abgeordnet, die die untere Blechkante in fester Lage halten, während um die   obere Blechkante   an drehbaren Holzarmen befindliche Glas- stifte greifen. Hiedurch werden die Bleche in eine geradestehende feste Stellung gezwungen.

   Die
Blechtafeln, welche Unebenheiten aufweisen, können beim Hineinstellen mit Leichtigkeit von
Hand so gerade gehalten werden, dass die Glasstifte ohne jede Schwierigkeit auf sie gesteckt werden können. Die beiden Anodenplatten sind auf Holzrahmengestellen festgeschraubt und können beliebig einzeln herausgenommen werden. Das die eine Anode tragende Holzrahmen- gestell wird unten durch die Glaskörper und Holzbalken, oben durch zwei Holzhalter in eine feste Stellung gebracht ; das Holzrahmengestell mit der anderen Anode sitzt unten mit einem
Zapfen in einem scharnierartig beweglichen zweiten Holzrahmen und wird oben ebenfalls durch 
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 und a2 besitzen Schlitz, in welche scharnierartig ausgebildete Rahmenschenkel d (Fig. 2,3 und 4) eingreifen. Die Rahmenschenkel d sind durch Glas oder Holzbolzen e   (Fig. 2 und 4) beweglich   verbunden.

   Zur Verbindung dieser aus   Rahmenschenkeln   gebildeten Rahmenfläche sind oben und unten Holzleisten/ (Fig. 2 und 3) befestigt. In die Holzbalken a sind   winklige Körper y aus  
Glas oder Steingut (Fig. 1 und 2). auf welche sich die Kathode aufsetzt. eingelassen. Zwischen die Glaskörper   g   und Holzbalken b stellt sich das aus Rahmenschenkeln und Querleisten gebildete
Rahmengestell h mit Anode/ (Fig. 2 und 3).

   Dieses Rahmengestell h ist oben durch zwei Holz- halter   i   (Fig. 2) festgehalten : das aus   Rahmenschenkeln   und Querleisten gebildete Rahmen-   @ gestell k mit Anode 2 (Fig. 2 und 3) sitzt unten   in den gezahnten Holzstücken l. welche in die 

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 mit der unteren Kante in den Vertiefungen der Glaskörper   g und   wird oben von starken Glasstäben o, welche in Holzarme q (Fig. 2 und 3) eingelassen sind, festgehalten. Diese Holzarme q sind auf einer   Rundeisenstange   r (Fig. 2 und 3) beweglich angeordnet, so dass sie vorwärts-und zurückgeklappt werden können. Die Anordnung des beweglichen Rahmengestells, gebildet aus den Rahmenschenkeln d, hat den Zweck, beim Einstellen neuer Bleche einen grösseren Arbeitraum zu erzielen. 



   Wird bei der im Vorliegenden beschriebenen Erfindung das Rahmengestell   h   mit einer zweiten Anodenplatte ausgerüstet und die bewegliche Rahmenkonstruktion auch auf der anderen Seite ausgeführt, so kann man damit in einem Bade zwei Bleche gleichzeitig ohne Benützung von Abstandshaltern zwischen Anoden und Kathoden in einwandfreier Weise plattieren.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 zu behandelnden Bleches an Holzrahmen angeordneten Anoden, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Anodenrahmen um seine Unterkante drehbar und das zu behandelnde Blech oben mittels von diesem Rahmen ausgehender Halter und unten mittels winkeliger Körper aus nicht leitendem Material wie Glas, Porzellan parallel zu den Anoden befestigt ist.
AT34909D 1907-07-06 1907-07-06 Vorrichtung zum galvanischen Plattieren von Blechen. AT34909B (de)

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