AT348830B - Fungizid - Google Patents

Fungizid

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AT348830B
AT348830B AT37176A AT37176A AT348830B AT 348830 B AT348830 B AT 348830B AT 37176 A AT37176 A AT 37176A AT 37176 A AT37176 A AT 37176A AT 348830 B AT348830 B AT 348830B
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acid
cyano
zinc
maneb
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Frederick John Baude
Willis Eli Cupery
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Du Pont
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   In der DE-OS 2 312 956 sind 2-Alkoxyimino-N-carbamoyl-2-cyanacetamide beschrieben. Diese Verbindungen sind landwirtschaftliche Fungizide, die sich besonders zur Bekämpfung der Tomaten- und Kartoffelkrautfäule und der Blattfallkrankheit bei Weintrauben eignen. 
 EMI1.1 
 müssen. Überraschenderweise kommt es sogar in neutralem oder schwach alkalischem Wasser zu erheblichen Verlusten an diesen Fungiziden, wenn die Spritzlösungen vor dem Spritzen mehrere Stunden aufbewahrt werden, und besonders wenn die Spritzbrühe warm ist. Oft besteht das Bedürfnis, die Cyanacetamide mit andern Fungiziden zu mischen, und viele technische Fungizidpräparate erleiden beträchtliche Verluste an den Cyanacetamiden. 



   Bei diesen Verbindungen ist das Problem besonders schwer, weil sie normalerweise in sehr geringen Konzentrationen (in der Grössenordnung von 150 ppm) angewandt werden, während die meisten begleitenden Fungizide in Konzentrationen in der Grössenordnung von 1000 ppm oder mehr angewandt werden. Es ist bemerkenswert, dass diese Unbeständigkeit nur in Lösung auftritt. Trockene Pulverpräparate, die normale Feuchtigkeitsgrade aufweisen, sind sehr beständig. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Präparate von   2-Alkoxyimino-N-carbamoyl-2-cyanacetamiden   zur Verfügung zu stellen, die in alkalischem Spritzwasser beständig sind. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch Zusatz eines Ansäuerungsmittels zu den Fungiziden gelöst. 



   Das erfindungsgemässe Fungizid ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus 10 Teilen einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 in der   R einen Methyl- oder   Äthylrest und    Rl   ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder den Allylrest bedeuten, als Wirkstoff und 1 bis 100 Teilen einer ein- bis dreibasischen organischen Säure, eines saueren Salzes der mehrbasischen Säure oder eines Mineralsäuresalzes von Zink, Eisen oder Aluminium als Ansäuerungsmittel besteht, welches in   1% tiger   Konzentration in destilliertem Wasser einen pH-Wert von 2 bis 5, 7 und bei der Titration in einem   l% igen   Gemisch in destilliertem Wasser bis auf einen pH-Wert von 7 eine freie   Acidität   von mindestens   2,

   5 mMol   je Gramm Ansäuerungsmittel aufweist, und gegebenenfalls bei Anwesenheit von Zinkchlorid, Zinksulfat und/oder Zinknitrat als weiteren Wirkstoff Maneb, Mancozeb oder Zineb in einem   Molverhältnis   von Zinksalz zu diesem Wirkstoff von mindestens 2% enthält. 



   Wenn die oben beschriebenen fungiziden   Alkoxyimino-N-carbamoyl-2-cyanacetamide   als Spritzbrühe (Aufschlämmung oder Lösung) angewandt werden, soll der pH-Wert der Lösung unter 7, 3 und vorzugsweise unter 6, 7 gehalten werden. Bei einem pH-Wert von 6, 7 zersetzt sich das Cyanacetamid im Verlaufe von 4 h zu weniger als 10%, selbst wenn die Lösung auf 25 bis 300C erwärmt wird. Ein Ansäuerungsmittel kann der Spritzaufschlämmung oder Spritzlösung in solchen Mengen zugesetzt werden, dass der pH-Wert auf weniger als 7, 3, vorzugsweise auf weniger als 6, 7, aber auf mehr als 3, eingestellt wird. 



   Eine   andere Möglichkeit,   den pH-Wert der Spritzbrühe (Aufschlämmung oder Lösung) zu steuern, besteht darin, das Ansäuerungsmittel dem Cyanacetamidpräparat zuzusetzen. Dies ist vorteilhaft, weil es für den Verbraucher einfacher ist, und gewährleistet, dass das Produkt richtig angewandt wird. Als Ansäuerungsmittel soll eine Verbindung verwendet werden, die in einer Konzentration von 1% in destilliertem Wasser einen pH-Wert im Bereich von 2 bis 5, 7 erzeugt und, wenn sie im Gemisch mit destilliertem Wasser in einer Konzentration von 1% mit Natriumbicarbonat auf einen pH-Wert von 7 titriert wird, eine Vorratsacidität von mindestens   2, 5 mMol   je Gramm liefert. 



   Aus praktischen Gründen braucht das Ansäuerungsmittel keine höhere Vorratsacidität aufzuweisen als etwa 22 mMol/g, wenn es bis zu einem pH-Wert von 7 titriert wird. 



   Die günstigste Menge des Ansäuerungsmittels richtet sich nach dem gewünschten Stabilitätsgrad der Spritzbrühe. Im allgemeinen sind Präparate geeignet, die 1 bis 100 Teile Ansäuerungsmittel auf je 10 Teile Cyanacetamid enthalten. 



   Die bevorzugten Fungizide sind :   2-Cyan-N-äthylcarbamoyl-2-methoxyiminoacetamid, 2-Cyan -2-methoxyimino- N-methylcarbamoylacetamid, 2-Cyan-2-äthoxyimino-N-äthylcarbamoylacetamid,   
 EMI1.3 
 2-Cyan-2-methoxyimino-N-propylcarbamoylacetamid und   N-Carbamoyl-2-cyan -2-methoxyiminoacetamid.    

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Besonders bevorzugt wird   2-Cyan- N-äthylcarbamoyl- 2-methoxy-iminoacetamid.   



   Trockene   feste Präparate   werden   bevorzugt, undaus diesem Grunde   werden trockene   festeAnsäuerungs-   mittel bevorzugt ; man kann jedoch auch Flüssigkeiten, absorbiert in hochgradig absorptionsfähigen Trägern, verwenden. Die Ansäuerungsmittel können organische oder andere Säuren, Teilsalz von mehrbasischen Säuren oder Salze oder sonstige Verbindungen, wie Säureanhydride und Säurechloride, sein, die in Wasser eine saure Reaktion ergeben und in bezug auf Bicarbonat eine ausreichende   Vorratsacidltät   aufweisen. 



   Typische flüssige Säuren, die zusammen mit absorptionsfähigen Verdünnungsmitteln verwendet werden können, sind 
Essigsäure
Propionsäure
Phosphorsäure*
Caprylsäure
Oleinsäure
Pelargonsäure
Milchsäure*
Gluconsäure* *Diese Säuren werden normalerweise als konzentrierte wässerige Lösungen geliefert. 



   Typisch für die verwendbaren festen organischen Säuren sind 
Abietinsäure
Adipinsäure
Ascorbinsäure
Azelainsäure
Benzoesäure
Caprinsäure
Chloressigsäure
Chlorbenzoesäure
Citronensäure
Crotonsäure
Fumarsäure
Gluconsäure
Glykolsäure
Iminodiessigsäure
Isophthalsäure
Itaconsäure
Laurinsäure
Maleinsäure Äpfelsäure
Mandelsäure
Myristinsäure
Naphthoesäure
Nitrobenzoesäure
Oxalsäure
Hydroxynaphthoesäure
Palmitinsäure
Phenylessigsäure
Phthalsäure
Salicylsäure
Sebacinsäure
Sorbinsäure
Stearinsäure
Bernsteinsäure
Sulfaminsäure
Weinsäure
Terephthalsäure
Tetrahydrophthalsäure   Toluolsulfonsäure.   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 und Ionenaustauschharze in der Säure-sammen zu vermahlen und jede etwa stattfindende Reaktion vor dem Vermischen zum fertigen Präparat ablaufen zu lassen.

   Durch erhöhte Temperaturen im Bereich von 40 bis   1000C   wird die Neutralisation beschleunigt, so dass man ein fertiges Präparat in Form eines physikalisch beständigen Pulvers nach etwa einem Tag bis etwa 1 h herstellen kann. 



   Mit hochgradig inerten unlöslichen Säuren, wie Terephthalsäure, verläuft die Salzbildung, wenn sie überhaupt stattfindet, so langsam, dass sie keine praktische Bedeutung hat. In verhältnismässig verdünnten Präparaten die z. B. 10% oder weniger Cyanacetamid enthalten, ist der Verlust an wertvollen Eigenschaften so unbedeutend, dass es   überflüssig   sein kann, das Salz vorher zu erzeugen, um das Zusammenbacken zu vermeiden. 



   Für die praktische Anwendung können Präparate auf herkömmliche Weise hergestellt werden. Für die Verwendung für sich allein oder In Tankmischungen stellen das Cyanacetamid unddasAnsäuerungsmittel die Hauptmenge des Präparats dar, welches im allgemeinen ausserdem noch Tenside   und/oder Inerte Verdün-   nungsmittel enthält. Ferner kann das Präparat zusätzliche Mengen von Mitteln zur Verminderung des Schäumens, der Korrosion, des Zusammenbackens usw. enthalten.

   Weitere Einzelheiten über die Formulierung finden sich in dem folgenden Schrifttum :
DE-OS 2312956 ; US-PS Nr. 3, 576, 834, Spalte 5, Zelle 36 bis Spalte 7, Zelle 70, und Beispiele 1 bis 4, 17,106 und 123 bis   140 ;   US-PS Nr. 3,560, 616, Spalte 3, Zeile 48 bis Spalte 7, Zelle 26, und Beispiele 3 bis 9 und 11 bis   18 ;   E.   Somers : "Formulation",   Kapitel 6 in   Torgeson, "Fungicidelf, Band I,   Verlag Academic Press, New York, 1967. 



   Da die Cyanacetamide in verhältnismässig geringen Konzentrationen verwendet werden, ist es häufig möglich, einfach ein gemahlenes Gemisch aus der Verbindung und   demAnsäuerungsmittel   mit bereits fer- 
 EMI4.1 
 bares Gemisch zu erhalten. Es ist natürlich auch möglich, von sämtlichen üblichen Bestandteilen auszuge- hen und sie zusammen zu dem Endpräparat zu verarbeiten. 



   Zu den zusammen mit den Cyanacetamiden verwendbaren Fungiziden gehören ausser Maneb, Zineb und
Mancozeb noch z. B. 



   Metlram 
Ziram, Ferbam u. a. Salze der Dime- thyldithiocarbaminsäure 
Thiram 
Folpet 
Captan 
Captafol 
Dichlorfluanid 
Dodine 
2,   4-DlchIor-6- (0-chIoranilino) -a-   triazin 
Benomyl 
Carbendazim 
Thiabendazol 
Methylthiophanate 
Chlorthalonil "gebundenes Kupfer", wie Kupferoxy- chlorid, basisches Kupfersulfat, Kupfer- hydroxyde, Kupferoxyde und Kupferoxy-   chloridsulfat.   



   Kombinationen aus den Cyanacetamiden mit Maneb, Zineb oder Mancozeb sind besonders wertvoll, weil die fungiziden Wirksamkeiten dieser Stoffe sich ergänzen. Maneb ist jedoch in Gegenwart von Säuren unbeständig, während die Cyanacetamide In Gegenwart von Basen unbeständig sind. Im Falle der Kombination aus einem Cyanacetamid und Maneb können daher von den oben genannten Ansäuerungsmitteln nur Zinksulfat, Zinkchlorid oder Zinknitrat verwendet werden. Zinksulfat eignet sich für diese Präparate besonders. Diese 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Salze stabilisieren das Maneb gegen Zersetzung durch Säuren und bewirken gleichzeitig eine Ansäuerung, um die Cyanacetamide zu stabilisieren. 



   Die Verwendung von Zinksalzen zur Stabilisierung von Maneb ist   aus den US-PS Nr. 3, 025, 042 und   Nr. 3, 370, 610 bekannt. Wenn genügend Zinksalz vorhanden ist, um das Maneb zu stabilisieren, können andere der oben beschriebenen Ansäuerungsmittel verwendet werden, um das Cyanacetamid gegen den Angriff durch Basen zu schützen. 



   Es ist daher wesentlich, dass mindestens 2   Mol-%   Zinkion in bezug auf das in dem Präparat enthaltene Maneb vorliegen. Natürlich wirkt Zinksalz über die Menge hinaus, die zum Schutz des Maneb erforderlich ist, als   Ansäuerungsmittel   zum Schutz des Cyanacetamid. Aus praktischen Gründen sollen Präparate, die Maneb und ein Cyanacetamid enthalten, 2 bis 15. Mol-% oder vorzugsweise 4 bis 10 Mol-% Zinkionen in bezug auf das Maneb enthalten. 



   Das Verhältnis von Cyanacetamid zu Maneb, ist nicht besonders ausschlaggebend ; jedoch muss die Gesamtmenge an Ansäuerungsmittel, die über die zum Schutz des Maneb erforderliche Menge an Zink anwesend ist, innerhalb der oben beschriebenen Grenzen in bezug auf das Cyanacetamid liegen. 



   Die gleichen Bedingungen wie für Maneb gelten auch für Mancozeb und Zineb. 



   Beispiel 1 : 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> %
<tb> 2-Cyan-N-äthylcarbamoyl-
<tb> 2-methoxy-iminoacetamid <SEP> 50
<tb> Zinksulfat-monohydrat <SEP> 40
<tb> Natriumdiocty. <SEP> lsulfosucoinat <SEP> l <SEP> 
<tb> Natriumalkylnaphthalinsulfonat <SEP> 1
<tb> Methylcellulose <SEP> (15 <SEP> cP) <SEP> 1
<tb> Attapulgit <SEP> 7
<tb> 
 
Die Bestandteile werden gemischt und in der Hammermühle zu einem Pulver vermahlen, das durch ein Sieb von 0, 3 mm Maschenweite hindurchgeht. 



   Die Stabilität des so formulierten Wirkstoffes wird mit derjenigen des reinen technischen Materials in einer Konzentration von 300 ppm in a)   alkalischem, mit Natriumcarbonat enthärtetem Wasser   von einem anfänglichen pH-Wert von 10, 2 mit einer hauptsächlich als Carbonat vorliegenden Alkalinität von 0, 66 x 10-3-normal und b) einem   starken"Natriumbicarbonaf"-wasser (hergestellt, um   ein Montana-Quellwasser nachzuahmen) mit einem pH-Wert von 8, 8 und einer Alkalinität von 13 x   10-3-normal   verglichen. 



   Nach 4stündiger Verweilzeit bei Raumtemperatur in diesen verhältnismässig alkalischen Wassersorten erhält man die folgenden pH-Messungen und Analysen (als Prozent der ursprünglichen Werte) : 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> a) <SEP> Wasser <SEP> b)
<tb> Analyse <SEP> pH <SEP> Analyse <SEP> pH
<tb> reine <SEP> Verbindung <SEP> 43 <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 16 <SEP> 8, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> Präparat <SEP> 78 <SEP> 6, <SEP> 9 <SEP> 87 <SEP> 7, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 
 
Andere Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können mit den gleichen Ergebnissen in dem oben genannten Präparat an Stelle des Fungizids verwendet werden. 



   Beispiel 2 : a) Pulver aus 
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> %
<tb> 2-Cyan-N-äthylcarbamoyl-
<tb> 2-methoxy-iminoacetamid <SEP> -., <SEP> 5Q <SEP> 
<tb> Bernsteinsäure.. <SEP> 49 <SEP> 
<tb> synthetischem <SEP> feInteiligem <SEP> Siliciumdioxyd <SEP> 1
<tb> wird <SEP> durch <SEP> Vermischen <SEP> und <SEP> Vermahlen <SEP> in <SEP> der <SEP> Hammermüle <SEP> hergestellt.
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 b)   2-Cyan-N-äthylcarbamoyl-  
2-methoxyiminoacetamid wird fein gemahlen. 



   Die obigen Stoffe werden mit den folgenden technischen Fungiziden im Verhältnis von 1 Teil Wirkstoff a) oder b) zu den in Teilen angegebenen Mengen der nachstehenden Fungizidpräparate gemischt : c) 16 Teile "Parzate" - 75% Zineb (Du Pont) 
 EMI6.1 
 
Thiram (DuPont)i) 16   Teile"Captan"-50%   Captan (Stauffer) j) 24 Teile "Bravo" - 75% Chlorthalonil (Diamond Shamrock) k) 16   Teile"Polyram"-80%   komplexes Dithlocarbamat   (Niagara).   



   Die Gemische werden dann in solchen Mengen, dass die fertigen Suspensionen 150 ppm substituiertes Acetamid enthalten, in einem Falle zu destilliertem Wasser und in den andern Fällen zu einer 4, 7 x   10-3-   normalen Natriumbicarbonatlösung (zur Nachahmung eines ziemlich alkalischen Wassers) zugesetzt. Nach 4 h werden die Suspensionen auf das noch verbleibende substituierte Acetamid analysiert. Ferner werden die PH-Werte nach 1 bis 4 h bestimmt. 



   Analyse nach 4 h und pH-Bereich nach 1 bis 4 h 
 EMI6.2 
 
<tb> 
<tb> Destilliertes <SEP> Wasser <SEP> 4, <SEP> 7 <SEP> x <SEP> lO'n <SEP> Bicarbonat
<tb> Analyse* <SEP> pH <SEP> Analyse* <SEP> pH
<tb> "Parzate"-T. <SEP> ac <SEP> 100 <SEP> 4, <SEP> 6-4, <SEP> 7 <SEP> 93 <SEP> 6, <SEP> 7-6, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> Gemische <SEP> J <SEP> bc <SEP> 82 <SEP> 7, <SEP> 5-7, <SEP> 6 <SEP> 41 <SEP> 8, <SEP> 2-8, <SEP> 1
<tb> "Thylate"- <SEP> # <SEP> ad <SEP> 96 <SEP> 4,0 <SEP> - <SEP> 4,1 <SEP> 92 <SEP> 6,7 <SEP> - <SEP> 6,8
<tb> Gemische <SEP> bd <SEP> 95 <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP> 49 <SEP> 8, <SEP> 4-8, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> "Phaltan"-t <SEP> ae <SEP> 100 <SEP> 4, <SEP> 2-4, <SEP> 4 <SEP> 97 <SEP> 6, <SEP> 7-6, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Gemische <SEP> be <SEP> 94 <SEP> 7, <SEP> 4-7, <SEP> 1 <SEP> 50 <SEP> 8, <SEP> 2-7, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> "Benlate"-} <SEP> af <SEP> 100.

   <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> 100 <SEP> 6, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> Gemische <SEP> J <SEP> bf <SEP> 100 <SEP> 6, <SEP> 9 <SEP> 55 <SEP> 8, <SEP> 4-8, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> "Kocide"- <SEP> # <SEP> ag <SEP> 100 <SEP> 6,1 <SEP> 92 <SEP> 6, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> Gemische <SEP> bg <SEP> 77 <SEP> 7, <SEP> 9-7, <SEP> 8 <SEP> 38 <SEP> 8, <SEP> 5-8, <SEP> 3
<tb> "Viricuivre"-# <SEP> ah <SEP> 100 <SEP> 5,6 <SEP> - <SEP> 5,7 <SEP> 100 <SEP> 6, <SEP> 6-6, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Gemische <SEP> # <SEP> bh <SEP> 99 <SEP> 7, <SEP> 2-7, <SEP> 1 <SEP> ** <SEP> 8, <SEP> 1-8, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Captas <SEP> as <SEP> 100 <SEP> 5, <SEP> 9-6, <SEP> 0 <SEP> 100 <SEP> 7, <SEP> 0-7, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> gemische <SEP> bi <SEP> 47 <SEP> 8, <SEP> 3-8, <SEP> 0 <SEP> 48 <SEP> 8, <SEP> 2-7, <SEP> 9
<tb> "Bravo"-l <SEP> aj <SEP> 100 <SEP> 4, <SEP> 2-4, <SEP> 5 <SEP> 100 <SEP> 6, <SEP> 7-6,

   <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Gemische <SEP> bj <SEP> 84 <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 34 <SEP> 8, <SEP> 4-8, <SEP> 2
<tb> "Polyram"-l <SEP> ak <SEP> 100 <SEP> 4, <SEP> 5-4, <SEP> 6 <SEP> 97 <SEP> 6, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Gemische <SEP> bk <SEP> 87 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 49 <SEP> 8, <SEP> 2-8, <SEP> 0
<tb> 
 * Nach 4 h verbleibender Prozentsatz des anfänglichen   2-Cyan-N-äthylcarbamoyl-  
2-methoxyiminoacetamids. 



   ** Analysenmethode versagt. 



   Es ist ersichtlich, dass das Ansäuerungsmittel die Stabilität des 2-Cyan-äthylcarbamoyl-2-methoxyiminoacetamids in diesen Gemischen, besonders in alkalischem Wasser, verbessert. In keinem Falle leidet die Stabilität der Suspensionen. 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



  Beispiel 3 : 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> %
<tb> 2-Cyan-2-methoxyimino-Nmethylcarbamoylacetamid <SEP> 10
<tb> Fumarsäure <SEP> 10
<tb> Zinksulfat <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> technisches <SEP> Präparat, <SEP> das
<tb> 80% <SEP> Maneb <SEP> enthält <SEP> ("Manzate"77, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> von <SEP> Du <SEP> Pont)
<tb> 
 
 EMI7.2 
 
 EMI7.3 
 
<tb> 
<tb> %
<tb> 2-Cyan-2-methoxyimino-Npropylcarbamoylacetamid <SEP> 30
<tb> Terephthalsäure <SEP> 60
<tb> synthetisches <SEP> feinteiliges
<tb> Siliciumdioxid <SEP> 8
<tb> Natriumalkylnaphthalinsulfonat <SEP> 0,5 <SEP> 
<tb> methyllerte <SEP> Cellulose <SEP> (15 <SEP> cP) <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 
 
Die Bestandteile werden gemischt und in einer Hammermühle zu einem Pulver vermahlen, das durch ein Sieb mit   0,   3mm Maschenweite hindurchgeht.

   Beim Verweilen in natürlichem alkalischem Wasser zeigt dieses Präparat eine bessere Stabilität als herkömmliche Präparate ohne   Ansäuerungsmittel.   Die Terephthalsäure in dem obigen Beispiel kann mit gleichen Ergebnissen durch alle festen Ansäuerungsmittel gemäss der Erfindung ersetzt werden. 



   Wie bereits erwähnt, kann mit einigen Säuren die Haltbarkeit durch Salzbildung und Zusammenbacken während der Lagerung begrenzt sein. Wenn dies vermieden werden soll, soll das Präparat über Nacht auf 50 bis   80 C   erhitzt und dann wieder gemahlen werden. 



   Beispiel 5 : Die biologische Wirksamkeit des angesäuerten Präparats gemäss Beispiel l wird mit derjenigen eines nicht angesäuerten Präparats aus den folgenden Bestandteilen verglichen : 
 EMI7.4 
 
<tb> 
<tb> %
<tb> 2-Cyan-N-äthylearbamoyl-
<tb> 2-methoxyiminoacetamid <SEP> 80
<tb> Natriumdioctylsulfoauccinat <SEP> l <SEP> 
<tb> Natriumligninsulfonat <SEP> 2
<tb> Kaolinit <SEP> 17
<tb> Diese <SEP> Bestandteile <SEP> werden <SEP> gemischt <SEP> und <SEP> in <SEP> der <SEP> Hammermühle <SEP> vermahlen.
<tb> 
 



   Spritzbrühen werden aus 80 ppm Wirkstoff einerseits In destilliertem Wasser und anderseits in dem Wasser a) des Beispiels 1 hergestellt und vor dem Spritzen von Tomatenpflanzen 5 h stehengelassen. Nach dem Spritzen werden die Pflanzen über Nacht stehengelassen, bevor sie mit Sporen des Krautfäulefungus beimpft werden. Es wird die gewünschte Verhinderung der Krankheit erzielt. 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 Prozentuale Verhinderung von Tomatenkrautfäule Präparat Destilliertes Wasser Wasser a) angesäuert 100 99 nicht angesäuert   100 0     Beispiel 6 : Ein   Gemisch aus 383 Teilen technischem   2-Cyan-N-äthylcarbamoyl-2-methoxyimino-   acetamid in 2055 Teilen Methanol wird erhitzt, bis Lösung eingetreten ist, dann mit 117 Teilen technischer Fumarsäure versetzt und weiter erhitzt.

   Wenn vollständige Lösung eingetreten ist, wird die Lösung gekühlt und der Niederschlag abfiltriert und getrocknet. Man erhält 428 Teile Salz aus 2 Mol des Cyanacetamid und 1 Mol Fumarsäure. Das Methanol kann mehrmals im Kreislauf geführt werden, so dass man bei aufeinanderfolgenden Ansätzen 490 bis 495 Teile Salz erhält. 



   10 Teile Salz können mit den folgenden Bestandteilen gemischt werden : 
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> Teile
<tb> Fumarsäure <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Natriumdioctylsulfosuccinat <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Attapulgit <SEP> 6, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> technisches <SEP> Mancozeb <SEP> ("Manzate <SEP> 200") <SEP> 80, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
 
Die Bestandteile werden vermischt und in der Hammermühle zu einem Pulver vermahlen, das durch ein Sieb von 0, 3 mm Maschenweite hindurchgeht. Wenn das Produkt in einer Konzentration von 1500 ppm in alkalischem Wasser mit einer   Vorratsalkalinität   von 5, 5 x 10-3-normal aufgeschlämmt wird, ist die Suspension über einen längeren Zeitraum hinweg stabil und zeigt eine gut fungizide Wirksamkeit. 



     Beispiel 7 :   Eine dicke Aufschlämmung aus 383 Teilen technischem   2-Cyan-äthylcarbamoyl-2-meth-     oxyiminoacetamid   und 117 Teilen technischer Fumarsäure in 1200 Teilen Wasser wird 20 min maschinell gerührt, dann filtriert und getrocknet. Dieses Salz kann mit den nachstehend angegebenen Bestandteilen zu einem physikalisch beständigen benetzbaren Pulver gemischt werden. 
 EMI8.2 
 
<tb> 
<tb> 



  %
<tb> Oben <SEP> beschriebenes <SEP> Salz <SEP> 26, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Fumarsäure <SEP> 50, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> Natriumdiocty <SEP> IsulfosuccInat <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Natriumligninsulfonat <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Attapulgit <SEP> 20, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
 
Die Bestandteile werden gemischt und in der Hammermühle zu einem Pulver vermahlen. Das Präparat lässt sich sowohl vor als auch nach längerer Lagerungszeit leicht in natürlichem alkalischem Wasser dispergieren und liefert darin chemisch beständige Suspensionen. 



   Beispiel 8 : 
 EMI8.3 
 
<tb> 
<tb> %
<tb> 2-Cyan-N-äthylcarbamoyl-20
<tb> 2-methoxyiminoacetamid
<tb> Fumarsäure <SEP> 56
<tb> NatriumdloctylsulfosiMoinat <SEP> l <SEP> 
<tb> Natriumligninsulfonat <SEP> 3
<tb> Attapulgit <SEP> 20
<tb> 
 
Die Bestandteile werden gemischt und in der Hammermühle zu einem Pulver vermahlen, das durch ein Sieb mit 0, 3 mm Maschenweite hindurchgeht. Das Pulver wird über Nacht auf   85 C   gehalten und dann nochmals in der Hammermühle vermahlen. Man erhält ein physikalisch beständiges Präparat mit guten Eigenschaften. 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 



  Beispiel 9 : 
 EMI9.1 
 
<tb> 
<tb> %
<tb> Technisches <SEP> Kupferoxychlorid* <SEP> 96, <SEP> 29 <SEP> 
<tb> 2-Cyan-N-äthylcarbamoyl-
<tb> 2-methoxyiminoacetamid <SEP> 2, <SEP> 25 <SEP> 
<tb> Fumarsäure <SEP> 1, <SEP> 46 <SEP> 
<tb> 
   * "Viricuivre", 50% Cu,   der Firma Pepro. 



   Die Bestandteile werden miteinander gemischt und in der Hammermühle zu einem benetzbaren Pulver vermahlen, welches in alkalischem Wasser eine gute fungizide Wirksamkeit aufweist. Die Ansäuerung erzeugt keine Phytotoxizität. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fungizid, dadurch gekennzeichnet, dass es aus 10 Teilen einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI9.2 
 
 EMI9.3 
 atomen oder den Allylrest bedeuten, als Wirkstoff und 1 bis 100 Teilen einer ein- bis dreibasischen organischen Säure, eines sauren Salzes der mehrbasischen Säure oder eines Mineralsäuresalzes von Zink, Eisen oder Aluminium als Ansäuerungsmittel besteht, welches in   l% iger   Konzentration in destilliertem Wasser einen pH-Wert von 2 bis 5, 7 und bei der Titration in einem   l% igen   Gemisch in destilliertem Wasser bis auf einen pH-Wert von 7 eine freie Acidität von mindestens 2, 5 mMol/g Ansäuerungsmittel aufweist, und gegebenenfalls bei Anwesenheit von Zinkchlorid, Zinksulfat und/oder Zinknitrat als weiteren Wirkstoff Maneb,

   Mancozeb oder Zineb in einem Molverhältnis von Zinksalz zu diesem Wirkstoff von mindestens 2% enthält. 
 EMI9.4 
 dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff2-Cyan-2-methoxyimino-N-propylcarbamoylacetamid und/oder
N-Carbamoyl-2-cyan-2-methoxyiminoacetamid enthält.

Claims (1)

  1. 3. Fungizid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff 2-Cyan-N-äthyl- carbamoyl-2-methoxyiminoacetamid enthält. EMI9.5 sische organische Säure mit einem Äquivalentgewicht zwischen 45 und 102 oder eine einbasische organische Säure mit einem Äquivalentgewicht zwischen 46 und 190 enthält.
    5. Fungizid nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Ansäuerungsmittel Bernsteinsäure, Mononatriumsuccinat, Fumarsäure, Mononatriumfumarat, Maleinsäure, Mononatriummaleat, Zinkchlorid, Zinksulfat oder Zinknitrat enthält. EMI9.6
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