AT344907B - Verfahren zur herstellung neuer 9-alkylamino-erythromycine und ihrer salze - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer 9-alkylamino-erythromycine und ihrer salze

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AT344907B AT281877A AT281877A AT344907B AT 344907 B AT344907 B AT 344907B AT 281877 A AT281877 A AT 281877A AT 281877 A AT281877 A AT 281877A AT 344907 B AT344907 B AT 344907B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer 9-Alkylamino-erythromycine der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 sowie von deren pharmakologisch verträglichen Säureadditionssalzen mit anorganischen oder organischen Säuren. 



   In der obigen allgemeinen Formel (I) bedeuten :
E die Erythromycylgruppe 
 EMI1.2 
    R1   ein Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffato- men, eine Alkoxyalkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenrest und 1 bis 5 Kohlen- stoffatomen im Alkoxyrest, die Phenylgruppe, die Benzylgruppe,
R2 ein Wasserstoffatom, die Hydroxylgruppe, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit
1 bis 3 Kohlenstoffatomen, die Phenylgruppe,
R3 die Hydroxylgruppe, die freie Aminogruppe, eine Monoalkylaminogruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoff- atomen. 



   Sämtliche Verbindungen der allgemeinen Formel (I) und ihre Salze sind pharmakologisch wertvoll, sie sind insbesondere stark antibakteriell wirksam. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) werden wie folgt hergestellt :
Durch Alkylierung des Erythromycylamins der Formel 
 EMI1.3 
 in der
E die eingangs aufgezeichnete Erythromycylgruppe bedeutet, mit Alkylenoxydenoder Alkyleniminen der Formel   (ifs)   und (IV) 
 EMI1.4 
 In denen 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Alkylierung erfolgt in einem Lösungsmittel, beispielsweise in einem Alkohol oder in Alkohol-Wassergemischen. Die Alkylierung wird bei Temperaturen zwischen   00C   und dem Siedepunkt des Reaktionsgemisches, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 0 und 1000C durchgeführt. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können gegebenenfalls nachträglich in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze mit anorganischen oder organischen Säuren   übergeführt   werden. Als Säuren kommen beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Essigsäure, Zitronensäure, Laurylsulfonsäure, Äpfelsäure in Betracht. 



   Das als Ausgangsstoff dienende Erythromycylamin der Formel (II) lässt sich durch katalytische Hydrierung von   Erythromycin-oxim herstellen (vgl. E. H.   Massey et. al., J. med. Chem. 17,   105-107 [1974]).   



   Die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formeln   (ici)   und (IV) sind literaturbekannt oder lassen sich analog bekannter Methoden synthetisieren. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften ; sie sind insbesondere wirksam gegen grampositive und gramnegative Bakterien. 



   Die Untersuchungen auf die antibakterielle Wirksamkeit wurden nach dem Agar-Diffusionstest und nach dem Reihen-Verdünnungstest in Anlehnung an die von P. Klein in "Bakteriologische Grundlagen der chemotherapeutischen Laboratoriumspraxis", Springer-Verlag, 1957, S. 53 bis 76 und 87 bis 109, beschriebenen Methodik durchgeführt. 



   Besonders gut antibakteriell noch in Konzentrationen von 0, 3 bis   5,     0 Mg/mi   gegen Staphylococcus aureus SG 511 und Streptococcus aronson und in Konzentrationen von 10 bis   40 Mg/mI   gegen Escherichia coli wirken z. B. folgende Substanzen : 
 EMI2.1 
 und   N- (2-Aminoäthyl)-erythromycylamin.   



   Die akute Toxizität, bestimmt an der Maus, liegt bei allen vorstehend genannten Verbindungen bei oraler und subkutaner Applikation bei LD50-Werten über 1 g/kg. 



   Das nachfolgende Beispiel soll die Erfindung näher erläutern :   Bei s pie I : N- (2-Hydroxypropyl) -erythromycylamin   
Zu einer Lösung von   0,   73g (0, 001 Mol) Erythromycylamin in   20ml 50% igem   wässerigem Methanol 
 EMI2.2 
 man bei einer Temperatur von 400C unter Rühren innerhalb von 15h 0, 12 g (0, 002 Mol)gelöst in 50 ml 50% igem Methanol. 



     DieReaktionslösung   wird unter vermindertem Druck eingeengt, der Rückstand mit Wasser versetzt, mit   ln-Natronlauge   alkalisch gestellt (PH = 10) und mit Methylenchlorid extrahiert. Man trocknet die organische Phase über Natriumsulfat und dampft ein. 



   Durch Säulenchromatographie (Aluminiumoxyd basisch ; Chloroform/Methanol= 6 + 1) erhält man nach Abdestillieren des Elutionsmittels das gewünschte Produkt in kristalliner Form. 



   Ausbeute : 0, 31 g (39% der Theorie), Fp. 111 bis   118 C.   



    C 4OH76NP13 (793, 06)   
Ber. : C 60, 58 H 9, 66 N 3, 53   Gef. : 60, 49 9, 74 3, 66.    



   Auf analoge Weise wurde folgende Verbindung hergestellt : a)   N- (2-Hydroxyäthyl) -erythromycylamin   aus Erythromycylamin und Äthylenoxyd
Fp. 120 bis 1300C
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) lassen sich in an sich bekannter Weise in die üblichen pharmazeutischen Zubereitungsformen,   z. B.   in Lösungen, Suppositorien, Tabletten, einarbeiten. Die Einzeldosis beträgt für Erwachsene bei peroraler Applikation 50 bis 500 mg, die bevorzugte Einzeldosis 100 bis 500 mg, die bevorzugte Einzeldosis 100 bis 250 mg, die Tagesdosis 0, 5 bis 4 g, die bevorzugte Tagesdosis 1 bis 2 g. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer 9-Alkylaminoerythromyome der allgemeinen Formel EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> in der E die Erythromycylgruppe EMI3.1 R ein Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffato- men, eine Alkoxyalkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylenrest und 1 bis 5 Kohlen- stoffatomen im Alkoxyrest, die Phenylgruppe, die Benzylgruppe, R2 ein Wasserstoffatom, die Hydroxylgruppe, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, die Phenylgruppe, und R3 die Hydroxylgruppe, die freie Aminogruppe oder eine Monoalkylaminogruppe mit 1 bis 5 Kohlen- stoffatomen bedeuten, und von deren Säureadditionssalzen mit anorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet,
    dass Erythromycylamin der Formel H. N-E, (n) in der E wie oben definiert ist, mit Alkylenoxyden oder Alkyleniminen der allgemeinen Formel (IH) und (IV), EMI3.2 m aenen EMI3.3 des Lösungsmittels, alkyliert wird und die erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze mit anorganischen oder organischen Säuren über- führt werden.
    2. Verfahren gemäss Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dassdieAlkylierungzwischenZOund 600C erfolgt.
AT281877A 1975-04-07 1977-04-22 Verfahren zur herstellung neuer 9-alkylamino-erythromycine und ihrer salze AT344907B (de)

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