AT34172B - Ofen zum Brennen von Ziegeln, Kalk u. dgl. - Google Patents

Ofen zum Brennen von Ziegeln, Kalk u. dgl.

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AT34172B
AT34172B AT34172DA AT34172B AT 34172 B AT34172 B AT 34172B AT 34172D A AT34172D A AT 34172DA AT 34172 B AT34172 B AT 34172B
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AT
Austria
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furnace
channels
lime
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burning bricks
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Paul Czigler
Josef Eotvoes
Original Assignee
Paul Czigler
Josef Eotvoes
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Description


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 verbleibt, in welchen auch die vom Sohlenschlitz ausgehenden Kanäle münden. Auf der Dachmauer des Ofens ist oben das in bekannter Weise heb-und senkbare Aussendach 14 angebracht. 



   Die Kanäle 9 und die Kanäle 12 sind mit von aussen zu betätigenden Schiebern 15 ausgestattet. 



  Ausserdem ist die Umfassungsmauer mit einer oder mehreren in bekannter Weise durch Marienglas oder dgl. abgedeckten Schauöffnungen 16 versehen. 



   Der Betrieb des Ofens ist folgender :
Nach Einsetzen der zu brennenden Ziegel oder dgl. auf die Brennbankette, d. h. nach Füllen des Ofens wird angefeuert, wobei die Räume 7 unterhalb der Roste und die Kanäle 9 und 12 sowie das Aussendach 14 offen gehalten werden. Zu Beginn der Feuerung werden die Abgase 
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 entsprechend mehr-minder auch die Kanäle 9, sowie das. Dach 14 bleiben während der ganzen Dauer der Befeuerung offen.

   Nach Absperren der Kanäle 12 werden die aus den durch beliebig 
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 des Ofens in den Gipfelpunkt des Innenraumes 17 hinaufziehen und von hier in den mit der Aussenluft kommunizierenden Sohlenschlitz 8 gezogen, von wo sie unter   gleichzeitiger Wärmeabgabe   an das Mauerwerk durch die vom Schlitz   8   abzweigenden Kanäle 9 unter die Brennbankette und von hier innerhalb   der Umfassungsmauer J   und zwischen den Mauern 10 in den Raum 13 bzw. ins Freie austreten.

   Nach ungefähr 16 stündigem Brande wird das Aussendach 14 gesenkt, die Kanäle 9 und die Wandöfnungen 7 werden abgesperrt und der Ofen in diesem Zustande zwei-bis dreimal   4 Stunden beiassen   ; nach Ablauf dieser Zeit werden die   Kanäle 12 und   die aus dem Raume 13 zum benachbarten Ofen führenden Kanäle, die während der ganzen Dauer der   Befeuerung   ab-   gesperrt waren, geöffnet, so   dass die noch heissen Gase in den   benachbarten Ofen überströmen   und diesen vorwärmen. Diese Kanäle sind in der Zeichnung nicht dargestellt.

   Nach Verlauf einer gewissen Zeit werden zwecks Kühlung des Gutes sämtliche Kanäle   geöffnet   und das Aussendach angehoben. 
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   werden, 80   muss die Feuerungsstelle in abweichender Weise derart ausgebildet werden, dass die   Feuergase   bzw. die einziehende kalte Luft nicht unmittelbar mit dem zu brennenden Stoff in   Berührung   kommt. Eine derartige bekannte Anordnung ist in Fig. 4-6 dargestellt. 



   Hier ist die Ofensohle 1 derart erhöht, dass das Gewölbe der Wandöffnung   5 ungefähr   in eine Höhe mit der Ofensohle zu liegen kommt. Dementsprechend ist der Raum über dem Roste ein-   gewölbt, wobei   dieses Gewölbe mit Öffnungen 18 versehen ist. Die Brennbankette sind mit an zwei Seiten in die Räume oberhalb der Roste mündenden. oben offenen Rinnen 19 versehen. 
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 Stelle dargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ofen zum Brennen von Ziegeln. Kalk u. dgl. mit Sohlefeuerungen, dadurch gekennzeichnet. dass von einem in der Mitte der Ofensohle geführten Schlitz ) ausgehende Abzugkanäle y'9) unter den Brennbanketten in grosser Anzahl nach allen Richtungen verlaufen. in der l'mfassungs- EMI2.5
AT34172D 1906-12-05 1906-12-05 Ofen zum Brennen von Ziegeln, Kalk u. dgl. AT34172B (de)

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