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Die Erfindung betrifft eine Halterung zum Braten von Fischen, bestehend aus einem mit einem
Handgriff versehenen Längsträger, mit diesem verbundenen Querträgern zur Auflage des Fisches und mit einem am Längsträger befestigten Kettenrad, das in eine umlaufende Antriebskette unter dem Eigengewicht der Halterung und des zu bratenden Fisches in Eingriff bringbar ist.
Halterungen dieser Art, die zum Braten von Hühnern od. dgl. bestimmt sind, sind aus der brit. Patentschrift Nr. 933, 813 bekannt.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1554676 ist eine Halterung zum Braten von Fischen bekannt, die an einem Längsträger vorgesehene Querträger aufweist. Nachteilig bei der aus der deutschen
Offenlegungsschrift bekannten Halterung ist es, dass die V-förmigen Querträger den Fisch bauchseitig festhalten, so dass sich beim Braten dessen geschlitzter Bauch nicht öffnen kann. Weiters ist ein Wenden des Fisches beim Bratvorgang nicht möglich, weil der Fisch aus den V-förmigen Querträgern herausfallen würde.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Halterung der eingangs erwähnten Gattung so weiterzubilden, dass sie mühelos und rasch gehandhabt werden kann. Dabei wird auch angestrebt, dass der Fisch in unterschiedlichen Lagen der Halterung sicher festgehalten ist und während des Bratens gewendet werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Querträger der Form des Rückens des Fisches angepasst U-förmig ausgebildet sind und dass mit dem Längsträger im Bereich des Handgriffs in einem
Lager am Längsträger eine in der Symmetrieebene der Querträger verschwenkbare Haltestange verbunden ist, die durch eine Feder, z. B. eine an dem Längsträger befestigte Zugfeder, in der Schliessstellung gehalten ist und in den geschlitzten Bauch des Fisches einlegbar ist, wobei der Längsträger und die
Haltestange in ihrem handgriffseitigen Bereich mit in Längsrichtung versetzten, gleichsinnigen Kröpfungen versehen sind, und dass am freien Ende des Längsträgers eine weitere, der handgriffseitigen Kröpfung entgegengesetzte Kröpfung unter Bildung eines in der Längsachse der Handhabe liegenden Lagerzapfens vorgesehen ist.
Durch die Erfindung wird erreicht, dass die Haltestange, die durch die Feder in den geschlitzten Bauch des Fisches hineingezogen wird, den Fisch mit seinem Rücken gegen den Längsträger hält, wobei die Haltestange etwa in die Schwerachse des Fisches zu liegen kommt und daher der in Umdrehung versetzte Fisch sicher in der Halterung festgehalten ist. Die Anordnung einer Kröpfung am freien Ende des Längsträgers ergibt dabei eine sichere Lagerung, wobei als Lager für den so gebildeten Lagerzapfen vorzugsweise runde Bohrungen in der Rückwand eines Bratofens vorgesehen sein können. Somit wird erreicht, dass der in der Halterung aufgenommene Fisch etwa um seine Schwerachse gedreht wird.
Es wird dadurch sichergestellt, dass auf die Lagerung keine besonderen Kräfte einwirken, so dass eine gleichmässige Drehung des zu bratenden Fisches erreicht wird, auch wenn das Zahnrad lediglich durch das Eigengewicht der Halterung vermehrt um das Gewicht des Fisches in Eingriff mit einer Antriebskette gehalten wird. Dabei ist die Entkupplung zwischen dem Kettenrad und der Antriebskette durch einfaches Anheben der Halterung unter Verwendung der Handhabe möglich, so dass die Bedienung der Halterung ausserordentlich einfach und rasch durchführbar ist.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Halterung in Schrägansicht schematisch veranschaulicht.
In einer Handhabe-l-ist ein Längsträger --2-- befestigt, der handhabenseitig eine Kröpfung - aufweist, die etwa der mittleren Stärke des Rückens eines zu bratenden Fisches entspricht. An dem Längsträger --2-- ist eine Haltestange --4-- unter Verwendung eines an dem Längsträger befestigten Lagers --5-- schwenkbar gelagert, die durch eine Zugfeder --6-- gegen den Längsträger --2-- gezogen wird. Am Längsträger --2-- sind U-förmige Querträger --3-- befestigt, deren Krümmung etwa der Querschnittsform des Rückens eines Fisches angepasst ist, der mit seinem Rücken nach unten in die Querträger eingelegt wird.
Zum Einlegen wird die Haltestange --4-- hochgeschwenkt, wobei sie durch die Feder --6-- in der über einen Totpunkt hochgeschwenkten Lage festgehalten wird. Nach dem Einlegen des Fisches wird die Haltestange --4-- in den geschlitzten Bauch des Fisches eingelegt, wobei sie durch die Anordnung einer Kröpfung --8-- den Fisch federnd gegen die Querträger --3-- drückt. Das freie Ende des Längsträgers --2-- weist eine Kröpfung --10-- auf und durch diese wird ein Lagerzapfen --11-gebildet, der in der Längsachse der Handhabe-l-liegt und z. B. in eine Bohrung in der Rückwand eines Bratofens eingreift.
An dem in der Mittelachse der Handhabe-l-liegenden Teil des Längsträgers
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- ist ein Kettenrad --12-- befestigt, das von oben her in eine Antriebskette --13-- eingreift. Der Eingriff wird dabei durch das Gewicht der Handhabe und des zu bratenden Fisches aufrecht gehalten.
Durch die umlaufende Antriebskette --13-- wird die Handhabe mit dem zu bratenden Fisch in Umdrehung versetzt, wobei durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Halterung die mit der Mittellinie der Handhabe-l-zusammenfallende Drehachse etwa in der Schwerachse des Fisches zu liegen kommt, so dass ein ruhiger Lauf gewährleistet ist.
Nach Beendigung des Bratvorganges kann nach Hochschwenken der Haltestange --4-- unter Verwendung eines an ihrem freien Ende angeordneten Hakens --14-- der Fisch aus der Halterung herausgenommen, z. B. herausgekippt werden.