AT33849B - Verfahren zum Walken tierischer Fasern. - Google Patents
Verfahren zum Walken tierischer Fasern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> dass sie die an den Fasern haftende Stärkeschliuhte löst und so die Waren für Walke und Färberei auf das Beste vorbereitet. "Milchsäure weist demnach in ihrer ausschliesslichen Verwendung EMI2.1 ist bereits bekannt, Milchsäure zum Fertigwalken bereits mit Schwefelsäure vorgewalkter Haarhutfilze (Labrats) nach dem Färben anstatt der Schwefelsäure zu verwenden. Diese bekannte Verwendung der Milchsäure als Walkmittel bezweckt, die schädliche Wirkung der Schwefelsäure auf die Nuance der Farbe zu vermeiden und ist in ihrer Wirkung gänzlich verschieden von der nach vorliegender Erfindung durch den ganzen Walkprozess hindurch von dessen Anbeginn bis zur Fertigstellung der Stumpen durchgeführten alleinigen Verwendung von Milchsäure. Bei bereits mit Schwefelsäure halbfertig gewalkter und gefärbter Ware kann die Milchsäure nicht mehr die Filzbildung befördernd wirken, da die Fasern bereits eingekrumpft und ihre Schuppen abgespaltet sind. Im Gegenteile wirkt bei chromgefärbter Ware die Milchsäure schädlich, da durch die Färbung die Fasern unelastisch und hart geworden sind und die Milchsäure deren Zugfestigkeit in bedeutendem Masse verringert. Ausserdem muss bei der Schwefelsäurewalke vor dem Färben unbedingt ein Entsäuern der Labrats im alkalischen Bade erfolgen, gleichgiltig ob das Fertigwalken nach dem Färben mit Milchsäure oder einem anderen Walkmittel erfolgt. Dieses Eilt- säuern vor dem Färben entfällt bei der durch den ganzen Walkprozess durchgeführten Verwendung von Milchsäure. Das Walken mit Milchsäure erfolgt in ähnlicher Weise wie bei der Schwefelsäurewalke, u. zw. derart, dass man mit den Fasern in eine zirka 1%ige Milchsäurelösung eingeht, deren Temperatur allmählich unter Fortsetzung der Walkoperation bis zur Siedehitze gesteigert werden kann. Selbstverständlich ist man bei dem Verfahren nicht an die beispielsweise angeführte Konzentration derMilchsäurelösung gebunden und kann dieselbe den erforderlichen Verhältnissen entsprechend abgeändert werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Walken tierischer Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass der ganze Walk- prozess vom Anbeginn an bis zu seiner Beendigung unter Verwendung von Milchsäure als Walk- mittel durchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT33849T | 1906-12-04 |
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| AT33849D AT33849B (de) | 1906-12-04 | 1906-12-04 | Verfahren zum Walken tierischer Fasern. |
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1906
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