AT130228B - Verfahren zum Aufschließen von cellulosehaltigen Stoffen, wie Holz, Stroh u. dgl. - Google Patents
Verfahren zum Aufschließen von cellulosehaltigen Stoffen, wie Holz, Stroh u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Aufschliessen von cellulosehaltigen Stoffen, wie Holz, Stroh u. dgl. Im Patent Nr. 125688 ist ein Verfahren zum Aufschliessen von cellulosehaltigen Stoffen, wie Holz, Stroh u. dgl., beschrieben, welches darin besteht, dass man die Faser mit verdünnter Salpetersäure in der Kälte oder Wärme bei gewöhnlichem, erhöhtem oder vermindertem Druck imprägniert und hierauf bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, ohne Zuführung von Luft. gegebenenfalls unter Anwendung eines Vakuums, sich selbst überlässt. Wie nun gefunden wurde, lässt sich bei dieser Arbeitsweise die Zeitdauer herabsetzen und auch ein sehr gleichmässiger Aufschluss erzielen, wenn man in den nach dem Hauptpatent mit verdünnter Salpetersäure imprägnierten cellulosehaltigen Stoffen den Aufschluss nach Ablaufenlassen der Säure zu Ende führt, indem man mit gewöhnlichem oder schwach salpetersäurehaltigem Wasser in der Wärme behandelt. Die hiedurch erreichte äusserst günstige Wärme- übertragung befördert wesentlich den Aufschluss, wobei durch die gleichzeitig langsam voranschreitende Verdünnung der Salpetersäure ein zu weit gehender Angriff leicht zu vermeiden ist. Ein Vorteil dieser Arbeitsweise besteht weiter in der Wiedergewinnung des grössten Teiles der angewendeten Säure. Die Behandlung mit Wasser kann nötigenfalls wiederholt werden. Es ist bereits bekannt, mit Salpetersäure in verschiedener Art aufgeschlossene cellulosehaltige Produkte mit Wasser oder schwach salpetersäurehaltigem Wasser nachzubehandeln. Von diesen Verfahren unterscheidet sich die vorliegende Erfindung dadurch, dass bei den bekannten Arbeitsweisen stets vollständig aufgeschlossenes Material der Nachbehandlung mit Wasser unterworfen wird, zu dem Zweck, in der Faser verbliebene Säure oder Oxydationsprodukte zu entfernen. Bei den bekannten Verfahren wird meist mit Säureüberschuss und auch sonst unter Bedingungen gearbeitet, welche die Faser weit stärker angreifen, als dies für die spätere Weiter- verarbeitung günstig ist. Der Fortschritt des angemeldeten Verfahrens besteht darin, dass unter weitgehender Schonung der Faser ein geringerer Verbrauch an Salpetersäure zu verzeichnen ist, da die Faser nur mit der Salpetersäure getränkt wird und alle überschüssige Säure wieder entfernt wird. bevor der Aufschluss beendet ist. Die in der Faser verbliebene Salpetersäure genügt. um nach Zusatz des Wassers einen vollständigen Aufschluss zu gewährleisten. Beispiel 1 : Lufttrockene Holzspäne werden mit 100/oiger Salpetersäure wie im Haupt- patent beschrieben digeriert. Nach Ablaufenlassen der Säure behandelt man die mit ihr impräg- nierte Masse bei 70-800 mit gewöhnlichem oder schwach salpetersäurehaltigem Wasser. Die Operation kann wiederholt werden, wenn der Aufschluss noch nicht genügt. Im allgemeinen ist er jedoch nach 5-6 Stunden erreicht. Die Aufarbeitung des Materials erfolgt in bekannter Weise. Beispiel 2 : Fichtenholzhackspäne werden mit der fünffachen Menge 100/piger Salpeter- säure in Form eines Lösungsgemisches von Natriumnitrat und Salzsäure digeriert. Nach Ablaufen der Flüssigkeit behandelt man die mit ihr imprägnierten Späne bei 70-800 mit gewöhnlichem oder salpetersäurehaltigem-etwa durch Umsetzung von Natriumnitrat mit Salzsäure-Wasser. Wenn der Aufschluss nicht genügt, wird die Operation wiederholt. Die anzuwendende Salpetersäure kann auch erst im Holz frei gemacht werden, indem man dieses mit einer Nitratlösung tränkt und dann mit einer Säure behandelt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Abänderung des Verfahrens gemäss Patent Nr. 125688, dadurch gekennzeichnet, dass man die mit Salpetersäure imprägnierte Faser nach Ablaufenlassen der Säure mit gewöhnlichem oder schwach salpetersäurehaltigem Wasser in der Wärme behandelt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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