AT125688B - Verfahren zum Aufschließen von cellulosehaltigen Stoffen, wie Holz, Stroh u. dgl. - Google Patents
Verfahren zum Aufschließen von cellulosehaltigen Stoffen, wie Holz, Stroh u. dgl.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Aufschliessen von cellulosehaltigen Stoffen, wie Holz, Stroh n. (ill. Es ist bereits bekannt, cellulosehaltige Stoffe, wie Holz, Stroh u. dgl., durch Kochen des alkalisch vorbehandelten Materials mit wässeriger Salpetersäure oder durch Behandeln mit gasförmigen Stick- oxyden aufzuschliessen. Diese Verfahren haben jedoch bis heute keine praktische Verwertung gefunden. Ferner wurde vorgeschlagen, cellulosehaltige Materialien mit 2- bis 10%iger Salpetersäure bei mindestens EMI1.1 lassen. Unter Entwicklung von Stickoxyden erfolgt dabei der Aufschluss ; bei Verwendung von Holz ist eine chemische Vorbehandlung des Ausgangsstoffes notwendig. Bei diesen Reaktionsbedingungen, insbesondere durch die Entwicklung von Stickoxyden, findet aber ein Abbau der Zellulose statt, der den Endstoff für solche Zwecke, bei denen auf ein sehr reines, gleichmässiges Material Wert gelegt werden muss. z. B. für die Herstellung von Celluloseestern und-äthern, ungeeignet macht. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- Wie nun gefunden wurde, genügt es für einen guten Aufschluss, wenn die cellulosehaltigen Stoffe. ohne jede Vorbehandlung mit verdünnter kalter oder warmer Salpetersäure bei gewöhnlichem, erhöhtem oder vermindertem Druck, imprägniert und danach bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, gegebenen- falls unter Anwendung eines Vakuums, bis zur Aufschliessung sieh selbst überlassen bleibt. Das Verfahren unterscheidet sich also dadurch von der durch den Anspruch 2 des österreichischen Patentes Nr. 118. 237 geschützten Arbeitsweise, nach welcher das mit verdünnter Salpetersäure imprägnierte Material, zwecks Regenerierung der Stickoxyde, mit einem kräftigen Luftstrom behandelt wird, dass eine Zuführung von Luft zu dem imprägnierten Material unterbleibt.Vor, dem bekannten Aufsehlussverfahren von Spezialhölzern, z. B. Rothölzern, durch zweimalige Behandlung mit verdünnter Salpetersäure und jedesmaligem Auswaschen der löslichen Oxydationsprodukte, zeichnet sieh das neue Verfahren dadurch aus, dass man den Aufschluss nur mit der notwendigen Menge Salpetersäure durchführt, was nur dadurch möglich wird, dass man die notwendige Menge den) Holz durch Tränken einverleibt und dann den Aufschluss mit dieser geringen Menge Salpetersäure in Abwesenheit von überschüssiger Säure durch Sichselbstüberlassen des imprägnierten Holzes durchführt.Beispiel 1 : Zerkleinertes Holz wird mit 20% iger Salpetersäure von 500 C bis zur völligen Durch- EMI1.2 bis eine alkalische Probekoehung den Aufschluss anzeigt. Die Aufarbeitung des aufgeschlossenen) Materials erfolgt in bekannter Weise.Beispiel 2 : Feingebrochenes Holz wird unter vermindertem Druck mit kalter 12% iger Salpetersäure bis zur völligen Durchtränlnmg behandelt, worauf die überschüssige Säure wieder entfernt und die so imprägnierte Faser bei 50-60 C so lange unter Vakuum gehalten wird, bis der Aufschluss erzielt ist.Auf diese Weise lässt sich der Aufschluss in kürzerer Zeit durchführen als nach dem Verfahren des Beispiels 1.Beispiel 3 : Holzspäne werden unter vermindertem Druck mit kalter 18% iger Salpetersäure bis zur völligen Durchtränkung behandelt, worauf die überschüssige Säure wieder entfernt und die so imprägnierte Faser bei etwa 200 und gewöhnlichem Druck sich selbst überlassen bleibt. Der Aufschluss wird durch eine entnommene Probe festgestellt.PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Aufschliessen von cellulosehaltigen Stoffen, wie Holz, Stroh u. dgl., dadurelh gekenn- zeichnet, dass man die Faser mit verdünnter Salpetersäure in der Kälte oder Wärme, bei gewöhnlichem, erhöhtem oder vermindertem Druck imprägniert und hierauf bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur, ohne Zuführung von Luft, gegebenenfalls unter Anwendung eines Vakuums, sich selbst iiberlässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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