AT331217B - Verfahren zur herstellung von neuen aminobenzylaminen sowie deren saureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen aminobenzylaminen sowie deren saureadditionssalzen

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AT331217B AT502975A AT502975A AT331217B AT 331217 B AT331217 B AT 331217B AT 502975 A AT502975 A AT 502975A AT 502975 A AT502975 A AT 502975A AT 331217 B AT331217 B AT 331217B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung neuer Benzylamine der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 und deren physiologisch verträgliche Salze mit anorganischen oder organischen Säuren. 



   In der obigen allgemeinen Formel (I) bedeuten
R Wasserstoff oder eine aliphatische oder aromatische Acylgruppe,
R2 Wasserstoff, Chlor oder Brom,    R   Fluor, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Trifluor- methyl-, Cyan-, Carbamoyl-, Carboxyl-, Carbalkoxy-, Alkoxy-, Acetyl-, 1-Hydroxyäthylgruppe oder eine Aminomethylgruppe der Formel 
 EMI1.2 
 wobei    R      und R7   unabhängig voneinander Alkyl-, Cycloalkyl- oder Hydroxycycloalkylgruppen oder zusam- men mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidin-,   Piperidin-oder Morpholinring   darstellen,    R      4 und R 5 unabhängig   voneinander Wasserstoff, geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen mit 1 bis
5 Kohlenstoffatomen,

   welche durch 1 oder 2 Hydroxygruppen substituiert   seinkönnen, Alkenylgrup-   pen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls durch eine oder zwei Hydroxygruppen substitu- ierte Cycloalkylgruppen mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen, Benzyl-, Morpholinocarbonylmethylgruppen oder zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidin-, Piperidin-,   Hexamethylenamin-,   Mor- pholin-, N-Methyl-piperazin- oder Camphidinring. 



   Die Verbindungen der obigen allgemeinen Formel (I) weisen wertvolle pharmakologische Eigenschaften auf, insbesondere eine Anti-Ulcus-Wirkung, eine sekretolytische, hustenstillende und eine steigernde Wirkung auf die Produktion des Surfactant oder Antiatelektase-Faktors der Alveolen. 



   Die neuen Verbindungen lassen sich nach folgendem Verfahren herstellen :
Umsetzung eines Aldehyds der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 in der   R,R   und    R   wie eingangs definiert sind, mit einemAmin der allgemeinen Formel 
 EMI1.4 
 in der
R und R wie eingangs definiert sind, oder mit dem entsprechenden Formamid in Gegenwart von Amei- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sensäure. 



   Die reduktive Aminierung wird vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 50 und    2500     C,   gegebenenfalls in einem Lösungsmittel und gegebenenfalls unter gleichzeitigem Abdestillieren des gebildeten Wassers, durchgeführt ; besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn bei der Umsetzung das verwendete Amin der allge-   j   meinen Formel (III) und/oder Ameisensäure gleichzeitig als Lösungsmittel dienen. Bedeutet   R und/oder R   in einer Verbindung der allgemeinen Formel (III) Wasserstoff, so wird das erhaltene Reaktionsgemisch nach der Umsetzung mit einer verdünnten Säure wie 2n Salzsäure unter   Rückfluss   erhitzt. 



   Erhält man eine Verbindung der allgemeinen Formel (I), In der R die Cyangruppe darstellt, so kann diese mittels partieller Hydrolyse, z. B. mittels wässerig-alkoholischer Natronlauge, in die entsprechende Carbamoylverbindung der allgemeinen Formel (I) übergeführt werden, und/oder eine Verbindung der allge- meinen Formel   (I),   in der R Wasserstoff darstellt, und R, R und R mit Ausnahme von Wasserstoff und der ein reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthaltenden Reste wie eingangs definiert sind, so kann diese ge-   wünschtenfal1s   nachträglich acyliert werden.

   Diese Umsetzung wird zweckmässigerweise mit einem reakti- onsfähigen Säurederivat wie einem Säurehalogenid, Säureanhydrid   oder gemischten Säureanhydrid oder in Ge-     genwart   eines wasserentziehenden Mittels wie N, N'-Dicyclohexyl-carbodiimid durchgeführt. 



   Die erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können gewünschtenfalls mit anorganischen
Säuren in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze mit ein, zwei oder drei Äquivalenten der be- treffenden Säure übergeführt werden. Als Säuren haben sich beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäu- re, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Milchsäure, Citronensäure, Weinsäure, Maleinsäure oder Fumarsäure als geeignet erwiesen. 



   Die alsAusgangsstoffe verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel   (H)   lassen sich nach üblichen
Verfahren herstellen, z. B. durch Oxydation eines entsprechenden Benzylalkohols, zweckmässigerweise mit
Mangandioxyd oder durch Hydrolyse eines entsprechenden Nitrons. 



   Wie bereits eingangs erwähnt, besitzen die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) wertvolle pharmakologische Eigenschaften, insbesondere eine Anti-Ulcus-Wirkung, eine sekretolytische, hustenstil- lende und eine steigernde Wirkung auf die Produktion des Surfactant oder Antiatelektase-Faktors der Alveo- len. 



   Beispielsweise wurden folgende Substanzen auf ihre biologischen Wirkungen untersucht : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> A <SEP> = <SEP> 2-Amino-3-brom-5-carbäthoxy-N, <SEP> N-diäthyl-benzylamin-hydrochlorid <SEP> 
<tb> B <SEP> = <SEP> N-Äthyl-2-amino-3-brom-5-carboxy-N-cyclohexyl-benzylamin-hydrochlorid
<tb> C <SEP> = <SEP> N-Äthyl-2-amino- <SEP> 5-brom-N-cyclohexyl-3-fluor-benzylamin-hydrochlorid <SEP> 
<tb> D <SEP> = <SEP> N- <SEP> (2-Amino-5- <SEP> brom- <SEP> 3-methyl- <SEP> benzyl) <SEP> - <SEP> hexamethylenamin-dihydrochlorid <SEP> 
<tb> E <SEP> = <SEP> N- <SEP> (2-Amino-5-brom-4-tert.butyl-benzyl)-morpholin-dihydrochlorid <SEP> 
<tb> F <SEP> = <SEP> 5-Acetyl-2-amino- <SEP> 3- <SEP> brom- <SEP> N, <SEP> N-dimethyl-benzylamin <SEP> 
<tb> 
 und 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> G <SEP> = <SEP> 2-Amino-3-brom-N,N-dimethyl-5-fluor-benzylamin-hydrochlorid.
<tb> 
 



   1. Sekretolytische Wirkung :
Die Expektorationsversuche wurden an narkotisierten Meerschweinchen oder an narkotisierten Kaninchen (s. hiezu   Perry and Boyd,   Pharmacol. exp.   Therap. 73 [1941],   S. 65) durchgeführt. Die Substanzen wurden jeweils 6 bis 8 Tieren in einer Dosis von 8 mg/kg p. o. appliziert.

   Die Berechnung der   Sekretionsstei-   gerung (2 h-Werte) erfolgt durch Vergleich der Sekretmenge nach und vor Substanzgabe :
Die Kreislaufversuche wurden an jeweils 3 Katzen in   Chloralose-Urethan-Narkose   nach   intravenöser   Gabe von jeweils 2,4 und 8 mg/kg der zu untersuchenden Substanz durchgeführt :
Versuche an Meerschweinchen : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Substanz <SEP> Sekretionssteigerung <SEP> Kreislaufwirkung
<tb> A <SEP> + <SEP> 90% <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 8 <SEP> mg/kg <SEP> : <SEP> keine <SEP> Ver-
<tb> änderung
<tb> B <SEP> + <SEP> 81% <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 8 <SEP> mg/kg <SEP> : <SEP> keine <SEP> Ver-
<tb> änderung
<tb> C <SEP> + <SEP> 100%
<tb> G <SEP> + <SEP> 84%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Versuche an Kaninchen :

   
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Substanz <SEP> Sekretionssteigerung
<tb> D <SEP> + <SEP> 72%
<tb> E <SEP> + <SEP> 77%
<tb> F <SEP> + <SEP> 75% <SEP> 
<tb> 
 
2. Anti-Ulcus-Wirkung :
Die Wirkung der zu untersuchenden Substanz auf   Ulcera wurde   nach der Methode von K. Takagi et al (Jap. J.   Pharmac. 19 [1969], S. 418)   bestimmt. Hiezu wurde weiblichen Ratten mit einem Körpergewicht zwi- schen 220 bis 250 g in Äthernarkose die Bauchhöhle geöffnet und der Magen herausgelagert. Danach wurde zwischen Muscularis mucosae und die Submukosa des Magens an einer Stelle 0, 05 ml einer   5% eigen   Essig- säurelösung injiziert. Die Bauchhöhle wurde nach der Injektion wieder geschlossen.

   Die nach 3 bis 5 Tagen am Applikationsort in der Schleimhaut entstehenden Geschwüre wurden 3 Wochen lang durch Beimischen der zu untersuchenden Substanz in den Dosierungen von 50 und 100 mg/kg zum Futter behandelt (6 Tiere/Dosis). 



   Die Kontrolltiere erhielten nur das pulverisierte Futter. 



   Nach 3wöchiger Behandlungwurden die Tiere getötet, der Magen entnommen und die Ulcera durch Mes- sung der Geschwürlänge und Geschwürbreite bestimmt. Es wurde die Substanz-Wirkung gegenüber Kontrol- len (100%) ermittelt : Bei einer Dosierung der Substanz A von 50 mg/kg p. o. wurde eine Reduzierung der Ulcera um 52% und bei einer Dosierung von 100 mg/kg p. o. eine Reduzierung der Ulcera um 79% gegenüber Kontrollen ge- funden. 



   3. Akute   Toxizität :  
Die akute Toxizität der zu untersuchenden Substanzen wurde an Gruppen von je 5 weissen Mäusen nach einmaliger Gabe von 1000 bzw.   2 000   mg/kg p. o. orientierend bestimmt : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Substanz <SEP> akute <SEP> Toxizität
<tb> A <SEP> > <SEP> 2 <SEP> 000 <SEP> mg/kg <SEP> p. <SEP> o. <SEP> (0 <SEP> von <SEP> 5 <SEP> Tieren <SEP> gestorben)
<tb> B <SEP> > <SEP> 1000 <SEP> mg/kg <SEP> p. <SEP> o. <SEP> (0 <SEP> von <SEP> 5 <SEP> Tieren <SEP> gestorben)
<tb> C <SEP> > <SEP> 1000 <SEP> mg/kg <SEP> p. <SEP> o. <SEP> (0 <SEP> von <SEP> 5 <SEP> Tieren <SEP> gestorben)
<tb> D <SEP> > <SEP> 1000 <SEP> mg/kg <SEP> p. <SEP> o. <SEP> (0 <SEP> von <SEP> 5 <SEP> Tieren <SEP> gestorben)
<tb> E <SEP> > <SEP> 1000 <SEP> mg/kg <SEP> p. <SEP> o. <SEP> (0 <SEP> von <SEP> 5 <SEP> Tieren <SEP> gestorben)
<tb> F....

   <SEP> 1000 <SEP> mg/kg <SEP> p. <SEP> o. <SEP> (2 <SEP> von <SEP> 5 <SEP> Tieren <SEP> gestorben)
<tb> G <SEP> > <SEP> 1 <SEP> 000 <SEP> mg/kg <SEP> p. <SEP> o. <SEP> (0 <SEP> von <SEP> 5 <SEP> Tieren <SEP> gestorben)
<tb> 
 
Die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) lassen sich zur pharmazeutischen Anwendung in die üblichen pharmazeutischen Zubereitungsformen wie Tabletten, Dragées, Kapseln, Suppositorien, Ampullen und Lösungen, gegebenenfalls in Kombination mit andern Wirksubstanzen, einarbeiten. Die Einzeldosis beträgt hiebei 1 bis 100 mg, vorzugsweise 4 bis 60 mg, und die Tagesdosis 2 bis 300 mg, vorzugsweise 4 bis 200 mg. Bei Verbindungen mit sekretolytischer Wirksamkeit beträgt die Einzeldosis 1 bis 20 mg, vorzugsweise jedoch 4 bis 15 mg, und mit einer   Antiulcus-Wirkung   25 bis 100 mg, vorzugsweise jedoch 30 bis 60 mg. 



   Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung näher   erläutern :   
 EMI3.3 
 Rückstand an Kieselgel (Fliessmittel : Methanol). Aus dem Eluat erhält man mit Salzsäure das Hydrochlorid vom Schmelzpunkt 227 bis   229 C (Zer.).   
 EMI3.4 
    2 : 2-Amino-3-brom-5-carbäthoxy-N, N-diäthyl-benzylamin :2, 7   g   2-Amino-3-brom-5-carbäthoxy-benzaldehyd,   5 g Diäthylamin und 3 g Ameisensäure werden 6 h auf 120 C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird zwischen verdünntem Ammoniak und Chloroform verteilt, die 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 lauge am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird mit 100 ml Wasser verdünnt und mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt wird über Natriumsulfat getrocknet, eingeengt und der Rückstand aus Isopropanol   umkristallisiert.

   Man erhält2-Amino-3-brom-5-carbamoyl-N, N-diämyl-benzylamin   vom Schmelzpunkt 140 bis   142 C.   



   Beispiel4 :2-Acetamino-3-brom-5-carbäthoxy-N,N-diäthyl-benzylamin:
1 g   2-Amino-3-brom-5-carbäthoxy-N,     N-diäthyl-benzylamin   wird in   2 ml Acetylchlorid gelöst und 1 h   auf 500C erwärmt. Man dampft das Acetylchlorid im Vakuum ab, verteilt den Rückstand zwischen kaltem verdünntem Ammoniak und Chloroform, dampft die Chloroformlösung ein, reinigt das Produkt durch Chromatographie an Kieselgel (Elutionsmittel : Essigester), lost den Eindampfrückstand aus dem Eluat in Isopro- 
 EMI4.1 
 bei   750C   gelöst. Man dampft im Vakuum zur Trockne ein und kristallisiert den Rückstand aus Äthanol um. 



  Das erhaltene   2-Acetamino-3-brom-N,N-diäthyl-5-methyl-benzylaminhydrochlorid schmilzt bei   170 bis   172 C.   



   Beispiel 6 : 2-Acetamino-3-brom-N-5-dimethyl-N- (trans-4-hydroxycyclohexyl)-benzylamin. 



   2,2 g 2-Amino-3-brom-N,5-dimethyl-N-(trans-4-hydroxycyclohexyl)-benzylamin werden in 100 ml Methanol gelöst und zum Sieden erhitzt. Im Laufe von 2 h gibt man 75 ml Acetanhydrid zu und destilliert dabei den entstehenden Essigsäuremethylester ab. Man dampft im Vakuum zur Trockne ein und wiederholt nach Zusatz von weiteremMethanol das Eindampfen. Der erhaltene Rückstand wird in Äthanol gelöst und mit äthanolischer Salzsäure in das 2-Acetamino-3-brom-N,5-dimethyl-N-(trans-4-hydroxycyclohexyl)- benzyl-   amin-hydrochlorid überführt.    



   Schmelzpunkt : 246 bis   248 C.   



   Beispiel7 :3-Brom-2-butyrylamino-5-carbäthoxy-N,N-diäthyl-benzylamin:   3 g 2-Amino-3-brom-5-carbäthoxy-N,   N-diäthyl-benzylamin werden in 30 ml Benzol gelöst und mit 3 ml Buttersäurechlorid 30 min auf 500C erwärmt. Man engt im Vakuum zur Trockne ein und reinigt den Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel (Fliessmittel : Benzol : Essigester = 6 : 1) ; man erhält   3-Brom-2-bu-   tyryl-amino-5-carbäthoxy-N,N-diäthyl-benzylamin, das mit äthanolischer Salzsäure in das Hydrochlorid 1340 C übergeführt wird. 
 EMI4.2 
 analog Beispiel 7. 



   Analog den Beispielen 1 bis 8 wurden folgende Verbindungen hergestellt :
4-Brom-2,6-bis- (pyrrolidino-methyl)-acetanilid-dihydrochlorid   Schmelzpunkt : 3190C (Zers.).    
 EMI4.3 
 :Schmelzpunkt : 105 bis   110 C.   



  2-Amino-5-brom-N,3-dimethyl-N- (trans-4-hydroxy-cyclohexyl)-benzylamin Schmelzpunkt : 122 bis 123, 5 C. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



    2-Acetylamino-5-brom-N, 3-dimethyl-N- (trans-4-hydroxy-cyclohexyl)-benzylamin Schmelzpunkt : 136, 5 bis 13800.   
 EMI5.1 
 



   N, N, 3-trimethyl- benzylamin-hydrochloridSchmelzpunkt : ab   250 C   (Zers.).    



  2-Amino-S-brom-N - (trans-4-hydroxy-cyclohexyl) -N- methyl- 3- [N-methyl- (trans-4-hydroxy-cyclohe- xylamino)-methyl]-benzylamin  
Schmelzpunkt : 179 bis   180 C.   



   N-Äthyl-2-amino-3-brom-N-cyclohexyl-5- (1-hydroxy-äthyl)-benzylamin
Schmelzpunkt : 117 bis   121 C.   
 EMI5.2 
 Äthyl-2-amino-3- brom-N-cyclohexyl-S-fluor- benzylamin-hydrochloridSchmelzpunkt : 226 bis 228 C (Zers.). 



  2-Amino-5-brom-3-fluor-N- (trans-4-hydroxy-cyclohexyl)-benzylamin-hydrochlorid Schmelzpunkt : 231 bis   233 C   (Zers.). 



  N- (2-Amino-3-brom-5-fluor-benzyl)-morpholin-hydrochlorid Schmelzpunkt : 230 bis 232 C. 



  2-Amino-3-brom-N, N-dimethyl-5-fluor-benzylamin-hydrochlorid Schmelzpunkt : 241 bis   243 C.   



  2-Amino-5-brom-N, N-dimethyl-3-fluor-benzylamin-hydrochlorid Schmelzpunkt : 263 bis 265 C   (Zers.).   



    2-Amino-5-brom-N, N-diäthyl-3-methyl-benzylamin-hydrochlorid    Schmelzpunkt : 177 bis   179 C   (Zers.). 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 N-Äthyl-2-amino-5-brom-N-cyclohexyl-3-methyl-benzylamin-dihydrochlorid Schmelzpunkt : 183 bis 1870C   (Zers.).   



  2-Acetylamino-5-brom-N-cyclohexyl-N, 3-dimethyl-benzylamin Schmelzpunkt : 102 bis   104 C.   



  N- (2-Acetylamino-5-brom-3-methyl-benzyl)-pyrrolidin Schmelzpunkt : 123 bis   127 C.   



  N- (2-Amino-5-brom-3-methyl-benzyl)-hexamethylenamin-dihydrochlorid Schmelzpunkt : 159 bis 1640C   (Zers.).   
 EMI6.1 
 
3-methyl-benzyl)-piperidinSchmelzpunkt : 194 bis   198 C.   



  N- (2-Amino-3-brom-5-carbäthoxy-benzyl)-pyrrolidin-hydrochlorid Schmelzpunkt : 204 bis    2050C.   



  2-Amino-3-brom-5-carbäthoxy-N- (trans-4-hydroxy-cyclohexyl)-benzylamin-hydrochlorid   Schmelzpunkt : 1370C (Zers.).    
 EMI6.2 
 N- (2-Amino-5-methoxy-benzyl)-piperidin Öl, Strukturbeweis durch IR-und UV-Spektren. 
 EMI6.3 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



  2-Amino-N,   N--dimethyl-5-methoxy-benzylamin   Öl, Strukturbeweis durch IR-und UV-Spektren. 
 EMI7.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. :PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Aminobenzylaminen der allgemeinen Formel EMI7.2 in der R Wasserstoff oder eine aliphatische oder aromatische Acylgruppe, R2 Wasserstoff, Chlor oder Brom, R Fluor, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Trifluor- methyl-, Cyan-, Carbamoyl-, Carboxyl-, Carbalkoxy-, Alkoxy-, 1-Hydroxyäthylgruppe oder eine Aminomethylgruppe der Formel EMI7.3 wobei R und R7 unabhängig voneinander Alkyl, Cycloalkyl- oder Hydroxycycloalkylgruppen oder zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidin-, Piperidin- oder Morpholinring darstellen, R und R unabhängig voneinander Wasserstoff, geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen,
    welche durch eine oder zwei Hydroxygruppen substituiert sein können, Alke- nylgruppen mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, gegebenenfalls durch eine oder zwei Hydroxygruppen sub- stituierte Cycloalkylgruppen mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen, Benzyl-, Morpholinocarbonylmethyl- gruppen oder zusammen mit dem Stickstoffatom einen Pyrrolidin-, Piperidin-, Hexamethylenamin-, Morpholin-, N-Methyl-piperazin-oder Camphidinring bedeuten, sowie von deren physiologisch verträglichen Säureadditionssalzen mit anorganischen oder organi- schen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Aldehyd der allgemeinen Formel EMI7.4 in der Ri s Ra und R3 wie eingangs definiert sind, mit einem Amin der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 in der R,
    und R. wie eingangs definiert sind, oder mit dem entsprechenden Formamid in Gegenwart von EMI8.2 Nitrilobenzylamin (Rg = CN) mittels partieller Hydrolyse in die entsprechende Carbamoylverbindung überführt, und/oder ein erhaltenes Aminobenzylamin (R = H und R, R und R5 haben mit Ausnahme von Wasserstoff und der ein reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthaltenden Reste die eingangs definierte Bedeutung) acyliert, und/oder eine erhaltene Base in ein physiologisch verträgliches Säureadditionssalz überführt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von neuen Aminobenzylaminen der allgemeinen Formel EMI8.3 in der R1'R , 4 und R 5 wie im Anspruch 1 definiert und raya Fluor, eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Trifluor- methyl-, Cyan-, Carbamoyl-, Carboxyl-, Carbalkoxy-, Methoxy-, 1-Hydroxyäthylgruppe oder eine Aminomethylgruppe der Formel EMI8.4 wobei EMI8.5 Rschen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Aldehyd der allgemeinen Formel EMI8.6 in der R und R wie im Anspruch 1 definiert sind und EMI8.7 EMI8.8 <Desc/Clms Page number 9> g wie oben definiert ist,in der R und R5 wie im Anspruch 1 definiert sind,
    oder mit dem entsprechenden Formamid in Gegenwart von Ameisensäure umsetzt, falls R und/oder R5 Wasserstoff bedeuten, das Reaktionsprodukt mit verdünnter Säure hydrolysiert, und gewünschtenfalls ein erhaltenes Nitrilobenzylamin (R 3a = CN) mittels partieller Hydrolyse in die entsprechende Carbamoylverbindung überführt, und/oder ein erhaltenes Aminobenzylamin (Ri = H und R3a, R4 und R5 haben mit Ausnahme von Wasserstoff und der ein reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthaltenden Reste die eingangs definierte Bedeutung) acyliert, und/oder eine erhaltene Base in ein physiologisch verträgliches Säureadditionssalz überführt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in einem Lösungsmittel durchführt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei Temperaturen zwischen 50 und 250 C durchführt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0047888A1 (de) * 1980-09-11 1982-03-24 BASF Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung basisch substituierter Phenylacetonitrile

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EP0047888A1 (de) * 1980-09-11 1982-03-24 BASF Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung basisch substituierter Phenylacetonitrile

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