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Die Erfindung bezieht sich auf einen Drucktastenverriegelungsmechanismus mit einem in zwei Extrem- und eine Mittelstellung entgegen Federkraft drückbaren Schaltschieber, der einen Sägezahn aufweist, mit dem er in der Mittelstellung an einer ortsfesten federnden Klinke verrastet und mit einer an sie anschliessenden Schrägfläche, die die federnde Klinke beim weiteren Niederdrücken zwecks Rückkehr des Schaltschiebers in seine Ausgangslage funktionsunwirksam ausrückt.
Es sind einige Systeme, wie in der österr. Patentschrift Nr. 290652, den deutschen Patentschriften Nr. 295468 und Nr. 348788 beschrieben, bekannt, die aber vorwiegend komplizierte Entriegelungsmechanismen mit grossem baulichen Aufwand haben. So besteht das in der zuerst genannten Patentschrift beschriebene System aus 6 Teilen, das in der 2. Patentschrift genannte System aus 8 Teilen, das in der 3. Patentschrift genannte System aus 4 Teilen. Der Nachteil der bekannten Systeme liegt auch in der komplizierten Herstellbarkeit der einzelnen Teile.
Die Einfachheit des vorliegenden Systems wird dadurch gewährleistet, dass der Schaltschieber einen federnd angeordneten den Sägezahn und die Schrägfläche überdeckenden Abdeckteil trägt, wobei dieser Abdeckteil höher als der Sägezahn ist und eine gegen die federnde Klinke gerichtete Stirnfläche aufweist, an der die federnde Klinke beim ersten Niederdrücken ihn zurückschiebend und den Sägezahn freigebend angreift, wogegen beim weiteren Niederdrücken die federnde Klinke infolge Führung an der Schrägfläche von der Stirnfläche des Abdeckteiles abgleitet und dessen Rückkehr in die Abdecklage freigibt.
Vorzugsweise ist die Erfindung so ausgebildet, dass am Schaltschieber zwischen Sägezahn und Schrägfläche ein elektrisches Kontaktstück angeordnet ist, mit dem die federnde Klinke kontaktgebend zusammenarbeitet sowie, dass als Stromzuführung zum Kontaktstück des Schaltschiebers eine insbesonders mit ihm einstückige Blattfeder vorgesehen ist, die zugleich Rückstellfeder des Schaltschiebers ist. Bevorzugt ist der Schaltschieber mit dem an ihm federnd angeordneten Abdeckteil einstückig ausgebildet. Die einstückige Ausbildung reduziert den baulichen Aufwand auf 3 Teile und gewährleistet damit einen einfachen Aufbau des Systems und eine wirtschaftliche Herstellbarkeit.
Fig. l zeigt die Ruhestellung des Drucktastenverriegelungsmechanismus, Fig. 2 zeigt die Schaltstellung des Drucktastenverriegelungsmechanismus, Fig. 3 zeigt die Entriegelungsstellung des Drucktastenverriegelungsmechanismus, Fig. 4 zeigt den Schaltschieber in 3 Rissen, Fig. 5 zeigt die Aneinanderreihung von 2 Drucktastenverriegelungsmechanismen.
In Fig. 1 befindet sich der Schaltschieber--l--in Ruhestellung und wird durch die Rückholblattfeder --7-- (am Gehäuse--4--mitgespritzt) gegen die Stillstandsanschläge --5-- des Gehäuses --4-gedrückt. Die federnde Klinke--9--, die mit einer Schraube am Bund--8--des Gehäuses--4--am
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Wird, wie in Fig. 2 dargestellt, der Einschaltdruck --13-- über einen Einschaltweg --15-- aufgebracht, so wird durch die Vorspannase --16-- des Schaltschiebers --1-- die Rückholblattfeder --7-- gespannt. Der Schaltschieber--l--bewegt sich im Gehäuse --4-- vom Stillstandsanschlag --5-- weg, in Richtung Entriegelungsanschlag--6--. Die federnde Klinke--9--gleitet auf der schiefen Ebene des Sägezahnes
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Federwirkung auf das Kontaktstück--13--gedrückt, und der Stromkreis ist über die Blattfeder--10--, die einerseits auf dem Kontaktstück--3--angelötet und anderseits mit einer Schraube am Bund--8--des Gehäuses --4-- angeschraubt ist, geschlossen.
Die Ableitung des Stromes erfolgt über Anschlusspunkt Der Schaltschieber--1--wird durch den Sägezahn --18-- in Verbindung mit der federnden Klinke--9--in der Einschaltstellung gehalten.
Wird, wie in Fig. 3 dargestellt, der Entriegelungsdruck--14--über einen Entriegelungsweg--17--am Schaltschieber --1-- aufgebracht, so werden die Rückholblattfedern--7--solange vorgespannt, bis der
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gebracht. Nach Verlassen des Kontaktstückes --3-- hat die federnde Klinke--9--den Stromkreis unterbrochen.
Infolge der Vorspannung der Rückholblattfedern--7--wird der Schaltschieber--l--über die Vorspannase--16--nach Zurücklegung des Rückholweges--20--, in die in Fig. 1 dargestellte Stellung gebracht. Dabei gleitet die vorgespannte federnde Klinke--9--auf der Oberseite des Abdeckteiles--2-entlang und entspannt sich schliesslich und kommt auf der Waagrechten des Schaltschiebers--l--zu liegen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel dieser Erfindung ist, dass unter Weglassung der Rückholblattfedern
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- -7-- die Blattfeder --10-- als gekrümmte Blattfeder ausgebildet ist und die Rückholfunktion der Rückholblattfedern--7--übernimmt.
Der Verriegelungsmechanismus alleine, d. h. federnde Klinke--9--in Verbindung mit dem Abdeckteil --2-- und dem Sägezahn-18-sowie der Schrägfläche-19-, kann auch für andere Konstruktionen verwendet werden, die einen Verriegelungsmechanismus brauchen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Drucktastenverriegelungsmechanismus mit einem in zwei Extrem- und eine Mittelstellung entgegen Federkraft drückbaren Schaltschieber, der einen Sägezahn aufweist, mit dem er in der Mittelstellung an einer ortsfesten federnden Klinke verrastet und mit einer an sie anschliessenden Schrägfläche, die die federnde Klinke beim weiteren Niederdrücken zwecks Rückkehr des Schaltschiebers in seine Ausgangslage funktionsunwirksam
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Sägezahn (18) und die Schrägfläche (19) überdeckenden Abdeckteil (2) trägt, wobei dieser Abdeckteil (2) höher als der Sägezahn (18) ist und eine gegen die federnde Klinke (9) gerichtete Stirnfläche (21) aufweist, an der die federnde Klinke (9) beim ersten Niederdrücken ihn zurückschiebend und den Sägezahn (18) freigebend, angreift, wogegen beim weiteren Niederdrücken die federnde Klinke (9)
infolge Führung an der Schrägfläche (19) von der Stirnfläche (21) des Abdeckteiles (2) abgleitet und dessen Rückkehr in die Abdecklage freigibt.
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