AT326306B - Tisch - Google Patents

Tisch

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AT326306B
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Brenner Anton
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/04Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Tisch mit einem Gestell und einer schwenkbaren, vergrösserbaren viereckigen Tischplatte, wobei gestellfeste Stützpunkte der Tischplatte   z. B.   durch Anordnung im Bereich der Ecken der Tischplatte von der Schwenkachse der Tischplatte einen Abstand besitzen, der grösser ist als der Abstand der der Schwenkachse zunächst gelegenen Kante der nicht vergrösserten Tischplatte, und Vergrösserungsteile in Form von Segmenten des Umkreises der viereckigen Tischplatte schwenkbar an den vier Kanten der Tischplatte gelagert und aus einer zurückgeklappten Stellung, in der sie an der Unterseite der Tischplatte gehalten sind, in eine Stellung bewegbar sind,

   in der sie mit der Tischplattenoberfläche fluchten und zwei der schwenkbaren Vergrösserungsteile an den nach Verdrehen der Tischplatte gegenüber der Grundform der Platte vorragenden gestellfesten Stützpunkten abstützbar sind. 



   Ein Tisch dieser Art wurde in Ausführung mit quadratischer Tischplatte bekannt. Bei solchen Tischen ist das Abstützen der ausgeschwenkten Verlängerungsteile sehr einfach und wird dadurch erreicht, dass die Tischplatte bei hochgeschwenkten Verlängerungsteilen gegenüber dem Grundgestell verdreht wird, wodurch gestellfeste Abstützpunkt des Gestelles ausserhalb des Umrisses der quadratischen Tischplatte gelangen und alle vier Verlängerungsteile abstützen können. Die für quadratische Tischplatten bekannte Lösung wird problematisch, wenn rechteckige Tischplatten verwendet und eine Verwandlung in einen kreisförmigen Tisch erfolgen soll, weil hiebei zwei der Vergrösserungsteile nicht an den nach Verdrehen der Tischplatte gegenüber der Grundform der Platte vorragenden gestellfesten Stützpunkten abgestützt werden können.

   Für rechteckige Tischplatten wurden daher bloss eine Vergrösserung durch zwei an den Längsseiten des Rechteckes schwenkbaren Vergrösserungsteilen vorgesehen, die in der hochgeklappten Stellung am Gestell abgestützt werden könnten. Abgesehen davon, dass man bei einer solchen Konstruktion ausgehend von einer rechteckigen Tischplatte nie zu einem runden Tisch kommen konnte, besass die bekannte Ausführung noch den Nachteil, dass die rechteckige Tischplatte, somit der Tisch in der kleinen Lage lediglich an den beiden Schmalseiten zum Sitzen verwendet werden konnte, da nur dort der an dem Tisch Sitzende seine Beine unter die Tischplatte schieben konnte, was an den Längsseiten durch die vertikal nach unten ragenden Verlängerungsteile, die nicht an die Unterseite der Tischplatte geklappt werden konnten, verhindert wurde.

   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ausgehend von einer rechteckigen Tischplatte mittels Verlängerungsteile einen kreisförmigen Tisch schaffen zu können. Erreicht wird dies, ausgehend von einem Tisch der eingangs erwähnten Art, wenn gemäss der Erfindung zur Halterung eines jeden der um die kurzen Kanten der rechteckigen Tischplatte schwenkbaren Vergrösserungsteile in der ausgeschwenkten Stellung, ein schwenkbar an der Unterseite der Tischplatte gelagerter, insbesondere als zweiarmiger Hebel ausgebildeter Riegel vorgesehen ist, der in eine Stellung bringbar ist, in welcher er die Fuge zwischen der Tischplatte und dem Vergrösserungsteil überbrückt. 



   Zum Halten von rechteckigen Verlängerungsteilen, die aus einer Stellung, in der sie vertikal angeordnet sind, in eine Stellung geschwenkt werden können, in der sie mit der Tischplatte fluchten, ist die Anwendung von schwenkbar an der Unterseite der Tischplatte gelagerten zweiarmigen Hebel bekannt, die in eine Stellung schwenkbar sind, in welcher sie die Fuge zwischen der Tischplatte und dem Verlängerungteil überbrücken. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung eines Tisches wird nun einem Bedürfnis nachgekommen, das darin zu erblicken ist, einen runden Tisch für gewisse Zwecke,   z. B.   für Konferenzen oder zum Speisen, zwecks Unterbringung möglichst vieler Personen zur Verfügung zu haben, ohne auf eine Aufstellung des Tisches in Raummitte angewiesen zu sein, wenn der Tisch nicht für Konferenzzwecke oder zum Speisen verwendet wird. 



  Anderseits soll jedoch, auch wenn der Tisch nicht für diese Zwecke verwendet wird, eine möglichst grosse Ablagefläche zur Verfügung stehen, so dass ein rechteckiger Tisch, der im Bereich einer Raumecke abgestellt werden kann, wünschenswert ist, der auch im verkleinerten rechteckigen Zustand voll als Tisch zum Sitzen (mit Unterbringung der Beine des den Tisch Benutzenden unter dem Tisch) verwendbar sein soll (Arbeitstisch, Wohnzimmertisch). Durch die Erfüllung dieser vielfältigen Forderungen zeichnet sich der erfindungsgemässe Tisch aus, bei dem auch die Möglichkeit offenbleibt, nur eine der Schmalseiten zu verlängern oder beide der Schmalseiten zu verlängern, ohne die Breitseite zu vergrössern, oder aber nur die Breitseite zu vergrössern und wahlweise eine der Schmalseiten oder auch keine der Schmalseiten.

   Der erfindungsgemässe Tisch eröffnet somit eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten. 



   Zur Sicherung der Tischplatte gegen unbeabsichtigtes Verschwenken, insbesondere um 360 , kann gemäss einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes der Schwenkzapfen der Tischplatte in eine Hülse eingreifen und mit einem radialen Vorsprung versehen sein, zu dessen Führung in der Hülse eine T-förmige Ausnehmung vorgesehen ist. Um auch ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen der Tischplatte zu vermeiden, ist es hiebei zweckmässig, wenn von den Enden des Flansches des "T" je eine parallel zum Steg des "T" verlaufende Ausnehmung ausgeht, in deren eine der Vorsprung des Schwenkzapfens jeweils einrastet. 



   Die Sicherung der Tischplatte kann jedoch auch dadurch erfolgen, dass an der Unterseite der Tischplatte ein Stutzen befestigt ist, von dessen der Tischplatte abgewandten Stirnfläche Ausnehmungen ausgehen, die in Eingriff mit einem im wesentlichen parallel zur Tischebene verlaufenden Holm des Tischgestelles bringbar sind. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulichen, näher erläutert. Es   zeigen : Fig. l   eine Untersicht auf einen Tisch mit rechteckiger Tischplatte in nicht vergrössertem Zustand, somit bei eingeklappten Vergrösserungsteilen, Fig. 2 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ebenfalls in Unteransicht den Tisch nach   Fig. l,   jedoch in vergrössertem Zustand, somit bei hochgeklappten Vergrösserungsteilen, Fig. 3 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Tisches mit geschnittener Tischplatte, Fig. 4 in grösserem Massstab die Schwenklagerung der Tischplatte, Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4, Fig. 6 ein Detail aus Fig. 4 in schaubildlicher Darstellung, die Fig.

   7 und 8 in Untersicht und Seitenansicht eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Tisches, Fig. 9 ein Detail eines Tisches gemäss den Fig. 7 und 8 und Fig. 10 in schaubildlicher Darstellung ein Verstellelement für einen Tisch gemäss den Fig. 7 und 8. 



   In den Zeichnungen ist   mit-l-die   Tischplatte bezeichnet, zu deren Abstützung ein Gestell-2vorgesehen ist. Die Tischplatte--l--ist schwenkbar am Gestell gelagert. In den Zeichnungen sind vier gestellfeste Stützpunkte   mit --3-- bezeichnet,   die von der Schwenkachse der Tischplatte-l-einen Abstand besitzen, der grösser ist als der Abstand des der   Schwenkachse--l--zunächst   gelegenen Punktes der Berandung der nicht vergrösserten Tischplatte. 



   Wie aus den Zeichnungen erkennbar ist, befindet sich bei den dargestellten rechteckigen Tischplatten jeweils im Bereich einer jeden Ecke der Tischplatte ein gestellfester Stützpunkt. Die   Vergrösserungsteile-4,   4a bzw. 5--sind schwenkbar an den Seiten der Tischplatte--l--gelagert und können aus einer zurückgeklappten Stellung, in der sie an der Unterseite der Tischplatte--l--gehalten sind, in eine Stellung bewegt werden, in der sie mit der Tischplattenoberfläche fluchten. In Fig. 1 ist hiebei die zusammengeklappte Lage zu sehen, während Fig. 2 die ausgeklappte Stellung veranschaulicht. Wie die Fig. 1 und 2 erkennen lassen, sind die Vergrösserungsteile --4,4a-- Segmente eines durch die Ecken der Tischplatte--l--gehenden Kreises. Hiedurch ist es möglich, dass ein rechteckiger Tisch in einen runden Tisch umgewandelt werden kann. 



  Zur Halterung der an der Unterseite der Tischplatte --1-- anliegenden Vergrösserungsteile --4, 4a und 5-können Magnete vorgesehen sein. Es ist jedoch auch möglich, beliebig andere Festhaltemittel, etwa auch Riegel, vorzusehen. 



   Zur Halterung eines jeden der um die kurzen Kanten der rechteckigen Tischplatte--l--schwenkbaren   Vergrösserungsteiles-4a-in   der ausgeschwenkten Stellung ist ein Schwenkriegel vorgesehen, der an der Unterseite der Tischplatte um eine vertikal zur Tischplatte stehende Achse schwenkbar ist. Dieser Riegel ist in eine Stellung bringbar, in welcher er die Fuge zwischen der Tischplatte-l--und dem Vergrösserungsteil   - 4a--überbrückt.   Der   Riegel--7--ist   als zweiarmiger Schwenkhebel ausgebildet, wobei an der Unterseite des   Vergrösserungsteiles-4a--eine   der Länge des Riegels--7--entsprechende Aussparung--8-vorgesehen ist, in welcher der   Riegel--7--bei   zurückgeklapptem   Vergrösserungsteil--4a--eingreift.   



   Aus den Fig. 4 bis 6 sind Mittel zur schwenkbaren Lagerung der Tischplatte in einer beispielsweisen Ausführungsform näher ersichtlich. Der   Schwenkzapfen --17-- der Tischplatte --1-- greift   hiebei in eine   Hülse--9--ein   und trägt mindestens einen radialen Vorsprung--10--. Im dargestellten Ausführungsbeispiel 
 EMI2.1 
    gegenüberliegendFlansches --12-- des   T geht je eine parallel zum   Steg-13-des   T verlaufende   Ausnehmung --14-- aus,   in deren eine der Vorsprung--10--des Schwenkzapfens--8--jeweils einrastet.

   Um nun die Tischplatte von jener Stellung, in der die Stützpunkte nur die nicht vergrösserte Tischplatte stützen, in eine Stellung zu bewegen, in der die Stützpunkte ausserhalb der unvergrösserten Tischplatte liegen, ist es nur erforderlich, die Tischplatte--l--gemeinsam mit dem Zapfen--17--anzuheben, so lange bis der Vorsprung--10--in die Höhe des   Flansches--12--gelangt.   Sobald diese Stellung erreicht ist, kann die Tischplatte so lange verschwenkt werden, bis der   Vorsprung --10-- an   das Ende des   Flansches --12-- der   T-förmigen Ausnehmung gelangt, wo er dann in die   Ausnehmung --14-- eingreifen   kann, wodurch der Tisch in seiner zweiten Stellung gesichert ist.

   Um die Lagesicherung des Tisches zu erreichen, können jedoch, gemäss der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsvariante, zur Aufnahme der gestellfesten Stützpunkte --3--, an der Unterseite der schwenkbaren   Tischplatte--l--bzw.   der aufklappbaren Vergrösserungsteile --4,4a-- Aussparungen   - 15   bzw. 16--vorgesehen sein. 



   Wenn die im zusammengeklappten Zustand rechteckige Grundform der Tischplatte an den Ecken Abschrägungen erhält, die nicht geradlinig sind, sondern leichte Bögen aufweisen, die der geometrischen Form der vergrösserten Tischplatte antsprechen, so erhält man selbstverständlich einen absolut kreisrunden Tisch. 



   Bei der in den Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform ist an der Unterseite der Tischplatte ein Stutzen   --17a--   befestigt. Dieser Stutzen kann an sich beliebigen Querschnitt besitzen. Von der der Tischplatte abgewandten Stirnfläche des Stutzens gehen sich in Längsrichtung des Stutzens erstreckende Ausnehmungen   -   11a-- aus, die in   Holme --2A-- des   Tischgestelles einrasten können. Das Tischgestell gemäss den Fig. 7 
 EMI2.2 
 den Tisch vergrössern will, hebt man die   Platte--l--an,   klappt die Seitenteile herunter und dreht die Platte um 90 .

   Dann rastet sie wieder mittels der kammartigen Ausnehmung im fix angeschraubten Stutzen in den Querholm --2a-- des Tischgestelles --2-- ein, die vier weiteren Auflagerpunkte der Unterkonstruktion rasten ebenfalls in die vorgesehenen Ausnehmungen der Tischplatte ein und der Tisch ist vergrössert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Tisch mit einem Gestell und einer schwenkbaren, vergrösserbaren viereckigen Tischplatte, wobei gestellfeste Stützpunkte der Tischplatte z. B. durch Anordnung im Bereich der Ecken der Tischplatte von der Schwenkachse der Tischplatte einen Abstand besitzen, der grösser ist als der Abstand der der Schwenkachse zunächst gelegenen Kante der nicht vergrösserten Tischplatte, und Vergrösserungsteile in Form von Segmenten des Umkreises der viereckigen Tischplatte schwenkbar an den vier Kanten der Tischplatte gelagert und aus einer zurückgeklappten Stellung, in der sie an der Unterseite der Tischplatte gehalten sind, in eine Stellung bewegbar sind, in der sie mit der Tischplattenoberfläche fluchten, und zwei der schwenkbaren Vergrösserungsteile an den EMI3.1 Riegel (7) vorgesehen ist, der in eine Stellung bringbar ist,
    in welcher er die Fuge zwischen der Tischplatte (1) und dem Vergrösserungsteil (4a) überbrückt. EMI3.2 dessen Führung in der Hülse eine T-förmige Ausnehmung (11) vorgesehen ist, und dass gegebenenfalls von den Enden des Flansches (12) des "T" je eine parallel zum Steg (13) des "T" verlaufende Ausnehmung (14) ausgeht, in deren eine der Vorsprung (10) des Schwenkzapfens (8) jeweils einrastet. EMI3.3 ein Stutzen (17a) befestigt ist, von dessen der Tischplatte abgewandten Stirnfläche Ausnehmungen (lla) ausgehen, die in Eingriff mit einem im wesentlichen parallel zur Tischebene verlaufenden Holm (2a) des Tischgestelles (2) bringbar sind.
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