AT324760B - Vorbeugung und behandlung von ketosis und osteomalazie bei rindern - Google Patents

Vorbeugung und behandlung von ketosis und osteomalazie bei rindern

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AT324760B
AT324760B AT769273A AT769273A AT324760B AT 324760 B AT324760 B AT 324760B AT 769273 A AT769273 A AT 769273A AT 769273 A AT769273 A AT 769273A AT 324760 B AT324760 B AT 324760B
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Austria
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sep
magnesium
osteomalacia
ketosis
cows
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Yoshida Shigeru
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K33/00Medicinal preparations containing inorganic active ingredients
    • A61K33/06Aluminium, calcium or magnesium; Compounds thereof, e.g. clay
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/20Inorganic substances, e.g. oligoelements
    • A23K20/24Compounds of alkaline earth metals, e.g. magnesium

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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft die Vorbeugung und Behandlung von Ketosis und Osteomalazie bei Rindern. 



   Ketosis ist eine bei Rindern häufige, plötzlich auftretende Krankheit, welche den Stoffwechsel der Kohlehydrate und Fette in dem Organismus der Rinder behindert. Als Folge hievon entsteht eine Vermehrung von Ketonkörpern, wie   z. B. Acetoacetat, ss-Hydroxybutyrat   und Aceton, im Rinderblut, wobei ein Geruch von Aceton im Harn, der Milch und dem Atem des Tieres auftritt. 



   Eine Kuh, die an Ketosis erkrankt ist, zeigt bedeutende klinische Symptome, z. B. Anorhexie oder Appetitlosigkeit, einen raschen Gewichtsverlust und einen scharfen Abfall im Milchertrag. 



   Osteomalazie ist eine chronische Rinderkrankheit. Eine Kuh, die an dieser Krankheit leidet, zeigt u. a. folgende Symptome   : Diarrhoe,   Gewichtsverlust und Schwächezustand, Entmineralisierung der Knochen, Arthritis und Störung der Nieren- und Leberfunktion. Eine solche Kuh gibt eine schlechte Milch,   z. B.   die sogenannte Utrechtmilch mit positivem Alkoholtest und/oder eine Milch mit geringem Fettgehalt. Ein Kalb, das an Osteomalazie leidet, weist einen geringen Gewichtszuwachs und eine unzureichende Entwicklung der Knochen und der Zähne auf. 



   Bisher war jedoch der Ursprung und der Mechanismus der Ketosis und der Osteomalazie unbekannt und es gab kein verlässliches Behandlungsverfahren für diese Krankheiten. Die   Stoffwechselstörung von   an solchen Krankheiten leidenden Rindern hat einen sehr grossen Schaden für die Milchindustrie zur Folge. Der herkömmliche Versuch, Ketosis zu heilen, bestand in der Verabreichung von Zuckern, z. B. Traubenzucker oder   vonVitaminB-komplex. Die Behandlung   von Osteomalazie bestand in der Verabreichung einer   kalziumhältigen   Substanz oder einer Mischung der Vitamine A und D. Jedoch war keines dieser Behandlungsverfahren immer wirksam. 



   Es wurde nunmehr festgestellt, dass eine grosse Anzahl von an Osteomalazie erkrankten Kühen auch eine Ketosis aufwies und dass das Auftreten beider Erkrankungen zu einer niederen Konzentration an Magnesiumionen im Serum solcher Kühe führt. Es wurde auch festgestellt, dass im Falle des Vorliegens von Ketosis Magnesium (Mg) eine pathologische Wirkung als Koenzym für den   Zucker- und Ketonkörper-Stoffwechsel   hat und dass im Falle des Vorliegens von Osteomalazie Magnesium (Mg) als Auslöser für den Stoffwechsel von Kalzium (Ca) in pathologischer Weise wirkt. Auf Grund dieser beiden Entdeckungen wurden Magnesiumsalze den an Ketosis oder Osteomalazie leidenden Rindern eingegeben, wobei eine hervorragende Heilwirkung erhalten wurde.

   Demzufolge sieht die Erfindung die Verwendung von Magnesiumsalzen zum Vorbeugen und zur Behandlung von Ketosis und Osteomalazie von Rindern vor. 



   Obgleich Magnesiumsalze als solche oral eingegeben werden   können, wobei die Salze   dem Futtermittel zugesetzt oder Futtermittelzusätzen wie z. B. Knochenkohle, Kalziumkarbonat und Natriumchlorid beigemischt werden, wird es vorgezogen, eine Injektion herzustellen, die Magnesiumsalze als Wirkstoff enthält. Eine solche Injektion kann auch Traubenzucker, Vitamin B- komplex, Vitamine A, D und E und Mineralien, wie Kalzium, enthalten. 



   Die bevorzugte tägliche Verabreichung von Magnesiumsalzen an erkrankte Rinder mittels intravenöser Injektion liegt zwischen   l   bis 4 g, bezogen auf Mg, bei oraler Verabreichung zwischen 10 und 20 g. 



   Magnesiumsalze an Rinder zu verabreichen, die   an Hypomagnesämie   leiden ist bekannt. Es war jedoch überraschend festzustellen, dass Ketosis und Osteomalazie bei Rindern weitaus erfolgreicher mit Magnesiumsalzen behandelt werden können als mit den bisher zur Vorbeugung und Behandlung dieser Krankheiten bei Rindern verwendeten Mitteln. 



   Die Erfindung soll an Hand von Beispielen näher erläutert werden. 



     Beispiel l :   Eine Injektion, die Magnesiumsulfat und Traubenzucker enthielt, wurde 20 an Ketosis leidenden Milchkühen gegeben. Es wurde eine vollständige Heilung im Verlauf von durchschnittlich   4, 4 Tagen,   mit Ausnahme einer Kuh, erzielt. Das Verfahren und die Resultate der Behandlung sind nachstehend angegeben. 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Zur <SEP> Heilung <SEP> benötigte <SEP> Tage <SEP> : <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 7 <SEP> Tage <SEP> (d. <SEP> i. <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> Tage
<tb> im <SEP> Durchschnitt) <SEP> 
<tb> Menge <SEP> an <SEP> eingegebenem <SEP> Magnesiumsulfat <SEP> : <SEP> 8,9 <SEP> g/Tag <SEP> im <SEP> Durchschnitt
<tb> Menge <SEP> an <SEP> eingegebenem <SEP> Traubenzucker <SEP> : <SEP> 160 <SEP> g/Tag <SEP> im <SEP> Durchschnitt
<tb> Magnesiumkonzentration
<tb> im <SEP> Serum <SEP> bei <SEP> Beginn <SEP> der <SEP> Erkrankung <SEP> : <SEP> 1, <SEP> 33 <SEP> bis <SEP> 2, <SEP> 2 <SEP> g <SEP> mäq/l
<tb> Magnesiumkonzentration <SEP> im <SEP> (1, <SEP> 77 <SEP> mäq/l <SEP> im <SEP> Durchschnitt)
<tb> Magneslumkonzentrahon <SEP> lm <SEP> 
<tb> Serum <SEP> nach <SEP> erfolgter
<tb> Heilung <SEP> :

   <SEP> 1, <SEP> 85 <SEP> bis <SEP> 2, <SEP> 39 <SEP> mäq/1 <SEP> 
<tb> (2,08 <SEP> mäq/l <SEP> im <SEP> Durchschnitt)
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Beispiele <SEP> Hauptsymptom <SEP> Zur <SEP> Heilung <SEP> er- <SEP> Art <SEP> der <SEP> Konzentration <SEP> eines
<tb> forderliche <SEP> Tage <SEP> Heilung <SEP> Ketonkörpers <SEP> im <SEP> Harn
<tb> 1 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (150)
<tb> 2 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (100)
<tb> 3 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (100)
<tb> 4 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (100)
<tb> 5 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (200)

  
<tb> 6 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (70)
<tb> 7 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 5
<tb> (200)
<tb> 8 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (100)
<tb> 9 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 2 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (80)
<tb> 10 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 8 <SEP> x <SEP> 30
<tb> (200)
<tb> 11 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (100)
<tb> 12 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> +1 <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (200)
<tb> 13 <SEP> den <SEP> Nervenzustand
<tb> betreffend <SEP> +2 <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (100)
<tb> 14 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (100)
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 (Fortsetzung)

   
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Beispiele <SEP> Hauptsymptom <SEP> Zur <SEP> Heilung <SEP> er-Art <SEP> der <SEP> Konzentration <SEP> eines
<tb> forderliche <SEP> Tage <SEP> Heilung <SEP> Ketonkörpers <SEP> im <SEP> Harn
<tb> 15 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> 5 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (200)
<tb> 16 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> 5
<tb> (50)
<tb> 17 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (30)
<tb> 18 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (100)
<tb> 19 <SEP> den <SEP> Nervenzustand
<tb> betreffend <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> (50)
<tb> 20 <SEP> die <SEP> Verdauung
<tb> betreffend <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 
<tb> (100)
<tb> 
 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> +1 <SEP> :

   <SEP> Mangel <SEP> an <SEP> Bewegung, <SEP> Koma, <SEP> Appetitverlust <SEP> und <SEP> Verlust <SEP> des <SEP> Wiederkauvermögens, <SEP> Aufhören <SEP> der <SEP> Peristaltik <SEP> des <SEP> Magens <SEP> und <SEP> Darms, <SEP> leichte <SEP> Verdauungsstörung <SEP> u. <SEP> s. <SEP> w.,
<tb> +2 <SEP> : <SEP> Allotriophagie, <SEP> störung <SEP> des <SEP> Nervensystems,
<tb> () <SEP> : <SEP> Werte <SEP> ermittelt <SEP> bei <SEP> Krankheitsbeginn <SEP> ; <SEP> 
<tb> o <SEP> : <SEP> Vollständige <SEP> Heilung <SEP> ; <SEP> 
<tb> x <SEP> : <SEP> Unvollständige <SEP> Heilung.
<tb> 
 



   Beispiel 2 : Es wurden drei   Fälle von Verdauungsketosis, die bei Horstein-Milchkühen auftraten,   behandelt. Eine   Magnesiumchloridlösung   (hergestellt durch Auflösen von 9,5    MgClz   in 100 ml destilliertem Wasser) wurde intravenös einmal täglich injiziert. Das Aceton verschwand aus dem Harn der erkrankten Milchkühe bei zwei dieser Kühe in 4 Tagen und bei den restlichen in 5 Tagen ; dies bewies, dass die Kühe geheilt waren. 



  In diesem Beispiel wurde Magnesiumchlorid in einer Menge von 2, 4 g (Mg-Äquivalent) täglich eingegeben. 



     Beispiel 3 :   Es wurden 53 Horstein-Milchkühe, die an Osteomalazie erkrankt waren, behandelt, indem ihnen ein Jahr hindurch 10   gMagnesium/Tag   eingegeben wurden, wobei das Magnesium dem Futter in Form von basischem Magnesiumkarbonat zugesetzt worden war. Die erhaltenen Resultate sind nachstehend angegeben. 



  Die Heilung wurde beurteilt, indem die Werte der Wirksamkeit der alkalischen Serumphosphatase   ("SAPA")   gemessen wurden. Normale oder gesunde Rinder hatten einen SAPA-Wert von 3 bis 7   K. A.-Einheiten,   wogegen die erkrankten 53 Kühe einen über 7   K.   -Einheiten gelegenen SAPA-Wert, im Durchschnitt 8,57 K.

   A.-Einheiten aufwiesen. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Tabelle 1 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> SAPA-Wert <SEP> Magnesiumkonzentration <SEP> 
<tb> im <SEP> Serum
<tb> Vor <SEP> der <SEP> Verabreichung
<tb> von <SEP> Magnesium <SEP> 8, <SEP> 57 <SEP> K. <SEP> A. <SEP> Einheiten <SEP> l, <SEP> 75 <SEP> maag/1 <SEP> 
<tb> Nach <SEP> der <SEP> Verabreichung
<tb> von <SEP> Magnesium <SEP> 6,49 <SEP> K.A. <SEP> Einheiten <SEP> 1,98 <SEP> mäg/l
<tb> 
 Anmerkung : Die Werte von SAPA und diejenigen der Magnesiumkonzentration, die in der Tabelle 1 angegeben sind, wurden auf Grund eines Durchschnitts von Versuchen bei 53 erkrankten Kühen erhalten. 



   Wie aus Tabelle 1 ersichtlich, verringerten sich der SAPA-Wert, der auf Grund des Vorliegens von Oesteomalazie auf 8, 57 K. A. - Einheiten angestiegen war nach vollständiger Heilung auf einen normalen Wert von 6, 49 K. A. -Einheiten. Die Magnesiumkonzentration in dem Serum stieg von 1,75 mäq/l vor der Heilung auf einen normalen Wert von 1, 98   mäq/l.   



   Tabelle 2 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Milchtest <SEP> (unter <SEP> Verwendung <SEP> von <SEP> Alkohol)
<tb> + <SEP> ++-t-H- <SEP> 
<tb> Vor <SEP> der <SEP> Verabreichung
<tb> von <SEP> Magnesium <SEP> 8 <SEP> Kühe <SEP> 42 <SEP> Kühe <SEP> 3 <SEP> Kühe
<tb> Nach <SEP> der <SEP> Verabreichung <SEP> 41 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 7
<tb> von <SEP> Magnesium <SEP> Kühe <SEP> Kühe <SEP> Kühe <SEP> Kühe
<tb> 
 
Die Tabelle 2 zeigt, dass vor der Magnesiumverabreichung alle erkrankten Kühe eine Milch gaben, die in Alkohol nicht stabil waren (sie zeigte einen positiven Wert beim Alkoholtest). Ein Jahr nach der Magnesiumverabreichung wiesen jedoch 41 Kühe eine gute, in Alkohol stabile Milch auf (der Alkoholtest war negativ), was anzeigt, dass die Kühe vollständig geheilt waren. 



   Tabelle 3 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Milchertrag <SEP> Fett <SEP> % <SEP> Fettertrag
<tb> Ein <SEP> Jahr <SEP> vor <SEP> der
<tb> Mg-Verabreichung <SEP> 3792 <SEP> kg <SEP> 3, <SEP> 280/0 <SEP> 122 <SEP> kg <SEP> 
<tb> Ein <SEP> Jahr <SEP> nach <SEP> der
<tb> Mg-Verabreichung <SEP> 5224 <SEP> kg <SEP> 3,42% <SEP> 179kg
<tb> 
 Anmerkung : Die in Tabelle 3 angeführten Werte sind Durchschnittswerte von Versuchen mit 53 Kühen. 



   Wie aus Tabelle 3 ersichtlich, waren die Kühe nach Bekämpfung der Osteomalazie gesund, wobei ein erhöhter Ertrag an Milch und Fett erzielt wurde. Von den vorstehend genannten 53 Kühen, die bereits an Osteomalazie litten, wiesen 18 ein Jahr vor der Magnesiumverabreichung gleichzeitig auch eine Ketosis auf ; nach dieser Behandlung litt nur eine Kuh an Ketosis, wobei sie jedoch von der Osteomalazie befreit war. Diese Tatsache ist ein klarer Beweis dafür, dass die Magnesiumverabreichung zur Vorbeugung von Ketosis ausserordentlich wirksam ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verwendung von Magnesiumsalzen zur Vorbeugung und Behandlung von Ketosis und Osteomalazie bei Rindern.

Claims (1)

  1. 2. Verwendung von Magnesiumsalzen nach Anspruch 1 als Zusatz zu einer Injektion. <Desc/Clms Page number 5>
    3. Verwendung von Magnesiumsalzen nach Anspruch l, als Beimengung zu Futter oder Futterzusätzen.
AT769273A 1973-09-04 1973-09-04 Vorbeugung und behandlung von ketosis und osteomalazie bei rindern AT324760B (de)

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