AT321440B - Verfahren zur Herstellung eines Treibstoffzusatzmittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Treibstoffzusatzmittels

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AT321440B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/02Liquid carbonaceous fuels essentially based on components consisting of carbon, hydrogen, and oxygen only

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Es ist bekannt, dass Methanol, Äthanol und deren Acetale allein oder in Mischung als Zusatzmittel zu Treibstoffen empfohlen werden. Damit diese Produkte für den genannten Zweck verwendet werden können müssen sie vollkommen wasserfrei sein, und sich in jedem Mengenverhältnis mit dem Treibstoff klar mischen ohne dass Ausscheidungen in der Mischung entstehen. 



   Die oben genannten Produkte entsprechen nicht ganz diesen Forderungen. Methanol ist bekanntlich nicht in jedem Mengenverhältnis mit dem Treibstoff mischbar. Äthanol sowie Acetale enthalten oft etwas Wasser und müssen vor ihrer Verwendung als Zusatzmittel vorher vollkommen entwässert werden, was eine kostspielige Nachbehandlung dieser Produkte erfordert. 



   Die Erfindung befasst sich mit der Herstellung eines Gemisches-immer gleicher Zusammensetzung-das aus den beiden Alkoholen Methanol und Äthanol hergestellt wird, welches sich in jedem Verhältnis mit dem Treibstoff klar mischt und diesem sehr günstige Verbrennungseigenschaften verleiht. Das erzeugte Mischprodukt besitzt als Zusatzmittel zum Treibstoff gegenüber Methanol oder Äthanol viele Vorteile, u. zw. infolge seines höheren Verbrennungswertes, günstigerer Zündeigenschaft, höhere Klopffestigkeit im Motor usw. 



   Das neue empfohlene Zusatzmittel ist ein Gemisch und besteht aus 60 bis 65% Äthylal (Äthylformal), 20 bis 25% Äthanol und 15 bis 20% Methanol. Als Rohstoffe zur Herstellung dieses Gemisches werden der Menge nach 1/3 Methanol und 2/3 Äthanol verwendet. Der Siedepunkt des Gemisches liegt zwischen 70 und 72 C. Die Verbrennungswärme beträgt zirka 7000 Cal. 



   Die Herstellung des oben genannten Gemisches erfolgt nach der Erfindung in einer 2-Kolonnenapparatur derart, dass zuerst aus Äthanol und Formaldehyd in Anwesenheit eines Säurekatalysators in einer Kolonne Äthylal hergestellt wird und dieses in Form eines azeotrop siedenden Gemisches bei   73 C,   bestehend aus 70% Äthylal, 18% Äthanol und 12% Wasser, aus der Reaktionsflüssigkeit abdestilliert wird. Dieses Gemisch wird dampfförmig in die zweite Kolonne übergeführt und in dieser mit zugesetzten Methanol fraktioniert destilliert und in ein wasserfreies Gemisch, bestehend aus 60 bis 65% Äthylal, 20 bis 25% Äthanol und 15 bis 20% Methanol, umgewandelt, welches Gemisch bei der Temperatur von 70 bis   720C   aus der Kolonne oben austritt. 



   Das kondensierte Gemisch ist wasserfrei und bedarf keiner Nachbehandlung, um als Zusatzmittel zu Treibstoffen verwendet werden zu können. 



   An Hand der Zeichnung wird das Herstellverfahren erläutert. 
 EMI1.1 
 Methanol in die Kolonne eingeleitet wird. Das eingeleitete azeotrope Dampfgemisch wird in der Kolonne   --B-- einer   intensiven fraktionierten Destillation unterzogen, wobei das im Gemisch befindliche Wasser durch den zufliessenden Methanol ausgetauscht wird. Aus dem Kopf dieser Kolonne tritt bei einer Temperatur 70 bis   72 C   ein wasserfreies Dampfgemisch, bestehend aus 60 bis   65% bathyial,   20 bis 25% Äthanol und 15 bis 20% Methanol, aus, und wird im   Kondensator--9--vollkommen   verflüssigt. Ein Teil des Kondensates wird als Fertigprodukt abgezogen. 



   Am Boden der   Kolonne-B-sammelt   sich das Wasser mit etwas Äthanol an und wird durch die   Leitung--13--in   die   Kolonne-A--zurückgeführt.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines Treibstoffzusatzmittels in Form eines wasserfreien Gemisches von Äthylal, Äthanol und Methanol durch Acetalbildung von Äthanol mit Formaldehyd in Anwensenheit eines 
 EMI1.2 
 einer dampfbeheizten Kolonne kontinuierlich durchgeführt wird und das gebildete Äthylal aus der Kolonne als ein ternäres azeotrop siedendes Gemisch von Äthylal, Äthanol und Wasser in Dampfform kontinuierlich abgetrennt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Treibstoffzusatzmittels in Form eines wasserfreien Gemisches von <Desc/Clms Page number 2> Äthylal, Äthanol und Methanol durch Acetalbildung von Äthanol mit Formaldehyd in Anwensenheit eines EMI2.1 das in der Kolonne gebildete dampfförmige ternäre Gemisch von Äthylal, Äthanol und Wasser kontinuierlich in eine zweite indirekt mit Dampf beheizte Kolonne eingeführt wird, in welcher durch einen kontinuierlichen Zusatz von Methanol das Wasser dem eingeführten wasserhältigen Gemisch entzogen und ein wasserfreies Dampfgemisch von Äthylal, Äthanol und Methanol gebildet wird, welches aus der Kolonne austritt und als Endprodukt verflüssigt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4301554C1 (de) * 1993-01-21 1994-03-03 Henkel Kgaa Verfahren zur Herstellung von Diethoxymethan

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4301554C1 (de) * 1993-01-21 1994-03-03 Henkel Kgaa Verfahren zur Herstellung von Diethoxymethan
WO1994017024A1 (de) * 1993-01-21 1994-08-04 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Verfahren zur herstellung von diethoxymethan

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