AT305128B - Vorrichtung zum Verankern von feuerfesten Fertigteilen, mit dieser Vorrichtung hergestellte Auskleidung und Verfahren zur Herstellung einer Auskleidung - Google Patents

Vorrichtung zum Verankern von feuerfesten Fertigteilen, mit dieser Vorrichtung hergestellte Auskleidung und Verfahren zur Herstellung einer Auskleidung

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AT305128B
AT305128B AT265771A AT265771A AT305128B AT 305128 B AT305128 B AT 305128B AT 265771 A AT265771 A AT 265771A AT 265771 A AT265771 A AT 265771A AT 305128 B AT305128 B AT 305128B
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AT
Austria
Prior art keywords
threaded
lining
nut
prefabricated parts
parts
Prior art date
Application number
AT265771A
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English (en)
Inventor
Solingen Ing.Erich Struzik (Deutschland)
Original Assignee
Plibrico Co Gmbh
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/10Monolithic linings; Supports therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/28Arrangements of linings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verankern von feuerfesten, grossformatigen Fertigteilen, insbesondere monolithischen Blöcken zum Isolieren von Industrieofenwänden mit ebenen oder gekrümmten Flächen, wobei die Fertigteile an gegenüberliegenden Stirnflächen mit nut- und federähnlichen Mitteln und mit Ausnehmungen zum Aufnehmen von mit der Industrieofenwand verbundenen Verankerungselementen versehen sind. 



   Isolierungen aus grossformatigen Fertigteilen haben gegenüber den aus Steinen gemauerten bzw. aus feuerfesten Massen an Ort und Stelle gestampften oder gespritzten Isolierungen den Vorteil, dass sie sich schnell und mit einfachsten Mitteln montieren lassen. Ausserdem weisen Isolierungen aus monolithischen, grossformatigen Fertigteilen weniger Fugen auf als Steinisolierungen und bieten somit geringere Angriffsflächen für Beschädigungen. Diese Fertigteile, die in den Abmessungen von beispielsweise 1, 0 X 0, 5 X 0, 2 m mit einem Gewicht von zirka   200 kg   werksmässig hergestellt werden, erfordern Montagehilfsmittel.

   Während man bei Isolierungen aus feuerfesten, gemauerten Steinen Haltesteine mit einmauern kann und bei feuerfesten Isolierungen mit ungeformten Massen Verankerungen mit einstampfen, eingiessen oder einspritzen kann, müssen bei feuerfesten Fertigteilen die notwendigen, mit der Industrieofenwand verbundenen Verankerungen in bei der Herstellung der Fertigteile mit eingeformte Öffnungen eingehängt werden. Bei der Isolierung von Ofendecken oder Drehrohröfen mit feuerfesten Steinen oder Massen sind Montagegerüste, Verschalungen und Absteifungen erforderlich, die nach beendeter Montage entfernt werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verankerung für grossformatige, monolithische, feuerfeste Fertigteile zu schaffen, die ein Montagehilfsmittel darstellt und gleichzeitig eine Dauerstandsverankerung bildet und ganz besonders ein nachträgliches Verspannen der Fertigteile mit der Industrieofenwand ermöglicht. 



   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Verankerungselemente jeweils aus einem in einer an der Industrieofenwand starr oder beweglich befestigten Mutter eingeschraubten Gewindebolzen mit erweitertem Kopf und darin befindlicher Vielkantbohrung oder Schlitz bzw. Kreuzschlitz bestehen und die Fertigteile an ihren Stirnflächen hälftige Ausnehmungen für das Verankerungselement aufweisen, wobei die Fertigteile ausserdem zum Einführen eines Schraubenschlüssels oberhalb des Gewindebolzens eine Bohrung oder Ausnehmung aufweisen. 



   Diese Vorrichtung hat den Vorteil, dass die Fertigteile als hängende Isolierteile bei der Montage in Drehrohröfen   od. dgl.   unfallsicher ohne Stützgerüste oder Absteifungen aufgehängt und sodann von der Ofeninnenseite nach der Montage betriebssicher verspannt werden können. Da der in den Ausnehmungen von zwei Fertigteilen befindliche Gewindebolzen in eine mit der Ofenwand verbundene Gewindemutter eingeschraubt wird und durch die von je zwei Fertigteilen gebildete Öffnung von der Innenseite des Ofens her nachgezogen werden kann, ist mit einfachsten Mitteln ein kontrollierbares Verspannen der Fertigteile sichergestellt. 



   Zufolge der vermeidbaren Stützgerüste und Absteifungen kann die gesamte Montage schneller und billiger durchgeführt werden. Das Verspannen der monolithischen Fertigteile von der Ofeninnenseite her erfolgt nur durch die kleine Bohrung oder Öffnung, in die der Schraubenschlüssel eingeführt wird. Hiedurch ist ein Minimum an Durchbrechungen erforderlich, die wieder mit einfachsten Mitteln sicher und dauerhaft nach der Montage verschlossen werden können. Somit ist auch eine dichte Isolierwand gewährleistet. 



   Da nun die Abmessungen der Stahlkonstruktion derartiger Öfen oder Feuerungen, der Verankerungen und auch der Fertigteile immer gewissen Toleranzen unterliegen, ergibt sich die Notwendigkeit einer Verankerungskonstruktion, die sowohl einmal in sich flexibel und zum andern in dem Längenmass verstellbar ist. 



  Diese Forderung wird erfindungsgemäss dadurch erfüllt, dass die Gewindemutter undrehbar aber verschiebbar mit der Industrieofenwand verbunden ist, wobei die Mutter einen Flansch aufweist und in einem Langloch eines U-förmigen Haltebügels sitzt, der mit der Industrieofenwand verschweisst ist. Auch kann die letztgenannte Forderung dadurch erfüllt werden, dass die Gewindemutter mit einem winkelförmigen Haltebügel fest verbunden ist, der ein Langloch aufweist, durch das ein mit der Industrieofenwand verschweisster Gewindestift hindurchgreift, wobei der verschiebbare Bügel mit Mutter mittels einer weiteren auf dem Gewindestift sitzenden Mutter fest mit der Industrieofenwand verspannt ist. 



   Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zur Herstellung einer Auskleidung unter Benutzung der erfindungsgemässen Verankerungselemente das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Bohrung nach beendeter Montage mit einer feuerfesten Masse od. dgl. ausgefüllt ist. 



   Schliesslich betrifft die Erfindung eine Auskleidung, die mittels der   erfmdungsgemässen   Verankerungselemente hergestellt und dadurch gekennzeichnet ist, dass jeder Fertigteil von mehreren Verankerungselementen, vorzugsweise vier Stück, gehalten wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Hiebei zeigt Fig. l einen Teilschnitt durch einen Drehrohrofen ; Fig. 2 eine Teilansicht in Richtung 
 EMI1.1 
 in Fig. 4 ; Fig. 6 eine weitere Ausgestaltung des Haltebügels und Fig. 7 eine Draufsicht auf Fig. 6. 



   Ein Drehrohrofen-l-ist mit einer feuerfesten Isolierung versehen, die aus einzelnen, grossformatigen, im Ausführungsbeispiel mit-2 und 3-bezeichneten, Fertigteilen besteht. Jeder dieser Fertigteile-2 und   3-ist   an den   Stirnwänden-6-mit nut-und federähnlichen   Mitteln versehen. So weist die Stirnwand 

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 - des Blockes-3-eine Nut--4-auf, in die eine   Feder-5-der Stirnwand-6-des   Blockes --2-- eingreift. Nut --4-- und Feder --5-- können durchgehend, oder, wie in Fig. 2 dargestellt, unterteilt ausgebildet sein. Ausserdem sind die   Stirnwände--6   und   6a--mit   hälftigen Ausnehmungen versehen, die zusammen die Ausnehmungen --7 bis 10-- für die nachfolgend beschriebenen Verankerungselemente ergeben. 



   Die Verankerungselemente bestehen unter anderem aus einem   Gewindebolzen --11-- mit   einem erweiterten Kopf --12--, in dem eine   Vielkantbohrung --13-- oder   ein Schlitz bzw. ein Kreuzschlitz eingebracht ist. Im Ausführungsbeispiel ist eine Sechskantbohrung dargestellt. Der   Bolzen --11-- ist   mit 
 EMI2.1 
 --14-- eingeschraubt,Spannplatte --19-- vorgesehen, die mit ihrer   Bohrung --20-- unterhalb   des   Kopfes --12-- auf dem   Gewindebolzen --11-- sitzt. Die Auflageflächen zwischen dem Kopf --12-- und der Platte-19können auch kalottenförmig ausgebildet sein. 



   Die Ausnehmungen der Fertigteile--2 und 3--sind wie folgt bezeichnet und für folgende Teile der Verankerung vorgesehen : Die   Ausnehmung --7-- nimmt   den   Haltebügel-16-mit   der Gewindemutter --14-- auf. Die Ausnehmung --9-- nimmt den Schaft des   Gewindebolzens --11-- auf   und die Aunsnehmung --8-- nimmt den erweiterten Kopf--12--des Bolzens--11--und die Spannplatte 
 EMI2.2 
 



   Die Montage der Blöcke wird folgendermassen vorgenommen :
Der Haltegügel --16-- wird in dem vorgesehenen Abschnitt mit dem Drehrohrofen--l--mittels der Schweissnaht --27-- verschweisst Die Breite des   Langloches --17-- und   eventuell die Stellung der   Haltestifte--18--lassen   ein allseitiges Verschieben der Gewindemutter--14--zu, so dass Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können. Sodann wird die   Gewindemutter --14-- mit   ihrem Flansch --15-- in das Langloch --17-- des Haltebügels --16-- eingeführt und verschwenkt. Damit ist die Mutter --14-- auch bei hängenden Konstruktionen zunächst ausreichend arretiert.

   Jetzt werden die Gewindebolzen --11, 12--und die   Spannplatte --19-- lose   in die   Mutter --14-- eingeschraubt   und die Fertigteile-2 und   3--gemäss   der Pfeile --B und C-in Fig. 4 seitlich in die dargestellte Stellung geschoben, wodurch die Fertigteile-2 und 3-- betriebssicher aufgehängt sind. Hienach wird der im Bereich der Strinfläche --6a-des Fertigteiles --2-- befindliche Gewindebolzen --11-- durch die   Bohrung --10-- von   der Ofeninnenseite her mittels eines nicht dargestellten Schraubenschlüssels fest angezogen. Der   Flansch-15-   der   Gewindemutter-14-presst   sich gegen den   Haltebügel--16-- und   die   Spannplatte --19-- gegen   die Innenfläche der Ausnehmung-8-.

   Der   Fertigteil --2-- ist damit   fest mit dem Drehrohrofen --1-verbunden. Anschliessend wird der sich an den Fertigteil --3-- anschliessende Block auf die im Bereich der   Stirnfläche   Blockes --3-- befindiche Verankerung aufgeschoben und dann der in Fig. 4 
 EMI2.3 
 Montage der Isolierung fortlaufend durchgeführt, bis alle Blöcke fest mit der Drehrohrofenwand verbunden sind. 



   Um grössere Herstellungstoleranzen in den Stahlteilen und den feuerfesten Fertigteilen ausgleichen zu können, kann eine weitere Ausgestaltung des Haltebügels gemäss den Fig. 6 und 7 vorgesehen werden. Hiezu ist ein winkelförmiger Bügel --21-- vorgesehen, an dem die   Gewindemutter --23-- zum   Aufnehmen des   Gewindebolzens --11-- befestigt   ist. Die Teile-21 und 23-- können einteilig aus Stahlguss hergestellt sein. 
 EMI2.4 
 dem Drehrohrofen --1--. 



   Diese Ausführung hat den Vorteil, dass die   Muter --23-- zufolge   des   Langloches --22-- sowohl   verschoben, als auch um den   Stift --24-- verschwenkt   werden kann und damit um einen grösseren Betrag verstellt werden kann. Die Ausnehmungen --7-- der Fertigteile --2 und 3-- müssen jedoch diesem grösseren Schwenkbereich angepasst sein. 



   Der Gewindebolzen mit seinem erweiterten Kopf --12-- und die Spannplatte-19können aus einem hochtemperaturbeständigen Stahl bestehen. 

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   Bei Beginn der Montage kann der erste Fertigteil dadurch befestigt werden, dass an Stelle des fehlenden letzten Fertigteiles die   Spannplatte --19-- an   der aus dem ersten Fertigteil herausragenden Seite durch   z. B.   



  Anschweissen eines Flacheisens als Stützvorrichtung benutzt wird. Diese nicht dargestellte Stützvorrichtung kann auch als bleibende Stütze verwendet werden. Der Abstand zwischen dem ersten und letzten Fertigteil wird dann als Ausgleichsspalt mit Stampfmasse   od. dgl. ausgefüllt.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Verankern von feuerfesten, grossformatigen Fertigteilen, insbesondere monolithischen Blöcken, zum Isolieren von Industrieofenwänden mit ebenen oder gekrümmten Flächen, wobei die Fertigteile an gegenüberliegenden Stirnwänden mit nut- und federähnlichen Mitteln und mit Ausnehmungen zum Aufnehmen von mit der Industrieofenwand verbundenen Verankerungselementen versehen sind,   dadurch gekenn-     zeichnet,   dass die Verankerungselemente jeweils aus einem in einer an der Industrieofenwand   (1)   befestigten Gewindemutter (14) eingeschraubten Gewindebolzen (11) mit erweitertem Kopf (12) und darin befindlicher Vielkantbohrung (13) oder Schlitz bzw.

   Kreuzschlitz bestehen und die Fertigteile (2,3) an den Stirnwänden (6 und 6a) hälftige Ausnehmungen (7 bis 9) für das Verankerungselement aufweisen, wobei die Fertigteile (2,3) ausserdem zum Einführen eines Schraubenschlüssels oberhalb des Gewindebolzens (11) eine Bohrung oder Ausnehmung (10) aufweisen. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. Gewindemutter (14) einen Vierkantflansch (15) aufweist und in einem Langloch (17) eines U-förmigen Haltebügels (16) sitzt, der mit der Industrieofenwand (1) verschweisst ist. EMI3.2 Gewindemutter (14) als Mutter (23) mit einem winkelförmigen Haltebügel (21) fest verbunden ist, der Bügel (21) ein Langloch (22) im langen Schenkel aufweist, durch das ein mit der Industrieofenwand (1) verschweisster Gewindestift (24) hindurchgreift, wobei Bügel (21) und Mutter (23) mittels einer weiteren auf dem Gewindestift EMI3.3 Kopf (12) des Gewindebolzens (11) eine Spannscheibe (19) mit grösserem Durchmesser zugeordnet ist und die Ausnehmung (8) in den Fertigteilen (2,3) der Spannscheibe (19) angepasst ist.
    EMI3.4 oberhalb der Ausnehmung (8) für den erweiterten Kopf (12) des Gewindebolzens (11) konisch mit zum Gewindebolzen (11) hin erweitertem Durchmesser ausgebildet ist.
    9. Verfahren zur Herstellung einer Auskleidung unter Benutzung der Verankerungselemente gemäss den EMI3.5
AT265771A 1971-03-29 1971-03-29 Vorrichtung zum Verankern von feuerfesten Fertigteilen, mit dieser Vorrichtung hergestellte Auskleidung und Verfahren zur Herstellung einer Auskleidung AT305128B (de)

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