AT407410B - Mehrschaliges mauerwerk - Google Patents

Mehrschaliges mauerwerk Download PDF

Info

Publication number
AT407410B
AT407410B AT169693A AT169693A AT407410B AT 407410 B AT407410 B AT 407410B AT 169693 A AT169693 A AT 169693A AT 169693 A AT169693 A AT 169693A AT 407410 B AT407410 B AT 407410B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
recess
anchor
shell
block
masonry
Prior art date
Application number
AT169693A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA169693A (de
Original Assignee
Leitl Ziegel Ges M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leitl Ziegel Ges M B H filed Critical Leitl Ziegel Ges M B H
Priority to AT169693A priority Critical patent/AT407410B/de
Publication of ATA169693A publication Critical patent/ATA169693A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT407410B publication Critical patent/AT407410B/de

Links

Landscapes

  • Finishing Walls (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein mehrschalige Mauerwerk, mit mindestens zwei aus keramischen Bausteinen gebildeten Schalen, wobei eine erste Schale mit einer zweiten Schale mittels Anker verbunden ist. 



   Zweischalige Mauerwerke sind beispielsweise aus der   AT-B-363. 655,   der AT-B-393. 854 sowie dem DE-G - 92 17 630. 5 bekannt. Bei diesen bekannten Mauerwerken befindet sich zwischen einer aus Bausteinen aufgemauerten Innenschale und einer aus Bausteinen aufgemauerten Aussenschale ein Lufthohlraum, wobei an der Innenschale noch eine Wärmedämmschicht vorgesehen ist, deren zur   Aussenschale   zugekehrte Oberfläche von der inneren   Oberfläche   der Aussenschale beabstandet ist. 



   Zur Gewährleistung der Standsicherheit des Mauerwerkes, Insbesondere der meist dünnen Aussenschale, ist es notwendig, die Aussenschale mit der Innenschale möglichst stabil zu verbinden, wobei jedoch Wärmebrücken vermieden werden sollen. Ausserdem ist zur Berücksichtigung unterschiedlicher temperaturbedingter Ausdehnungen der Aussenschale sowie der Innenschale in Richtung der Ebene des Mauerwerkes eine gewisse Bewegungsfreiheit der Aussenschale gegen- über der Innenschale sicherzustellen. 



   Aus der DE 31 01 471 A1 ist eine Wand mit Vorsatzplatten bekannt, wobei Mauersteine der Wand mit Nuten versehen sind. Diese Nuten werden mit einer Gussmasse, zum Beispiel Beton, aufgefüllt, worauf Verankerungsbolzen für die Vorsatzplatten vor dem endgültigen Abbinden der Gussmasse in diese eingeschlagen werden. Nach einer Variante können die Nuten auch nach Einschlagen der Verankerungsbolzen mit Gussmörtel ausgegossen werden. Diese Art der Befestigung von Vorsatzplatten an einer Wand ist aufwendig, arbeitsintensiv und damit teuer. 



   Zur Verbindung der beiden Schalen ist es weiters bekannt ("Wandkonstruktionen, Zweischalenmauerwerk" ; Katalog der Züricher Ziegeleien), Anker zu verwenden, die in der Regel aus Stahl gefertigt sind. Diese Anker werden etwa senkrecht zur Ebene des Mauerwerkes angeordnet und dienen dazu, Zug- und Druckkräfte zu übertragen. Die Anker werden in horizontalen Reihen vorgesehen, wobei sich die Anzahl der Anker je Reihe sowie die Anzahl der Reihen selbst nach den Stabilitätsanforderungen sowie nach den zu erwartenden Belastungen richtet. 



   Befinden sich die Lagerfugen der beiden Schalen stets auf gleicher Höhe, werden die Anker, die die Form eines Doppel-T aufweisen, sowohl in den Lagerfugen der einen als auch in den Lagerfugen der anderen Schale eingemauert. Diese Variante ist insbesondere dann in Verwendung, wenn beide Schalen gleichzeitig aufgemauert werden. Werden die Schalen jeweils aus ungleichen Bausteinen gebildet-wird z. B. die Innenschale von sich über nahezu die Geschosshöhe erstreckenden Elementen gebildet, - wird die Aussenschale nachträglich aufgemauert, und es ist erforderlich, die Verankerung der in T-Form ausgebildeten Anker an der Innenschale durch Einbohren und Verdübeln vorzunehmen, wobei die Bohrlöcher so gesetzt sind, dass das gegen- überliegende Ende jedes Ankers in einer Mörtelfuge zwischen Bausteinen der äusseren Schale zu liegen kommt. 



   Diese Vorgangsweise ist in der Regel auch dann erforderlich, wenn die Aussenschale nachtäglich zur Innenschale aufgemauert wird und sich die Lagerfugen der beiden Schalen in ungleichen Höhen befinden. 



   Nachteilig ist bei der ersten Vorgangsweise, dass bereits während des Aufmauerns der Innenschale auf die einzulegenden Anker Rücksicht genommen werden muss, und bei der zweiten Vorgangsweise, dass das Einbohren von Dübellöchern einen erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand bedingt, so dass sich die Arbeiten an der Baustelle selbst verzögern und speziell mit diesen Arbeiten vertraute Arbeiter benötigt werden. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und stellt sich die Aufgabe, ein mehrschalige Mauerwerk der eingangs beschriebenen Art mit ausgezeichneter Stabilität zu schaffen, das in einfacher Weise,   d. h.   mit geringem Arbeits- und Zeitaufwand und somit kostengünstig zu errichten ist. Insbesondere sollen die Anker auch nach dem Errichten der Innenschale in einfacher Weise an dieser befestigbar sein. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass Bausteine einer der Schalen mit mindestens einer eine Hinterschneidung bildenden Ausnehmung, die von keramischem Material gebildet ist, versehen sind, wobei ein mit mindestens einem Ankerhaken versehener Anker in dieser Ausnehmung verankert ist. 



   Dadurch, dass die Bausteine mindestens einer der Schalen mit zu den Ankerhaken korrespon- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dierend ausgebildeten Ausnehmungen versehen sind, genügt es, die Ankerhaken in diese Ausnehmungen einzulegen. Die Hinterschneidung ermöglicht eine Aufnahme von Zug- und Druckkräften über die Ankerhaken, ohne dass weitere Arbeiten, wie ein Einmörteln etc., notwendig sind. 



   Es ist bekannt, in Fertig-Betonwände Nuten mit Schwalbenschwanzquerschnitt, die zur Befestigung von Ankern dienen, vorzusehen, wobei die Nuten von in die Betonplatten eingegossenen Metallschienen,   sogenannten "Halfen-Dübelschienen", gebildet   sind. Solche Metallschienen sind teuer und ihre Anbringung erfordert eigene Manipulationen. Fertig-Betonwände sind zudem mit einem aus keramischem Material gefertigten Bausteinen aufgemauerten Mauerwerk weder vom Grundstoff her, noch von der fertigungstechnischen Seite und auch nicht von der bautechnischen Seite der daraus gebildeten Bauwerke mit keramischen Bausteinen vergleichbar. 



   Eine bevorzugte erfindungsgemässe Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung eine Einführöffnung zum Einführen des Ankerhakens aufweist, deren Länge der Längsdimension des Ankerhakens und deren Breite dem Querschnitt des Ankerhakens sowie der Ankerstange entsprechend gestaltet sind, und einen den Ausnehmungsgrund bildenden freien Hohlraum umfasst, der ein Drehen des in die Ausnehmung eingesetzten Ankers um die Achse seiner Ankerstange um etwa 90  zulässt. Die Ankerhaken werden nach Einführen in die Ausnehmung um 900 um die Achse der Ankerstange gedreht, wodurch die Ankerhaken in besonders einfacher Weise in der Ausnehmung zur Aufnahme von Zugkräften verankert werden können. Das Einsetzen der Anker kann ohne jedes Hilfsmittel erfolgen und von ungelernten Arbeitern bewerkstelligt werden. 



   Zweckmässig sind die Ausnehmungen als Nuten ausgebildet, deren Querschnitt korrespondierend zu den Ankerhaken gestattet ist, wobei gemäss einer ersten, für grössere Bausteine vorteilhaften Ausführungsform sich eine Nut über einen Teilbereich der der gegenüberliegenden Schale zugewendeten Seitenfläche eines Bausteines der anderen Schale erstreckt oder gemäss einer weiteren Ausführungsform sich eine Nut über die gesamte der gegenüberliegenden Schale zugewendeten Seitenfläche eines Bausteines erstreckt. Die letzte Ausführungsform ist für als Ziegel ausgebildete Bausteine vorteilhaft. 



   Der Anker ist längs der Nut entsprechend ihrer Länge verschiebbar, so dass seine genaue Lage in Abhängigkeit der   gegenüberliegenden Schale gewählt   werden kann, ohne dass irgendwelche weitere Manipulationen erforderlich sind. 



   Vorteilhaft erstreckt sich die Nut in vertikaler Richtung des Bausteines. Diese Ausführungsform ist besonders dann von Vorteil, wenn der Baustein als Hohilochziegel ausgebildet ist, wobei sich mindestens eine Nut in Richtung der Hohlräume des Hohllochziegels erstreckt. 



   Damit die Kräfte symmetrisch in den Baustein eingebracht werden können und Biegekräfte von der Ankerstange ferngehalten werden, stehen Ankerhaken unter Bildung einer T-Form seitlich von der Ankerstange ab und ist die Ausnehmung im Querschnitt dieser T-Form angepasst. Vorteilhaft ist das freie Ende des Ankers in eine Fuge zwischen den Bausteinen der Schale, die der Schale mit den Ausnehmungen gegenüberliegt, eingemauert. 



   Ein keramischer Baustein zur Herstellung eines erfindungsgemässen Mauerwerkes ist dadurch gekennzeichnet, dass an einer Seitenfläche des Bausteines mindestens eine sich über eine bestimmte Länge erstreckende Ausnehmung vorgesehen ist, die einen Hohlraum aufweist, dessen Weite in einer zur Längserstreckung der Ausnehmung senkrechten Richtung grösser ist als die Breite der Ausnehmung an der Seitenfläche des Bausteines. 



   Gemäss einer bevorzugten, besonders einfach herzustellenden Ausführungsform ist der keramische Baustein als   Hohllochziegel   ausgebildet und die im Querschnitt als etwa L-oder T-förmige Nut gestaltete Ausnehmung mit ihrer Längserstreckung parallel zur Längserstreckung der Hohlräume des Hohllochziegels ausgerichtet. 



   Ein Verfahren zum Herstellen eines   erfindungsgemässen,   stranggepressten keramischen Bausteines ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung gleichzeitig mit dem Strangpressen des Bausteines erfolgt, wobei zweckmässig die als L- oder T-förmige Nut ausgebildete Ausnehmung bei einem Hohilochziegel ebenfalls gleichzeitig mit dem Strangpressen des Bausteines bzw. der   Hohlräume   des Bausteines erfolgt. 



   Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Mauerwerk,   u. zw.   in horizontaler Richtung in schematischer Darstellung und Fig. 2 ein Baustein zum 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Aufbau des in Fig. 1 dargestellten Mauerwerks im Schrägriss zeigen. Fig. 3 veranschaulicht einen beim erfindungsgemässen Mauerwerk verwendeten Anker ebenfalls im Schrägriss. 



   Das in Fig. 1 dargestellte zweischalige Mauerwerk weist eine Innenschale 1 auf, die aus Bausteinen 2, die vorzugsweise   als Hohilochziegel ausgebildet   sind, aufgemauert ist Der zwischen den Bausteinen 2 vorhandene Mörtel sowie ein gegebenenfalls am Mauerwerk vorgesehener Innen- und Aussenputz sind der Einfachheit halber nicht dargestellt. Die Innenschale 1 ist zur Mauerwerks-Aussenseite hin von einer Wärmedämmschicht 3 aus   Mineralwolle od. dgl.   bedeckt. 



  Diese Wärmedämmschicht 3 ist aussenseitig von einer Aussenschale 4, die aus vorzugsweise von keramischen Materialien gebildeten, untereinander gleichen Bausteinen 5 aufgemauert ist, geschützt. Zwischen der Wärmedämmschicht 3 und der Aussenschale 4 ist ein Hohlraum 6 vorgesehen, der vorzugsweise hinterlüftet ist. Zur Sicherstellung eines Hohlraumes 6 mit durchgehend gleicher Breite 7 weisen die Bausteine 5 vorzugsweise innenseitig vorstehende Rippen 8 auf, die an der Wärmedämmschicht 3 anliegen. Zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität des Mauerwerkes, insbesondere zur Sicherung der Standsicherheit der meist aus dünneren Bausteinen 5 gemauerten Aussenschale 4, ist diese mit der Innenschale 1 mittels Anker 9 verbunden. 



  Die Anker 9 weisen an mindestens einem Ende T-förmig ausgestaltete Ankerhaken 10 auf, die in einer korrespondierend zu ihnen gestalteten als Nut ausgebildeten Ausnehmung 11 eingesetzt sind. Diese Nut 11 erstreckt sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, über die gesamte Höhe 12 des Hohllochziegels 2 und wird beim Strangpressen des Hohllochziegels, also mit den   Hohlräumen   13 in einem Arbeitsgang, hergestellt. 



   Zum Verankern der Anker 9 werden diese mit ihren Ankerhaken 10 in die Nut 11 eingeführt und danach um 900 um die Achse der Ankerstange 18 gedreht, so dass die Ankerhaken 10 an der die Nutöffnung 14 hintergreifenden Hinterschneidung 15 gegen Herausziehen aus der Nut 11 gesichert sind. Die Breite 16 der Nutöffnung 14 entspricht in etwa der Dicke 17 der Ankerstange 18 des Ankers 9 sowie der Dicke 19 der Ankerhaken 10. Der den Nutgrund 20 bildende und die Ankerhaken 10 aufnehmende Hohlraum 21 ist in seiner Dimension nur geringfügig grösser gestaltet als die Dimension der Ankerhaken 10, so dass die Ankerhaken 10 im wesentlichen ohne Spiel in diesem Hohlraum 21 zu liegen kommen. 



   Das gegen die Aussenschale 4 gerichtete Ende 22 des Ankers 9 ist in der Fuge zwischen den Bausteinen 5 der Aussenschale 4 eingemauert. Dieses Ende, das beim dargestellten Ausführungsbeispiel gerade ausgebildet ist, könnte zwecks besserer Verankerung in der Fuge auch eine andere Gestalt aufweisen, beispielsweise ebenfalls T-förmig ausgestaltet sein. Es könnte auch in eine entsprechend der Ausnehmung 11 ausgebildete Ausnehmung der Bausteine 5 einsetzbar sein. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, erstreckt sich die die Ankerhaken 10 aufnehmende Nut 11 über die gesamte Höhe 12 der der Aussenschale zugewendeten Seitenfläche 23 des Hohllochziegels 2. 



  Hierdurch kann das Aufmauern der Innenschale 1   völlig   unabhängig vom Aufmauern der Aussenschale 4 durchgeführt werden, und es brauchen die Höhen der Horizontalfugen der Aussenschale 4, nach denen sich die Lagen der Anker 9 richten, nicht berücksichtigt werden, da jeder Anker 9 entlang der gesamten Nut 11 verschiebbar ist. 



   Die Nut 11 könnte jedoch auch in waagrechter oder schräger Richtung angeordnet sein, sie muss sich auch nicht über die gesamte Seitenfläche 23 des Bausteines 2, der zur Aufmauerung der Innenschale 1 verwendet wird, erstrecken. Die Aussenschale 4 kann aus hinsichtlich Material und Gestalt beliebigen Bausteinen 5 gebildet sein. Beispielsweise können hier auch wärmedämmende Ziegel, wie Hohllochziegel, Verwendung finden. Eine weitere denkbare Ausführungsform ist darin zu sehen, dass die Ausnehmungen 11 auch an den die Aussenschale 4 bildenden Bausteinen 5 vorgesehen sein können. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Mehrschalige Mauerwerk, mit mindestens zwei aus keramischen Bausteinen (2,5) gebildeten Schalen (1,4), wobei eine erste Schale (1) mit in ihrer Seitenfläche angeord- neten Ausnehmungen (11), mit einer zweiten Schale (4) mittels Anker (9) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass Bausteine (2) einer der Schalen (1) mit mindestens einer <Desc/Clms Page number 4> eine Hinterschneidung (15) bildenden Ausnehmung (11), die von keramischem Material gebildet ist, versehen sind, wobei ein mit mindestens einem Ankerhaken (10) versehener Anker (9) in dieser Ausnehmung (11) verankert ist.
  2. 2. Mauerwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) eine Einführöffnung (14) zum Einführen des Ankerhakens (10) aufweist, deren Länge der Längsdimension des Ankerhakens und deren Breite (16) dem Querschnitt (17,19) des Ankerhakens (10) sowie der Ankerstange (18) entsprechend gestaltet sind, und einen den Ausnehmungsgrund (20) bildenden freien Hohlraum (21) umfasst, der ein Drehen des in die Ausnehmung eingesetzten Ankers (9) um die Achse seiner Ankerstange (18) um etwa 900 zulässt.
  3. 3. Mauerwerk, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (11) in an sich bekannter Weise als Nuten ausgebildet sind, deren Querschnitt korrespon- dierend zu den Ankerhaken (10) gestaltet ist.
  4. 4. Mauerwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Nut (11) über einen Teilbereich der der gegenüberliegenden Schale (4) zugewendeten Seitenfläche eines Bau- steines (2) der anderen Schale (1) erstreckt.
  5. 5. Mauerwerk nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Nut (11) in an sich bekannter Weise über die gesamte der gegenüberliegenden Schale (4) zugewen- deten Seitenfläche eines Bausteines (2) erstreckt (Fig. 2).
  6. 6. Mauerwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nut (11) in an sich bekannter Weise in vertikaler Richtung des Bausteines (2) erstreckt.
  7. 7. Mauerwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Baustein (2) als Hohl- lochziegel ausgebildet ist und sich mindestens eine Nut (11) In Richtung der Hohlräume (13) des Hohilochziegels erstreckt.
  8. 8. Mauerwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Ankerhaken (10) unter Bildung einer T-Form seitlich von der Ankerstange (18) abstehen und dass die Ausnehmung (11) im Querschnitt dieser T-Form angepasst ist.
  9. 9. Mauerwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (22) des Ankers (9) in eine Fuge zwischen den Bausteinen (5) der Schale (4), die der Schale (1) mit den Ausnehmungen (11) gegenüberliegt, eingemauert ist.
  10. 10. Keramischer Baustein (2) zur Herstellung eines Mauerwerkes nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Seitenfläche des Bausteines (2) mindestens eine sich über eine bestimmte Länge erstreckende Ausnehmung (11) vorgesehen ist, die einen Hohlraum (21) aufweist, dessen Weite in einer zur Längs- erstreckung der Ausnehmung senkrechten Richtung grösser ist als die Breite (16) der Ausnehmung (11) an der Seitenfläche des Bausteines (2), wobei der Hohlraum direkt von keramischem Material gebildet ist.
  11. 11. Keramischer Baustein nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Baustein (2) als Hohilochziegel ausgebildet ist und die im Querschnitt als etwa L- oder T-förmige Nut (11) gestaltete Ausnehmung mit ihrer Längserstreckung parallel zur Längserstreckung der Hohlräume (16) des Hohllochziegels (2) ausgerichtet ist.
  12. 12. Verfahren zum Herstellen eines keramischen Bausteines (2) nach Anspruch 10 durch Strangpressen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (11) gleichzeitig mit dem Strangpressen des Bausteines (2) hergestellt wird.
  13. 13. Verfahren zum Herstellen eines keramischen Bausteines (2) nach Anspruch 11 durch Strangpressen, dadurch gekennzeichnet, dass die L- oder T-förmige Nut (11) gleichzeitig mit dem Strangpressen des Bausteines, d. h. dessen Hohlräume (13) hergestellt wird.
AT169693A 1993-08-23 1993-08-23 Mehrschaliges mauerwerk AT407410B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT169693A AT407410B (de) 1993-08-23 1993-08-23 Mehrschaliges mauerwerk

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT169693A AT407410B (de) 1993-08-23 1993-08-23 Mehrschaliges mauerwerk

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA169693A ATA169693A (de) 2000-07-15
AT407410B true AT407410B (de) 2001-03-26

Family

ID=3519015

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT169693A AT407410B (de) 1993-08-23 1993-08-23 Mehrschaliges mauerwerk

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT407410B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3101471A1 (de) * 1981-01-19 1982-08-26 Mathias 8229 Piding Reichenberger Wand mit vorsatzplatten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3101471A1 (de) * 1981-01-19 1982-08-26 Mathias 8229 Piding Reichenberger Wand mit vorsatzplatten

Also Published As

Publication number Publication date
ATA169693A (de) 2000-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT513576B1 (de) Wandschalungssystem sowie ein Verfahren zum Herstellen eines Wandschnitts mit einer Isolierschalung
WO2008092664A2 (de) Bauelement
EP1148180A1 (de) Wandelement
AT407410B (de) Mehrschaliges mauerwerk
DE10007450A1 (de) Montageträgersystem sowie Verfahren zur Befestigung eines Fertigbauteils an einem Gebäudeteil unter Verwendung des Montageträgersystems
DE4216367A1 (de) Vorgefertigtes Mauerelement aus Ziegeln
DE102009058691A1 (de) Thermisch isolierende Gebäudewand
AT520407A1 (de) Schalungselement
DE812829C (de) Verfahren zur Herstellung von Stahlbeton-Skelett-Mauerwerk
DE1484067A1 (de) Bewehrtes Mauerwerk
DE834446C (de) Verfahren zur Herstellung von Waenden aus Fertigbauteilen
DE19710564A1 (de) Verfahren zur Herstellung des Tragwerks eines vorgefertigten, transportablen Mauerteils
DE3204990C1 (de) Verfahren zur Herstelung einer hochtemperaturbeanspruchbaren Auskleidung
DE3026732A1 (de) Bauteil zur herstellung von ringankern fuer bauwerke aus mauerwerk
DE19636828C2 (de) Verfahren und Bauelement zur Herstellung von Bauwerksteilen
DE905883C (de) Verfahren zur Herstellung insbesondere von Aussen- und Zwischenwaenden von Gebaeuden
DE3632703A1 (de) Fugen-schalungs-element
CH671990A5 (de)
DE2534134A1 (de) Kaminsteinelement und verfahren zur herstellung desselben
DE10243253B4 (de) Tübbing und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2742000C3 (de) Freistehender Schornstein
DE8911453U1 (de) Flächen-Bauelement, insbesondere zur Herstellung von Decken, Wänden und dergleichen
DE862662C (de) Bauweise
DE859667C (de) Schalungslose Stahlstein- bzw. Stahlbetonrippendecke
DE20006934U1 (de) Fertigbauteilsystem zur Errichtung von Bauwerken

Legal Events

Date Code Title Description
EIH Change in the person of patent owner
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee