AT30434B - Letternablegemaschine. - Google Patents

Letternablegemaschine.

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AT30434B
AT30434B AT30434DA AT30434B AT 30434 B AT30434 B AT 30434B AT 30434D A AT30434D A AT 30434DA AT 30434 B AT30434 B AT 30434B
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AT
Austria
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letter
slide
letters
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ship
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Inventor
Franz Josef Mueller
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Franz Josef Mueller
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  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Letternablegemaschine.   



   Die Erfindung betrifft eine Ablegevorrichtung, welche in Verbindung mit Schriftsetzmaschinen für gewöhnliche Lettern verwendet werden kann und von den bisher bekannten Ablegevorrichtungen wesentlich abweicht. Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung durch mehrere später zu erläuternde Figuren dargestellt und ist wie folgt eingerichtet :
Der abzulegende Satz wird in   einem   Rahmen zur rechten Seite der Vorrichtung gelegt. An dem Hahmen befindet sich eine Kurbel mit einem daran befestigten Schieber, welcher bei jeder Kurbeldrehung um die Stärke einer   Lotternzeile vorrückt,   so dass Zeile 
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   und 7 ; angeordnet, auf welchem an zwei   Stellen in   gleichem   Abstande je zwei starke Greifer-   paare- befestigt   sind. 



     Die Rolle 87   beim Schiff hat zu beiden Seiten noch besondere, auf der Achse des Antriebswerkes festgekeilte Scheiben 40, welche zur Führung des Riemens dienen und an ihrem Umfange gezahnt sind. In diese Zähne greifen zu   beiden Seiten der Greifer au   deren Aussenseiten angeordnete Stifte 41 (Fig. 3,5,   ( ; und 7)   ein, um während des Ausstossens derLetternausdemAblegeschiffdieGreifer42zwangläutigzuführen. 



   Das vordere Ende des Schiffes hat kleine halbkreisfärmige Ausschnitte 44, in welche an den Greifern befindliche, liegende Rollen J3 mit ihren scharfen Kanten bis zur Dicke   der dünnsten Lettern eingreifen. Bei   ihrem Durchgang nehmen sie die vorderste Letter mit und führen sie über die Gleitbahn bis an den Kanal, in den diese.   gehört. diesel     Röllchen sind   in die   Greiflörpcr   der Länge nach eingelagert, so dass sie mit ihren Kopfenden von oben her auf die Lettern im Schiff gewissermassen aufschlagen und sie dadurch nach unten aus dem letzteren treiben.

   Später dienen die   Röllchen   vermöge ihrer seitlichen 
 EMI1.2 
 ist das Schiff durch den Hebel 45 (Fig. 3 und 4) mit dem Abiegetastenwerk in Verbindung,   welcher sich bei jedptu Tastendruck hebt   und durch seinen Seitenarm das Schiff in den 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 abgelegt werden, so stellt sich der Ausschnitt 47 in die   Gleitbahn !'"d   nimmt die durch die Greifer   herangeführte   Letter auf, worauf der Schieber sofort wieder zurückgeht, bis der Ausschnitt mit der Letter über der oberen Öffnung des Kanales steht, so dass die Letter in   Ictoron hineinfällt.

   Handelt es sich   aber um eine Letter mit einem grossen Buchstaben für die Kanalreihe   J,   so erfolgt mittels eines   Pedales   und Schnurzuges 49 die Umschaltung des Schiebers (Fig. 2), wie nachstehend beschrieben ist. 



   Das Einlagern der herangeführten Lettern in die Ausschnitte der Schieber wird durch den Druck der Röllchen an den Greifern wesentlich befördert und durch die Drehung der Röllchen wird auch der gleichmässige Rückgang der Schieber (Fig. 6) zu den Kanälen hin geregelt. Die Bewegung der Schieber geschieht wie folgt : Jeder Tastenhebel steht mit einem zweiarmigen Hebel 55 in Verbindung (Fig. 2), welcher am oberen Ende in den wagerechten Schieber 46 eingehängt ist. Der Hebel   55 läuft   am unteren Ende in einen herzförmigen Ansatz 33 mit zwei von einem Punkte nach zwei Richtungen ausgehenden Schlitzen c und d aus.

   Ein an jedem Tastenhebel befindliches Röllchen e greift in normaler Lage des Hebels 55 in den Schlitz d ein und drängt beim Anschlagen einer Taste das Herzstück nach den Kanälen hin ; dadurch aber führt das obere Ende des Hebels 55 den Schieber 46 derart über die Gleitbahn, dass der Ausschnitt 47 zur Wirkung kommt. Soll jedoch der Ausschnitt 48 arbeiten, so wird vermittels des Schnurzuges 49 und eines nicht dargestellten Fusshebels durch des Anschlag a an einer   Umschaltewalze 30   (Fig. 6) die Spitze des   Herzstückes   33 so weit von den Kanalreihen weggedrängt, dass die Rolle e in den Schlitz c greifen kann. Wird jetzt eine Taste angeschlagen, so wird der Hebel 55 in der umgekehrten Richtung bewegt und der Schieberausscbnitt 48 tritt in die Gleitbahn, um eine Letter aufzunehmen und in die Kanalreihe 2 zu entladen.

   Der Anschlag b der Umschaltwalze (Fig. 2) dient dazu, den Hebel 55 für die erst besprochen Schieberbewegung einzustellen. 



   Wie eingangs erwähnt, dient dio beschriebene. Vorrichtung dazu, die Lettornmagazino (liner   Setzmaschine   zu füllen ; ihr   Tastwerk   befindet sich derjenigen   der letzteren gegenüber,   damit beide Maschinen gleichzeitig arbeiten können. 



   Für den   Maschinensetzer   müssen die Lettern auf einer Breitseite, u. zw. mit der
Signatur nach links, in den Kanälen lagern. Wie jedoch früher erwähnt wurde, liegen die
Lettern während des Ablegens im Schiff so, dass sich die Signaturen oben und das Schrift- bild zum Ableger hin befinden ; sie müssen also noch nach rechts umgewendet werden, die
Signatur zur rechten Seite des Ablegers hin, um für'die Setzmaschine wieder richtig zu liegen, und zu diesem Zwecke dient der unter dem vorderen Ende des Ablegeschiffes befindliche Aufnahmekanal 50 am Anfang der Gleitbahn 36, durch dessen Biegung die Lettern, ehe sie auf die Gleitbahn gelangen, eine Drehcng von   90r   erhalten. 



   In der Gleitbahn selbst sind unter jedem Schieber zwei Sperren 53 (Fig.   2,   3 und 5) angebracht, welche auf einer festen Unterlage ruhen und unter der Wirkung von Federn stehen, die die Sperren aufwärts zu ziehen suchen. Jede der Sperren besteht aus zwei senkrechten Stiften von verschiedener Länge, u. zw. liegen die kürzeren Stifte in der Bahn je eines Schiebers 46 und um ein kürzeres Stück voneinander entfernt, als die Länge der Ausschnitte 47 und 48 ausmacht ; die längeren Stifte dagegen liegen seitwärts vom Schieber, 
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 kurzen Stiften. In der Ruhelage (Mittelstellung) der Schieber 46 werden die Sperren durch don zwischen den Schlitzen 47 und 48 liegenden vollen Teil derart in der Tieflage gehalten, dass das Ende des längeren Stiftes genau mit der Gleitbahn abschneidet (Fig. 5).

   Die beiden kürzeren Stifte einer Sperre dringen nun, sobald durch Tastendruck ein Schieber in die Gleitbahn bewegt wird, unter der Wirkung der Federn in dessen Ausschnitt von unten her um   etwa 1/2 mm   ein,   während die zugehörigen längeren   Stifte zugleich über die   Gleitbahn neben   dem betreffenden Schieber hervortreten ; dadurch wird der Schieber festgehalten und die Letter kann nicht weiter gleiten, als es erforderlich wird. 



   Jeder Schieber entspricht an Dicke derjenigen der ihm zugehörigen Letter. Wird nun durch Niederdrücken einer falschen Taste eine unrichtige, zu dicke Letter in einen Schieber geführt, so passt sie nicht ganz in 1en Schlitz hinein, der betreffende Greifer wird von der vorstehenden Letter aufgehalten, und der ganze   Förderriemen   wird dadurch angehalten, der auf den Reibungsrollen   Q7,   38 läuft ; dieser bringt hiebei eine Glocke 54   (Fig. 3   und 4) zum Ertönen, welche den Ableger nötigt, das Hindernis zu beseitigen.

   Ist aber die in den Ausschnitt des Schiebers geratene Letter zu dünn, so werden durch den 
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 gedrüngt, so dass der Greifer an den über die Oberfläche der Gleitbahn hinausragenden längeren Stiften festgehalten wird und wieder setzen die Reibungsrollen die Glocke in Tätigkeit. Legt sich aber die richtige Letter ein, so üben die Röllchen 48 an den Greifern einen leisen Druck auf diese aus, und dadurch werden die darunter befindlichen Enden der Stifte so weit nach unten gedeckt, dass der Schieber losgelassen und durch seine Rückzugfeder in die Lage über den Letternkanal zur'blegung der Letter gebracht wird. 



  Die Lagerung der federnden Stifte ist auf Fig. 5   Cl Jlchtlicl1.   



   Sollte. eine Letter ihren Schieber verfehlen, so wird sie durch den Greifer bis ans Ende der Gleitbahn geführt und fällt am Ausgang   56   (Fig. 3) in ein Sammelkästchon. 



   Ferner ist vorgesorgt, dass aus dem Ablegeschiff nicht zu gleicher Zeit zwei dünne   Lettern horausgostosson worden   können, u. zw. dadurch, dass sich in dem kleinen Aufnahme-   kaiizi 50 eine   Feder 51 (Fig. 3) befindet, durch welche die zweite Letter verhindert wird, gleichzeitig hinabzugleiten sondern seitlich   abgedrängt   wird, bis im nächsten Augenblick die Bahn wieder frei ist. 



   Die Arbeit des   Ablegers   besteht nur darin, dass er nach dem Laden des Ablegeschiffes den Text der Zeile liest und sodann das Tastenwerk anschlägt, während alles   übrige   von der Maschine selbst besorgt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Lettornablegemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeile für Zeile die Lettern   aufnehmende,   am vorderen Ende mit Ausschnitten (44) versehene Ablegeschiff durch einen von Hand bewegten Tastenhebel in den Bereich von auf einem endlosen über Reibungs- rollen (37, 38) laufenden Förderriemen (39) angeordneton Greifern (42) gebracht wird, welche durch die Ausschnitte (44) des Schiffes   hindurchgehen   und die vorderste Letter aus dem Schiff nach unten in einen Aufnahmekanal (50) führen, der unter einem Bogen 
 EMI3.1 
 Letter sodann bis zu einem entsprechenden, durch denselben Tastendruck in die Gleitbahn vorbewegten Ablegeschieber (46) führen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Letternablegomaschiue nach Anspruch 1, dadurch gelions- zeichnet, dass die Ausschnitte (14) des Schiffes halbkreisförmig gestaltet sind, so dass an den Greifern (42) drehbar gelagerte Rollen (43) hindurchtreten und die vorderste Letter mitnehmen können.
    3. Ausführungsform der Letternablegemaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Reibungsrolle (37) des Förderriemens, welche dem Ablegeschiff ? unächst Hegt, zu beiden Seiten mit gezahnten Scheiben (40) versehen ist, in welche am Greifer (42) angebrachte wagerechte Stifte (41) so lange eingreifen, bis die abzulegende EMI3.2 geführt ist.
    4. Ausführungsform der Letternablegemaschine nach Anspruch 1 für zwei hintereinander liegende Letternmagazine, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablegen der Lettern durch einen mit zwei Ausschnitten (47, 48) von den Abmessungen der Letter versehenen Schieber (46) erfolgt, welcher durch den Tastenhebel mit seinem entsprechenden Ausschn ; tt in die Gleitbahn (36) der Lettern vorgeführt wird, während die Lettern durch die Greifer (42, 43) des Förderriemens in den betreffenden Ausschnitt eingeführt wird, um sodann heim Rückgange dos Schiebers durch den Ausschnitt hindurch in den darunter befindlichen Magazinkanal zu fallen.
    5. Ausführungsform der Letternablegemaschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zu jedem Ablegeschieber (46) zwei Paare unter Federwirkung EMI3.3 erst durch den Druck der Greiferrollen auf die eingelagerte Letter bzw. auf die Sperre (53) wieder ausgelöst wird, wogegen die längeren Stifte der letzteren (53) zwischen je zwei Schieber (46) über die Gleitbahn hervortreten und das Einlagern der Lettern durch Aufhalten derselben mitregeln.
    6. Ausführungsform der Lettcrnablegomaschine nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung der Schieber behufs Ablegens einer Letter in EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 in einen zweiten, entgegengesetzt laufenden Schlitz (e) geleitet wird und dadurch dem Schieber die umgekehrte Richtung gibt.
    7. Ausführungsform der Letternablegemaschine nach Anspruch 1, dadurcn gekonnzeichnet, dass der Aufnahmekanal (50) innen mit einer Feder (öl) verschen ist, welche das gleichzeitige Eindringen zweier dünner Lettern in die Gleitbahn verhindert.
AT30434D 1905-01-24 1906-04-17 Letternablegemaschine. AT30434B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1905175806D DE175806C (de) 1905-01-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT30434B true AT30434B (de) 1907-10-25

Family

ID=5694831

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AT30434D AT30434B (de) 1905-01-24 1906-04-17 Letternablegemaschine.

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