AT30414B - Setzkasten und zugehörige Vorrichtung zum Bewegen der Matrizenstäbe für Matrizensetz- und Zeilentypen-Gießmaschinen des Monolinesystems. - Google Patents

Setzkasten und zugehörige Vorrichtung zum Bewegen der Matrizenstäbe für Matrizensetz- und Zeilentypen-Gießmaschinen des Monolinesystems.

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AT30414B
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  Setzkasten und zugehörige Vorrichtung zum Bewegen der Matrizenstäbe für Matrizensetz- und Zeilentypen-Giessmaschinen des Monolinesystems. 
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In der Zeichnung ist Fig. 1 ein   wagerechter   Schnitt durch den Setzkasten, welcher einen Fanghebel samt zugehörigem Sperrhebel und den anliegenden Teilen veranschaulicht, Fig. 2 ein lotrechter Schnitt durch den Setzkasten, Fig. 3 zeigt in einem   wagerechtcu   
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 samt   Fang-und Sperrhebeln,   Fig. 6 ist eine schaubildliche Darstellung der einen Seitenwand des Setzkastens, Fig. 7 eine eùensolche Darstellung der zweiten Seitenwand des Kastens, Fig. 8 eine Einzelansicht der Rückwand des Setzkastens und der   Ausstosskolben-   
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 den   Brückenstuhl,   Fig.

   10 und 11 sind Einzeldarstellungen des   Fanghebels   und des Sperr-   hebels, Fig. 1 zeigt   in Einzeldarstellung den   13gel,   welcher zur Zurückführung der Fang-   hebelsch : eber   in die Anfangsstellung dient, Flg. 13 stellt den Schwingrahmen und die mit demselber verbundene Vorrichtung zum Bewegen der Vorder- und Zwischenwand des Setzkastens dar, Fig. 14 ist eine   zugehörige   Oberansicht, in welcher überdies der bewegliche 
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 hier noch mit einem   zusätzlichen   Ausschnitt 1a ausgestattet, in welchen ein   entsprechender   Sperrhebel 2 eintritt, der das   Zurückprallen   der Matrize von dem Fänger (Wechselboden) verhindert.

   Je eine Anzahl von Matrizenstäben gleicher Art ist in der üblichen Weise in einer   z@gehörigen Vorratskammer untergebracht. Die Auslösung der Matrizenstäbe durch   Tastenanschlag erfolgt im wesentlichen in ähnlicher Weise wie bei den bekannten Monolinemaschinen. Die Entnahmeschieber 3, welche bekanntlich dazu dienen, die   Matrizenstabe aus   der Vorratskammer zur Fallöffnung des Entnahmekanals zu bringen und   di" über der   Fallüffnung befindliche Matrize auszulösen und in den Setzkasten 4 fallen zu lassen, sind 
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   zurückführt.   Bei den bekannten Maschinen ist der Schwingrahmen mit einer Reihe von zweiarmigen   H@beln (Klinken) ausgestattet, welche   durch an den einen Armen angreifende Federn derart gehalten worden,

   dass beim Vorstossen des   Rahmens   die anderen Arme in der richtigen Stellung in bezug auf die Entnahmoschieber sich befinden. Der vorliegenden 
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 Setzkasten, in welchem slo in einer dem Tastenanschlag entsprechenden Höhenstellung aufgefangen werden so dass die abzugiessenden Typen in der zusammengefügten Matrizen-   reibe in einer Zeile erscheinen. Die Vorrichtung zum Auffangen   der   Matern   (der Wechselboden) besteht der vorliegenden Erfindung gemäss aus einer Reihe von übereinander angeordneten   Fangbebeln   14, welche zwischen Ansätzen 15 einer die eine Seitenwand des   Setzkastons 4 bildenùen Platte 16 drehbar   gelagert sind.

   Die wirksamen Enden 14a (Fig. 11)   dieser Hebe ! gleiten   in   Führungskcrbon   17 und werden gewöhnlich innerhalb dieser Kerben und ausserhalb der Fallbahn der Matern gehalten (Fig. 1). Zum Vorstossen der Fanghebel in die Fallbahn dienen Schieber 18, welche gegen die rückwärtigen Armo der   Fangbebel     arbeiten. Eienm jeden Fanghebel 14 entspricht eine nachgiebige Sperrklinke 2, welche das   Zurückprallen der Mater verhindert.

   Die Sperrklinken 2 sind in Nuten 19 einer die zweite Seitenwand des Setzkastens bildenden Platte 16a untergebracht und werden in der Normal-   stellung innorhalb dieser Nuten,   d. i.   aussorhalb   der   Fallbahn   der Matern gehalten, und 
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 in die zusätzliche Kerbe 1a der Matrize eintrete und das Zurückprallen der Matrize nach Anschlagen derselben an dem Fänger verhindere. Diese Auslösung des Sperrhebels 2 wird hier dadurch erzielt, dass beim Vorstossen des Fanghebels der Ansatz 14b den Ansatz 2a   verfasst, worauf   der Sperrhebel 2 durch eine Feder 22 in die   Fallbahn   21   vorgestossen   wird.

   Da, wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, der Fanghebel 14 gegen die Unterkante der   Ma@ize wirkt,   der Sperrhebel 2 dagegen in die höhergelegene zusätzliche Kerbe 1a ein tritt, so müssen die wirksamen Enden der beiden Hebel in verschiedenen Ebenen   liegen,     -aus   sich die   Biegung 140   (Fig. 11) der Fanghebel 11 erklärt. 



   Es   muss   hervorgehoben werden, dass Vorrichtungen zur Verhinderung des   Zurück-   
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   @mzige Sperrklinke angewendet, welche   somit stets an derselben Stelle des Kastens zur   Wirkung     kam.   Die fallende Matrize musste daher gewöhnlich mit einer   grösseren   Anzahl von Kerben über diese Klinke hinweggleiten, d. b. diese Klinke mehrmals   verdrängen, ehe   sie auf den Fänger aufschlug, wodurch die Falldauer wesentlich erhöht und die Setzgeschwindigkeit erhoblich verringert wurde.

   Die vorliegende Einrichtung hat der bekannten gegenüber den Vorteil, dass die jeweilig zur   Wirkung   kommende Sperrklinke stets in dieselbo (unterste) Kerbe der Matrize eintritt und durch die Matrize nur ein einziges Mal   verdrängt zu   werden braucht, somit den Fall der   Matrize nicht verzögort.   



   Es ist auch vorgeschlagen worden, eine einzige   Sperrklinko anzuwenden,   welche stets in dieselbe (an der Unterkante der Matrize angeordnete) Kerbe eintritt. Diese   Sperrklinke   muss jedoch durch eine besondere Vorrichtung nach dem Einstellen des Fängers bis an den Fänger herangebracht werden, wodurch die Setzgeschwindigkeit erheblich verringert wird. 



   Das Wesen der Erfindung diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber besteht darin,   dass   einem jeden Fänger eine besondere Sperrvorrichtung entspricht dass somit ebensoviele Sperrklinken als Fänger vorhanden sind. 

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   erhalt.   Beim Zurückziehen eines Fanghebels wird gleichzeitig auch der zugehörige Sperrhebel 2 zurückgezogen, indem der Fanghebolansatz 14b gegen den Ansatz 2a zur Wirkung kommt. 
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 oder Setzkolben   26   ausgebildet ist. Der Sotzkolben ist mit einer Rippe   2611 versehen,   so dass er sich nicht drehen kann und wird in bekannter Weise von einem Winkelhebel 27 angefrieben. 



   Die feste   Führungsschiene,   durch welche bekanntlich die Matern nach dem Austreten aus dem Setzkasten in der richtigen Höhenlage gehalten werden, kann natürlich in die Fallbahn der Matern nicht hineinreichen. Um nun ein genaues Aufschieben der Matrizen 
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 in Form eines Hebels 29 ausgebildet ist, der in pinem an der Wand 16 befestigten   Stühlchen   30 schwingt. Das vordere wirksame Ende der Brücke 29 tritt, während der   Sets. kolben   seinen Arbeitshub   vorführt,   in eine Führungskerbe der Mater ein, u.   zw.   ist 
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 kolben in die Ruhestellung   zurückgekehrt   ist. schnellt die Brücke unter dem Einflusse der Feder29azurück. 



   Die Matrizenstäbe werden beim Fallen aus den Entnahmekanälen in den   Raum-) l   des Setzkastens rückwärts durch eine Wand 31 geführt, deren unteres geneigtes ende durch den entsprechend ausgebildeten Setzkolben und den Führungsklotz des Setzkolbens gebildet 
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 ordnung einer beweglichen Vorderwand 32 am Setzkasten und durch Anordnung einer den Leittrichter, d. i. den Raum zwischen den Entnahmekanalen und der Fallbahn teilenden 
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   führang versehenen Lenkstange M   von einer   Daumenscheiho. M abgeleitet, die   auf   dem     Schwiugrhmen   5 auf der Welle der Daumenscheibe 6 sitzt und auf einen   Ansatz der   Stange 34 wirkt. Die Rückbewegung der beiden Wände in die Arbeitsstellung erfolgt durch   ei" Feder 36.   



   Die Zwischenwand 34a greift, wie Fig. 2 und 3 zeigen, durch einen Schlitz   der   Seitenwand 16a des Setzkastens. Der leichteren Herstellung wegen besteht der obere Teil 
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     PATEXT-AKSPRÜCHE   :
1. Setzkasten für Setzmaschinen des Monolinesystems, dadurch gekennzeichnet, dass einem jeden Fänger (14) eine besondere Sperrklinke (2) entspricht, durch welche das 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Matrizenstäbe im Setzkasten durch eine bewegliche Wand von der Zeilenbahn abgeschlossen ist, welche vor jedem Ausstossen eines Matrizenstabes aus dem Setzkasten zurückgezogen wird.
    9. Setzkasten nach den Ansprüchen l und 8, dadurch gekennzeichnet, dass mit der beweglichen Vorderwand eine den Leittrichter teilende Zwischenwand verbunden ist.
    10. Setzkasten nach den Ansprüchen 1 und ,, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der den Setzkasten abschliessenden Vorderwand durch eine im Schwingrahmen ge- EMI4.2
    11. Setzkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Regelung des Hubes des (zur Zurückführung der Entnahmeschieber in die Schliessstellung dienenden) Schwingrahmons der Abstand zwischen der Daumenscheibenwelle des Schwingrahmens und der Wolle der sich bestilndig drehenden Walze, mit welcher die Daumenschoibo in Eingriff kommt, veränderlich angeordnet ist.
AT30414D 1905-09-15 1905-09-15 Setzkasten und zugehörige Vorrichtung zum Bewegen der Matrizenstäbe für Matrizensetz- und Zeilentypen-Gießmaschinen des Monolinesystems. AT30414B (de)

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