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Rechenmaschine mit Druckwerk.
Vorliegende Erfindung betrifft eine mit Druckwerk versehene Rechenmaschine, die vorzugsweise zur Durchführung von Additionen und Subtraktionen bestimmt ist. Die Maschine enthält in bekannter Weise einen Satz von Zahnrädern, welche je nach der zu leistenden Arbeit in Bewegung gesetzt werden, um mit dem einen oder anderen von zwei Sätzen von Zahnstangen in Eingriff zu kommen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Anzahl von Figuren veranschaulicht. Fig. 1 ist ein abgebrochener Längsschnitt (senkrecht geschnitten). Derselbe zeigt die Merkmale der Erfindung von der Kurbelseite aus gesehen, u. zw. ist die Maschine in der Ruhelage veranschaulicht. Fig. 2 zeigt die Tastatur von oben gesehen. Fig. 3 ist eine Fig. 1 entsprechende Ansicht, wobei die Teile jedoch in einer Stellung veranschaulicht sind, welche sie einnehmen, nachdem die Kurbel ihre Rückbewegung begonnen hat. Fig. 3a ist eine Teildarstellung. Fig. 4 ist eine abgebrochene Teildarstellung der Additions-und Subtraktionsvorrichtung. Fig. 4a ist eine abgebrochene Teildarstellung, welche die summierenden Räder veranschaulicht. Fig. 4b ist eine Teildarstellung. Fig. 5 ist eine Ansicht, welche die Teile in der Additionsstellung veranschaulicht.
Fig. 6 veranschaulicht die Teile der Maschine in der Subtraktionsstellung. Fig. 6a ist eine abgebrochene Ansicht des Typenträgers. Fig. 7 ist eine abgebrochene Seitenansicht der Maschine von der Kurbelseite aus gesehen. Fig. 8, 8a und 8b sind Teilansichten. Fig. 9 ist eine abgebrochene Seitenansicht. Fig. 9a ist ein Teilschnitt. Fig. 10 ist eine abgebrochene Teilansieht von links gesehen ; diese Figur veranschaulicht insbesondere die Hammervorrichtung. Fig. 10a ist eine Vorderansicht hiezu. Fig. lOb, lOc und 11 sind Teildarstellungen. Fig. 12, 13 und 14 veranschaulichen verschiedene Stellungen der Linienausrichtevorrichtung. Fig. 15 ist ein senkrechter Längsschnitt mit Ansicht, wobei die Hämmer unmittelbar nach dem Anschlag oder nach der Auslösung veranschaulicht sind. Fig. 16 ist eine Teilansicht.
Fig. 17 ist ein abgebrochener senkrechter Längsschnitt, welcher das Drucken einer Subtraktion mit Gutschriftsangabe veranschaulicht. Fig. 17a ist eine Teildarstellung. Fig. 18 -24 veranschaulichen Beispiele der von der Maschine ausgeführten Arbeit.
Der Papierstreifen oder das Band für den Aufdruek der Posten und Summe kann als Unterlage beispielsweise eine Walze 2 haben. Für die Herstellung des Druckes sind senkrecht hin-und hergehende Typenstäbe J vorgesehen, u. zw. für jede Reihe ein Stab. Die dargestellte Maschine soll für neunstellige Zahlen (bis 9,999. 999'99) ausreichen, und es sind daher neun Typenstäbe 3 vorgesehen. Diese Stäbe sind dicht nebeneinander angeordnet, und sie sind in der Nähe der oberen Enden mittels einer Querstange 5 geführt, die im Rahmen bzw. Gestell der Maschine befestigt ist. Diese Stange 5 ist durch senkrechte Schlitze 6 der Typenstäbe hindurchgeführt.
Die unteren Enden der Typenstäbe sind zwischen
Querstangen 7 und 8 gelagert und eführt, welche mit Schlitzen versehen sind, um die hinteren Kanten der Typenstangen aufzunehmen.
Jede Typenstange ist mit zehn Typen ausgerüstet, um die Zahlen von Null bis neun, von oben nach unten gezählt zu drucken.
Die Vorriehtung, durch welche jede Typenstange. 3 in die Druckstellung und aus derselben heraus bewegt wird besteht aus einem Arm 10, der einen mit Kopf versehenen Zapfen trägt, welcher in einen Schlitz 11 der Typenstange eingreift. Der Arm 10 ist lose auf einer Welle 12 gelagert, die ihrerseits in dem Gestell der Maschine gelagert ist. In starrer Verbindung mit dem Arm 10 steht ein Arm 13, der nachgiebig mittels zweier Zugfedern 14 mit einer Stange 15 verbunden ist. Die letztere ist von zwei seitlichen Teilen 16 (Fig. 1, 15 und 16) getragen, welche nahezu senkrecht beweglich durch eine in dem
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Gestell der Maschine gelagerte Querstange 17 (Fig. 15) geführt sind. Diese Stange erstreckt sich durch Schlitzöffnungen 18 der Seitenteile 16. An den oberen Enden der Seitenteile 16 sind zwei Hebel 19 (Fig. 7 und 8) angelenkt.
Dieselben sind im Gestell der Maschine um eine Achse 19 a (Fig. 1, 7 und 15) schwingend gelagert. An den unteren Enden der Hebel 19 sind Glieder 23 (Fig. 7 und 8) angelenkt, deren vordere Enden an zwei Kurbelarmen 24, 25 (Fig. 1, 7 und 10) angelenkt sind ; letztere sind an gegenüberliegenden Enden der schwingenden Hauptwelle 26 befestigt. Die Welle 26 wird mittels eines Handgriffs oder einer Kurbel 27 in Schwingung versetzt ; die Kurbel schwingt um die Achse 28. Selbstverständlich kann man einen Motor dazu benutzen, um die Welle 26 zu schwingen.
Wenn die Handhabe oder Kurbel 27 nach vorn gezogen wird, schwingen die Kurbelarme 24 und 25 aufwärts, wodurch die unteren Enden der Hebel 19 nach vorn gezogen werden und die Seitenteile 16 sowie die Stange 15 abwärts bewegt werden. Die Bewegung der Stange 15 wird nachgiebig durch die Federn 14 und die. Arme 13 und 10 auf diejenigen Stäbe 3 übertragen, welche für eine Aufwärtsbewegung frei sind. Wenn der Handgriff oder die Kurbel nach Beendigung des Aussehlages nach vorne losgelassen wird, kehrt der Handgriff in seine Ruhelage zurück, die in Fig. 1 punktiert angedeutet ist. Die Vorrichtung, durch welche die Stäbe 3 beim vorderen Ausschlag des Handgriffes angehoben wurden, besteht aus einer Querstange 29 (Fig. 1), welche über dem vorderen Teil der Arme 10 liegt. Die Stange 29 wird an ihren
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Eine Spiralfeder 31 (Fig. 8), die am oberen Ende mit der Stange 29 und am unteren Ende am Gestell der Maschine angebracht ist, hat das Bestreben die Stange abwärts zu ziehen. An den Enden der Stange 29 sind zwei Daumenscheiben (Fig. 8,11 und 12) angelenkt, von denen jede einen Kurvenschlitz 33 hat, in dem reibungslose Rollen 54 (Fig. 12) gelagert sind ; letztere sind am Gestell der Maschine gelagert.
Am hinteren Teil jeder Daumenscheibe 32 ist eine Nut 35 vorgesehen, in der eine reibungslose Rolle 36 (Fig. 8 und 12) liegt, welche an einem Zapfen sitzt, der einwärts vom unteren Ende des Hebels 19 vorspringt. Diese Zapfen sind Fortsätze der Gelenkzapfen, welche. aie Glieder 23 mit den Hebeln 19 verbinden.
Während des rückwärtigen Ausschlages-der Kurbel 27 werden die Daumenscheiben 32 nach unten gezogen und gleichzeitig nach hinten über die Rollen 34 (mittels der Zapfen 37), wodurch die Stange 29 in richtigem Verhältnis zu der Arbeit der Druckvorrichtung nach unten gezogen wird ; dadurch werden diejenigen Typenstäbe 3 gesenkt, welche bei der Vorwärtsbewegung der Kurbel angehoben waren.
Um die Kurbel in ihre Ruhelage zurückzuversetzen können geeignete Mittel, wie z. B. eine Feder 38 (Fig. 8) angewendet werden.
Die Vorrichtung, die dazu dient, den Ausschlag der Typenstäbe nach oben zu begrenzen, ist bekannter
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verschiebbar. Eine senkrechte Reihe von neun Anchlägen ist für jede Zahlenreihe vorgesehen. Wenn die Anschläge rückwärts aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung bewegt werden, kommen sie in die Bahn von Vorrichtungen, die von den Typenstäben 3 getragen werden,'wodurch die Aufwärtsbewegung der genannten Stäbe begrenzt wird. Diese Vorrichtungen bestehen aus am unteren Teil der Typenstangen angelenkten Armen 45 und Stiften 46, die Öffnungen haben, durch welche die Arme 45 hindurchgehen.
Die Stifte sind senkrecht verschiebbar in einem Schieber 47 gelagert, der an einem feststehenden Führungstab 48 gelagert ist ; letzterer erstreckt sich quer zu der Maschine. Die Führungsstange 48 nimmt zu den Anschlägen 42 eine derartige Stellung ein, dass die Bewegung des Schiebers 47 die Stifte 46 aus ihrer normalen oder Anfangsstellung links von der Ansehlaggruppe 42 in senkrechte Linieneinstellung mit den Anschlagreihen versetzt.
Die Typenstäbe 3 stehen normal etwa eine Stufe unter der Druckstellung, wobei eine kurze Bewegung nötig ist, die Stifte 46 gegen die Nullanschläge oder gegen die Sperrplatte 48a (siehe weiter unten) anzuheben. Wenn eine der Stangen 3 angehoben wird, bis ihr Anschlagstift 46 gegen einen vor-
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diese Stange in der Stellung zum Drucken der Zahl"1". Die Anschläge 42 in der dritten Reihe von unten stellen die Typenstäbe zum Drucken der Zahl,, 2" ein. Diejenigen Stäbe 3, die nicht drucken sollen, werden durch die Sperrplatte 48a (Fig. 9) festgehalten, so dass sie nicht angehoben werden können.
Die Sperrplatte 48 a, die horizontal beweglich ist, ist durch eine Stange 48b mit einem starren Rahmen 48 c verbunden, welcher schwingbar um die Stange 5 gelagert und durch eine Zugfeder 48d angetrieben wird. Wenn sich der Schieber 47 in seiner Anfangsstellung (am linken Ende der Maschine) befindet, ist die Sperrplatte. 48a ausserhalb der senkrechten Ebene der Stifte 46. Sobald sich der Schieber um eine Stufe nach rechts bewegt, wird die Sperrplatte 45 a genügend weit zurückbewegt, dass sie über allen Stiften mit Ausnahme des am weitesten nach rechts liegenden liegt.
Die Vorrichtung, durch welche die Anschläge 42 in die Bahn der Stifte 46 vorgeschoben werden, besteht aus zehn Tasten 49, welche in Fig. 2 mit"0"bis"9"bezeichnet sind. Die Bewegung der Tasten 49 kann durch irgendeine geeignete Vorrichtung auf die Anschläge 42 übertragen werden. Die Wieder- holungs-und Multiplikationstaste 54 (Fig. 2 und 10) kann auf bekannte Weise gebaut und angeordnet sein.
Im Falle eines Fehlgriffes kann eine Verbesserung mit Hilfe der Rückstelltaste 86 (Fig. 2) vorgenommen werden. Durch dieselbe wird der Schieber 47 in die Lage zurückversetzt, die er vor dem Fehlgriff eingenommen hatte. Diese Taste 86, die in geeigneter Weise mit dem Schieber 47 verbunden ist, kann
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auch dazu dienen, eine Zahl zu drucken, die ein Zehntel der vorhergehenden ist, was weiter unten erläutert werden wird.
Die Rechenvorrichtung besteht aus einer Anzahl von Zahnrädchen 125 (Fig. 3,4 und 4a), die drehbar auf einer Querwelle 126 gelagert sind. Letztere ist in der Längsrichtung der Maschine verschiebbar, zu welchem Zwecke die Enden der Welle durch längliche Öffnungen 127 (Fig. 4a) der Führungsplatten 128, welche Teile des starren Gestelles der Maschine bilden, hindurchgeführt sind. Der Satz von Zahnrädern 125 (eines für jede Typenstange 3) ist zwischen zwei Sätzen von Zahnstangen 129 und 130 (Fig. 1) angeordnet, welche beide mit den Stangen 3, wie nachher beschrieben, verbunden sind, und die Zahnräder 125 sind so angeordnet, dass sie mit der einen oder andern Zahnstange in Eingriff kommen.
Addition wird durch die Zahnstangen 130 bewirkt. Wenn eine Zahl addiert werden soll, wird der
Satz von Zahnrädern in die neutrale Stellung zwischen den zwei Sätzen von Zahnstangen vorwärts-
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mit den Zahnstangen 130 gebracht, bevor die stangen 3 abwärts bewegt werden. Die Addition findet daher beim niedergehenden Ausschlag der Zahnstangen 130 statt, wobei das Mass der Drehung der Zahn- räder, wie ersichtlich, von dem Mass der Bewegung der Typenstangen 3 und Zahnstangen 130 abhängt.
Das obere Ende jeder Zahnstange ist an einem sich rückwärts erstreckenden Teil 131 (Fig. 5) der Typenstangen 3 angebracht, u. zw. mittels eines Stiftes oder Zapfens 132, der sich durch eine senk- rechte Schlitzöffnung 133 der Zahnstange erstreckt. Eine Zugfeder 134, die mit ihrem oberen Ende bei 134a an der Zahnstange 129 und mit dem unteren Ende an einem sich abwärts erstreckenden Ansatz 135 der Typenstange angebracht ist, hat das Bestreben die Zahnstange abwärts im Verhältnis zu der Typenstange um einen Zahnabstand zu bewegen. Die Rücken der Zahnstangen gleiten in Nuten 136a (Fig. 6a) von fest- stehenden Führungsstäben 136.
Der Teil 134a der Zahnstange ist in Wirklichkeit ein kurzer Hebelarm, und die Feder 134 hat das Bestreben, die Zahnstange um den Zapfen 132 zu drehen, so dass die Zahn- stange in der Nut 136a gehalten wird. Um jedoch zu verhindern, dass die Zahnstange aus ihrer Lage herausgezogen wird, im Fall, dass der Zahn des Zahnrades stecken bleiben sollte, wenn das Zahnrad in
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welche sich in der Nähe der Zahnstangen, quer zu denselben erstreckt.
Die Führungsstäbe 136 sind gerade gegenüber der Berührungsstelle zwischen den Zahnrädern und Zahnstangen angeordnet, so dass sie gute Führungen bilden. Sogar wenn die Zahnstangen ein wenig gebogen wären oder das Bestreben hätten, sich in einer nicht geraden Linie zu bewegen, würden sie gezwungen sein, die Rückbewegung in richtiger Lage zu den Zahnrädern auszuführen.
Die Zahnräder 125 werden in und ausser Eingriff mit den Zahnstangen 129 und 130 durch zwei
Glieder 137 (Fig. 3 und 4a) bewegt, von denen je eines sieh auf jeder Seite der Maschine befindet. Die hinteren Enden der Glieder 137 sind bei 138 an den unteren Armen von zwei Hebeln 139 angelenkt, die starr an einer im Gestell der Maschine gelagerten Welle 140 befestigt sind.
Die Vorrichtung, durch die die Hebel 139 und die Welle 140 in Schwingung versetzt werden, um die Zahnstangen in und ausser Eingriff mit den Zahnrädern (oder umgekehrt) zu bringen, besteht aus einem Glied 141 (Fig. 17), dessen vorderes Ende von einem Hebel 141 getragen wird, welcher an einer
Stange 141 D angelenkt ist. Das hintere Ende des Gliedes 141 ist mit Lücken 142 und 143 zur Aufnahme
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befinden. Hinter den Lücken oder Kerben 142 und 143 befinden sich Ansätze 146 und 147, welche dazu dienen, eine Loslösung des Hebels 139 von dem Glied 141 zu verhindern. Vor den Lücken 142 und 143 befinden sich gekrümmte Flächen, welche in Berührung mit den Stiften 144 und 145 gleiten sollen.
Das Glied 141 wird vorwärts und rückwärts mittels einer schwingenden Nockenplatte 148 bewegt, die einen Schlitz 149 hat, dessen oberer Teil konzentrisch mit der Achse der genannten Platte ist. Am vorderen
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die mit dem Hebel verbunden und am Maschinengestell verankert ist, hält die Rolle 151 gegen die Vorderwand des Daumensehlitzes 149. Die Spannung der Feder überwältigt das Gewicht der Nockenplatte und des Gliedes 141 und verhindert auf diese Weise, dass das Gewicht dieser Teile die Zahnräder aus ihrer Mittelstellung herausbewegt.
Die Vorrichtung, die dazu dient, die Nockenplatte 148 in Schwingung zu versetzen, besteht aus einer Klinke 152 (Fig. 3,7 und 17), welche bei 153 auf einer Platte 154 angelenkt ist ; letztere ist starr an den Arm 24 befestigt. Eine Zugfeder 155 (Fig. 7) ist mit dem einen Ende an einem Fortsatz der Klinke 152 und mit dem anderen mit der Platte 154 verbunden. Die Klinke 152 hat eine Schulter 152 a (Fig. 17), die mit einem Stift 156 (Fig. 17) in Eingriff kommt und eine andere Schulter 152b, die mit einem Stift 157 in Eingriff kommt, der in dem Daumen 148 an der der Achse gegen- überliegendes Seite befestigt ist.
An der Klinke befindet sich zwischen den erwähnten Schultern ein
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Stifte anschlägt, wenn der Arm 24 schwingt, wodurch die Klinke nach der einen oder andern Seite ausgeschwungen wird. Die Feder 155 hat das Bestreben, die Klinke in zentrale Lage zu bringen. Unter gewissen Bedingungen kommt die Klinke 152 in Eingriff mit Stift 156, wenn die Kurbel vorgezogen wird, wodurch die Nockenplatte 148 aufwärts geschwungen und das Glied 1. 39 vorwärts geschwungen wird.
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Dadurch wird der Hebel 139 betätigt und der Satz der Zahnräder verschoben. Wenn die Kurbel rückwärts schwingt, kommt die Klinke 152 in Eingriff mit Stift 151 und schwingt die Nockenplatte 148 abwärts.
Dadurch wird das Glied 141 rückwärts gestossen, was eine Verschiebung der Zahnräder zur Folge hat.
Die Vorrichtung, welche den Eingriff der Klinke 152 mit dem Stift 156 sichert, besteht aus einem Arm 159 (Fig. 7 und 9), der bei 160 am Maschinengestell angelenkt ist. Das obere Ende des genannten Armes hat einen winkelförmigen Ansatz 161, durch den die Klinke 152 ausser Eingriff mit dem genannten Stift gehalten wird. In dem Arm 159 ist eine längliche Öffnung 162, in der ein Stift 163 liegt, der an dem schwingenden Rahmen 48 (J befestigt ist. Wenn keine Zahl eingesetzt ist, befindet sich der Rahmen in seiner vorderen Stellung. Sobald eine Zahl eingesetzt ist, schwingt der Rahmen 48c zurück, wodurch der Arm 159 rückwärts von der Klinke 152 weggeschwungen und die Klinke in die Lage gebracht wird, in der sie mit dem Stift 156 in Eingriff kommt, wenn der Handhebel vorgezogen wird.
Wenn eine Summe gedruckt werden soll, befindet sich der Rahmen 48 c in seiner vorderen Lage, und die Klinke 152 wird ausser Eingriff mit dem Stift 156 gehalten. Das Drucken der Summe ist alsdann selbsttätig, d. h. nur die Kurbel ist zu betätigen.
Die Vorrichtung zum Verschieben der Zahnräder 125 ausser Eingriff mit den Zahnstangen. MO, und die Vorrichtung zur Wiederherstellung des Eingriffes sind beschrieben worden. Wenn eine Belastung (Debet) oder eine Summe gedruckt werden soll, werden die Zahnräder in Eingriff gehalten, wobei die Klinke automatisch ausserhalb der Eingriffstellung mit dem Stift 156 gehalten wird. Wenn es nicht
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hatten. Wenn beabsichtigt ist, die Maschine nach der Belastungssummierung freizumachen, werden die Zahnräder ausser Eingriff mit den Zahnstangen 130 gebracht, bevor die letzteren niedergehen. Die
Vorrichtung zum Schwingen der Nockenplatte 148 zwecks Bewirkens derartiger Bewegung der Zahn- räder, besteht aus einem Hebel 164 (Fig. 3), der an der Welle 26 angelenkt ist und einen Daumenschlitz 265 hat, in dem eine Rolle 166 der Nockenplatte 148 liegt.
Der Hebel 164 hat einen Arm 167, der in Eingriff mit dem Stift 168 (Fig. 9a) kommt. Die Vorrichtung, durch die der Hebel 164 vorwärts geschwungen wird, um die Zahnräder von den Zahnstangen 130 freizumachen, wird durch eine Taste 169 (Fig. 7) betätigt, die einen Schaft 170 hat. Am letzteren befindet sich ein Zapfen 171, der unter dem vorderen Ende eines Hebels 172 liegt. Letzterer hat eine längliche Öffnung, durch die sich eine Zapfenstange 174 erstreckt, so dass der Hebel 272 in der Längsrichtung eine beschränkte Beweglichkeit hat.
Eine Zugfeder 275 hat das Bestreben, den Hebel 172 rückwärts zu verschieben. 176 ist eine ähnliche Feder, die zwischen einem Stift des Schaftes 170 und dem vorderen Ende des Hebels 172 gestreckt ist und das Bestreben hat, den Stift 272 mit dem Hebel 172 in Berührung zu halten. Während des Druckes eines Postens und während des Ausschlages, der zur Herstellung eines Abstandes dient, wird der Hebel 172 gegen Bewegung durch die Feder 176 festgehalten. Die hiezu dienende Vorrichtung besteht aus einer Daumenplatte 177 (Fig. 7), die bei 178 angelenkt ist und durch eine Feder 179 betätigt wird. Am hinteren Ende des Hebels 172 befindet sich ein Stift 180, der unter der Daumenplatte 171 liegt.
Die Feder 179 hält die Daumenplatte 177 in Berührung mit dem Zapfen 37 (Mg. 8) des anliegenden Hebels 19. Die Bewegung der Daumenplatte unter dem Einfluss der Feder 179 ist zeitweise durch einen Sperrarm 181 (Fig. 7,8 und 8a) angehalten, der bei 182 am Gestell der Maschine angelenkt ist und normal durch eine Feder 183 in Berührung mit dem Zapfen 37 gehalten ist. Am Sperrarm 181 befindet sich ein Stift 184 (Fig. 8a), der mit einem Haken 185 (Fig. 3 und 7) der Daumenplatte 177 in Eingriff kommt.
Zeitweise ist der Sperrarm181 an einer Bewegung unter dem Einfluss der Feder 183 verhindert, um in die Stellung zu kommen, wo der Stift 184 sich vor dem Haken 185 befindet ; dies geschieht mittels eines Stiftes 186 (Fig. 7) an einem Arm 187, der starr
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frei ist, wenn der Arm 159 sich in der rückwärtigen Stellung befindet.
Eine Sperrplatte 188 (Fig. 4b), die an dem Teil 178 angelenkt ist, hat einen Daumenschlitz 189 mit einer Führung 190 für den Zapfen 37 (Fig. 8). Dieser Teil des Stiftes 180, welcher von der Innenseite des Hebels 172 vorspringt, liegt unter der Platte 188 (Fig. 8). Am unteren Rand der Platte 188 ist eine Nut 191 (Fig. 4b). -
Wie bereits erwähnt, ist der Zapfen 37 so verbunden, dass er mit dem Handgriff hin und her geht.
Selbst wenn die Summierungstaste niedergehalten würde, während der Handgriff vorgezogen war, um eine Zahl zu drucken oder einen Abstand herzustellen, würde der Hebel 172 gegen Bewegung durch t die Feder 176 durch die Daumenplatte 177 niedergehalten werden, die über dem Stift 180 liegt, wobei die Feder 179 ihrerseits durch den Stift 184 daran verhindert ist die Daumenplatte 177 zu bewegen.
Nachdem jedoch die Abstandseinstellung erfolgt ist, befinden sieh der schwingende Rahmen 48 c und folglich auch der Arm 181 in ihrer vorderen Stellung und es kann daher, wenn die Summentaste 169 niedergedrückt-wird, die Daumenplatte 177 dem Zapfen 37 beim Vorziehen des Handgriffes folgen, ) bis der Stift 180 am hinteren Ende des Hebels 172 unter dem Einfluss der Feder 176 soweit angehoben ist, dass er sich in einer Sperrlüeke 192 (Fig. 3) der Daumenplatte 177 befindet. Der Stift 180 springt nicht in diese Lücke ein, bis die Bewegung der Platte 188 (Fig. 4) unter dem Einfluss des Zapfens 3'7 die Lücke
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mit dem Stift 180 zusammengebracht hat, worauf der Stift 180 in die Lücken 191 und 192 einspringt.
Kurz nachdem der Handgriff bzw. die Kurbel die Rückbewegung begonnen hat, schwingt der Zapfen 37 die Platte 188 abwärts, auf diese Weise den Stift 180 und den Hebel 172 nach vorne stossend. An dem Hebel 172 ist ein Anschlag 193 (Fig. 3 und 7), welcher mit einem Stift 194 des Hebels 164 in Eingriff kommt, wenn der Hebel 172 durch die Feder 176 gedreht wird. Wenn der Hebel durch die Platte 188 vorwärts geschoben wird, stösst der Anschlag 193 den Hebel 164 vorwärts, wodurch der Daumen MS aufwärts geschwungen und das Glied 141 vorwärts gezogen wird. Da dieses Glied in Eingriff mit dem Stift 145 steht, werden die Zahnräder ausser Eingriff mit der Zahnstange 130 gebracht. Dies findet während des ersten Teiles des Rückschlages der Kurbel 27 statt und bevor die Zahnstangen niedergehen.
Während der Zapfen 37 seinen rückwärtigen Hub ausführt, schwingt er die Platte 177 gegen die Spannung der Feder 179, wobei die untere Kante der genannten Platte den Stift 180 abwärts bewegt, dadurch in Verbindung mit der Feder 175 den Hebel 172 in seine ursprüngliche Ruhelage zurückversetzend.
Während der Arm 24 (Fig. 3) in seine Anfangsstellung zurückgeht, kommt der Stift 168 in Eingriff mit dem Arm 167 und versetzt den Hebel 164 in seine ursprüngliche Lage.
Wenn die Zahnräder von den Zahnstangen 130 zurückgezogen werden, steigen die Typenstangen, welche zum Drucken der Summe dienen, bis zum oberen Ende ihrer Bewegung, u. zw. unter dem Einfluss der Federn 14. Während des rückwärtigen Ausschlages des Handgriffes 27 werden die Zahnstangen in ihre Ruhelage durch die Stangen 29 niedergezogen.
Um eine unbeabsichtigte Drehung der Zahnräder, während sie ausser Eingriff mit den Zahnstangen stehen, zu verhindern, ist eine Stange 195 (Fig. 4a) vorgesehen, die sich in der Längsrichtung der Zahnreihe erstreckt, und so eingerichtet ist, dass sie zwischen die Zähne derselben eintritt. Diese Stange steht in starrer Verbindung mit zwei Armen 196 die an den Gliedern 137 bei 197 (Fig. 3) angelenkt sind. An den Enden der Arme 196 befinden sich Stifte 198, die in den Daumenschlitzen 199 liegen (Fig. 3) ; die beiden Daumen 200, in denen die Schlitze 199 liegen, sind an den festen Führungsplatten 128 und 201 angelenkt. Die Daumenschlitze 199 befinden sich unter den Drehzapfen 201. Oberhalb des Zapfens ist eine Lücke 202, welche das vorspringende Ende der Welle 126 aufnimmt.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass, wenn die Zahnräder ausser Eingriff sind, die Stifte 198 sich in der Mitte der Schlitze 199 befinden, und dass, wenn die Zahnräder in Eingriff mit einem der Zahnstangensätze kommen, die Daumen 200 ausschwingen und die Stifte 198 niederdrücken werden, wodurch die Riegelstange 195 von den Zahnrädern zurückgezogen wird (Fig. 15 und 17).
Bezüglich der Übertragungsvorrichtung (Fig. 4,5 und 6) sei folgendes bemerkt : Es ist ein Satz von Übertragungsvorrichtungen für die Zahnstangen 130 vorgesehen, um Beträge von einem bestimmten Stellenwert auf die nächsthöhere Stelle zu übertragen (bei Addition) ; es ist ferner ein Satz von Über- tragungsvorrichtungen für die Zahnstangen 129 vorgesehen, um Beträge eines bestimmten Stellenwertes auf die nächst höhere Stelle bei Subtraktion zu übertragen. Wie bereits erwähnt, werden die Typenstangen 3 in ihre Ruhelage durch die Stange 29 bewegt. Die Ausdehnung der Abwärtsbewegung ist (mit Ausnahme der Übertragungsarbeit) begrenzt durch Berührung der Ansätze 203 der Zahnstangen mit den Anschlägen 204.
Wenn ein Betrag von einer Stelle auf die nächsthöhere übertragen werden soll, wird der Anschlag 204 für die der höheren Stelle zugehörende Zahnstange zurückgezogen, so dass diese Zahnstange unter dem Einfluss der Feder 134 niedergehen kann, bis ihr Anschlag 203 gegen die Stange 136 stösst, wie dies rechts in Fig. 5 und links in Fig. 6 angedeutet ist. Das Mass dieses weiteren Niederganges der Zahnstange ist gerade genügend, um das Zahnrad für diese Zahnstange um einen Zahn zu drehen.
Jeder Anschlag 204 ist an einem Arm oder einer Klinke 205 gebildet, welche von einem Drehzapfen 206 herabhängt, der an dem Gestell der Maschine sitzt. Dieser Drehzapfen befindet sich oberhalb der Zahnräder 125. Am unteren Ende jeder Klinke 205 (Fig. 4) befindet sich ein Sperrglied 207, das mit einem Zahn in die Kante der anliegenden Stange 136 eingreift. Das Glied 207 liegt innerhalb einer Nut 207 a (Fig. 6a) der Stange 136. Eine Feder 209 (Fig. 5) hält den Zahn 208 im Eingriff mit der Stange 136, wobei der Zahn 204 in der Stellung ist, die entsprechende Zahnstange zu tragen.
Die Vorrichtung, die dazu dient, den Zahn 208 ausser Eingriff mit der Stange 136 zu bringen, besteht aus zwei diametral einander gegenüberliegenden Ansätzen 210 (Fig. 4), welche an jedem Zahnrad vorgesehen sind. Wenn der von einem Zahnrad registrierte Betrag neun erreicht, bringt die weitere Drehung des Zahnrades, während die Zahnstange sinkt, einen der Ansätze 210 in Eingriff mit dem Ende des Sperrgliedes 207, dasselbe mitnehmend, bis der Zahn 208 von der Stange frei wird, worauf die Feder 209 (Fig. 5) das Sperrglied 207 und die Sperrklinke 205 von der Zahnstange wegzieht, bis ein Fortsatz 211 des Sperrgliedes 207 gegen eine Stange 212 stösst. Der Teil (Zahn) 204 befindet sich alsdann ausserhalb der Bahn der Zahnstange der höheren Reihe oder Stelle, und die Zahnstange bewegt sich abwärts unter dem Einfluss der Feder 134, bis sie von der Stange 136 angehalten wird.
Nach jeder Übertragung werden die Sperrglieder 205 und 207 durch die Stange 212 wieder in ihre Ruhelage zurückversetzt. Für jeden Satz von Übertragungsvorriehtungenist eine derartige Stange 212 vorgesehen. Jede dieser Stangen ist an zwei Winkelhebeln 213 gelagert, welche bei 206 an dem Gestell der Maschine angelenkt sind. DieseWinkelhebel sind an jeder Seite der Maschine für gleichzeitige Bewegung durch eine Stift-und Sehlitzverbindung, wie dies bei 214 in Fig. 15 veranschamlieht ist, verbunden. Die 111336
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Stangen 212 werden gleichzeitig und voneinander mittels zweier Arme 215 bewegt, von denen-jeder ein Stück mit einem der Winkelhebel bildet. Diese Arme 215 erstrecken sich in den Raum zwischen den Seitenteilen 16.
Eine Stange 216 (Fig. 15), deren'Enden in den länglichen Öffnungen M ? liegen, wird
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vorn schwingt), kommt die Stange 216 in Eingriff mit den Armen 215 (Fig. 15), wodurch die Stangen zueinander bewegt und jegliche Übertragungsvorrichtung, die vorher in Gebrauch war, wieder eingestellt wird. Wenn die Seitenteile16 steigen, bringt eine Zugfeder die Stangen212 in ihre Ruhelage zurück (Fig. 5).
Diese Ruhelage wird durch Berührung des Winkelhebels 213 mit den Anschlagstangen 136 bestimmt.
Wenn die Typenstangen für eine Druckarbeit angehoben werden, fangen die Zahnstangen nicht eher anzusteigen, als bis die Zapfen 132 (Fig. 5) die oberen Enden der länglichen Öffnungen 133 berÜhren.
Jene Zahnstangen jedoch, welche in die normale Lage niedergegangen sind, um eine Übertragung zu bewirken, werden fast gleichzeitig mit den Typenstangen angehoben, und sie befinden sich daher in der angehobenen Lage, bevor die Vorsprünge 204 durch die Stangen 212 in die Ruhelage zurüekversetzt sind.
Die den Typenstangen während des abstandherstellenden Anschlages der Kurbel 27 erteilte Bewegung ist genügend, um die Anschläge 205 anzuheben, und zu gestatten, dass die Anschläge 204 unter dieselben zu liegen kommen.
Wenn irgendein Zahnrad auf Null steht, liegt einer der. Anschläge oder Fortsätze 210 dieses Zahn- rades unmittelbar unter einem der Sperrglieder 207 (das zu den Zahnstangen 130 gehört), wenn die Summe eine Belastung oder ein positiver Betrag ist, oder unmittelbar unter einem der Sperrglieder 207, das zu den Zahnstangen 129 gehört, wenn die Summe eine Gutschrift oder ein negativer Betrag ist. Deshalb, wenn eine Summe gedruckt werden soll, können jene Zahnstangen, die mit den auf Null stehenden Zahn- rädern in Eingriff stehen, nicht steigen, während die übrigen Zahnstangen steigen, bis die Drehung ihrer Zahnräder die Anschläue 210 in Beriihrung mit den zugehörenden Sperrgliedern 207 bringen. Die Typen- stangen befinden sich nun in der Stellung, um die auf den Zahnrädern angesammelte Summe zu drucken.
Die oben beschriebene Anordnung von Zahnstangen und Zahnrädern mit Federn 134 und Quer- stangen 134, die dem doppelten Zweck dienen, die Zahnstangen zu führen und mit den Übertragungs- gesperren zusammenzuarbeiten, hat die Aufgabe gelöst, eine Subtraktionsvorrichtung in eine Additions- maschine einzuführen, ohne die Gesamtabmessungen der Maschine zu vergrössern.
Bezüglich der Vorrichtung, durch welche die Maschine während des Subtrahierens betätigt wird, sei folgendes bemerkt : Wenn die Maschine frei ist, befindet sich das Glied 141 im Eingriff mit dem Stift 145 (Fig. 7), wobei das Zahnrad mit der Zahnstange 130 kämmt. Die Hin- und Herbewegung des Gliedes 141 wird daher das Zahnrad ein und ausrücken. Wenn ein Betrag abgezogen werden soll, wird das Glied 141 in Eingriff mit dem Stift 144 (Fig. 17) gebracht. Das Glied ist in der einen Ebene für Addition, in einer anderen Ebene, welche höher liegt, für Subtraktion hin und her beweglich.
Die Vorrichtung zum Ver- stellen des Gliedes aus einer Ebene in die andere besteht aus einem Hebel 219 (Fig. 17), der bei 220 am
Gestell angelenkt ist und ein gegabeltes hinteres Ende hat, welches mit einem Stift 221 des Gliedes 141 in Eingriff kommt. Der Hebel 219 hat einen sich abwärts erstreckenden Arm 222, an dem eine Zugfeder 223 angebracht ist, welche dazu dient, den Hebel 219 und damit auch das Glied 141 anzuheben. Die Feder 228 wird mittels einer Subtraktionstaste 224 betätigt, die einen Schaft 225 hat, der für senkrechte Bewegung geführt ist. Eine Feder 226 hält die Subtraktionstaste 224 in angehobener Lage. Am Schaft 225 befindet sich ein Stift 227 über einem sich vorwärts erstreckenden Arm 228, welcher bei 229 angelenkt ist.
Ein sich abwärts erstreckender Arm 230 steht in starrer Verbindung mit dem Arm 228. Eine Feder 281 hat das Bestreben, den Arm 230 vorwärts zu ziehen. Wenn die Subtraktionstaste niedergedrückt ist, ist der Arm 230 gegen Betätigung durch die Feder 231 mittels eines Fingers 232 gesperrt, letzterer ist an dem einen Ende einer schwingenden Welle 233 befestigt und so angeordnet, dass er über dem Arm 228 liegt. Am andern Ende der Welle 233 befindet sich ein Finger 234 (Fig. 10), der von einer Zugfeder 235 betätigt wird. Das untere Ende des Fingers 234 steht in der Ruhelage in Eingriff mit einer Rolle 236 der Schieberstange 237, die den Schieber 47 in seine ursprüngliche Lage zurückversetzt. Der Finger 232 dient auch dazu, die Subtraktionstaste niederzuhalten bzw. zu verriegeln.
Ein Haken 238 (Fig. 17) des Armes 228 und 230 steht hiebei in Eingriff mit einem Stift 239 des Schaftes 225.
Am unteren Ende des Armes 230 ist ein Lenker 240 angelenkt, der mit Spiel mit dem Arm 222 verbunden ist ; zu diesem Zwecke erstreckt sich ein mit Kopf versehener Zapfen 241 des Armes 222, durch eine längliche Öffnung 242 des Lenkers. Eine Zugfeder 223 ist an dem Lenker 240 angebracht, wie Fig. 7 erkennen lässt.
Wenn die Maschine frei ist und auch, wenn sie eine Belastungssumme oder eine positive Summe enthält, steht das Glied 141 in Eingriff mit dem Stift 145, wie Fig. 7 zeigt. Wenn eine Zahl abgezogen werden soll, wird die Subtraktionstaste niedergedrückt, nachdem die Zahl aufgestellt worden ist. Dabei wird der Lenker 240 zurückgestossen und die hintere Wand der Öffnung 242 von dem Zapfen 241 weg- bewegt. Wenn der Handhebel 27 angezogen wird, wird das Glied. ! 4. ? nach vorn gezogen, um die Zahnräder aus den Zahnstangen ; ! 30 herauszuziehen, bevor dieselben ansteigen. Die Vorwärtsbewegung des Gliedes 141 bewirkt, dass der Hebel 139 ausschwingt, so dass der Stift 144 mit der Lücke 142 in Eingriff gelangt.
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Hierauf zieht die Feder 223 den Arm 222 rückwärts und bringt den Stift 144 in Eingriff mit der Lücke 142.
Beim rückwärtigen Hub des Handhebels (Fig. 17) wird das Glied 141 rückwärts gestossen und dadurch der Hebel 189 so geschwenkt, dass die Zahnräder in Eingriff mit den Zahnstangen 129 kommen, bevor die letzteren sich abwärts zu bewegen beginnen. Wenn die nächste Zahl subtrahiert ist, bleibt die Lücke 142 in Eingriff mit dem Stift 144. Wenn dagegen die Zahl addiert werden soll, wird die Lücke. M. 3 in Eingriff mit dem Stift 14. 5 auf folgende Weise gebracht. Beim vorwärtigen Ausschlag des Handhebels wird das Glied 141 vorgezogen, um die Zahnräder in zentrale Lage zu bringen, bevor die Zahnstange steigt.
Sobald
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Rand der Öffnung 242 auch den Arm 222 vorbewegt, dadurch das Glied 141 senkend, so dass die Lücke M3 in Eingriff mit dem Stift 45 kommt. Beim Rückgang der Kurbel wird das Glied 141 durch den Daumen 148 zurückgestossen, wodurch der Hebel 188 so ausgeschwenkt wird, dass die Zahnräder in Eingriff mit den Additionszahnstangen kommen, bevor die Stangen sich abwärts bewegen.
Es ist ersichtlich, dass das Gelenk 141 in und ausser Eingriff mit den Stiften 144 und 145 kommt, wenn die Zahnräder sich in der Mittelstellung (ausser Eingriff mit beiden Stangen) befinden.
Der Druck einer Belastungs-oder negativen Summe wird wie oben beschrieben bewirkt, ausgenommen, dass die Nummer l"zuerst in dem Summierwerk eingestellt werden muss, wobei die Subtraktionstaste 224 niedergehalten wird.
Die Anordnung von 20 Zähnen an jedem Zahnrad ist hiebei ein einfaches Mittel, um richtige negative Summen zu erhalten.
Wenn es gewünscht wird, nach dem Drucken einer Gutschrift oder negativen Summe, die Maschine für Addition frei zu machen, wird folgendes vorgenommen : Die Zahnräder stehen in Eingriff mit den Zahnstangen 129. Die Summierungstaste ist niedergedrückt und der Handhebel wird angezogen. Die Zahnräder bleiben in Eingriff mit den Zahnstangen 129 (während der Aufwärtsbewegung der letzteren), wobei einer der Ansätze 210 jedes Zahnrades sich gegen die Sperrglieder 207 legt, was zur Folge hat, dass sich alle Zahnrädchen in der Nullstellung befinden. Beim Rückschlag des Handhebels verlassen die Zahn-
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an jeder Seite der Zahnräder ausgerichtet bleiben. Wenn der Handhebel der Ausgangsstellung nahekommt, und nachdem die Zahnstangen niedergegangen sind, werden die Zahnstangen in Eingriff mit den Additionszahnstangen 180 gebracht.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass, wenn die Anschläge 210 an der Vorderseite der Zahnräder auf Null stehen, sich die Ansätze der Rückseite bei,, 9" befinden. Deshalb wird, wenn die Zahnräder in Eingriff mit den Zahnstangen 4. 30 gebracht werden, die Belastungs-oder positive Zahl des Summierwerkes 9,999. 999. 99 sein. Um das Summierwerk für Additionszweeke frei zu machen, oder in anderen Worten, um die Ansätze 210 auf der andern Seite der Zahnräder in Nullstellung zu bringen, wird die Summierungstaste wiederum niedergedrückt und der Handhebel angezogen, wodurch die Zahl 9.999. 999. 99 gedruckt wird.
Es ist manchmal wünschenswert, einen Posten zu drucken ohne ihn in die Summierungsräder 125 einzuführen. Dies kann durch eine Vorrichtung bewirkt werden, welche die Klinke 152 (Fig. 15) am Eingriff mit dem Stift 157 verhindert, so dass die Zahnräder 125 nicht mit den Zahnstangen beim Beginn der Abwärtsbewegung in Eingriff kommen. Ein Schieber 255 (Fig. 3) ist an zwei Führungszapfen 256 für
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Zapfen geschlitzt. An dem Schieber befindet sich eine Nocken-bzw. Daumenfläehe 257.
Eine Zugfeder 258 hat das Bestreben, den Schieber rückwärts zu ziehen und die Daumenfläehe 257 in eine solche Lage zu bringen, dass, wenn die Sperrklinke 152 vorwärts bewegt wird, ein Stift 259 an der genannten Klinke mit der Fläche 257 in Eingriff kommen muss, auf diese Weise die Klinke niederhalten, so dass beim rückwärtigen Hub die Schulter 152b (Fig. 17), nicht mit dem Stift 157 in Eingriff kommen kann. Der Schieber 255 ist normal in seiner vordersten Lage durch einen Zapfen 260 (Fig. 7) eines Winkelhebels 261
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hebel in einer derartigen Lage, dass der Zapfen 260 hinter einem Fortsatz 263 des Schiebers liegt. Die Vorrichtung, die dazu dient, den Zapfen 260 von dem genannten Fortsatze 268 zurückzuziehen, besteht
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ist.
An dem Schaft 265 befindet sich ein Stift 266 der über einem Fortsatz 267 des Winkelhebels 261 liegt. Die Feder, welche in der normalen Lage die Summierungstaste hochhält, dient auch dazu, die nicht addierende Taste in der gehobenen Lage zu halten ; an dieser Taste befindet sich ein Fortsatz 268, der unter dem Stift 266 liegt. Die nicht addierende Taste wird in der niedergedrückten Lage mittels eines Hebels 269 (Fig. 8b) gehalten, der bei 270 angelenkt ist, und eine Lücke 271 zur Aufnahme eines Stiftes 272 hat, welcher sich an der nicht addierenden Taste befindet. Das freie Ende 273 des Hebels 269 ist so angeordnet, dass es mit dem Riegelfinger 282 (Fig. 7) in Eingriff kommt.
Der Schieber 255 wird in seine Ruhelage durch den Hebel 274 (Fig. 7) befördert, der das Druckband betätigt (fördert). Das untere Ende des genannten Hebels liegt hinter dem hinteren Ende des Schiebers.
Der Hebel 274 ist mit dem anliegenden Hebel 19 durch ein Glied 275 verbunden.
Wenn eine Zahl gedruckt werden soll, ohne addiert zu werden, wird der nichtaddierende Tasten-
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von dem Anschlag 263 frei. Während die Kurbel 27 vorwärts schwingt, schwingt der Hebel 274 rückwärts, wodurch die Feder 258 frei wird, der Schieber 255 in seine rückwärtige Stellung zu ziehen, nämlich bis die Endwände der Schlitze 255a gegen die Zapfen 256 stossen. Während die Kurbel vorwärts schwingt, kommt der Stift der Klinke 152 in Eingriff mit der Daumenfläche 257, wodurch die Klinke so weit niedergedrückt wird, dass beim rückwärtigen Hub der Klinke dieselbe nicht mit dem Stift 157 in Eingriff kommt.
Die Zahnstangen kommen daher nicht in Eingriff mit den Zahnrädern, wenn die Zahnstangen den niedergehenden Hub beginnen ; folglich wird die eingesetzte Nummer, die gedruckt ist, nicht addiert. Während der Handhebel seinen rückwärtigen Hub ausführt, kommt der Stift 168 (Fig. 9a) in Eingriff mit dem Arm 167 den Hebel 164 in seine ursprüngliche Lage zurückführend. Dadurch wird auch der Eingriff zwischen Zahnrädern und Zahnstangen wiederhergestellt. Bei der RÜckbewegung des Handhebels stösst auch der Bandförderungshebel 274 den Schieber 255 vorwärts in seine Ruhelage (Fig. 7).
Wenn der Handhebel sich seiner Anfangsstellung nähert, wird der Riegelfinger 232 (Fig. 7) von dem Hebel 269 frei, worauf die nicht addierende Taste in ihre Ruhelage aufspringt, so dass die Feder 262 den Zapfen 250 in die Lage hinter dem Vorsprung 263 des Schiebers bringen kann.
Zur richtigen Einstellung der zu druckenden Nummer ist eine Klinke 276 (Fig. 15) vorgesehen, die in Lücken 277 an der Vorderkante der Typenstange 3 eingreift. Die Klinke ist an Armen 278 und 279 (Fig. 12 und 15) befestigt, welche mittels Achse 280 am Gestell der Maschine angelenkt sind. Eine Feder 281 (Fig. 12,13, 14) zieht die Klinke in die Lücken, und eine Stange 282 stösst sie wieder heraus. Das vordere Ende der Stange 282 ist geschlitzt oder gegabelt um einen mit Kopf versehenen Zapfen 283 des Armes 278 aufzunehmen. Die Feder 281 ist an dem hinteren Teil der gegabelten Stange 282 verankert. Das hintere Ende der Stange ist am oberen Arm eines Hebels 284 angelenkt. Letzterer ist bei 285 am Gestell angelenkt.
Der untere Arm des Hebels 284 befindet sich in der Bahn des Zapfens 37 des anliegenden Hebels 19 (Fig. 13 und 14). 286 ist eine bei 287 angelenkte Sperrklinke für den Stift 288 des Armes 278. Unter der Sperrklinke 286 ist eine Sperrklinke 289 angelenkt, welche ebenfalls mit dem Stift 288 in Eingriff kommt. Eine Feder 289a (Fig. 12-14), welche die Klinken 286 und 259 verbindet, hält die Klinken nieder. Eine Feder 290 hält die Klinke 289 im Abstand vom Stift 288. Der Ausschlag der Feder ist durch einen Ansatz 291 (Fig. 12-14) der Sperrklinke der mit der Klinke 286 in Eingriff kommt, begrenzt. An der Klinke 289 sitzt ein Finger 292 (Fig. 12), der in der Bahn des Zapfens 37 liegt.
Die Ruhelage der Einstellvorrichtung ist in Fig. 12 gezeigt. Bei der Vorwärtsbewegung des Handhebels schlägt der Zapfen 37 gegen den unteren Arm des Hebels 284, die gegabelte Stange 282 zurückziehend und die Feder 282 spannend, während die Einstellklinke durch die Sperrklinke 286 daran verhindert wird, in Eingriff mit der Typenstange zu kommen. Am Ende der Vorwärtsbewegung des Handhebels stösst der Zapfen 37 gegen den Finger 292 (Fig. 14) und hebt die Sperrklinke 289 in Anlage mit der Klinke 286, wobei beide Klinken steigen, bis die Klinke 289 und Stift 288 in Eingriff kommen (Fig. 13). Beim Beginn der Rückbewegung des Handhebels (Fig. 14) verlässt der Zapfen 37 den Finger 292, wobei die Feder 290 die Klinke 289 niederzieht und der Stift 288 zwischen den Klinken unter dem Einfluss der Feder 281 einspringt.
Die Klinke 276 wird auf diese Weise schnell, nachdem der Handhebel seinen Rückgang begonnen hat, in die Lücken 277 eingeführt. In einer folgenden Phase der Rückbewegung des Handhebels und bevor die Hämmer gegen die Typen geschlagen haben, verlässt der Zapfen 37 den Hebel 284, wobei die Feder 281 die gegabelte Stange 282 vorwärtszieht, bis das geschlossene Ende der Gabel den Zapfen 283 mitnimmt, worauf die Fortsetzung des Zuges der Feder 281 das Bestreben hat,
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vorwärtsgestossen und die ausrichtend Klinke von den Typenstangen zurückgezogen wird. Dies findet natürlich statt, bevor die Typenstangen mit der Abwärtsbewegung anfangen.
Die zurückgezogene Stellung der Klinke ist bestimmt, durch die Berührung des hinteren Teiles der Stange 282 mit einem Zapfen 293 (Fig. 12) am Gestell der Maschine.
Es ist ersichtlich, dass die Einstellvorrichtung (für Linieneinstellung) in die Typenstangen eingreift, nachdem der Vorwärtshub des Handhebels vollendet ist, wodurch den Typenstäben Zeit gegeben wird, ihre Aufwärtsbewegung zu vollenden und Schwingungen (Zittern) verhindert werden, ehe das Ausrichteglied in die Lücken 277 einspringt.
Die Maschine ist besonders dazu eingerichtet, Zahlen in verschiedenen Farben (z. B. blau und rot) zu drucken. Die Vorrichtung zur Verstellung des Bandes kann hiebei bekannter Art sein. Deshalb ist die Vorrichtung nicht in den Einzelheiten dargestellt.
Wenn es gewünscht wird, kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, besondere Zeichen neben Zahlen zu drucken, wie z. B. in Verbindung mit einer Belastungssumme oder einer Gutschriftssumme oder einer Zahl, die gedruckt, aber nicht addiert werden soll, oder einer Zahl die abgezogen werden soll. Auf der Zeichnung ist eine besondere Zeichendruckstange (Fig. 3 und 17) veranschaulicht, welche im übrigen ähnlich der Typenstange 3 gebaut und gelagert ist. Die Stange 3'enthält nur zwei Typen, wobei das obere Zeichen, wenn rot gedruckt, eine Summe ist und, wenn blau gedruckt, ein"Nichtaddierungs- zeiehen"ist, während die untere Type eine abgezogene Zahl bedeutet, wenn blau gedruckt, und eine negative oder Gutschriftszahl, wenn rot gedruckt. Eine an der Stange 7 und einem Stift 296 befestigte Zugfeder 295 hat das Bestreben, die Typenstange abzuheben.
Die Grenze, bis zu welcher die Typenstange
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steigen darf, ist durch einen Arm 222 bestimmt, der eine Schulter 297 hat. welche mit einem Stift 296 in Eingriff steht, um die Stellung der Typenstange zu bestimmen, bei der das "Frei"- oder "Nicht Add. "- Zeichen gedruckt werden soll, während eine Schulter 298 die Stellung bestimmen soll, bei der das negative Zeichen gedruckt werden soll. Wenn das Glied 141 sieh in der Stellung befindet, um die Zahnräder in und ausser Eingriff mit den Additionszahnstangen zu bringen, befindet sich die Schulter 297 in der Bahn des Stiftes 296 (Fig. 3).
Wenn das Glied in der Lage ist, um die Zahnräder in und ausser Eingriff mit den Subtraktionsstangen zu bringen, befindet sich die Schulter 298 in der Bahn des Stiftes 296 (Fig. 17).
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dem Stift 299 der genannten Stange in Eingriff kommt.
Bezüglich des Hammermechanismus, der verschiedener Art sein kann. wird zunächst auf Fig. 10a verwiesen, aus welcher ersichtlich ist, dass für jede Typenstange je ein Hammer 300 bzw. 300'vorgesehen ist. Die Gestalt dieser Hämmer ist am besten aus Fig. 1 ersichtlich. Die Hämmer sind um die Stange 141 b drehbar und werden gegen die Typen durch einzelne Federn 301 bewegt. Nach jeder Druckarbeit werden die Hämmer in ihre Ruhelage zurückversetzt und darin durch eine Stange 302 gehalten, welche über Ansätzen. 303 der Hämmer liegt. Die Stange. 302 ist an einem Blecharm 304 angebracht, der bei 306 am Maschinengestell angelenkt ist. Der Arm 304 hat einen Arm 306 (Fig. 10), der eine Rolle 307 trägt, welche auf einem Daumen 308 läuft ; letzterer ist an dem Arm 25 befestigt.
Eine Zugfeder 309, die an einem Ansatz des Armes 304 angebracht ist, hält die Rolle im Eingriff mit dem Daumen. Während der Daumen 308 seine Schwingung nach oben vollendet, fällt die Rolle 307 unter der Wirkung der Feder 309 in den vor den Flächen 311 und 312 gebildeten Ausschnitt ein, wobei die Arme 306 und 304 entgegen dem Uhrzeigersinn ausschwingen, so dass die vom Arm 304 getragene Stange 302 bis zur äussersten Grenze ihrer Aufwärtsbewegung getrieben wird. Während der Daumen abwärts schwingt, zwingt die auf die Rolle 307 nunmehr wirkende Fläche 312 die Stange 302 zwangläufig niederzugehen.
Auf der linken Seite jedes Hammers ist ein Stift : 31. 3 angebracht (Fig. 10), welcher mit einer Klinke 314 zusammenwirken kann, die an dem Zapfen 315 angelenkt ist (Fig. 17 a). Die vorderen Enden der Klinken 314 sind schwerer als die hinteren Enden, welche letztere sich in die Zwisehenräume der Typenstangen erstrecken. Jede der Klinken trägt an der rechten Seite einen Stift 316, der mit der vorderen Kante der anliegenden Typenstange in Eingriff kommt. Der obere Teil der Stange hat eine Lücke 317 (Fig. 15), welche mit dem Stift 316 zusammenkommt, wenn die Typenstange unten ist, und welche oberhalb des Stiftes ist, wenn die Typenstange angehoben ist, um eine Zahl zu drucken.
Aus Fig. 15 und 17 ist ersichtlich, dass jede Klinke mit einem Fortsatz 318 versehen ist. Wenn der Stift 316 an der Klinke in Berührung mit der Kante einer angehobenen Typenstange steht, ist der Fortsatz ausserhalb der Bahn des Stiftes 313 des betreffenden Hammers ; wenn jedoch der Stift in der Lücke 317 liegt, befindet sich der Fortsatz 318 in der Bahn des genannten Stiftes 313.
Obgleich das Gewicht der vorderen Enden der Klinken bestrebt ist, die Stifte 316 gegen die Typenstäbe zu bringen, können sie doch nicht eher mit den Typenstäben in Eingriff kommen als bis der Handgriff sich nahe dem Ende seiner Schwingung nach vorn befindet, in welchem Augenblick diejenigen Typenstäbe, welche an der Druckarbeit teilnehmen sollen, die Druekstellung erreicht haben. Dadurch, dass die Stifte 316 erst im letzten Augenblick zum Eingriff gelangen, ist die Reibung an den Typenstangen vermieden und die letzteren bewegen sich schneller und leichter aufwärts und erreichen die Druckstellung, bevor die Einstellvorriehtung zur Wirkung kommt. Dadurch ist schnelle und sichere Arbeit der Maschine gewährleistet.
Die Vorrichtung, die dazu dient, die Klinken zurückzuhalten, bis die Typenstangen die Druckstellung erreicht haben, besteht aus einer Stange 819 (Fig. 1 und 3), die hinter den unteren Teilen der Klinken liegt und von zwei Platten oder Armen (Fig. 3a) getragen wird. Die Arme 320 sind an den Stangen 141b angelenkt. Zugfedern 3. 21 haben das Bestreben, die Arme zu heben, und so die Stangen rückwärts von den Klinken weg zu bewegen. Am hinteren Ende jedes Armes 320 sind Fortsätze 322 und 323 angeordnet, die in Eingriff mit der Stange 302 kommen. Während die Stange 302 ansteigt, kommt sie in Eingriff mit den Fortsätzen 322 und bewegt die Stange 319 zwangläufig weg von den Klinken, die letzteren frei lassend, um in Eingriff mit den Typenstangen 3 zu schwingen.
Bei der Rückwärts- bewegung kommt die Stange in Eingriff mit den Ansätzen 32. 3 und bringt die Stange 319 zwangläufig in die Lage, in der sie den Eingriff der Klinken in die Typenstangen verhindert.
Damit die Stange 319 nicht aus der Sperrlage herausgehen kann, bis die Typenstange sich in die Druckstellung begeben haben, sind zwei Finger ; ; 24 (Fig. 3) vorgesehen, von denen sich je einer an jeder Seite der Hammer und Klinkengruppe befindet. Diese Finger sind bei 32J angelenkt und werden durch Federn 326 gegen die Stifte 327 (Fig. 3) der Arme 320 gehalten. Die Finger haben Lücken 328 zur Aufnahme der Stifte. 327. Wenn die Maschine in der Ruielae ist, liegen die Finger 324 gegen die Stifte 327 und halten die Stange ; ; 19 in der die Klinken sperrenden Stellung.
Bei il re'Aufwär1s- bewegung kommt die Stange 302 in Eingüff mit den Fcitsätzen 322 nd hebt die Arn : e 320 gegen de Spannung der Feder 326 an, bis die Stifte. 327 in die Lücken 328 der Finger 324 einspringen, wodurch die Stange 319 aus der die Klinke sperrenden Stellung herausbewegt und dort so lange gehalten wird, bis die Stange 302 bei ihrer Abwärtsbewegung die Anschläge 323 trifft und die Stifte 327 aus den
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(Fig. 10), deren Schaft t) 19 eine senkrechte Hin-und Herbewegung ausführen kann. Diese Taste wird in der angehobenen Ruhelage durch eine Feder 50 gehalten.
Ein Glied, 51 ist mit dem einen Ende an einem Arm 352 angelenkt, der starr mit dem Schafte 349 verbunden ist, und mit dem andern Ende an
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unter einem Stift. 55 der Sperrklinke 336. Wenn die nicht druckende Taste niedergedrückt wird, hebt der Hebel 353 das Sperrglied 336 aus der Bahn des Zapfens 341 aus, wodurch die Hauptklinke 329 verhindert wird, ausser Eingriff mit den Hämmern zu kommen.
Wenn die Hämmer beim Rückgang des Handhebels ausgelöst werden, bzw. sind, ist man imstande, einen Fehler zu korrigieren, indem man eine Zahl dadurch einsetzt, dass man sowohl die nicht addierende Taste 264, als auch die nicht druckende Taste. 348 niederdrückt. Das Arbeitsfeld der Maschine ist durch Fig. 18-24 veranschaulicht. In diesen Figuren sind rotgedruckte Zeichen punktiert angedeutet. In Fig. 18 ist zunächst ein Posten 60 aufgestellt, gedruckt und addiert. Ein Posten 20 ist abzuziehen ; dies geschieht mittels der Tastatur durch Einsetzen der Zahl, Niederdrücken der Subtraktionstaste 224 und Anziehen des Handhebels, worauf der Posten 20 und das Subtraktionszeichen gedruckt werden.
Ein weiterer Posten von 50 wird darauf aufgestellt, gedruckt und addiert. Der Handhebel wird dann zweimal gezogen, worauf die Belastungs-oder positive Summe gedruckt erscheint. Es ist ersichtlich,
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womit gesagt sein soll, dass keine anderen Handgriffe als die Betätigung des Handhebels vorzunehmen waren.
Bei der in Fig. 19 veranschaulichten Arbeit, ist zunächst der Posten l'OO aufgestellt, gedruckt und addiert, worauf der Posten 1'10 aufgestellt, gedruckt und automatisch subtrahiert wird. Da die Restsumme eine Gutschrift oder negative Zahl ist, wird es nötig, um den richtigen Gutschriftsrest zu drucken, eine flüchtige,, 1" einzusetzen, wobei die Subtraktionstaste niedergedrückt wird. Nach einem "Abstandhub", bei welchem die Maschine also weder rechnet noch druckt, sondern lediglich ein lotrechtes Spatium einstellt, kann dann der wirkliche Gutschriftsrest 0'10 gedruckt werden.
Fig. 20 veranschaulicht einen Fall, wo eine Anzahl von Posten addiert und subtrahiert werden soll und man beim Ziehen des Restes nicht weiss, ob die Restsumme eine Belastung oder Gutschrift sein wird. In diesem Fall wird zunächst eine Hilfssumme gezogen und dann eine Summe aufgestellt, welche alle Stellen enthält, die in der Maschine vorhanden sind. In der Erkenntnis, dass die Maschine eine Gutsrhriftsumme enthalten muss, wird die "flÜchtige 1" eingesetzt und die Subtraktionstaste niedergehalten, während der Abstandshub ausgeführt wird, worauf der richtige Gutschriftsrest nach der nächsten
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Fig. 21 veranschaulicht eine Methode, nach welcher ein Rabatt abgezogen werden soll. Angenommen, es sollen 2% von 7594'00 abgezogen werden.
Dies geschieht, indem man den Posten 7596'00 aufstellt, die Multiplikationstaste"84"niederdrückt und den Handhebel betätigt, um diese Zahl zu drucken. Darauf wird die Rückschaltetaste 6"zweimal niedergedrückt, so dass die auf der Tastatur aufgestellte
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Handhebel angezogen, wodurch 1% von der zuerst aufgestellten Zahl abgezogen werden. Wird dann der Handhebel ein zweites Mal angezogen, so wird nochmals ein Prozent abgezogen. Der übrigbleibende Rest kann dann gedruckt werden, indem der Handhebel betätigt wird.
Fig. 22 veranschaulicht eine andere Methode, um einen Abzug von 2% zu machen. Es wird zunächst berechnet, wieviel 2% der Summe 7596'00 ausmachen. Dies geschieht dadurch, dass zunächst 1% eingesetzt werden, worauf die Multiplikationstaste niedergedrückt wird und der Handhebel einmal angezogen wird, worauf die Multiplikationstaste ausgelöst und der Handhebel ein zweites Mal angezogen wird. Durch Betätigung des Handhebels 27 und der Summierungstaste 169 wird festgestellt, dass die 2% 151-92 betragen, worauf die Maschine wieder freigemacht wird. Darauf wird der Minuend eingesetzt, gedruckt und addiert ; dann wird der Subtrahend 151. 92 eingesetzt, gedruckt und vom Minuend abgezogen. Durch doppelte Betätigung des Hebels 27 erhält man schliesslich die Restzahl von 7444-08.
Fig. 23 veranschaulicht einen Abzug von 15%. Zunächst wird der Minuend 7596'00 aufgestellt, worauf die Multiplikationstaste 84 angeschlagen und der Handgriff angezogen wird. Durch Anschlagen der Rückschalttaste 86 verringert man die aufgestellte Zahl auf ein Zehntel des Minuends. Dann wird die Subtraktionstaste niedergedrückt bzw. angeschlagen, wodurch 10% vom Minuend abgezogen werden. Durch nochmaliges Niederdrücken der Rückschalttaste 86 wird die auf der Tastatur aufgestellte Zahl auf 1% des Minuends verringert. Dieses eine Prozent wird dann fünfmal durch Ziehen des Handhebels subtrahiert, wobei die Multiplikationstaste ausgelöst wird, bevor der Handhebel das fünftemal ange-
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Ziehen des Handhebels erhalten.
Fig. 24 veranschaulicht die Art und Weise, wie Multiplikationen durch wiederholte Addition und darauffolgende Subtraktion ausgeführt werden kann. Wenn z. B. 45-69 mit 19 multipliziert werden soll, stellt man zunächst die Zahl 45-69 auf, dann drückt man die Nulltaste und die Multiplikationstaste nieder und zieht den Handhebel zweimal an, wodurch eine Zahl in die Maschine eingeführt wird, die dem Zwanzigfachen von 45-69 gleich ist. Durch einmaliges Niederdrücken der Rückschalttaste wird die Zahl 45.69 eingestellt, worauf die Multiplikationstaste ausgelöst, die Subtraktionstaste nieder-
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gedrückt und der Handhebel angezogen wird, wodurch 45.69 von dem in der Maschine aufgestellte
Betrag abgezogen werden.
Durch Betätigung des Handhebels erhält man das Resultat 868-11 gedruckt.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführung beschränkt und es liegen Abänderungen und selbst Verbesserungen dem Fachmann, der sich mit der Erfindung bekanntgemacht hat, auf der Hand. Dieselben werden daher in den Rahmen der beanspruchten Erfindung fallen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rechenmaschine mit Druckwerk und mit einem Satz von Zahnrädern, welche je nach der zu leistenden Arbeit in Bewegung gesetzt werden, um mit dem einen oder anderen von zwei Sätzen von
Zahnstangen in Eingriff zu kommen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Zahnstangensätze (129 und 130) mit einem Satz von Übertragungsvorrichtungen ausgerüstet ist, die von den Zahnrädern (125) betätigt werden, wenn diese in Eingriff mit dem entsprechenden Satz von Zahnstangen kommen.