AT30250B - Verfahren zur Gewinnung von in verdünnten Alkalilaugen leicht löslichen harzartigen Produkten aus Harzölen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von in verdünnten Alkalilaugen leicht löslichen harzartigen Produkten aus Harzölen.

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AT30250B
AT30250B AT30250DA AT30250B AT 30250 B AT30250 B AT 30250B AT 30250D A AT30250D A AT 30250DA AT 30250 B AT30250 B AT 30250B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Gewinnung von in verdünnten Alkalilaugen leicht löslichen harzartigen
Produkten aus Harzölen. 



   In ähnlicher Weise wie im Stammpatente Nr. 24658 für   Duchenholztoer   und in dem ersten Zusatzpatente Nr. 30248 für Birkenholzteer angegeben, liefern auch die Harzöle, einschliesslich der beim Schmelzen fossiler Harze entstehenden öligen Destillate, wie zum Beispiel Kopalöle, insbesondere die schweren   Harzöle,   bei der Behandlung mit Luft oder Sauerstoff oder ozonierter Luft in der Warme feste, in verdünnten Alkalilaugen leicht löslicho Produkte, welche ihrer hellen Farbe und harzartigen Beschaffenheit wegen noch weit grösserer   Verwendung fähig sind, als die Produkte des Stammpatontos und   des ersten 
 EMI1.1 
   fähig und daher fjir den technischen Erfolg   des Verfahrens von grosser Bedeutung. 



   Zwar ist es bekannt, Harzöle durch Behandeln mit Luft bei 60 80  und später bis 11   r) C xu bleichen,   d. h. zu oxydieren (siehe   D. R. P. Nr. 26026 sowie #Chemische   Revue über die Fett- und Harzindustrie" 1897, Seite 202), aber die hiebei erhaltenen Produkte unterscheiden sich gerade im wesentlichen von den mit Hilfe des vorliegenden Verfahrens erhältlichen Erzeugnissen, denn es handelt sich bei jenen bekannten Verfahren 
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 Verwendung finden soll. 



   Das vorliegende Verfahren dagegen bezweckt und erzielt neben der Gewinnung der oben beschriebenen Destillate die Herstellung von bei gewöhnlicher Temperatur festen   und vollkommen verseifbaren Harzen,   die don Charakter von Harzsäuren besitzen, daher 
 EMI1.3 
   der #Chemischen Revue über die Fett- und Harzindustrie" zum   Teil desselben Mittels bedient wie das vorliegende Verfahren, so   brechen jedoch jene   die Lufteinwirkung vorzeitig ab, ehe die Endprodukte des vorliegenden Verfahrens sich bilden konnten bzw. ehe das Endziel des letzteren erreicht ist. 



     Der Uang dos vorliegenden Verfahrens   ist aus folgenden Beispielen ersichtlich :
1. 100 Teile gewöhnliches dickes Harzöl wurden allmählich unter Durchleiten eines 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 leicht ; in kaltem Benzin ist es nahezu unlöslich. Gleichzeitig werden 40 Teile gelbes, dickflüssiges Öl im Destillat erhalten. 



   2. 100 Teile   Kopalö ! wurden   in gleichem Gefäss in gleicher Weise behandelt und bis 2000 C erhitzt. Es ergaben sich   66#7   Teile Destillationsrückstand, eine feste, bei 850 C schmelzende, rotbraune Harzsäure, die in verdünnten   Alkalien, Ammoniaklösung, Borax-   lösung und in warmem Alkohol löslich, in Benzin nahezu unlöslich ist. Als Destillat wurden 30 Teile gelbes, dickes, aromatisch riechendes Öl erhalten, welches   z   freie Süure   (als Abictinsäuro   berechnet) enthielt. Infolge mangelhafter Kondensationseinrichtungen konnte in beiden Fällen ein Teil des Destillates nicht verdichtet werden. Die Ausbeute war infolgedessen bei beiden Beispielen keine quantitative. 



   Um den Unterschied des vorliegenden Verfahrens von dem bekannten Verfahren der trockenen Destillation darzutun, wurden die zu Beispiel 1 und 2 verwendeten Öle auch der trockenen Destillation unterworfen, wobei folgendes Ergebnis erhalten wurde : la. 100 Teile gewöhnliches, hellgelbes, dickes Harzöl wurde unter gewöhnlichem Druck bei    320---3550   C trocken destilliert, wobei 43 Teile Destillationsrückstand erhalten wurden, während 57 Teile eines Öles, ungefähr von derselben Konsistenz wie das ursprünglich ver- 
 EMI2.2 
 kommen löslich und kann beim Ernitzen auf über 360  vollständig überdestilliert werden. 



   2 b. 100 Teile Kopalöl unter gewöhnlichem Druck bei 320-3550 C trocken destilliert ergaben 4   6#3   Teile eines weichen, nicht mehr fliessenden, in Benzin löslichen Destillationsrückstandes und 53'7 Teile eines dünnflüssigen Destillates. 



   Die wesentlichen Unterschiede der Produkte der trockenen und der   Luftdestillation   sind aus folgender Tabelle deutlich ersichtlich : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Es <SEP> ergaben.
<tb> 



  100 <SEP> Teile <SEP> HaTzöl
<tb> bei <SEP> der <SEP> trockenen <SEP> Destillation <SEP> unter
<tb> im <SEP> Luftstrom <SEP> destilliert
<tb> normalem <SEP> Druck
<tb> Destilliert <SEP> bei <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> bis <SEP> 165  <SEP> C <SEP> bis <SEP> 310-355  <SEP> C
<tb> Ausbeute <SEP> an
<tb> a) <SEP> Destillat <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 40 <SEP> Teile <SEP> 57 <SEP> Teile
<tb> b) <SEP> Rückstand <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 54#5 <SEP> Teile <SEP> 43 <SEP> Teile
<tb> Beschaffenheit <SEP> des <SEP> Rückstandes.... <SEP> feste <SEP> Harzsäure <SEP> Öl
<tb> Schmelzpunkt <SEP> derselben <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 600 <SEP> C <SEP> Verhalten <SEP> desselben <SEP> gegen <SEP> Benzin <SEP> in <SEP> der <SEP> Kälte <SEP> nahezu <SEP> unlöslich <SEP> löslich
<tb> IM <SEP> Teile <SEP> Kopalöl
<tb> Destilliert <SEP> bei <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> bis <SEP> 200  <SEP> C <SEP> bis <SEP> 320-355  <SEP> C
<tb> 'Ausbeute <SEP> an
<tb> a) <SEP> Destillat......... <SEP> 30 <SEP> Teile <SEP> 53-7 <SEP> Teile
<tb> b) <SEP> Rückstand <SEP> 66-7 <SEP> Teile <SEP> 463 <SEP> Teile
<tb> Beschaffenheit <SEP> des <SEP> Rückstandes. <SEP> feste <SEP> Harzsäure <SEP> weiche, <SEP> nicht <SEP> mehr <SEP> fliessende <SEP> Masse
<tb> Schmelzpunkt <SEP> derselben <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 85  <SEP> C <SEP> Verhalten <SEP> desselben <SEP> gegen <SEP> Benzin <SEP> in <SEP> der <SEP> Kälte <SEP> nahezu <SEP> unlöslich <SEP> löslich
<tb> 


Claims (1)

  1. EMI2.4 dadurch gekennzeichnet, dass Harzöle gemäss dem durch das Paten@ Nr. 24658 geschützten Verfahren bei Temperaturen über 1000 so lange mit einem kräftigen Strom von Luft. Sauerstoff oder ozonisiertor Luft behandelt werden, bis der Rilekstand in verdünnten Alkali- EMI2.5
AT30250D 1905-03-20 1906-10-29 Verfahren zur Gewinnung von in verdünnten Alkalilaugen leicht löslichen harzartigen Produkten aus Harzölen. AT30250B (de)

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