AT22750B - Verfahren zur Herstellung von Lacken und harzhaltigen Firnissen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lacken und harzhaltigen Firnissen.

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Adalbert Crebert
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  Verfahren zur Herstellung von fetten Lacken und harzhaltigen Firnissen. 



   Den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet ein Verfahren zur Herstellung   naphthalinhaltiger,   fetter Lacke und Firnisse, welches darauf beruht, dass die an und für sich   schlechte Löslichkeit   des Naphthalins in   Leinöl durch   Gegenwart von Harz oder Harzprodukten erheblich   erhöht   wird. Das Harz kann bei diesem Verfahren direkt mit dem Naphthalin verbanden und in dieser Form dem Leinöle oder sonstigen fetten Firnisölen zugeführt werden, oder aber es kann das Harz in dem fetten Öle gelöst und das   Naphthalin   ebenfalls darin zur Lösung gebracht werden. Die an sich geringe   Löslichkeit   des Naphthalins wird dadurch erheblich vermehrt.

   Abgesehen davon aber werden noch weitere Vorteile bei der fertigen Ware erreicht ; so wird zunächst durch den Naphthalinzusatz die Konsistenz des fertigen Produktes eine leichtere und bewirkt die Gegenwart von   Naphthalin   aber ferner noch, dass das Leinöl bei der Auflösung von   Sikkativ sich nicht trübt, sondern   vollkommen klar wie gekochter Firnis sich vert'hätt, während rohes Öl ohne Naphthalin hei   der Auflösung des   Sikkativs sich trübt. 



   Das Verfahren soll im nachfolgenden an einigen Beispielen erläutert werden : Es werden beispielsweise 100 Teile Leinöl, 50 Teile Harz und 100 Teile Terpentinöl unter Zusatz von 25 Teilen Naphthalin verarbeitet, wobei es   gicichgittig ist,   ob zunächst die drei ersten Komponenten vereinigt und dann das Naphthalin zugeset/t wird, oder aber zunächst Harz und Naphthalin vereinigt und dann diese Mischung in einem Gemische von   Loinö ! und Terpentinöl aufgelöst   wird. 



   Ein Beispiel für einen terpentinölfreien Firnis ist folgendes : Es werden 100 Teile Leinöl mit 5 Teilen Harz und   20'Teilen Naphthalin zusammengeschmolzen,   wobei das Harz in Lösung geht und es im übrigen gleichgiltig ist, ob das Naphthalin dem Leinöle zugesetzt oder ob das Harz mit dem Naphthalin vereinigt wurde. Ein Beispiel der Bereitung eines naphthalinhaltigen Firnisses auf kaltem Wege ist folgendes : Es werden 10 Teile
Naphthalin mit 10 Teilen Harzöl zusammengeschmolzen und das Produkt kalt in 100 Teilen rohem   Leinöte   oder sonst einem trockenen Öle gelöst, eventuell unter Zusatz von Trocken-   mitteln,   wie Mangan-, Blei- oder dgl. Präparaten. 



   Diese Firnisse haben die Eigenschaft der sogenannten inneren Oxydation, d. h. sie bilden nicht die bekannten störenden Haute infolge der Luftoxydation, sondern die Oxy- dation wirkt von innen heraus. Auch bleibt der auf   kaltem   Wege nach dem oben gegebenen
Verfahren hergestellte Firnis klar, während ohne Naphthalin hergestellt, der Kaltfirnis sich nach einiger Zeit stark trübt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von fetten Lacken und harzhaltigen Firnissen, dadurch gekennzeichnet, dass die Fette oder die   zur Verdünnung benutzten ätherischen   Öle ausser dem   IIarZll1satz   noch einen Zusatz von Naphthalin erhalten. 
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